DE41328C - Verfahren und Apparat zur Trennung der Zuckermasse in Schleuderroaschinen - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Trennung der Zuckermasse in Schleuderroaschinen

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DE41328C
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Germany
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sugar mass
separating
centrifuge
wedges
wedge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41328D
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English (en)
Original Assignee
H. BEYENBURG in Duisburg
Publication of DE41328C publication Critical patent/DE41328C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04B—CENTRIFUGES
    • B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung versucht durch Anwendung nur zweier Keilformen, wie eine solche in beiliegender Zeichnung dargestellt ist, eine neue Art der Trennung des Zuckers. Zwei solcher Keile werden in die Centrifuge einander gegenüberstehend eingesetzt, so dafs nach dem Ausschleudern die Zuckermassen in zwei nahezu halbkreisförmigen Segmenten herausgenommen werden können.
Jeder Keil ist aus Rothgufs angefertigt und richtet sich seine Höhe H nach der Füllungshöhe der verwendeten Schleudermaschine, die wie gewöhnlich aus einem mit der Centrifuge fest verbundenen Deckkasten und einer äufseren Siebwand besteht.
Die gelochten Seitenflächen α und b der Keilform laufen sowohl in der Höhe als auch Breite etwas konisch zu, wie Fig. 1 und 3 zeigen, zwecks leichten Herausnehmens des Zuckerblockes aus der fertig gedeckten Centrifuge, und sind am Kopf und etwas unter der Mitte durch starke quer laufende Rippen c und d fest gegen einander abgesteift, wodurch das Zusammenbiegen verhindert und die ganze Form gegen Umkippen gesichert ist. Die obere Rippenfläche ef ist gegen die untere Rippenfläche gh, wie Fig. 1 zeigt, von vorn nach hinten zu schwach geneigt, wodurch, wie die Praxis erwiesen, der Keil bequem gehandhabt werden kann und aufserdem auch die in seinem Innern ausgedeckte Zuckermasse leicht zum Herausfallen gebracht wird. "Die Seitenflächen sind nach hinten zu konisch abgeschwächt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, und um eine Verletzung des Centrifugensiebes zu verhindern, sind die Kanten der unteren Fläche bei i i abgerundet.
Zwei solcher Keilformen stellt man aufrecht in die leere Centrifuge, so dafs sie einander gegenüber zu stehen kommen; die Form mufs sich von unten nach oben und von aufsen nach innen konisch öffnen. Hierauf wird der obere Verschlufsring befestigt und die Centrifuge kann nach dem Antrieb gefüllt werden, wobei sich natürlich auch die Keilformen anfüllen. Da dieselben sowohl mit ihrer breiten Rippenfläche unten auf dem Boden feststehen und oben durch den Verschlufsring gehalten werden, so bleiben sie in ihrer Stellung gesichert.
Ist das Ausdecken und Kaltlaufen der Zuckermasse vollendet, so wird der Verschlufsring abgenommen, und die Keilformen werden dadurch ausgehoben, dafs man ein Holzstück hinter den oberen Befestigungsbügel nach unten bis vor den unteren Bügel einschiebt und leicht mit der Hand einen Druck nach dem Innern der Centrifuge ausübt.
Die sich hierdurch lösenden Keilformen werden aus dem Behälter genommen, worauf die getrennt übrig bleibenden beiden nahezu halbrunden Segmenttheile wie gewöhnlich herausgehoben werden können.
Die Flächen der Segmente, welche der Keil getrennt hat, bleiben sauber und weifs und ist daher kein Nachputzen, durch welches Abfall entsteht, nothwendig.
Fig. 5 und 6 zeigen die Stellung und Anbringung dieser Keilstücke in der Centrifuge. Wie bereits erwähnt, werden zwei -solcher Keilstücke K K einander diametral gegenüber
in die Trommel der Centrifuge eingesetzt. Sie werden gehalten dadurch, dafs der Deckel r, welcher mittelst riegelartiger Schieber s an der Trommel befestigt wird, sich dicht auf die Endfläche c der Keile aufsetzt; die Höhe H der Keile mufs dabei den Raum zwischen dem Boden und Deckel der Centrifuge genau ausfüllen. Die Keile sitzen infolge dieser Einklemmung ohne weitere Hülfsmittel fest; beim Abheben des Deckels r lassen sich die Keile leicht herausnehmen, da die entsprechenden Seitenflächen konisch zulaufen. In Fig. 6 sind mit Z gröfsere bogenförmige Stücke der fertig geschleuderten Zuckermasse bezeichnet, mit \ die zwischen den Wänden des Keiles entstehenden Controlstücke.
Durch Anwendung dieser Keilformen wird der Raum in dem ringförmigen Behälter nicht nur vollständiger ausgenutzt, sondern man hat auch den Vortheil bequemster Hantirung der Centrifuge infolge Fortfalles des bei den bisherigen Anordnungen nothwendigen inneren Ringes.
Endlich kann gleichzeitig eine bequeme Controle über die jeweilig fertiggestellte Arbeit ausgeübt werden, indem nämlich genau so viel Segmentstücke fertiggeschleudert sein müssen, als Keilzuckerstücke vorhanden sind. Da letztere wenig Raum einnehmen, so kann man sie als Controlstücke besonders sammeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, die in Centrifugen ausgeschleuderte Zuckermasse zu trennen durch Einsetzen von Keilen K zwischen Boden ρ und abnehmbarem Deckel r der Centrifuge, welche Keile aus sowohl nach aufsen, als nach unten verjüngt zulaufenden und durch Querstege c und d verbundenen Seiten α b bestehen', so dafs neben der Theilung der Zuckermasse in gröfsere bogenförmige Stücke noch zur Controle dienende kleinere Stücke \ aus dem Raum zwischen den Wänden a b erhalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41328D Verfahren und Apparat zur Trennung der Zuckermasse in Schleuderroaschinen Expired - Lifetime DE41328C (de)

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