DE412582C - Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen - Google Patents

Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen

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DE412582C
DE412582C DEC34632D DEC0034632D DE412582C DE 412582 C DE412582 C DE 412582C DE C34632 D DEC34632 D DE C34632D DE C0034632 D DEC0034632 D DE C0034632D DE 412582 C DE412582 C DE 412582C
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DEC34632D
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CHIFFRIERMASCHINEN AKT GES
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CHIFFRIERMASCHINEN AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09CCIPHERING OR DECIPHERING APPARATUS FOR CRYPTOGRAPHIC OR OTHER PURPOSES INVOLVING THE NEED FOR SECRECY
    • G09C1/00Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system
    • G09C1/06Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member
    • G09C1/08Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member the connections being mechanical

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Description

  • Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen. Bei Chiffriermaschinen, besonders elektrischen Chiffriermaschinen, sind eine Anzahl von Chiffrierelementen vorhanden, durch welche der elektrische Strom hintereinander hindurchgeleitet wird, und weiche durch ihre Stellung zueinander das bestimmte Chiffriersystem ergeben, nach welchem die Vertauschung der Zeichen erfolgt. Diese einzelnen Chiffrierelemente werden während des Chiffrierens einer größeren Anzahl von Zeichen selbsttätig durch die Chiffriermaschine unregelmäßig verstellt, so daß das Tauschsvstem verändert wird. Das durch eine solche chiffriermaschine hergestellte Chiffrat kann nur durch eine gleichgebaute Chiffriermaschine, bei welcher die Veränderung des Tauschsystems nach genau den gleichen Gesetzen wie bei der ersten Maschine erfolgt, dechiffriert werden. Die beiden Maschinen müssen also gewissermaßen in gleichem Tritt arbeiten.
  • Solche Chiffrierelemente bestehen vielfach aus Walzen mit Kontakten ,an den Stirnseiten, und die Verstellung der Walzen geschieht durch 'Zahnräder, bei denen in unregelmäßiger Weise auf dem Umfang verteilt .einer .oder mehrere Zähne hintereinander ausgelassen sind, welche m einen an der Walze angebrachten Zahnkranz eingreifen. Bei einem solchen Antrieb kann es nun vorkommen, daß trotz einer Rastensperrung -o. dgl. die -Walze infolge des beim Antrieb erhaltenen Drehmomentes statt eines Schaltschrittes mehrere Schritte macht, wenn gerade eine solche zahnlose Stelle des Antriebsrades dem Zahnkranz der Walze zugewendet wird. Da die Kon= takte zweier benachbarter Walzen außerdem zum 'Zwecke der sicheren Kontaktgebung mit einem gewissen Druck aufeinander ruhen, kann auch bei Bewegung zweier Walzen eine zwischen den bewegten Walzen liegende dritte Walze durch Reibung an den Kontaktflächen mitgenommen werden, wenn das Antriebszahnrad dieser dritten Walze sich nicht gerade im Eingriff mit dem betreffenden Zahnkranz befindet, sondern diesem eine zahnlose Stelle zukehrt.
  • Um das Eintreten einer solchen ungewollten Verstellung eines Chiftriereleinentes, wodurch die gesamte Dechiffrierung unmöglich würde, zu vermeiden, ist erfindungsgemäß eine besondere Blockierung vorgesehen, welche jedesmal selbsttätig in Wirksamkeit tritt, wenn; das die Verstellung bewirkende Mittel, z. B. Zahnrad mit stellenweise ausgelassenen Zähnen, im folgenden »Lückenzahnrad« genannt, sich in dieser unwirksamen Stellung befindet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und 'es stellt dar Abb. i eine Vorderansicht eines Satzes von Chiffrierelementen mit der Blockierung, Abb. z eine Seitenansicht eines solchen Satzes sowie Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i durch die .Blockierung, Abb. 3 Ansicht eines Einzelteils. Chiffrierelemente (Walzen) i mit Zahnkränzen 2 sind vorgesehen. Für jedes dieser Zahnräder z ist auf .einer besonderen Welle 3 eine Antriebsvorrichtung vorgesehen, welche aus einem Walzenrad q. und einem Lückenzahnrad 5 besteht. Von letzteren kann je eines durch Verschiebung der Welle 3 in Richtung der Pfeile 6 nach Belieben in den Zahnkranz 2 eingeschaltet werden, so daß es bei der Drehung der Welle 3 auf die 'Walzei wirkt und diese verdreht.
  • In der Abb.2 ist zur besseren Übersicht diese Antriebsvorrichtung in der unwirksamen Stellung gezeigt, d. h. wo keine der beiden Zahnräder ¢ und 5 im Eingriff mit Zahnkranz 2 ist. Bei dem wirklichen Chiffriervorgang befindet sich aber das Lückenzahnrad 5 in einer Ebene mit dem 'Zahnkranz 2 und kann infolgedessen auf dieses einwirken.
  • Neben dem Lückenzahnrad 5 ist nun eine Daumenscheibe 7 angeordnet und durch beliebige Mittel, z. B. Bolzen 8, mit diesem starr verbunden. Diese Daumenscheibe ist gewissermaßen das Spiegelbild des Lückenzahnrades 5, d. h. es enthält an denjenigen Stellen, wo das Lückenzahnrad 5 zahnlose Stellen 9, 1o, i i oder 12 aufweist, Daumen 9a, ioa, iia, i2a, deren Breite der Größe der zahnlosen Stellen 9 bis 12 entspricht. Diese Daumenscheibe wird umgeben von einer Sperrscheibe 13, welche im Innern einer Aussparung 14 einen Ansatz oder Zahn 15 aufweist. Die Sperrscheibe 13 wird geführt durch Arme 16, mit welchen sie die Walzen i umfaßt. Auf der Sperrscheibe 13 ist ein Sperrzahn 17 zweckmäßig einstellbar an einer Platte i8 befestigt. Mit der Sperrscheibe 13 ist gleichzeitig ein Federgehäuse i9 verbunden,, in welchem -eine Feder 2o angeordnet ist. Letztere stützt sich gegen die Welle 3 und hält für gewöhnlich die Sperrscheibe 13 in der Außenstellung und damit den Sperrzahn 17 außer Eingriff mit dem Zahnkranz 2. Sobald jedoch bei der Drehung der Welle 3 die bisher mit dem Zahnkranz 2 in Eingriff befindlichen Zähne des Lückenzahnrades 5 den Zahnkranz 2 verlassen und eine zahn: lose Stelle dem Zahnkranz 2 gegenübersteht, läuft der Zahn 15 auf einen der Daumen 9a bis 12a auf, wodurch die Sperrscheibe 13 nach dem Mittelpunkt des Zahnkranzes 2 zu verschoben wird, so daß der Sperrzahn 17 in eine Lücke des Zahnkranzes 2 eintritt und nun die zugehörige Walze i so lange in ihrer Stellung verriegelt, bis bei der Weiterdrehung wieder ein Zahn des »Lückenzahnrades« in den 'Zahnkranz 2 eingreift. In dem Augen.-blick, wo das geschieht, gleitet der Zahn 15 von dem betreffenden Daumen herunter, und die Sperrscheibe 13 wird durch die Feder 20 zurückgezogen, so daß der Sperrzahn' 17 außer Eingriff mit dem Zahnkranz 2 kommt und die Trommel i zu einer weiteren Drehung freigibt. Durch diese Anordnung wird gleichzeitig sichergestellt, daß der 'Zahnkranz 2 beim Herannahen eines neuen Zahnes des »Zahnlückenrades« in einer solchen Stellung sich befindet, daß dieser Zahn auch sicher in den Zahnkranz 2 eingreifen kann und ein Aufeinandertreffen von zwei Zahnköpfen und dadurch eine Störung der gesamten Antriebsvorrichtung niemals möglich wird.
  • Wie für jede Chiffrierwalze i ein Satz von Rädern q. und 5 vorgesehen ist, ist auch für jede Chiffrierwalze eine. Sperrscheibe 13 sowie Daumenscheibe 7 vorgesehen. Von diesen weiteren Sperrscheiben ist eine in der Abb. i bei 21 angedeutet, während von den Antriebsvorrichtungen für die anderen Walzen i nur die Wellen 22 und 23 mit den Zahnrädern 24 und 25 angedeutet sind. Die Einrichtung ist aber genau dieselbe wie vorstehend beschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen, bei welchen die Chiffrierelemente während des Chiffrierens unregelmäßig in ihrer Stellung verändert werden, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, welche das .einzelne Chiffrierelement während der Zeit, in welcher es nicht angetrieben wird, bis zu seinem Antriebe selbsttätig* festhält, im Augenblick des Antriebes aber freigibt.
  2. 2. Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen nach Anspruch i" dadurch gekennzeichnet, daß bei dem als Walze mit Antriebszahnkranz ausgebildeten Chiffrierelement und den den Antrieb bewirkenden Lückenzahnrädern ein Sperrzahn an, einer Platte vorgesehen ist, welche unter Federwirkung für gewöhnlich den 'Zahn außer Eingriff mit dem Zahnkranz hält, solange die Zähne des Lückenzahnrades in Eingriff mit dem Zahnkranz sich befinden, durch eine das Spiegelbild des Lückenzahnrades bildende Daumenscheibe aber nach der Mitte des 'Zahnkranzes verschoben wird und den Sperrzahn in eine Lücke des Zahnkranzes eintreten läßt, sobald eine zahnlose Stelle in den Bereich des Zahnkranzes kommt.
  3. 3. Blockierung von Chiffrierelementen bei Chiffriermaschinen nach- Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrscheibe Arme (16) vorgesehen sind, welche die Chiffrierwalze umfassen und eine Führung bei der Bewegung der Sperrscheibe bilden.
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