DE415462C - Maschinenuntergestell fuer Schnellpressen mit Kurbelantrieb - Google Patents

Maschinenuntergestell fuer Schnellpressen mit Kurbelantrieb

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DE415462C
DE415462C DESCH65960D DESC065960D DE415462C DE 415462 C DE415462 C DE 415462C DE SCH65960 D DESCH65960 D DE SCH65960D DE SC065960 D DESC065960 D DE SC065960D DE 415462 C DE415462 C DE 415462C
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Germany
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crank drive
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speed pressing
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Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
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Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/48Press frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Untergestelle von Schnellpressen werden bisher meistens derart ausgebildet, daß auf einem verhältnismäßig flachen Rahmen die Maschinenseitenteile, Antriebslagerböcke, die Böcke zur Aufnahme der Laufbahnen des Druckfundamentes und auch die Laufbahn für das Antriebsrad des Druckfundamentes aufgeschraubt wenden. Bei den immer höher steigenden Anforderungen an Druckqualität und ίο Geschwindigkeit dieser Maschinen treten neuerdings derartig hohe Beanspruchungen auf, sowohl statische, Biegung bei dem Druckvorgang, als auch dynamische, Vibrationen von Massenkräften herrührend, daß aus soviel einzelnen Teilen zusammengeschraubte Maschinenuntei gestelle, wollte man ihnen die für die jetzigen Anforderungen notwendige Festigkeit geben, einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Material und Arbeitslohn ao erfordern würden, wobei immer noch die Gefahr bestehen bleiben würde, daß infolge Lockerungen von Verbindungen Störungen entstehen können. Man ist daher bereits dazu übergegangen, die Untergestelle der Schnelles pressen für Kurbelantrieb als bis auf etwa Druckhöhe hochgezogene Kasten auszubilden, die nur niedrige Aufbauten für Färberei, Zylinderlagerung und Anlegetisch erhalten, im übrigen jedoch mit den Laufbahnen, den Antriebslagern und der Laufbahn des Wagenraides aus einem Stück gefertigt sind. Bei größeren Abmessungen der Maschine bieten diese Kastenuntergestelle insofern Schwierigkeiten, als sie einerseits schwierige Gußstücke darstellen, andererseits infolge der großen Abmessungen und der sich daraus ergebenden Gewichte Förderschwierigkeiten, vor allem am Aufstellungsort, mit sich bringen. Man ist daher dazu übergegangen, diese Untergestelle größerer Abmessungen geteilt herzustellen, und zwar hat man sie durch eine durch die Längsmitte der Maschine gelegte senkrechte Ebene in zwei Längshälften geteilt. Diese Ausführungsart zeigt erhebliche Mängel. Die Hauptbeanspruchung des Untergestelles findet auf Biegung, und zwar in einer durch die Zylinder, achse gelegten senkrechten Ebene statt. Diese Ebene wird durch die Längsteilfuge gerade im gefährlichen Querschnitt durchschnitten. Beim Drucken von in bezug auf Maschinen-
41546?
mitte unsymmetrischen Formen und ganz besonders beim, Drucken einseitig liegender Formen tritt ein Bestreben auf, beide Gestellhälften entlang der Teilfuge unter Beanspruchung der Verbindungsschrauben auf Abscherung gegenseitig zu verschieben. Endlich sind die Hälften an den Paßflächen der Teilfuge infolge ihrer großen Längsausdehnung sehr schwierig abzurichten.
to Nach der Erfindung ist das Maschinengestell einer Schnellpresse für Kurbelantrieb quer zur Maschinenlängsachse geteilt. Derartige Teilung ist zwar für andere Schnellpressen bereits bekannt. Sie erfolgt nach der Erfindung aber in der Weise, daß ein Teil die Zylinderlagerung, das Farbwerk und Druckfundament aufnimmt, so daß die beim Druck auftretende Biegungsbeanspruchung von einem ungeteilten Gestellteil aufgenommen wird.wäh·*
so rend der andere Teil die für den Antrieb bestimmten Teile aufzunehmen hat. Die Paßflächen der Teilfuge haben nur geringe Abmessungen und sind infolgedessen einfach abzurichten.
Diese Anordnung der Teilfuge hat auchnoch den besonderen Vorteil, daß der Zusammenbau des Antriebes und das Einlaufen der Zahnräder unabhängig vom Zusammenbau des anderen Gestellteiles vorgenommen und die Maschine in zwei vollständig montierten Aggregaten zum Versand gebfacht werden kann.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Abb. 1 den Aufriß und Abb. 2 den Grundriß.
Das Maschinengestell ist quer zur Laufrichtung des Druckfundamentes in zwei Teile geteilt und besteht aus dem die Zylinderlagerung, Farbwerk und Druckfundament aufnehmenden Teil α und dem den Hauptantrieb aufnehmenden Teil b. Die die beiden Teile α und verbindenden Schrauben c sind im wesentlichen nur auf Zug beansprucht. Zur Fixierung der beiden Teile gegeneinander dienen bekannte Mittel wie Nut und Feder, Haltestifte, Federkeile usw.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschinenuntergestell für Schnellpressen mit Kurbelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell durch eine senkrecht zur Maschinenlängsachse verlaufende Ebene in zwei durch bekannte Mittel miteinander verbundene und gegeneinander ausgerichtete Teile geteilt ist, in der Weise, daß der gesamte Antrieb (Schwungrad, Zahnräder mit Wellen und Lagern, Riemenscheiben usw.) auf einem Gestellteil für sich vereinigt ist.
    Abb.1
    Abb. Z
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