DE415226C - Induktionsmotor mit Selbstanlauf - Google Patents

Induktionsmotor mit Selbstanlauf

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DE415226C
DE415226C DES47767D DES0047767D DE415226C DE 415226 C DE415226 C DE 415226C DE S47767 D DES47767 D DE S47767D DE S0047767 D DES0047767 D DE S0047767D DE 415226 C DE415226 C DE 415226C
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Germany
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induction motor
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DES47767D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
    • H02K17/20Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having deep-bar rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Induction Machinery (AREA)

Description

  • Induktionsmotor mit Selbstanlauf. Die neueren Untersuchungen, wie sie in der Veröffentlichung von R ü d e n b e r g , »ETZ<; i 9 i ä, »Asynchronmotoren mit Selbstanlauf durch tertiäre Wirbelströme« Seite 483 ff., :493 ff. und Soi ff., wiedergegeben sind, haben ergeben, daß die Selbstinduktion von Nutenleitern bei Wahl geeigneter Verhältnisse von der Frequenz des durchfließenden Wechselstromes abhängig ist. Diese Erscheinung soll gemäß der Erfindung angewandt werden, um das Anlaufdrehmoment von Induktionsmotoren zu erhöhen. Aus Formel 32 der genannten Veröffentlichung ergibt sich nämlich, daß das Anlaufdrehmoment umgekehrt proportional wächst, wenn die Nutenstreuung abnimmt. Da andererseits beim Lauf mit normaler Drehzahl in den Ankerleitern nur eine geringe Frequenz herrscht, so kann man die Nutenstreuung derart wählen, daß, unbeschadet der Verhältnisse beim normalen Lauf, sowohl das Anfahrmoment als das Drehmoment bei geringen und bei Gegenlaufgeschwindigkeiten einen Wert erhält, der wesentlich größer ist als bei den üblichen Ausführungen.
  • Zur Erläuterung der Verhältnisse ist in der Zeichnung die Abhängigkeit der Nutenstreuung der Nutenleiter von der numerischen Nutentiefe für verschiedene Stabzahlen in der Nut (Stabzerteilung) dargestellt. In den Kurven ist nicht die Nutenstreuung als solche, sondern das Verhältnis f der Wechselstrom-<o nutenstreuung a zur Gleichstromnutenstreuung so, wie sie sich aus der Formel 22, Seite 5o i der genannten Veröffentlichung, ergibt, dargestellt. Nach der Formel ist dieses Verhältnis worin außer der Stabzerteilung m noch Funktionen der numerischen Stabhöhe vorkommen. Aus der numerischen Stabtiefe @ ergibt sich die numerische Nutentiefe als Produkt aus numerischer Stabtiefe und Stabzerteilung he=m # @. Unter numerischer Nutentiefe (die für Kupferleiter mit geringer Isolation bei 5o-periodischen Wechselströmen ziemlich gleich der Kupfertiefe der Nut wird) ist folgender Ausdruck zu verstehen: 50 0,45 #=0,975 _# 1,95 In diesem Ausdruck bedeutet t die gesamte Leitertiefe in Zentimeter, d die Leiterstabdicke in Zentimeter, b die Nutenbreite, ebenfalls in Zentimeter, f die Frequenz in per/sek. und p den spezifischen Widerstand des Leiters im absoluten Maß, also für Kupfers numerische Zahl ergibt. tos cm2/sek., so daB sich also r als Einige Ausführungsbeispiele .sollen die Verhältnisse an Hand der Zeichnung erläutern. Wählt man beispielsweise einen Wechselstromanker mit einer Stabzerteilung 2, also mit zwei Leitern übereinander in der Nut, bei einer Nutentiefe von t= 2,5 cm, einer Nutenbreite b = cm, eine Leiterbreite d :_ o,28 cm, so würde sich aus der Formel bei einer Frequenz von 5o die numerische Stabtiefe bzw. die numerische Nutentiefe berechnen. Aus dem Kurven-= blatt ergibt sich dann für diesen Wert von für die Kurve 2 (Stabzahl 2) eine Verringerung der Nutenstreuung mit Wechselstrom gegenüber der Streuung bei Gleichstrom auf 0,972. Aus der Formel der genannten Veröff entlichung (Nr.32, Seite läßt sich das Anlaufmoment ermitteln, wenn man in diese Beziehung für cos cp den Leistungsfaktor bei Normallast und für p 'den Läuferwiderstand einsetzt. Man ersieht aus dieser Formel ohne weiteres, daß, da das Anfahrdrehmoment mit dem reziproken Werte der quadratischenNutenstreuung wächst, für diesen Fall die erhaltene Verringerung der Nutenstreuung nur einen sehr geringen Einfluß auf die Größe des Anfahrdrehmomentes ausübt. Wählt man dagegen gemäß dem Ausführungsbeispiel, wie es in der genannten Veröffentlichung Seite 503 dargestellt ist, einen Rotor mit einer Nutentiefe von 7 cm und einer Nutenbreite von o,¢ cm und einer numerischen Nutentiefe von 4,8, so erzielt man bei e i n e m Leiter in der Nut eine Verminderung der Wechselstromnutenstreuung gegenüber der Gleichstromnutenstreuung auf etwa 0,3, und wenn man diesen Wert in die obenstehende Formel einsetzt, eine beträchtliche Vergrößerung des Anfahrdrehmomentes. Bei zwei Leitern wird bei dem gewählten Beispiel die Nutenstreuung, verglichen mit der Gleichstromnutenstreuung, etwa auf -das o,55fache vermindert, bei drei Leitern auf das o,8fache, also Werte, die erheblich günstiger sind als das zuerst erläuterte Beispiel.
  • Wie hieraus ersichtlich, hat man es völlig in der Hand, durch geeignete Wahl der numerischen Nutentiefe und Stabzerteilung jeden erwünschten Wert der Nutenstreuung einzustellen. Zweckmäßig wird man für die Nutenstreuung Werte von 0,5 und darunter wählen, weil man dann zu den günstigsten Verhältnissen gelangt. Dies bedeutet, daß man bei mehreren Leitern in der Nut eine numerische Stabtiefe von 2,5 und darüber wählt.
  • Damit die Zerteilung der Stäbe in vollkommenster Weise wirksam wird, ist es zweckmäßig, die Teilleiter derart anzuordnen, daß in ihnen von den magnetischen Feldern gleiche Spannungen induziert werden, damit keine Ausgleichströme zwischen ihnen auftreten. Hierzu können die an sich bekannten Mittel der Kreuzung, Verschränkung, Verdrillung der Teilleiter innerhalb oder außerhalb der Nut verwendet werden.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn man die Nutenleiter durch Kurzschlußringe zu einem Käfig verbindet, wobei dann die Nutenstreuung den Hauptteil, die der Kurzschlußringe nur einen geringen Teil der gesamten Streuung ausmacht. Hierdurch wird erreicht, daß die Stirnstreuung, die im allgemeinen unveränderlich ist, nur eine geringe Wirkung auf den Motor ausübt.
  • Die beschriebenen Mittel können bei sämtlichen Sekundärankern von Asynchronmotoren verwendet werden. Besonders zweckmäßig ist es, sie bei Ankern anzuwenden, die an sich einen erheblichen inneren Widerstand besitzen, um besser anzulaufen. Dieser Widerstand kann entweder konstant sein oder sich durch geeignete Ausbildung der Leiter mit der Sekundärfrequenz ändern. Besonders im letzteren Falle erzielt man mit dem oben angegebenen Werte der numerischen Stabtiefe von 2,5 und darüber günstige Verhältnisse, da alsdann Rotorwiderstand und Streuung bei Stillstand des Motors einander nahezu oder ganz gleich sind, wodurch ein Arbeiten mit großem Drehmomente bewirkt wird.
  • Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn man von der üblichen Bemessung der Motoren abweicht und nunmehr die Rotorstreuun.g bei Lauf größer als die Statorstreuung ausführt. Große Anlaufmomente erzielt man besonders dann, wenn man die bei ruhendem Sekundärteil verminderte Rotorstreuung etwa zwischen der halben und ganzen Ständerstreuung wählt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Induktionsmotor mit Selbstanlauf, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Nutenstreuung für Wechselstrom (s) zu der Nutenstreuung für Gleichstrom (so), also der Wert nach der Rüdenbergschen Formel 2 2 (»ETZ« i g i 8, Seite 5 o i ) gleich o,5 und darunter ist, woraus sich für e i n e n Stab eine numerische Stabtiefe von mindestens 3 als besonders zweckmäßig ergibt.
  2. 2. Induktionsmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Streuung außer durch Wahl der numerischen Nutentiefe durch Stabzerteilung eingestellt wird, vorteilhaft unter Wahl einer numerischen Stabtiefe von mindestens 2,5. 3.
  3. Induktionsmotor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zerteilten Stäbe durch Kreuzung, Verschränkung, Verdrillung usw. der Teilleiter innerhalb oder außerhalb der Nut auf gleiche Spannung gebracht werden. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutenleiter durch Kurzschlußringe zu einem Käfiganker verbunden sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehmoment außer durch Streuung weiterhin durch Widerstandsvermehrung abhängig von der Sekundärfrequenz vergrößert wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuung des ruhenden Sekundärteiles zwischen dem halben und dem vollen Betrage der Streuung des Primärteiles liegt.
DES47767D Induktionsmotor mit Selbstanlauf Expired DE415226C (de)

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