DE414136C - Anordnung zum Aufnageln von Absaetzen unter Benutzung von Naegeln mit schraeger Spitze und seitlicher Ausladung - Google Patents

Anordnung zum Aufnageln von Absaetzen unter Benutzung von Naegeln mit schraeger Spitze und seitlicher Ausladung

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DE414136C
DE414136C DEH93313D DEH0093313D DE414136C DE 414136 C DE414136 C DE 414136C DE H93313 D DEH93313 D DE H93313D DE H0093313 D DEH0093313 D DE H0093313D DE 414136 C DE414136 C DE 414136C
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WILLY HUELLEMEYER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 30. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71 c GRUPPE 48
(H933I3 VIIj7IC)
Willy Hüllemeyer in Leipzig-Stötteritz.
Anordnung zum Aufnageln von Absätzen unter Benutzung von Nägeln mit schräger Spitze und seitlicher Ausladung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1923 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnageln von Absätzen unter Benutzung von Nägeln mit schräger Spitze und seitlicher Ausladung, die in einer Führung der Aufnagelvorrichtung gegen Drehung festgehalten werden.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art, die das Verlaufen des Nagels und das Herausdringen der Nagelspitze auf der Seite des Absatzes verhüten sollen, unterscheidet sich die neue Anordnung dadurch, daß der verwendete
Nägel einen verdickten runden Kopf mit seitlichem Vorsprung und die Nagelf ührung eine runde Führung hat, die mit einer seitlichen Längsrille, die dem Fortsatze am Kopfe entspricht, versehen ist. Diese Gestalt des Nagels und der Führung gestattet das Einsetzen des Nagels nur in einer einzigen bestimmten Stellung, in der die Abschrägung der Nagelspitze nach der äußeren Seite des Absatzes gewendet
ίο ist, im Gegensatz zu den bekannten Nagelführungen, die das Einsetzen des Nagels 4n zwei Stellungen zulassen, wobei dann die Abschrägung gegen die Mitte des Absatzes gerichtet sein kann und die Nagelspitze nach außen gedrückt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens beispielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt die obere Ansicht des Nagelführungskopfes. Abb. 2 zeigt im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1 den Nagelführungskopf und den Nageltreiber. Abb. 3 zeigt in Oberansicht und Seitenansicht einen in dieser Einrichtung benutzten Nagel. Abb. 4 zeigt die Gestalt des Nagels nach dem Eines schlagen, wobei er sich etwas krumm biegt. Die aus Stahl bestehende Nagelführung (Matrize) α des Nagelständers von sonst be-Kebiger Ausführung ist mit senkrechten Bohrungen b versehen, die sich nach einer Seite,
z. B. gegen die Mitte der Nagelführung hin, in eine Nut c erweitern, so daß der Querschnitt der Bohrung b eine unregelmäßige Gestalt erhält. Der Kopf d des bei dieser Einrichtung benutzten Nagels e hat einen seitliehen Fortsatz, der genau dem Querschnitt der Nut c entspricht und sich beim Eintreiben des Nagels in den Absatz in der durchgehenden Nut c führt und hierdurch die Drehung des Nagels um seine Längsachse hindert. Die Spitze des Nagels e ist einseitig abgeschrägt, und zwar in bestimmter Lage zu dem seitlichen Fortsatz des Nagelkopfes. In dem vorliegenden Beispiel ist die Abschrägung auf der dem zur Führung dienenden Vorsprung entgegengesetzten Seite ausgeführt, in Rücksicht
Abb. i.
auf die Stellung der Führungen im Teil a. Die Einrichtung ist ferner mit den im Stempel / sitzenden Nageltreiberstiften g ausgeführt, die in ihrem Querschnitt zweckmäßig der Gestalt und Lage der Nagelführungen b im Körper a entsprechen, im übrigen aber in der üblichen Weise ausgeführt sein können.
Das Aufnageln eines Absatzes wird in folgender Weise ausgeführt: Wenn in sämtliche Führungslöcher b der Matrize α Nägel eingefüllt sind, wird der seitliche Ansatz des Kopfes der Nägel in den Führungsnuten c in solcher Lage gehalten, daß sämtliche Nägel mit der Absehrägung ihrer Spitze nach der äußeren Kante des Absatzes zeigen. Werden alsdann die Nageltreiber g bewegt, so werden die Nägel wie gewöhnlich in den Absatz hineingetrieben, jedoch dringt ihre abgeschrägte Spitze nicht in die Achse des Nagels, sondern seitlich davon in das Leder ein und wird durch die Wirkung der schrägen Fläche nach innen abgelenkt, wodurch der Nagel etwas gekrümmt wird und gegen die Mitte des Absatzes hin sich verläuft. Die Nägel erhalten dann die in Abb. 4 dargestellte Form, in der sie krallenartig in die Absatzflecke greifen. Bei diesem Nagelverfahren wird also neben der Sicherheit, daß die Spitzen nicht seitlich heraustreten, auch eine festere Verbindung der Lederstücke erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung zum Aufnageln von Absätzen unter Benutzung von Nägeln mit schräger Spitze und seitlicher Ausladung, die in der Nagelführung gegen Drehung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Kopf des Nagels mit einem seitlichen Fortsatz ausgerüstet ist, der das Einsetzen des Nagels in die entsprechend gestaltete Nagelführung und das Eintreiben des Nagels nur in einer bestimmten Stellung gestattet, bei der die Absehrägung gegen die Seite des Absatzes zeigt.
    Abb. 3.
    Abb. 4.
DEH93313D 1923-04-08 1923-04-08 Anordnung zum Aufnageln von Absaetzen unter Benutzung von Naegeln mit schraeger Spitze und seitlicher Ausladung Expired DE414136C (de)

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