DE41501A - Neuerung an Zimmeröfen - Google Patents
Neuerung an ZimmeröfenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
ERNST AUGUST WIMAN in STOCKHOLM. Neuerung an Zimmeröfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1887 ab.
Bei dem vorliegenden Zimmerofen ist innerhalb des Ofens eine Einrichtung getroffen,
durch welche eine beständige Circulation der aus dem Feuerraum abziehenden Gase und
der im übrigen Theile des Ofens vorhandenen Gase stattfindet, mit welchen sich die Verbrennungsgase
innig vermischen. Die den Ofen anfüllenden Verbrennungsgase sind infolge dieser Circulation in allen Schichten von
beinahe gleichmäfsiger Temperatur und erhitzen daher auch den Ofen selbst an allen
Theilen gleichmäfsig, ohne dafs eine Ueberhitzung letzterer bei richtiger Construction des
Verbrennungsraumes möglich ist.
In der Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 den Ofen im Vertical- und Horizontalschnitt
dar; die Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Abänderung dieser Construction im Vertical-Horizontalschnitt
und im Detail. Fig. 6 stellt eine weitere Modification im Verticalschnitt dar und auch
die Fig. 8 und 9 zeigen weitere Abänderungen im Querschnitt.
Im unteren Theile des Ofens ist, wie gebräuchlich, der Feuerraum α mit Rost b und
darunter liegendem Aschenkasten e angeordnet. Das Brennmaterial wird dem Feuerraum durch
ein im Innern des Ofens liegendes Rohr c. zugeführt, welches mit dem Brennstoff angefüllt
ist und durch eine Thür d, Fig. 3, bezw. durch einen Deckel geschlossen ist, wenn die
Einfüllöffnung (wie in Fig. 3 punktirt angegeben) nischenartig gebildet ist.
Die Verbrennungsluft tritt durch die Oeffnungen α1, Fig. 5, in den Feuerraum ein und
die Verbrennungsgase treten durch eine mit einer, Fig. 3 und 6, oder mit mehreren Röhren
f, Fig. ι, versehene Abdeckung in den Ofenraum aus. Hierbei werden aber die Verbrennungsgase
durch ein über das Ausströmungsrohr f bezw. über die Rohre f, Fig. 1,
gestülptes Rohr g, Fig. 3 und 6, oder bei mehreren Ausströmungsrohren / auch durch
die über jedes dieser Rohre gestülpten Mantelrohre nach dem oberen Theile des Ofens geleitet.
Die Mantelrohre sind oben und unten offen und mit einer schalenförmigen Kappe überdeckt, welche die ausströmenden Verbrennungsgase
möglichst gleichmäfsig nach allen Seiten des Ofeninnern vertheilt. Infolge
der Anordnung des Mantelrohres g findet eine beständige Circulation der im Innern des
Ofens befindlichen Gase statt, so dafs die die Mantelfläche k des Ofens berührenden Gase,
welche ihre Wärme zum Theil schon abgegeben haben, von unten in dem Mantelrohr
g gleichzeitig mit den dem Verbrennungsraum α entströmenden Gasen in die
Höhe steigen, sich mit denselben innigst mischen und gemeinsam durch die Klappe h
im Innern des Ofens vertheilt werden.
Durch diese stattfindende Mischung und Circulation werden nun einestheils die frischen
Verbrennungsgase abgekühlt, so dafs sie irgend einen Theil des Ofens nicht zu stark erhitzen
können, anderentheils werden aber auch die abgekühlten Gase wieder in ihrer Temperatur
erhöht, so dafs ein beständiger rascher Temperaturausgleich der im Innern des Ofens befindlichen
Gase stattfindet. Die Mantelflächen des Ofens werden demgemäfs an allen Theilen von einer Gasmenge lebhaft bestrichen, welche
•in wallen ihren Theilen gleichmäfsige Tempe-
ratur besitzt und so selbst auch an allen Theilen gleichmäfsig erwärmt, aber niemals
überhitzt. Da, wie geschildert, die Temperatur der Verbrennungsgase, sobald sie aus dem
Verbrennungsräume gelangen, durch Vermischung mit vorhandenen Gasen von niedrigerer
Temperatur verringert wird, so ist es nicht erforderlich, andere Theile des Ofens,
wie den Verbrennungsraum a, Fig. 6, mit feuerfestem Material zu bekleiden. Auch ist
es nicht erforderlich, den Ofen mit einem Füllrost, wie in den Fig. ι bis 4 dargestellt,
zu versehen, sondern derselbe kann ebensogut in einfacher Weise beschickt werden, Fig. 6.
Der Abzug i, Fig. 3, der Verbrennungsgase ist dem Mantel des Ofens angefügt, doch wird
derselbe am besten möglichst tief anzuordnen sein, Fig. 6, damit die aus dem Mantelrohr g
ausströmenden Gase thunlichst ausgenutzt werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zimmerofen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit einem oder mit mehreren Röhren (f) ausgestatteten Abdeckung des Feuerraumes (a), wobei über das Rohr oder die Rohre der Abdeckung oben und unten offene Mantelrohre (g) gestülpt sind, mittelst welcher eine Circulation des im Innern des Ofens vorhandenen Gasgemisches durch die aus den Röhren ffJ in den Mantel (g) ausströmendenVerbrennungsgase herbeigeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41501A true DE41501A (de) |
Family
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