DE415197C - Rueckkuehler fuer das Kuehlwasser von Lokomotivkondensatoren - Google Patents

Rueckkuehler fuer das Kuehlwasser von Lokomotivkondensatoren

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DE415197C
DE415197C DEK82497D DEK0082497D DE415197C DE 415197 C DE415197 C DE 415197C DE K82497 D DEK82497 D DE K82497D DE K0082497 D DEK0082497 D DE K0082497D DE 415197 C DE415197 C DE 415197C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/04Auxiliary systems, arrangements, or devices for feeding, collecting, and storing cooling water or other cooling liquid
    • F28B9/06Auxiliary systems, arrangements, or devices for feeding, collecting, and storing cooling water or other cooling liquid with provision for re-cooling the cooling water or other cooling liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Rückkühler für das Kühlwasser von Lokornotivkondensatoren. Die gewöhnlichen Rückkühler der KondensatIonslokomotiven leiden an dem übelstand, daß sie bei niedrigen Außentemperaluren le;cht einfrieren, wenn die Lokomotive längere Zeit im Gefälle fährt oder im Freien hält. Das Einfrieren wird noch beschleunigt, wenn gleichzeitig starker Wind herrscht. Eine Beheizung der gewöhnlichen Rückkühler ist nicht möglich, da der Heizdampf durch die Luftströmung sofort w;eder aus dein Rückkühler lierausgebasen würde und daher wirkungslos ble.:ben müßte. Wird ein geschlossenür Rückkühler verwendet, der eine Beheizung bei niedri-en Außentemperaturen gestaltet, so i Z, kann der Fall eintreten, daß bei hohen Außentemperaturen die Kühlwirkung nicht mehr ge-I nügt. Die Erfindung bezweckt, einen Rückkübler zu schaffen, der bei niedrigen Außentemperaturen beheizt werden kann und der trotzdem bei hohen Außentemperaturen eine --enü-ende Kühlwirkun- -ewährleistet.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i die Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes, zum Teil I I in senkrechtem Längsschnitt, Abb. z einen Schnitt nach 2-2 der Abb. i von oben gesehen und Z, Abb- 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb. i von links gesehen.
  • A bezeichnet die Lokomotivmaschine, B den Oberflächenkondensator und C eine Kreiselpumpe, d-e durch eine Rohrleitung H mit dein Kondensator und durch eine weiteru Leaung Hl rnh der auf einem Beiwagen untergebrachten Rückkühlanlage in Verbindung steht. Vom Kondensator C führt eine Leitun- E# ebenfalls zur Rückkühlanlage. Die Rückkühlanla#e besteht aus einem geschlossenen kastenförmigen Behälter E, der von einer großen Zahl quer zur Längsachse des Be'wagens verlaufender Rohre el durchsetzt ist. Der Behälter E besitzt ferner beispielsweise drei gegen seine Seitenwände zurückspringende Aussparungen e22 (s. bes. Abb. 2), in denen je ein mechanisch angetriebenes Gebläse F untergebracht ist. An den Seitenwänden des Rückkühlers ist eine größere Zahl Bleche G und 01 jalousieartig angeordnet, d,'e dazu bestimmt sind, während der Fahrt dem- Rückkühler Kühlluft zuzuführen. Der Boden des Rückkühlers ist in üblicher Weise als Behäter e, für das Kühlwasser ausgebildet und-stelit durch die Leitung Hl mit der Kreiselpumpe C in Verbindung. Die mit dem Kondensator B in Verbindung stehende Rohrleitung g- ist an der Oberseite des Rückkühlers entlanggeführt und mit einer Reihe feiner öffnungen versehen. Schließlich ist am vorderen und hinteren Ende des Rückkühlers je eine Luftklappe (e4 und e--,) vorgeselicn, die bei normalem Betrieb geschlossen bleibt. Wenn diese Klappen geschlossen sind, kann der Rückkühler (z. B. im Winter zur Verhütung des Einfrierens) durch Dampf be- heizt werden.
  • Der aus der Arbeitsmaschine A kommende Dampf wird im Oberflächenkondensator B niedergeschlagen. Das dabei entstehende Kondensat wird durch eine ( ' nicht dargestellte) Pumpe dem Kessel wIeder zugeführt. Das zur Kondensation des Dampfes nötige Kühlwasser wird durch die Kreiselpumpe C aus dem Behälter e-' in den Kondensator B gedrückt und aus diesem durch die Leitung D# zur Rückkühlanlage geführt. Hier strömt es aus den Öffnungen des Rohres D, über die Rohre el der Rückkühlanlage. Durch diese Rohre wird mit Hilfe der Bleche Cr und Gl und der Gebläse F ein kräftiger Luftstrom getrieben, welcher die den Rohren durch die Berieselung mit dem warmen Wasser zugeführte Wärme abführt, so daß das Wasser gekühlt wird. Das gekühlte Wasser sammelt sich am Boden des Beiwagens im Behälter e." und wird von hier durch die Kreiselpumpe C über die Leitung H dem Kondensator B wieder zugeführt. Da die vom Kühlwasser durchströmten Teile des Kondensators B und des Rückkühlers E einer gegen die Außenluft abgeschlossenen, in sich geschlossenen Leitung g L), E, HI, C, H angehören, so bleibt das Kühlwasser stets von der äußeren Luft abgeschlossen, und es kann kein Wasser verlorengehen. Dabei wird imm2r w.'eder dasselbe Wasser zur Rückkühlung benutzt, so daß ein Verschmutzen des Kondensators und der Rückkühlanla,-e vermieden wird. Bei hoher Außentemperatur oder bei besonders großen Beanspruchungen der Lokomotive werden die Luftklappen el und e;3 ge- öffnet. Durch diese Klappen strömt dann Frischluft in den Rückkühler, wodurch infolge der innigen Berührung der Luft mit dem zu kühlenden Wasser dieses stark verdunstet und hierbei beträchtliche Wärmemengen bindet -, so daß die Wirkung des Rückkühlers erheblich gesteigert wird. In diesem Falle geht allerdings eine bestimmte Wassermenge verloren. Da jedoch d'e zusätzliche Kühlwirkung nur in außergewöhnlichen Fällen erforderlich wird, so genügt für diese Sonderfälle die Alitnahme eines nur kleinen zusätzlichen Wasservorrats.
  • Statt die Luft durch die Rohre el zu führen und das zu kühlende Wasser über diese Rohre rieseln zu lassen, kann die Kühlanlage auch so el ingerichtet werden, daß das Wasser durch die Rohre el geschickt wird, die von einem kräftigen Luftstrom bestrichen werden. Bei dieser Anordnung kann dann die Kühlwirkung in einfacher Weise dadurch gesteigert werden, daß die Rohre außen benetzt werden. Dabei entsteht eine starke Verdunstung des an den Rohren haftenden Wassers und damit eine erhebliche Abkühlung.
  • Es sei noch erwähnt, daß geschlossene Rückkühler für stationäre Anlagen bereits bekannt sind.

Claims (1)

  1. PATEN-r-ANSPRUCH'. Rück-kühler für das Kühlwasser von Lokomotivkondensatoren, bestehend aus einem von Kühlrohren durchsetzten Kühlbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenwänden des Kühlbehälters Klappen (e4, e#`) vorgesehen sind, die je nach der Leistung des Kondensators und den äuf.)eren Temperaturverhältnissen geschlossen oder geöffnet werden, um im Bedarfsfalle mit einer zusätzlichen Kühlung durch Verdunsten des Kühlwassers arbeiten, im Winter aber zur Verhütung des Einfrierens den Kühler beheizen zu können.
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