DE41350C - Backofen - Google Patents

Backofen

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Publication number
DE41350C
DE41350C DENDAT41350D DE41350DA DE41350C DE 41350 C DE41350 C DE 41350C DE NDAT41350 D DENDAT41350 D DE NDAT41350D DE 41350D A DE41350D A DE 41350DA DE 41350 C DE41350 C DE 41350C
Authority
DE
Germany
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channels
arrangement
oven
under
fire
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41350D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. TH. SEIDEL in Dresden, Gr. Plauenschestr. 27
Publication of DE41350C publication Critical patent/DE41350C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/40Bakers' ovens characterised by the means for regulating the temperature

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dem Backofen nach vorliegender Construction ist es insonderheit darauf abgesehen, die denkbar leichteste und schnellste und eine, in allen Theilen des Ofens gleich gute Erhitzung zu erzielen.
Ferner ist auch dafür gesorgt, dafs bei veränderten Verhältnissen im Betriebe der Bäckerei ohne Mühe ein dem Bedürfnifs entsprechendes stärkeres oder schwächeres Abdecken der unteren Feuerkanäle vorgenommen werden kann, um so ein schnelleres oder langsameres Aufsteigen der Hitze in den Backraum zu erzielen, wie auch infolge eigenartiger Construction der Oberzugkanäle ein langsameres oder schnelleres Durchdringen der Oberhitze in den Backraum erzielt wird.
Es zeigt Fig. 1 einen Längenschnitt nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1, und Fig. 3 einen Horizontalschnitt, linksseitig nach Linie E-F, rechtsseitig nach Linie G-H der Fig. 1.
Von der Feuerung α gehen zwei nur so viel als unbedingt nöthig Querschnitt habende Feuerkanäle b b nach hinten, welche hier nach links und rechts umwendend wieder nach vorn gehen, um in die beiden Verticalkanäle c c einzumünden, die ihrerseits wieder mit den über der Backraumdecke hinführenden Oberzugkanälen dd] in Verbindung stehen. Diese Kanäle sind so angeordnet, dafs der von der eisernen Backraumdecke gebildete Kanalboden bei den Kanälen d mit schwachen Steinen abgedeckt wird, während derselbe bei den Kanälen d\ welche aus n-Eisen gebildet werden können, unbedeckt bleibt.
Die Kanäle d stehen an ihren hinteren Enden durch eine Verschlufsvorrichtung e mit einem Sammelkanal/ in Verbindung, welcher in den Schornstein führt, Fig. 1 und 4; die Kanäle d1 stehen an ihren hinteren Enden je drei zusammen mit einer in den Sammelkanaiy führenden Verschlufsvorrichtung e1 in Verbindung, Fig. ι und 5; es kann aber auch jeder Kanal für sich mit einer Verschlufsvorrichtung versehen sein. Infolge der eigenartigen Anordnung der Kanäle d dl und der Verschlufsvorrichtungen e e1 kann man den Grad der Oberhitze ganz nach Bedarf genau reguliren; aufserdern sind auch noch die verticalen Kanäle c mit Regulirschiebern c1 versehen.
Von den Unterzugkanälen b ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, der von hinten nach vorn führende Theil in zwei von einander versetzte Theile getheilt, welche durch eine gitterartige Durchbrechung des Mauerwerks mit einander in Verbindung stehen. Durch den inneren und tiefer liegenden Theil b ziehen die Feuergase nach vorn, wobei deren Hitze ununterbrochen durch die Durchbrechungen η in den äufseren und höheren Theil bl tritt.
Der Backherd g ruht frei auf Eisenträgern und wird so von allen Seiten von der den Kanälen b b1 entströmenden Hitze umspült, da auch zu beiden Seiten Raum zum Durchströmen der Hitze frei gelassen ist.
Um jedoch ein Eindringen von Feuergasen in den Backraum zu verhindern, sind die Kanäle b bl nach oben mittelst Bleche i abgeschlossen; da aber die Bleche bei einfacher Einspannung in das Mauerwerk dieses infolge des durch die grofse Hitze eintretenden Werfens
lockern und so einen undichten Kanalabschlufsherbeiführen, sind die Bleche mit nach unten stehenden Rändern versehen, mit welchen sie in mit Sand etc. ausgefüllte Nuthert des Kanalmauerwerks greifen, wodurch selbst bei bedeutendem Werfen der. Bleche und Lockern des dieselben an ihrer Auflagerstelle umfassenden Mauerwerks immer ein dichter Abschlufs gesichert bleibt. Die Nuthen, in welche die Bleche greifen, können jedoch auch aus einzelnen, in dem Mauerwerk befestigten LJ-Eisön gebildet werden.
Um einestheils die Bleche i der Kanäle b vor dem in denselben hinziehenden directen Feuer zu schützen, anderentheils aber auch eine völlig gleichmäfsige Hitze im Backraum zu erzielen, ist unter den Blechen in den Kanälen b eine 'Abdeckung h von Steinen in der in Fig. ι und 2 'ersichtlichen Weise 'angeordnet. Die Abdeckung erstreckt sich, wie in Fig. ι ersichtlich, nicht über den ganzen Kanal, sondern es bleibt im hinteren Theile eine Oeffnung, durch welche die Hitze direct zwischen die Abdeckung und die Bleche i gelangen, kann. Auch empfiehlt es sich, im vorderen Theile der feuerraumdecke einen mit Verschlufsvornc'htühg in 've'rseberien Spalt / anzuordnen, um durch denselben im Bedarfsfalle ■ auch direc'te Hitze in den Backraurn leiten zu können. Um 'einen dichten Abschlufs des Spaltes / 'zu erreichen, kann ein 'mittelst Sand-'yefschiüsses abgedichteter Deckel zur Anwendung kommen, welcher'entweder nach Herausnahme der Brüstplatte mittelst Hakens in die Höhe gehoben "Ö'der 'auch '"von aüfsen durch einen Mechanismus 'geöffnet 'und geschlossen werden kann.
Soll.'der Öfen zugleich'fÜr'Weifs-'Urid Brodbäcker'ei 'verwendet 'werden, 'so empfiehlt 'es sich, für die Brödbäeker'ei die Spalten der Kanäle- b b'1 über den 'Blechen i mit ent-'sprechend starken Steinen 'zuzudecken, lwas Λ nach' Herausnähme der Brustplatte' mit Leichtigkeit mittelst der Backofenschieber ^bewirkt werden kann.
Anstatt der in Fig. 1 bis 3 angegebenen Anordnung der Kanäle b 1 können dieselben, wie in Fig. 6 im Querschnitt nach Linie J-K der Fig. 7, und in Fig. 7 im Horizontalschnitt nach Linie L-M der Fig. 6 ersichtlich, auch so angeordnet sein, dafs nur ein Kanal b nach hinten führt und hier nach links und rechts umwendet, welcher mit zwei höher und versetzt von ihm liegenden Kanälen b2 durch gitterartige Durchbrechungen η in Verbindung steht. Der obere Abschlufs dieser Kanäle ö2 erfolgt ebenfalls durch Bleche i, welche durch ganz schwache, feuerfeste Steinplatten vor der directen Einwirkung des Feuers geschützt: werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: i
    Ein Backofen'mit feststehendem, verstellbarem oder herausziehbarem Herd, gekennzeichnet durch die Combination folgender Einrichtung gen: . :
    a) Anordnung von Feuerkanälen (b und bl oder b b'2 und bbl), Fig. 2 und 6, unter dem Backraum derart, dafs die Kanäle bl
    . oder 'b'~ und bl von den 'Kanälen b versetzt und ;h'dher als diese liegen und mittelst Durchbrechungen (n) mit einander verbunden sind;
    b) Anordnung von zweierlei Oberzugkanälen derart, dafs der Boden eines ^Kandles um Hen anderen (ä) mit Steinen·abgedeckt .wirdj, "während derselbe ;bei ;den «wischenliegenden 'Kanälen (dl) unbedeckt bleibt, 'in'Verbindung mit getrennten, 'einzelnen oder mehreren "Kanälen gemeinschaftlichen Vef^- 'schlüfsvorrichtungen ■ fe S1J; .'
    c) Anordnung einer gitterartigen Stdnäb·^ deckung (h) unter den :Eisen.decken-.(I) 'in den Kanälen '(b); : ! . ■
    ■ d) Anordnung eines mit mittelst Sandverschlusses abgedichteter ,Verschlufsvomchtung, (m), Fig. 1, versehenen,^Spaltes (I) im vorderen Theile 'der'Feuerraumdecke.'
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41350D Backofen Expired - Lifetime DE41350C (de)

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