DE413260C - Gasheizverfahren mit Einstellung des Brenners gegen die zu beheizende Flaeche - Google Patents

Gasheizverfahren mit Einstellung des Brenners gegen die zu beheizende Flaeche

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DE413260C
DE413260C DEST36631D DEST036631D DE413260C DE 413260 C DE413260 C DE 413260C DE ST36631 D DEST36631 D DE ST36631D DE ST036631 D DEST036631 D DE ST036631D DE 413260 C DE413260 C DE 413260C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/08Arrangement or mounting of burners
    • F24C3/085Arrangement or mounting of burners on ranges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 6. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
413260-KLASSE 36 b GRUPPE
(St 36631 V\36b)
Hermann Stein in Essen, Ruhr.
Gasheizverfahren mit Einstellung des Brenners gegen die zu beheizende Fläche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1923 ab.
Die Erfindung betrifft ein Gasheizverfahren, durch das der Betrieb von Gasfeuerungen mit Brennern wirtschaftlich gestaltet werden soll. Sie besteht darin, daß entsprechend der eingestellten Flammengröße der Abstand des Brenners von dem zu erhitzenden Gegenstand oder der zu erhitzenden Oberfläche eingeregelt wird, und zwar derart, daß stets die heißeste Zone der Flamme, also etwa deren Spitzen, die zu erhitzende Fläche berühren.
Bei der bisher üblichen Anordnung der Gasfeuerungen mit Brennern, z. B. bei Gasherden, bei denen der Brenner an dem Traggestell starr befestigt ist, ist die Flamme in einen
durch die Bauart geg.ebe.nen festen Abstand von den Kochtöpfen oder der Heizplatte festgelegt. Bei 4ie£er * Ajiolfdjping ist also die Forderung nicht zu erfüllen, daß stets die heißeste Zone der Flamme die Heizfläche berührt, sobald die Größe der Flamme irgendwie geregelt wird.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Brenner je nach dem beabsichtigten ίο Zweck, d. h. für das Anheizen bzw. Ankochen sowohl wie für das Nachkochen oder Warmhalten in die günstigste Stellung gebracht wird. Dies geschieht zweckmäßig selbsttätig beim öffnen, Groß- oder Kleinstellen oder Einregeln der Gasflamme selbst.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt.
Das an dem Gasherd oder Gaskocher 1 beao festigte Gasrohr 2 besitzt eine Abzweigung mit einem an sich bekannten Gelenk 3, an welchem der armartig ausgebildete Brenner drehbar befestigt ist. Γη dem beweglichen Gasarm sitzt der Gashahn 5. Das Küken des Gashahns ist am unteren Ende mit einem Zapfen oder Finger 6 ausgerüstet, der in einer mit Steilgewinde versehenen Büchse 7 geführt wird. Die Büchse ist an einem winklig gebogenen Hebelarm 8 befestigt, der seinerseits mit dem Gelenk des Brenners fest verbunden ist, so daß er die Bewegungen des Brennerarmes mitmacht. Ein Bügel oder Arm 9 ist mit dem Gestell des Herdes fest verbunden. In ihm ist eine Schraube 10 mit Feingewinde angeordnet, die mit einem Handrad 11 verstellt werden kann; das Ende der Schraube stützt sich gegen den Arm 8.
Durch die beschriebene Vorrichtung ist es möglich, den Brenner und damit die· Flamme in die richtige Entfernung von der zu beheizenden Fläche einzustellen. An sich ist es nicht nötig, den Hahn S mit einem Finger oder Nocken zu versehen, der im Steilgewinde geführt ist. Es ist möglich, durch den Hahn die Größe der Flamme richtig einzustellen und dann durch die Schraube io die Flamme in die richtige Höhe zur Beheizungsfläche von Hand einzustellen. Zweckmäßigerweise erhält aber das Küken den in das Steilgewinde der Büchse 7 eingreifenden Finger, so daß schon beim Einstellen der Flammengröße selbsttätig auch die Höhe des Brennerkopfes · eingeregelt wird. Die Feinregelung für verschiedene Gasdrucke wird dann durch Schraube 10 besorgt.
Die hier für Gaskocher beschriebene Einrichtung, lediglich eine Ausführungsform darstellend, soll auch bei Kochern oder Heizflammen, die mit flüssigem Brennstoff, wie Petroleum oder Spiritus u. dgl., gespeist werden, in ähnlicher Weise mit der gleichen Wirkung angewandt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gasheizverfahren mit Einstellung des Brenners gegen die zu beheizende Fläche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Brenners von der Heizfläche entsprechend der eingestellten Flammengröße eingeregelt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (4) als beweglicher Arm ausgeführt ist, der mit Hilfe einer Schraube (10) und eines Hebelarmes (8) in der Höhe eingestellt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Gashahn (5) sitzenden Finger oder Nocken (6), der in eine Büchse mit Steilgewinde (7) geführt wird und dadurch beim Verdrehen des Hahnes den Brenner hebt oder senkt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse mit Steilgewinde an dem Hebelarm (8) sitzt.
DEST36631D 1923-02-27 1923-02-27 Gasheizverfahren mit Einstellung des Brenners gegen die zu beheizende Flaeche Expired DE413260C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2461913A (en) * 1947-10-24 1949-02-15 Murlin L Mosier Gas burner and support therefor

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