DE413872C - Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen

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DE413872C
DE413872C DEK87285D DEK0087285D DE413872C DE 413872 C DE413872 C DE 413872C DE K87285 D DEK87285 D DE K87285D DE K0087285 D DEK0087285 D DE K0087285D DE 413872 C DE413872 C DE 413872C
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valve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
    • F01L3/08Valves guides; Sealing of valve stem, e.g. sealing by lubricant
    • F01L3/085Valve cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen, bei der die Ventilgehäuse durch am Zylinder befestigte Schrauben sowie durch Federn, die sich einerseits gegen die Schraubenmuttern und anderseits gegen die Ventilgehäuse stützen, elastisch auf ihren Abdichtungssitz im Zylinder gedrückt «erden.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß als Stützfedern für die VentiT-gehäus:e Lamellenfedern angeordnet sind, welche die Befestigungsschrauben der Ventilgebäuse miteinander verbinden und, unter Belassung einer Durchgangsöffnung für die Ventilstange und die Ventilfeder, zentral, z. B. mittels kugeliger Auflagerfläche, an den Ventilgehäusen angreifen.
  • Vorteilhaft sind die Lamellenfedern oder die Ventilgehäuse mit zwei in senkrechter Richtung zu den Federn vorgesehenen, einander diametral gegenüberliegenden schneideartigen oder kugeligen Vorsprüngen versehen, mit denen bzw. an denen die Federn waagebalkenartig an den Ventilgehäusen angreifen.
  • Gegenüber den bekannten Ventilanordnungen der vorliegenden Art zeichnet sich die neue Ventilanordnung durch ihre gedrängte Bauart bei kräftiger Federwirkung und ferner durch gleichmäßiges Andrücken der Ventilgehäuse an ihre Dichtungsflächen im Zylinder aus. Durch die letztere Wirkung wird eine Fehlerquelle für das sonst auftretende Ecken der Ventilgehäuse in den sie aufneliinenden Zylinderbohrungen, also für das Undichtwerden der Ventilsitze mit den unangenehmen Begleiterscheinungen verstopft. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die bei den bekannten Ventilanordnungen erforderlichen ovalen Befestigungsflansche der Ventilgehäuse in Fortfall kommen und somit die Ventilgehäuse als reine Rotationskörper ausgebildet werden können. Hierdurch wird die Bildung von Wärmestauungen in den Ventileinsätzen, die ein Verziehen derselben und der Ventilsitze bewirken können, also eine weitere Fehlerquelle für das Undichtwerden der letzteren an ihrem Sitz im Zylinder ausgeschaltet. Außerdem wird durch die Ersparung des Befestigungsflansches der Ventilgehäuse die Bearbeitung des im Zylinder geführten Umfanges der Ventilgehäuse erheblich erleichtert.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung an einer Verbrennungskraftmaschine in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. z im Grundriß und in Abb. ; in Seitenansicht dargestellt.
  • Wie die Zeichnung zeigt, ist der Ventilteller a mit einer Stange b in dem Führungseinsatz c verschiebbar geführt. Dieser ist in der quer zum Ein- bzw. Auslaßkanal d des Zylinders e gerichteten Bohrung f in dem Zylinder lose gelagert. Er ist an seinem hohl gestalteten unteren Teil als Ventilsitz, g für den Ventilteller a ausgebildet und besitzt dort außerdem eine, äußere Dichtungsflächeh,mitder er auf einer entsprechenden Sitzfläche der Zylinderöffnung für das Ventil aufsitzt. Der untere Hohlraum des Führungseinsatzes c steht durch öffnungen i, die in seinem Mantel vorgesehen sind, mit dem Ein- bzw. Auslaßkanal d des Zylinders in Verbindung. Das oben aus dem Zvlinder herausragende Ende des Führungseinsatzes c ist an zwei sich diametral gegenüberliegenden, nockenartigen Erhöhungen h seines Außenrandes durch die geschichtete ringförmige Blattfeder l belastet, die durch zwei in den Zylinder eingeschraubte Stiftschrauben n an den Zylinder gehalten ist. Die Blat:feder.l wird an ihrer mittleren Durchbrechung von der Ventilfeder o durchsetzt, die sich auf den Führungseinsatz stützt. Der Führungseinsatz c hat die Form eines rippenlosen Rotationskörpers. Unten besitzt der Führungseinsatz c den bis nahezu zum Ventilteller a reichenden und sich nach dieser Richtung verjüngenden Führungsfortsatz r). Die Blattfeder l drückt den Führungseinsatz e mit seiner unteren äußeren Dichtungsfläche ständig dicht auf die entsprechende Sitzfläche der Zylinderöffnung für das Ventil, und zwar auch dann, wenn bei entsprechender Erwärmung des Zylinders und des Führungseinsatzes, dessen oberer Rand weiter aus dem Zylinder herausrückt als in normalem Zustande. Die Blattfeder Z federt dabei entsprechend nach oben durch. Durch die erläuterte Formgebung des Führungseinsatzes c wird ein Verziehen desselben und des Ventilsitzes g bei steigender Erwärmung dieser Teile vermieden und die Ableitung der Wärme aus dem Ventilteller und dem Ventilschaft noch beschleunigt.
  • Anstatt einer geschichteten Blattfeder für die Belastung des Führungseinsatzes für das Ventil könnte natürlich auch eine einfache Blattfeder, gegebenenfalls aber auch eine Schraubenfeder oder ein anderes geeignetes elastisches Zwischenmittel Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRÜciir: i. Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen, bei der die Ventilgehäuse durch am Zylinder befestigte Schrauben sowie durch Federn, die sich einerseits gegen die Schraubenmuttern und anderseits gegen die Ventilgehäuse stützen, elastisch auf ihren Abdichtungssitz im Zylinder gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützfedern für die Ventilgehäuse (c) Lamellenfedern (L) angeordnet sind, welche die Befestigungsschrauben (m) der Ventilgehäuse miteinander verbinden und, unter Belassung einer Durchgangsöffnung für die Ventilstange (h) und die Ventilfeder (o i, zentral, z. B. mittels kugeliger Auflagert' an den Ventilgehäusen angreifen. a. Ventilanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenfedern oder die Ventilgehäuse mit zwei in senkrechter Richtung zu den Federn vorgesehenen, einander diametral gegenüberliegenden schneideartigen oder kugeligen Vorsprüngen (k) versehen sind, mit denen bzw. an denen die Federn waagebalkenartig an den Ventilgehäusen angreifen. 3. Ventilanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilgehäuse (c) die Form von flanschlosen reinen Rotationskörpern besitzen.
DEK87285D 1923-10-04 1923-10-04 Ventilanordnung an Kraftmaschinen, insbesondere an Verbrennungskraftmaschinen Expired DE413872C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641460A1 (de) * 1976-09-15 1978-03-16 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zylinderkopf einer hubkolbenbrennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2641460A1 (de) * 1976-09-15 1978-03-16 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zylinderkopf einer hubkolbenbrennkraftmaschine

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