DE4137060C2 - Mikroküvette für die Infrarotspektroskopie - Google Patents
Mikroküvette für die InfrarotspektroskopieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Küvette für den
Einsatz in der Infrarotspektroskopie. Die Infrarot
spektroskopie ist eine einfache und unter Zuhilfenahme
der Fouriertransformationstechnik auch eine schnelle
Methode, um die Zusammensetzung von Materialien zu
charakterisieren.
Bei dieser Methode werden in dem zu untersuchenden
Material mittels Infrarotlicht mit einer Wellenzahl im
Bereich von 250 cm-1 bis 7000 cm-1 Molekülschwingungen
angeregt und die Absorptionsmaxima gemessen.
Durch vergleichende Messungen an Substanzen und an
ähnlich zusammengesetzten, bekannten Substanzen können
aus der Änderung der Lage und der Höhe der Absorp
tionsmaxima Rückschlüsse auf die zu untersuchende Sub
stanz gezogen werden.
Sehr oft reichen jedoch die durch eine solche Messung
erhaltenen relativen Angaben nicht aus. Um absolute
Aussagen machen zu können, müssen die Absorptionsquer
schnitte der interessierenden Molekülschwingungen ge
messen werden. Hierzu sind Meßreihen notwendig, bei der
die Absorption an Proben unterschiedlicher Dicke be
stimmt wird.
Je höher die Absorption der zu untersuchenden Substanz
ist, desto geringer muß die Probendicke gewählt werden,
um ausreichende Intensitäten nach der Transmission der
Infrarotstrahlen zu erhalten.
Für Infrarotspektroskopiemessungen an Flüssigkeiten
sind Küvetten mit den unterschiedlichsten Merkmalen und
Spaltbreiten vorgeschlagen worden, darunter Küvetten
mit variablem Küvettenspalt. Insbesondere ist eine
Küvette für die Infrarotspektroskopie mit einem
Eintritts- und einem Austrittsfenster, wenigstens einem
Probenvolumen und einem Abstandshalter, also eine
Küvette gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 aus
der DE 40 04 990 A1 bekannt.
Derzeit sind auf dem Markt jedoch keine Küvetten mit
einer geringeren Spaltbreite als 25 µm erhältlich.
Bei vielen Substanzen ist die Absorption durch die
interessierenden Molekülschwingungen so stark, daß bei
dieser Spaltbreite beim Durchgang durch die Küvette
kein für die Auswertung ausreichendes Signal trans
mittiert wird.
Dieser Nachteil der erhältlichen Küvetten wird bisher
daher ausgeglichen, daß die zu messende Substanz in
einem Lösungsmittel verdünnt wird, welches in dem in
teressierenden Wellenzahlbereich nur eine geringe Ab
sorption aufweist.
Aufgrund von Wechselwirkungen zwischen dem Lösungsmit
tel und der untersuchenden Substanz können jedoch Di
polmomente und die Bewegungsfreiheit der zu vermessen
den Molekülschwingungen geändert und dadurch die Lage
und Stärke der Absorption verfälscht werden. Es ist
deshalb wünschenswert, die Messungen statt an Lösungen
an der reinen Substanz vorzunehmen.
Darüber hinaus weisen die erhältlichen Küvetten den
Nachteil auf, daß die Infrarot durchlässigen Fenster
entweder sehr empfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeit
und/oder mechanische Beanspruchung sind und/oder sehr
teuer sind.
In den in "Chemical Abstracts, Vol. 77, Nr. 2, 1982
114 362b und Vol. 8, Nr. 20, 1975, 5 879 t"
erschienenen Artikeln ist zwar bereits beschrieben, daß
für die Infrarotspektroskopie aus Silizium bestehende
Küvetten verwendet werden, und daß hochohmiges Silizium
als Ein- und Austrittsfenster geeignet ist; diesen
wissenschaftlichen Artikeln sind jedoch keine Hinweise
auf in der Praxis industriell verwendbare Küvetten
entnehmbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Küvette
bereitzustellen, die unempfindlich gegenüber Luftfeuch
tigkeit und mechanische Beanspruchung ist und die mit
unterschiedlicher und ausreichend geringer Spaltbreite
preiswert herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
im Anspruch 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Küvette weist ein Eintritts- und
ein Austrittsfenster aus hochohmigem Silizium auf.
Dieses Material zählt durch die Verwendung in der Mik
roelektronik zu den meist untersuchten Materialien. Es
stehen gute Herstellungs- und Bearbeitungsmethoden zur
Verfügung. Das Material ist unempfindlich gegen Feuch
tigkeit und mechanisch stark beanspruchbar. Es weist
einen Transmissionsbereich für elektromagnetische Wel
len mit einer Wellenzahl im Bereich von 33 cm-1 bis
8300 cm-1 auf und ist damit für die Infrarotspektros
kopie geeignet.
Der die Spaltbreite bestimmende Abstandshalter zwischen
den Fenstern ist eine Siliziumdioxidschicht, die bspw.
durch Epitaxie auf eine der Siliziumscheiben aufge
bracht wird. Dadurch kann die Spaltbreite äußerst ge
ring gehalten und in einem weiten Bereich variiert
werden.
Die Siliziumdioxidschicht weist eine Aussparrung auf,
die als Probenvolumen dient. Die Siliziumdioxidschicht
ist fest mit der zweiten Siliziumscheibe verbunden. Als
Zulauf- und Abflußöffnung für die zu untersuchende
Substanz dienen zwei durchgängige Öffnungen in der
Siliziumscheibe, die so angeordnet sind, daß sie nach
dem Zusammenfügen mit der Siliziumdioxidschicht in die
Aussparrung dieser Schicht einmünden. Nach dem Füllen
des Probenvolumens mit der zu untersuchenden Substanz
werden die Öffnungen verschlossen.
Nähere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung nach
Anspruch 2 weist die Siliziumdioxidschicht mehrere
voneinander getrennte Aussparrungen auf. Dadurch wird
eine Küvette angegeben, die mehrere Probenvolumina
aufweist, die alle exakt dieselbe Spaltbreite aufwei
sen. Diese Küvette eignet sich besonders zur gleichzei
tigen Messung an unterschiedlichen Substanzen.
Wie bereits oben erwähnt, kann die Dicke der Silizium
dioxidschicht in einem weiten Bereich variiert werden.
Nach Anspruch 3 weist die Schicht vorzugswelse elne
Dicke von 0,2 bis 20 µm auf. Mit diesen Schichtdicken
erhält man Küvetten mit einer geringen Spaltbreite, wie
sie bisher noch nicht verfügbar waren.
Gemäß Anspruch 4 wird die zweite als Fenster dienende
Siliziumscheibe mit Hilfe des Silicon-Wafer-Bonding mit
der Siliziumdioxidschicht verbunden. Es kommt somit ein
in der Mikrostrukturtechnik bewährtes Verfahren zum
Einsatz, daß zu einer mechanisch stark belastbaren und
absolut dichten Verbindung führt. Eine derart herge
stellte Küvette hält extremen mechanischen Beanspruch
ungen stand und ist auch für Flüssigkeiten mit extrem
hoher Fluidität geeignet.
Mit einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Küvette
nach Anspruch 5 sind die Zufluß- und Abflußöffnung
durch die Siliziumscheibe geätzt. Diese Maßnahme unter
stützt die Fertigung der Küvette mit Methoden der Mik
rostrukturtechnik.
Eine Weiterbildung der Küvette ist im Anspruch 6 ge
kennzeichnet. Die Ein- und Austrittsflächen der Fenster
sind mit harten Antireflexschichten bedampft. Dadurch
werden die Reflexionsverluste des durchgehenden In
frarotstrahls erniedrigt und die Kratzfestigkeit der
Küvette erhöht.
Besonders vorteilhaft erweist sich eine Weiterbildung
der Küvette nach Anspruch 7. Diese Küvette weist struk
turierte Ein- und Austrittsflächen der Fenster auf. Die
Oberflächen sind in kleine Teilflächen aufgeteilt, die
relativ zur Gesamtfläche geneigt sind. Die Neigung der
Teilflächen ist so gewählt, daß der durchgehende In
frarotstrahl unter dem Brewsterwinkel auf die Teil
flächen auftritt. Bei Verwendung eines polarisierten
Infrarotstrahles können dadurch Reflexionsverluste
weitgehend vermieden werden. Die Neigung der Teilflä
chen wird durch Ätzung von geeignet orientiertem Sili
zium erreicht.
Bei den verwendeten Wellenzahlen des Infrarotlichtes
ist eine Ätzung des Siliziums mit Flankenwinkel von
etwa 70° erforderlich. Die Teilflächen können bspw. als
Streifen mit einer Breite von bis zu einigen 100 µm
ausgebildet sein.
Nach Anspruch 8 ist die Küvette mit Hilfe der bekannten
Verfahren der Mikrostrukturtechnik herstellbar. Dabei
dienen Siliziumwafer als Ausgangsmaterial. Auf einen
Wafer können durch einen Herstellungsprozeß gleichzei
tig mehrere identische Küvetten strukturiert und aufge
baut werden.
Die wesentlichen Vorteile der Erfindung bestehen darin,
daß auch Substanzen mit Molekülschwingungen, die zu
sehr starker Absorption führen, ohne Zusatz von Lö
sungsmittel untersucht werden können. Darüber hinaus ist
die erfindungsgemäße Küvette unempfindlich gegenüber
mechanischen Belastungen und gegen Luftfeuchtigkeit.
Sie ist auch für den Einsatz unbekannter Substanzen
geeignet, da die Fenster durch mögliche Wasseranteile
solcher Substanzen nicht angegriffen werden. Da Silizi
um einen sehr niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffi
zienten aufweist, ist die Spaltbreite praktisch tempe
raturunabhängig, so daß die Küvette über einen breiten
Temperaturbereich eingesetzt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
ohne Einschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand einer Figur näher erläutert.
Die Abbildung zeigt schematisch den Aufbau einer erfin
dungsgemäßen Küvette.
Als Grundlage für den Aufbau der Küvette dient eine
Siliziumscheibe 1. Bspw. kann ein üblicher Silizium
wafer mit einer Stärke von 0,5 mm verwendet werden. Der
Aufbau mehrere identischer Küvetten erfolgt in einem
Arbeitsprozeß. Anschließend werden die identischen
Küvetten getrennt.
Das Silizium weist eine Dotierung von 1 bis 10 ohm/cm
auf. Bei diesem Material liegt der Transmissionsbereich
bei Wellenzahlen von 30 bis 8300 cm-1. Die Durchläs
sigkeit beträgt etwa 40%. Änderung in der Absorptions
stärke und -lage durch Wechselwirkungen der Molekül
schwingungen mit den Siliziumfenstern liegen bei Trans
missionsmessungen selbst bei chemischen Bindungen un
terhalb der Detektierbarkeit.
Auf die Siliziumscheibe wird bspw. durch Epitaxie eine
Schicht aus Siliziumdioxid als Abstandshalter 3 aufge
bracht. Die Schichtdicke kann einfach zwischen ca. 0,2
und 20 µm variiert werden. Die Siliziumdioxidschicht
enthält eine Aussparung 4, die als Probenvolumen
dient. Die Aussparung wird bspw. durch Lithographie
und Ätzung erzeugt. Die Form des Probenvolumens wird dem
jewelligen Verwendungszweck angepaßt.
Eine zweite Siliziumscheibe 2 wird fest mit der Silizi
umdioxidschicht verbunden. Die Verbindung kann vorzugs
weise durch das Silicon-Wafer-Bonding, oder durch Kle
betechniken erfolgen.
Die zweite Siliziumschicht 2 weist zwei durchgehende
Öffnungen 5, 6 auf, die als Einlaß- bzw. Abflußöffnung
für die zu untersuchende Substanz dienen. Nach der
Verbindung mit der Siliziumdioxidschicht münden die
Öffnungen 5, 6 in die Aussparung 4 ein.
Um die Reflexionsverluste des ein- und austretenden
Infrarotstrahls zu verringern, sind die Siliziumschei
ben 1, 2 mit Antireflexschichten 7 versehen.
Die Länge und Breite der Küvette kann je nach Verwen
dungszweck zwischen einigen Millimetern und einigen
Zentimetern betragen.
Ferner können das Eintritts- und das Austrittsfenster
derart mikrostrukturiert sein, daß die Oberflächen in
Teilflächen aufgeteilt sind, die so geneigt sind, daß
der einfallende Infrarotstrahl unter dem Brewster-
Winkel auftrifft, wie dies in ähnlicher Weise bereits
in der DE 30 24 874 A1 beschrieben ist.
Claims (8)
1. Küvette für die Infrarotspektroskopie mit einem
Eintritts- und einem Austrittsfenster, wenigstens einem
Probenvolumen und einem Abstandshalter,
dadurch gekennzeichnet, daß das Eintritts- und das
Austrittsfenster als Scheiben aus hochohmigem Silizium
ausgebildet sind, daß der Abstandshalter eine auf der
ersten Scheibe aufgebrachte Schicht aus Siliziumdioxid
ist, die eine als Probenvolumen dienende von der
Schicht umgebene Aussparung aufweist, und daß die zwei
te Siliziumscheibe zwei Öffnungen aufweist, die in die
Aussparung der Siliziumdioxidschicht einmünden und daß
die zweite Siliziumscheibe fest mit der Siliziumdioxid
schicht verbunden ist.
2. Küvette nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siliziumdioxidschicht
mehrere voneinander getrennte Aussparungen aufweist und
die zweite Siliziumscheibe pro Aussparung zwei Öffnun
gen aufweist, die in die Aussparung einmünden.
3. Küvette nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siliziumdioxidschicht
eine Stärke von 0,2 bis 20 µm aufweist.
4. Küvette nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Siliziumscheibe
und die Siliziumdioxidschicht durch Silicon-Wafer-
Bonding untrennbar miteinander verbunden sind.
5. Küvette nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der zweiten
Siliziumscheibe mit Hilfe von Ätzverfahren gebildet
sind.
6. Küvette nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Eintritts- und das
Austrittsfenster mit harten Antireflexschichten be
dampft sind.
7. Küvette nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Eintritts- und das
Austrittsfenster derart mikrostrukturiert sind, daß die
Oberflächen in Teilflächen aufgeteilt sind, die so
geneigt sind, daß der einfallende Infrarotstrahl unter
dem Brewsterwinkel auftrifft.
8. Küvette nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterialien zur
Herstellung der Küvette Siliziumwafer dienen, die mit
den Verfahren der Mikrostrukturtechnik bearbeitet wer
den und daß bei einem Herstellungsprozeß gleichzeitig
mehrere identische Küvetten herstellbar sind.
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