DE413352C - Verfahren zur Bekaempfung von Schaedlingsschwaermen mit Hilfe von Flugzeugen und Flammenwerfern - Google Patents

Verfahren zur Bekaempfung von Schaedlingsschwaermen mit Hilfe von Flugzeugen und Flammenwerfern

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DE413352C
DE413352C DEST37534D DEST037534D DE413352C DE 413352 C DE413352 C DE 413352C DE ST37534 D DEST37534 D DE ST37534D DE ST037534 D DEST037534 D DE ST037534D DE 413352 C DE413352 C DE 413352C
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flamethrowers
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airplanes
pests
balloons
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M15/00Flame-throwers specially adapted for purposes covered by this subclass

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEnEI.

Claims (1)

  1. und Flammenwerfern.
    Es. ist bekannt, Insektenschädlinge, insbesondere Heuschrecken, welche sich kriechend auf den Saaten fortbewegen, durch Verspritzen von flüssigen Brennstoffen zu bekämpfen, und man hat hierfür praktischerweise Flammenwerfer vorgeschlagen. Dies hat jedoch den großen Nachteil, daß durch das Feuer der Flammenwerfer nicht nur die Insekten, sondern auch die Saaten selbst vernichtet werden. Ebenso hat man empfohlen, Schädlinge, wie Raupen, auf den Bäumen dadurch zu vernichten, daß man mittels eines Flugzeuges Arsenverbindungen auf die Bäume aufstäubte. Dieses Verfahren hat den großen Nachteil, daß die Arsenverbindungen zusammen mit den Raupen auf die Erde fallen und dadurch erheblichen Schaden anrichten.
    Die vorliegende Erfindung bezweckt, die vorgeschlagenen Methoden dadurch zu verbessern, daß diese Flammenwerfer von Flugzeugen, Lenkluftschiffen oder Ballons aus zur Anwendung kommen, wodurch auch fliegende Insektenschwärme vernichtet werden können und die Wirkungsweise der Flammen- j werfer ganz beträchtlich erhöht werden kann. Bei Heuschreckenschwärmen, die oft viele Kilometer lang sind und eine beträchtliche Breite besitzen, können die Schwärme durch Flugzeuggeschwader mit Flammenwerfern j ■ zusammengedrängt und durch Bestreichen mit der Flamme allmählich zum Zusammenschmelzen gebracht werden. Gegenüber der reinen Flammenwirkung wird die Wirkung von Flugzeugen aus durch verstäubte Brennstoffe dadurch ganz besonders gesteigert, daß eine Beregnung der Insekten mit überschüssigen Brennstoffen bewirkt . werden kann, wodurch die ganze Heuschreckenwolke in ein Feuermeer verwandelt wird. Ein wei- ^0 terer Vorteil der Anwendung von Flugzeugen, Ballons usw. besteht darin, daß die Schwärme beim Sammeln zusammengefaßt und zumeist schon an unschädlichen Stellen und an Berghängen vernichtet werden. Die Lenkluftschiffe und Ballons werden gegen die Einwirkung der Flammengase zweckmäßig durch Umgeben mit Zellen, welche mit inerten Gasen, wie Helium oder Stickstoff, gefüllt sind, geschützt. Auch kann die Ballonfüllung aus reinem Helium bestehen. Es ist selbstverständlich, daß auch kriechende Insekten in großen Zügen, z. B. Raupen, mit Hilfe dieser Flammenwerfer vernichtet werden können.
    Patent-Akspruch:
    Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingsschwärmen mit Hilfe von Flugzeugen und Flammenwerfern, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Schädlinge durch auf Flugzeugen, Ballons u. dgl. angeordnete Flammenwerfer in der Luft noch im schwärmenden Zustande vernichtet.
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