DE413609C - Vorrichtung zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrueckstaenden - Google Patents

Vorrichtung zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrueckstaenden

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DE413609C
DE413609C DER58205D DER0058205D DE413609C DE 413609 C DE413609 C DE 413609C DE R58205 D DER58205 D DE R58205D DE R0058205 D DER0058205 D DE R0058205D DE 413609 C DE413609 C DE 413609C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/04General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for furnace residues, smeltings, or foundry slags

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  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrückständen. Vorrichtungen zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrückständen ', wobei in einem wassergefüllten Behälter die Feuerungsrückstände durch Erzeugung einer Strömung in der Weise getrennt werden -, daß die leichteren Koksteile aufwärts einer Austragvorrichtung zu beweg' und die absinkenden Schlacken unter einer bis unter den Wirkungsbere:Ich der Strömung hinabgehenden Teilwand hindurch üi ein Sonderabteil gelan.gen und dort für sich gehoben werden, sind bekannt. Hierbei sind aber Druckströme vorhanden, welche Wirbelbildungen hervorrufen und eine nur ungenaue Trennung gewährleisten.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, an Stelle des Druckstromes einen Saugstrom zu verwenden, wobei die Stärke dieses Saugstromes so bemessen sein soll, daß davon die spezifisch leichteren Stoffe, also Koks, angehoben und mitgerissen werden, während die Schlacken auf Grund ihres größeren Ge,-wichtes dem Saugstrom nicht folgen. Hierbei wird die Wirbelbildung völlig vermieden, was auf das Separationsgut eine äußerst günstige Wirkung hat, weil dieses unhedingt gleichmäßig dem Saugstrom folgt und nicht ausweichen kann, wie es bei einem Druckstrom der Fall ist.
  • Nach der Erfindung wird dies nun dadurch erreicht -, daß das Scheidegut auf einem im Wasser liegenden geneigten Schüttelrost unter einer ummantelten, in der Scheideflüssigkeit um eine senkrechte Achse rotierenden Schnecke #entlanggeführt wird -, wobei diese Schnecke den Saugstrom erzeug "t, welcher die leichteren Teile in die Schnecke hineinsaugt während die Schlacke von dem Schüttelrost unter der bekannten Teilwand hindurch in das Austragabteil gelangt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsforrn des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt. Abb. i eine Vorderansicht mit teilweise herausgebrochener Wand, Abb. 2 gibt die Seitenansicht wieder, während Abb. _3 den Grundriß von Abb. i -erkennen läßt. Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb.i.
  • Der Wasserbehälter i von zweckmäßig rechteckiger Form ist durch eine Wand 2 in zwei Teile 3, 4 unterteilt. Im Teil 3 ist in einem Zylinder 5 eine Schnecke 6 senkrecht drehbar untergebracht. Unter dieser befindet sich ein Rost 7, welcher in etwa 3o' schräger Stellung verschiebbar eingebaut ist. über der Schnecke 6 auf der Schneckenwelle 8 sitzt ein Exzenter 9, das mittels Hebel io, i i -, 12 mit dem Rost 7 verbunden ist und den Zweck hat, letzterem während des Betriebes eine Schüttelbewegung zu geben. Hinter der Schnecke 6 ist eiii Becherwerk 13 ein-,gebaut zur Beförderung der Schlacke nach außen. Oben neben dern Becherwerk 13, aber im Teil 4 des Behälters i, ist ein Transportrad 14 für den Koks eingebaut. Beide, das Becherwerk i und das Transportrad 14, sitzen auf einer Welle 15 und erhalten ihren Antrieb von einem Vorgelege 16, welches sichoben neben dem Behälter i befindet.
  • Die Schnecke 6 erhält von -dem Vorgelege 16 ebenfalls ihren Antrieb mittels Riemengetriebes 17. Cber der gesamten vorhesprochenen maschinellen Einrichtun 'g ist eine Trommel 18 aufgebaut, welche den Zweck hat, von dem Aufgabematerial, bevor dieses dem Apparat zugeführt wird, den Grus und die Asche auszuscheiden. Die Abteilunn 3, -1 des Behälters i sind durch eine unter dem Rost 7 angeordnete üffnun- 19 verbun-ZD C den. Wird nun die Schnecke 6 in Bewegunalesetzt, so saugt sie Wasser aus der Abtei-C, lung,3 nach der Abteilung4 des Behälters i. Der Wasserstand wird also höher in Ab- teilung 4 und sucht sich mit Abteilung 3 1,vieder auszugleichen. Dem Wasser ist aber kein anderer Weg gegeben als die öffnung ig, die unter den Rost 9 in Abteilung 3 fährt. Durch diesen gelangt es hindurch und wird von der Schnecke 6 wieder angesaugt. Auf diese Weise entsteht also eine regelrechte Wasserzirkulation.
  • Von dem Aufgabeinaterial, das vor die Schnecke 6 auf den Rost 7 gelangt -, wird der Koks, welcher spezifisch leichter ist als die Schlacke -, von dem Wasser mitgerissen und ,gelangt in die Schnecke 6. Diese befördert ihn mit dem Wasser nacli Abteilung 4, wird aber hier auf einer Schurre 2o von dern Wasser in das Transportrad 14 geschweinnit und wird von dem Transportrad nach außen befördert. Das Wasser verläuft sich durch ein Sieb 2 1 (Abb. 4) unter dem Rade 14 nach Abteilung 4. Die Schlacke kann wegen ihrer Schwere nicht mitgehoben werden und rutscht über den Rost 7 nach dem Becherwerk 13, welches also die Schlacke getrennt von dem Koks nach außen befördert.
  • Die vorbesprochene Bauart des neuen Koksseparators soll in ihren Einzelarten lediglich -als Beispiel dienen, keineswegs aber den Erfindungsgedanken beschränken.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucii: Vorrichtung zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrückständen, wobei ineinem wassergefüllten Behälter die Feuerungsrückstände durch Erzeugung einer Strömung in der Weise getrennt werden, daß die leichteren Koksteile aufwärts einer Austragvorrichtung zu bewegt und die absinkenden Schlacken unter einer bis unter den Wirkungsbereich der Strömung hinabgehenden Teilwand hindurcli in ein Sonderabteil gelangen und dort für sich ge- hoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheidegut auf einem im Wasser liegenden geneigten Schüttelrost unter einer ummantelten, in der Scheideflüssigkeit um eine senkrechte Achse rotierenden Schnecke entlang eführt wird, wobeidiese "g Schnecke einen Saugstrom erzeugt, welcher die leichteren Teile, in die Schnecke hineinsaugt, während die Schlacke von dem Schüttelrost unter der bekannten Teilwand hindurch in das Austragabteil gelangt.
DER58205D 1923-04-01 1923-04-01 Vorrichtung zur Abscheidung von Koks aus Feuerungsrueckstaenden Expired DE413609C (de)

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