DE4125509C1 - Electrical socket protected against ingress of water - has mounting part between hinged cover and housing in form of double hinge - Google Patents
Electrical socket protected against ingress of water - has mounting part between hinged cover and housing in form of double hingeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Installationsge
rät, insbesondere wassergeschützte Steckdose mit einem Isolier
stoffgehäuse, an dem um mehr als 90° in bezug auf die Grundebene
schwenkbar ein unter Belastung mindestens einer Feder stehender
Klappdeckel angeordnet ist, wobei zwischen dem Klappdeckel
und dem Isolierstoffgehäuse ein beweglicher Lagerteil angeord
net ist.
Eine derartige wassergeschützte Steckdose mit einem Isolierstoff
gehäuse ist aus DE 30 10 023 A1 bekannt. Bei dieser bekannten
Ausführungsform der wassergeschützten Steckdose ist der Klapp
deckel im wesentlichen über ein Lagerteil mit dem Gehäuse
verbunden. Der Lagerteil ist in einer Gehäusenische axial
verschieblich untergebracht. Die Wände dieser Lagernische
sind einstückig mit dem Gehäuse gehalten. Der Lagerteil trägt
an seinem dem Klappdeckel abgewandten rückseitigen Ende zwei
im wesentlichen in Axialrichtung verlaufende Führungsstifte,
welche in Durchführungen der Wand axial verschieblich geführt
sind und in je eine weitere Lagernische hineinragen. Bei der
bekannten Ausführungsform der wassergeschützten Steckdose
ist jeder der Führungsstifte als Gewindeschraube ausgebildet,
die an ihrem hinteren Ende in bekannter Weise den Schraubenkopf
trägt. Der Schraubenkopf ist zwischen den Seitenwänden der
Federnischen zusätzlich geführt und dient zur Abstützung jeweils
einer Schraubendruckfeder, die zwischen dem Schraubenkopf
und der Durchführung eingespannt ist. Im Bereich einer Anlage
kante des Deckels sind Scharniervorsprünge angeformt, welche
an ihrem freien Ende Scharnierachsstummel tragen. Die Scharnier
vorsprünge stehen rechtwinklig von der Deckelinnenseite ab,
während die Scharnierachsstummel in Scharnierachslagern an
der Vorderseite des Lagerteils drehgelagert sind. Die Deckel
scharnierachse verläuft durch das Zentrum der Scharnierachs
stummel und ist parallel zur Schwenkachse des Deckels, also
parallel zur Anlagekante ausgerichtet. Beim bestimmungsgemäßen
Gebrauch wird die Deckelscharnierachse dieser wassergeschützten
Steckdose bei Verschwenkung des Klappdeckels derart parallel
zu ihrer Raumlage verschoben, daß sie in etwa einen Kreisbogen
um die Schwenkachse beschreibt. Dabei ist der Kreisbogenradius
durch einen bestimmten Abstand zwischen der Deckelscharnierachse
und der Anlagekante vorgegeben.
Diese bekannte Ausführungsform der wassergeschützten Steckdose
ist an sich vorteilhaft, weil die Scharnierachsen im wesentli
chen im Inneren des Gehäuses untergebracht sind. Auf der anderen
Seite hat diese bekannte Ausführungsform den Nachteil, daß
zur Erzielung der Verschwenkbarkeit des Klappdeckels der
wassergeschützten Steckdose viele Einzelteile erforderlich
sind. Hierdurch wird nicht nur die Wirtschaftlichkeit bei
der Herstellung der wassergeschützten Steckdose nachteilig
beeinflußt, sondern auch die Montage erschwert.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß man derartige
wassergeschützte Steckdosen weiter verbessern kann, insbesondere
was die Zahl der zusammenzufügenden Einzelteile und was deren
Montage selbst betrifft.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, elektrische
Installationsgeräte, insbesondere wassergeschützte Steckdosen,
der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern.
Insbesondere soll die Verbindung zwischen dem Klappdeckel
und dem Isolierstoffgehäuse im Vergleich mit dem Bekannten
verbessert werden. Dabei ist die Anzahl der zusammenzufü
genden Teile gegenüber dem Bekannten zu reduzieren. Darüber
hinaus ist eine solche Verbindung der Einzelteile zu schaffen,
die auch ein automatisches Zusammenfügen dieser Einzelteile
zuläßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
den Lagerteil zwischen dem Klappdeckel und dem Gehäuse der
Steckdose als Doppelscharnier auszubilden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dieses
Doppelscharnier sowohl mit dem Klappdeckel als auch mit dem
Gehäuse der Steckdosen durch Rasten verbunden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des elektrischen Installa
tionsgerätes ergeben sich im Vergleich mit dem Bekannten erheb
liche Vorteile. So ist insbesondere die Anzahl der Teile,
die zur Herstellung der schwenkbaren Lagerverbindung zwischen dem Isolier
stoffgehäuse und dem Klappdeckel dienen, auf ein Minimum reduziert
nämlich auf ein Doppelscharnier. Darüber hinaus ist ein solches
Doppelscharnier deshalb äußerst montagefreundlich, weil es
sowohl mit dem Klappdeckel als auch mit dem Gehäuse der Steck
dose durch Rasten verbunden werden kann. Es ist somit ein
einfaches Verbinden des Doppelscharniers sowohl mit dem Klapp
deckel als auch mit dem Gehäuse der Steckdose möglich, nämlich
durch Aufstecken.
Es empfiehlt sich, die einen Rasten des Doppelscharniers in Lager
augen an der Innenseite des Klappdeckels und die anderen Rasten
des Doppelscharniers im Lager am Gehäuse der Steckdose angrei
fen zu lassen. Die Lageraugen und die Lager können dabei in
wohlfeiler Weise den genannten Teilen, nämlich dem Klappdeckel
und dem Gehäuse, unmittelbar angeformt sein.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, das
Doppelscharnier als einstückigen Körper auszubilden, der paarweise
und in Abstand voneinander angeordnete, unterschiedlich lange
Schenkel aufweist. Von diesen Schenkeln tragen die kürzeren
die einen Rasten und die längeren die anderen Rasten. Die
beiden Schenkelpaare des einstückigen Doppelscharniers sind
dabei durch einen Verbindungssteg zu der einstückigen Bauein
heit vereinigt. Eine solche Baueinheit kann bevorzugt aus
einem elektrisch isolierenden Werkstoff gefertigt werden.
Die Rasten des Doppelscharniers können dabei im Bereich ihres
vorderen freien Endes angeschrägt sein, um das Einführen in
die zugeordneten Lager bzw. Lageraugen zu vereinfachen.
Es empfiehlt sich, jedes Schenkelpaar des Doppelscharniers
in Seitenansicht gesehen als ungleichseitigen U-Körper auszu
bilden. Dabei werden zweckmäßig die Rasten an den einander
zugekehrten Innenseiten der Schenkel dieses U-Körpers angeord
net.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind
an den Außenseiten der Schenkel wenigstens des einen Schenkel
paares des Doppelscharniers Vorsprünge zum Anbringen der den
Klappdeckel belastenden Feder angeordnet. In weiterer Verein
fachung der Erfindung empfiehlt sich, an dem Schenkelpaar
des Doppelscharniers insgesamt drei Vorsprünge anzuordnen,
von denen zwei kreisförmigen Querschnitt aufweisen und zum
Aufbringen von Windungen der Feder dienen, während der dritte
Vorsprung der Abstützung des Verbindungssteges der Schenkel
der Feder dient.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
Feder als einstückige Doppelfeder ausgebildet.
Eine solche Doppelfeder ist in Seitenansicht gesehen ein U-
förmiger Körper mit unterschiedlich langen Schenkeln. Dabei
weist jeder dieser Schenkel einen gewickelten Bereich mit
mehreren Windungen auf, die jeweils in ein freies, der Abstützung
dienendes Ende auslaufen. Dieses freie Ende der Schenkel wirkt
dann mit benachbarten Bereichen entweder des Klappdeckels
oder des Gehäuses der wassergeschützten Steckdose zusammen.
Durch Verändern der Anzahl der Windungen der Doppelfeder kann
man die Rückstellkraft variieren, die bekanntlich dazu benutzt
wird, den Klappdeckel nach Aufhören der äußeren Kraft wieder
in seine Ruhelage zurückzuführen.
In den Figuren der Zeichnungen ist die Erfindung in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäß ausge
bildete, wassergeschützte Steckdose bei geschlossenem
Klappdeckel,
Fig. 2 im vergrößerten Maßstab und im Schnitt die wasser
geschützte Steckdose nach der Fig. 1 bei aufge
klapptem Deckel, wobei sich dieser in einer
Zwischenlage befindet und wobei von dem Gehäuse der
Steckdose nur der obere Teil wiedergegeben ist,
Fig. 3 ebenfalls einen Schnitt durch die wassergeschützte
Steckdose nach der Fig. 1, jedoch bei völlig aufge
klapptem Deckel,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die wassergeschützte Steckdose
nach der Fig. 1 der Zeichnung bei aufgeklapptem Klapp
deckel,
Fig. 5 in Seitenansicht ein erfindungsgemäßes Doppelschar
nier, welches zur Verbindung des Klappdeckels mit
dem Gehäuse der wassergeschützten Steckdose nach
der Fig. 1 der Zeichnung dient,
Fig. 6 in Vorderansicht das Doppelscharnier nach der Fig.
5, wobei in strichpunktierten Linien weitere An
bringungsvorsprünge für eine Doppelfeder einge
zeichnet sind,
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Doppelscharnier nach den
Fig. 5 und 6 der Zeichnung und
Fig. 8 in Seitenansicht eine als Doppelfeder ausgebildete
Feder zur Belastung des Klappdeckels der wasser
geschützten Steckdose nach den Fig. 1 und 4 der
Zeichnung.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen
nur diejenigen Teile eines elektrischen Installationsgerätes,
nämlich einer wassergeschützten Steckdose mit Deckel darge
stellt sind, welche für das Verständnis der Erfindung Bedeutung
haben. So fehlen insbesondere der Unterteil des Isolierstoff
gehäuses und die darin untergebrachten Einrichtungen, wie
Anschlußkontakte, Zuführungen und dergl. Darüber hinaus steht
die dargestellte Ausführungsform des elektrischen Installations
gerätes nur stellvertretend für zahlreiche andere Ausführungs
formen von elektrischen Installationsgeräten, bei denen die
Erfindung angewandt werden kann. Es handelt sich dabei jedoch
ausschließlich um solche elektrischen Installationsgeräte,
die mit einem federbelasteten Klappdeckel ausgerüstet sind.
Im übrigen können alle in den Zeichnungen nicht dargestellten
Teile eine an sich bekannte Ausbildung aufweisen.
Dem Ausführungsbeispiel ist eine wassergeschützte Steckdose
zugrundegelegt, die generell mit 10 bezeichnet ist. Von dem
Isolierstoffgehäuse einer solchen Steckdose 10 ist nur der
Oberteil wiedergegeben und auch nur in schematischer Darstel
lung. Dies deshalb, weil sowohl der Unterteil als auch der
Oberteil des Isoliergehäuses eine bekannte Ausbildung aufweisen
können. Der nach außen hin sichtbare Teil des Steckdosendeckels
ist mit 12 bezeichnet.
Zu der wassergeschützten Steckdose 10 gehört ein generell
mit 13 bezeichneter Deckel, der einstückig aus einem der in
der Elektroindustrie gebräuchlichen Isolierstoffe gefertigt
sein kann. Zur Erleichterung der Betätigung des Klappdeckels
13 hat dieser an seiner einen Längsseite eine angeformte Hand
habe 14. Die Fig. 1 zeigt, daß bei geschlossenem Klappdeckel
13 ein formschönes äußeres Gestaltungsbild vorhanden ist,
weil das zur Verbindung des Klappdeckels 13 mit dem Gehäuse
der Steckdose 10 benutzte Scharnier nach außen hin überhaupt
nicht sichtbar ist. Die Anordnung dieses Scharniers ist dabei
so gewählt, daß auch die Lagerstellen bzw. die Verbindungs
stellen zwischen ihm und den anderen Teilen der Steckdose
nicht sichtbar sind. Insbesondere werden die umlaufenden,
den Deckel 13 begrenzenden Rahmenteile überhaupt nicht unter
brochen. Sie können zur designerischen Gestaltung daher auch
farblich abgesetzt sein. Eine Unterbrechung dieser umlaufenden Teile
durch Teile des Scharniers erfolgt nicht.
Der Klappdeckel 13 kann zur Freigabe des Unterbringungsraumes
15 nach oben geklappt werden und zwar um mehr als 90°. Um
dieses zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß ein Doppelscharnier
benutzt, welches in den Fig. 5, 6 und 7 der Zeichnungen wieder
gegeben ist und welches generell mit 25 bezeichnet ist. Daraus
ergibt sich, daß das Doppelscharnier 25 ein einstückiger Körper
ist, der paarweise und in Abstand voneinander angeordnete
und unterschiedlich lange Schenkel 26 bzw. 27 aufweist. Von
diesen Schenkeln tragen die kürzeren 26 die einen Rasten 29
und die längeren 27 weitere Rasten 30. Die beiden Schenkel
paare des Doppelschalters 25 sind dabei durch einen Verbindungs
steg 28 zu der dargestellten Baueinheit in den Fig. 5, 6 und
7 vereinigt.
Aus diesen Figuren ergibt sich auch, daß jedes Schenkelpaar
des Doppelscharniers 25 in Seitenansicht gesehen ein ungleich
seitiger U-Körper ist und ferner daß die Rasten 29 bzw. 30
an den einander zugekehrten Innenseiten der Schenkel 26 bzw.
27 angeordnet sind.
Zur Herstellung der Verbindung zwischen dem Klappdeckel 13
und dem Gehäuse 12 der elektrischen Steckdose 10 sind Lager
bzw. Lageraugen vorgesehen. So sind zunächst an der Innenseite
18 des Deckels 13 zwei untereinander gleichgestaltete und
im Abstand voneinander angeordnete Lageraugen 23 vorgesehen.
Diese liegen in der Nähe von Ausnehmungen 24 der Innenseite
18 des Klappdeckels. In die nicht näher bezeichneten Augen
der Lageraugen 23 greifen die Rasten 29 des Doppelscharniers
25 ein. Um dabei das Einbringen der Resten in die Lageraugen
23 zu erleichtern, sind die Resten - wie die Fig. 6 am besten
erkennen läßt - angeschrägt.
Zur Herstellung der Verbindung des Doppel
scharniers 25 mit dem Gehäuse der elektrischen Steckdose 10
dienen die Resten 30 die an den längeren Schenkel 27
des Doppelscharniers 25 angeformt sind. Diese Resten 30 greifen
in Augen von Lagern 22 ein, die im Bereich von Begrenzungswan
dungen 21 eines vertieften Bereiches 20 des Isolierstoffgehäuses
der Steckdose 10 vorhanden sind, vergl. dazu die Fig. 2 der
Zeichnung.
Die Verbindung des Doppelscharniers 25 mit dem Gehäuse der
Steckdose 10 bzw. mit dem Klappdeckel 13 gestaltet sich außer
ordentlich einfach, weil nur die Resten 29 bzw. 30 des Doppel
scharniers in die zugehörigen Lageraugen 23 bzw. Lager 22
eingebracht zu werden brauchen. Zusätzliche Verbindungsmittel,
wie Schrauben od. dgl., sind dabei nicht erforderlich.
Zur Belastung des Klappdeckels 13 im Sinne des Schließens
desselben in die in der Fig. 1 dargestellte Schließlage dient
eine in der Fig. 8 der Zeichnung wiedergegebene Feder 31,
die als Doppelfeder ausgebildet ist. Diese ist einstückig
gehalten und ist in Seitenansicht gesehen ein U-Körper mit
unterschiedlich langen Schenkeln 32 bzw. 33. 10 der dieser
beiden Schenkel 32 bzw. 33 hat Windungen 34 bzw. 35, die einen
Wickel bilden. Dieser ist am besten der Fig. 4 - rechte Hälfte
- zu erkennen. Von der Anzahl der Windungen des Wickels 34
bzw. 35 hängt die Belastungskraft ab, die die Doppelfeder
31 auf den Klappdeckel im Sinne seines Schließens ausübt.
Wie die Fig. 8 ferner zeigt, gehen die Schenkel 32, 33 in
freie Enden 36 bzw. 37 über. Diese freien Enden 36, 37 stützen
sich nach dem Anbringen der Doppelfeder an benachbarten Bereiche
entweder des Gehäuses 12 oder des Klappdeckels 13 ab.
Zur Unterbringung der Doppelfeder 31 hat das eine Schenkelpaar
des Doppelscharniers 25 Vorsprünge 3-8 bzw. 39 und zwar insgesamt
zwei Vorsprünge 39 und eine zusätzliche Abstützung 35. Im einzelnen gilt
dazu folgendes:
In der Fig. 7 - unterer Teil - sind an den Außenseiten der Schenkel 26 bzw. 27 des Doppelscharniers 25 drei Vorsprünge 38 bzw. 39 angeordnet. Von diesen sind die beiden Vorsprünge 38 von kreisförmigem Querschnitt. Sie dienen zum Aufbringen der Windungen 34 bzw. 35 der Schenkel 32 bzw. 33 der Doppel feder 31. Das Anbringen erfolgt durch Aufschieben von der freien Seite her auf die Vorsprünge 38. Die Endlage der Doppel feder 31 ist dabei in der Fig. 4 der Zeichnung wiedergegeben.
In der Fig. 7 - unterer Teil - sind an den Außenseiten der Schenkel 26 bzw. 27 des Doppelscharniers 25 drei Vorsprünge 38 bzw. 39 angeordnet. Von diesen sind die beiden Vorsprünge 38 von kreisförmigem Querschnitt. Sie dienen zum Aufbringen der Windungen 34 bzw. 35 der Schenkel 32 bzw. 33 der Doppel feder 31. Das Anbringen erfolgt durch Aufschieben von der freien Seite her auf die Vorsprünge 38. Die Endlage der Doppel feder 31 ist dabei in der Fig. 4 der Zeichnung wiedergegeben.
Der dritte Vorsprung 39 dient dagegen der Abstützung des
Verbindungssteges 41 der Schenkel 32 bzw. 33 der Doppelfeder
31.
In der Regel genügt es, wenn das Doppelscharnier 25 mit einer
einzigen Doppelfeder 31 ausgerüstet ist. Daher ist bei der
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch nur das eine
Paar von Schenkeln 26 bzw. 27 mit den an ihrer Außenseite
liegenden Vorsprüngen 38 bzw. 39 versehen. Bei Bedarf ist es
jedoch ohne weiteres möglich, auf dem gegenüberliegenden anderer
Schenkelpaar solche Vorsprünge 38 bzw. 39 anzuordnen. In diesem
Falle sieht das Doppelscharnier 25 so aus, wie es in der Fig.
6 dargestellt ist. Daraus ergibt sich, daß auf der linken
Seite dieser Fig. 6 ebenfalls Vorsprünge 38 und 39 angeformt
sind. Diese sind in strichpunktierten Linien wiedergegeben.
Auf diese weiteren Vorsprünge des zweiten Schenkelpaares des
Doppelscharnieres 25 kann dann ebenfalls eine solche Doppelfe
der 31 aufgebracht werden, wie sie in der Fig. 8 der Zeichnung
wiedergegeben ist. Auch in diesem Falle geschieht das Anbringen
der Doppelfeder 31 einfach dadurch, daß man die Windungen
34, 35 auf die Vorsprünge 38 aufschiebt und zwar von der vorde
ren Seite her, während sich der Verbindungssteg 41 an dem
Vorsprung 39 abstützt.
Nachzutragen bleibt noch, daß in dem Unterbringungsraum 15
des Steckdosendeckels 12 ein grundsätzlich bekannter Stecker
eingeführt werden kann. Dabei sind im Boden des Unterbringungs
raumes 15 in bekannter Weise Durchbrüche 16 angeordnet, durch
welche die Steckerstifte hindurchgreifen, um mit den im Inneren
des Gehäuses liegenden Kontakten in Wirkverbindung zu treten.
Der Einfachheit halber sind die ferner vorhandenen Verbin
dungsmittel zwischen den Gehäuseteilen ebenso fortgelassen
wie der Erdungsbügel. Eingezeichnet ist jedoch eine in Drauf
sicht gesehen kreisförmige Begrenzungswand 17, die den Auf
nahmeraum 15 umgibt und hochgezogen ist. Mit ihr zusammen
wirkt ein kreisförmiger Vorsprung 19, der an der Innenseite
18 des Klappdeckels 13 angeformt ist, vergl. dazu die Fig. 4
der Zeichnung.
Aus den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen ist am besten die Art der
Verschwenkung des Klappdeckels zu erkennen. Dabei ist in der
Fig. 1 der Zeichnung der Klappdeckel 13 in seiner Schließlage
wiedergegeben. In dieser deckt er den Innenraum 15 ab. Die Fig.
2 der Zeichnung zeigt eine erste - und zwar eine Zwischenlage -
des Klappdeckels 13, in der dieser um 90° aus seiner Schließlage
herumgeklappt ist. Dieses Verschwenken erfolgt um die kürzeren
Rasten bzw. Gegenrasten des Doppelscharniers 25 und des Klappde
ckels 13. In dieser Zwischenstellung liegt somit der längere
Schenkel 27 des Doppelscharniers 25 in seiner Lage im Bereich
der unteren Begrenzungswand des vertieften Bereiches 20. Wenn
dann aus der 90°-Stellung gemäß der Fig. 2 der Zeichnung ein
Verschwenken in die in Fig. 3 wiedergegebene Lage erfolgt, wird
dann die zweite Lager- und Schwenkstelle des Doppelscharniers
15 wirksam. Dies bedeutet, daß nunmehr auch der längere Schenkel
27 des Doppelscharniers 15 um seine Rasten 30 verschwenkt wird.
In der in Fig. 3 dargestellten Endlage des Klappdeckels 13 liegt
dieser schließlich mit seiner Außenseite an der benachbarten
Begrenzungswand 21 des vertieften Bereiches 20 an. Ein weite
res Verschwenken des Klappdeckels nach rückwärts ist nicht möglich.
Das Verschwenken des Klappdeckels 13 erfolgt dabei jeweils unter
Spannen der Doppelfeder 31. Wird somit die äußere Kraft auf
den Klappdeckel 13 aufgehoben, so wird durch die Doppelfeder
31 der Klappdeckel 30 schließlich wieder in die in Fig. 1 darge
stellte Schließlage überführt.
Insbesondere kann die Gestalt und das Aussehen des Doppelschar
niers 25 abgeändert werden. Die in den Fig. 5 bis 7 darge
stellte Ausführungsform kann variiert werden. Dies gilt beispiels
weise für die Ausbildung und Gestalt der Schenkel 26 und 27
und des zwischen ihnen liegenden Verbindungssteges 40, aber
auch für die Gestaltung der diesen Schenkeln bzw. diesem Steg
zugeordneten Vorsprünge 38 und 39. Ferner kann die Anzahl der
Windungen 34 bzw. 35 der Doppelfeder 31 gegenüber dem Ausfüh
rungsbeispiel verändert werden, beispielsweise um eine größere
oder kleinere Schließkraft für den Klappdeckel 13 zu erhalten.
Bezugszeichenliste
10 - Steckdose
11 - Steckdosendeckel (von 10)
12 - Vorderseite (von 11)
13 - Klappdeckel
14 - Handhabe (von 13)
15 - Unterbringungsraum (für Stecker)
16 - Durchbruch
17 - Begrenzungswand (von 15)
18 - Innenseite (von 13)
19 - kreisförmiger Vorsprung (an 18)
20 - vertiefter Bereich (in 11)
21 - Begrenzungswand (von 21)
22 - Lager (an 21)
23 - Lagerauge (an 18)
24 - Ausnehmung (in 18)
25 - Doppelscharnier
26 - kürzerer Schenkel (von 25)
27 - längerer Schenkel (von 25)
28 - Verbindungssteg (zwischen 26 und 27)
29 - Rasten (von 26)
30 - Rasten (von 27)
31 - Doppelfeder
32 - kürzerer Schenkel (von 31)
33 - längerer Schenkel (von 31)
34 - Windungen (an 32)
35 - Windungen (an 33)
36 - freies Ende (von 32)
37 - freies Ende (von 33)
38 - Vorsprung (an 26 bzw. 27)
39 - Abstützung (für 41)
40 - Steg (zwischen 26 und 27)
41 - Verbindungssteg (zwischen 32 und 33)
11 - Steckdosendeckel (von 10)
12 - Vorderseite (von 11)
13 - Klappdeckel
14 - Handhabe (von 13)
15 - Unterbringungsraum (für Stecker)
16 - Durchbruch
17 - Begrenzungswand (von 15)
18 - Innenseite (von 13)
19 - kreisförmiger Vorsprung (an 18)
20 - vertiefter Bereich (in 11)
21 - Begrenzungswand (von 21)
22 - Lager (an 21)
23 - Lagerauge (an 18)
24 - Ausnehmung (in 18)
25 - Doppelscharnier
26 - kürzerer Schenkel (von 25)
27 - längerer Schenkel (von 25)
28 - Verbindungssteg (zwischen 26 und 27)
29 - Rasten (von 26)
30 - Rasten (von 27)
31 - Doppelfeder
32 - kürzerer Schenkel (von 31)
33 - längerer Schenkel (von 31)
34 - Windungen (an 32)
35 - Windungen (an 33)
36 - freies Ende (von 32)
37 - freies Ende (von 33)
38 - Vorsprung (an 26 bzw. 27)
39 - Abstützung (für 41)
40 - Steg (zwischen 26 und 27)
41 - Verbindungssteg (zwischen 32 und 33)
Claims (9)
1. Elektrisches Installationsgerät, insbesondere wasserge
schützte Steckdose, mit einem Isolierstoffgehäuse, an dem
um mehr als 90° in bezug auf die Grundebene schwenkbar
ein unter Belastung mindestens einer Feder stehender Klapp
deckel angeordnet ist, wobei zwischen dem Klappdeckel und
dem Isolierstoffgehäuse ein beweglicher Lagerteil angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerteil zwischen dem Klappdeckel (13) und dem
Gehäuse der Steckdose (10) als Doppelscharnier (25) ausgebil
det ist.
2. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Doppelscharnier (25) sowohl mit
dem Klappdeckel (13) als auch mit dem Gehäuse der Steck
dose (10) durch Rasten (29 bzw. 30) verbunden ist.
3. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (24) des Doppel
scharniers (25) in Lageraugen (23) an der Innenseite (18)
des Klappdeckels (13) und die Rasten (30) in Lager (22)
am Gehäuse der Steckdose (10) eingreifen.
4. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelscharnier (25)
ein einstückiger Körper ist, der paarweise und im Abstand
voneinander angeordnete und unterschiedlich lange Schenkel
(26 bzw. 27) aufweist, von denen die kürzeren (26) die
Rasten (29) und die längeren (27) die Rasten (30) tragen
und wobei die beiden Schenkelpaare des Doppelscharnier
(25) durch einen Verbindungssteg (28) zu einer Baueinheit
vereinigt sind.
5. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Schenkelpaar des Doppelscharniers
(25) in Seitenansicht gesehen ein ungleichseitiger U-Körper
ist und daß die Rasten (29 bzw. 30) an den einander zugekehrten
Innenteilen der Schenkel (26 bzw. 27) angeordnet sind.
6. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der Schenkel
(26 bzw. 27) wenigstens des einen Schenkelpaares des Doppel
scharniers (25) Vorsprünge (38 bzw. 39) zum Anbringen der
den Klappdeckel (13) belastenden Feder (31) angeordnet
sind.
7. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Schenkelpaar des Doppelscharniers
(25) insgesamt drei Vorsprünge (38 bzw. 39) angeordnet
sind, von denen zwei (38) kreisförmigen Querschnitt aufweisen
und zum Aufbringen von Windungen (34 bzw. 35) der Feder
(31) dienen, während der dritte Vorsprung (39) der Abstützung
des Verbindungssteges (41) der Schenkel (32 bzw. 33) dient.
8. Elektrisches Installationsgerät nach einem oder mehreren
der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (31) als einstückige Doppelfeder ausgebildet
ist.
9. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Doppelfeder (35) in Seitenansicht
gesehen ein U-Körper mit unterschiedlich langen Schenkeln
(32 bzw. 33) ist, wobei jeder Schenkel (32 bzw. 33) einen
gewickelten Bereich mit mehreren Windungen (34 bzw. 35)
aufweist, die jeweils in ein freies, der Abstützung dienendes
Ende (36 bzw. 37) auslaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914125509 DE4125509C1 (en) | 1991-08-01 | 1991-08-01 | Electrical socket protected against ingress of water - has mounting part between hinged cover and housing in form of double hinge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914125509 DE4125509C1 (en) | 1991-08-01 | 1991-08-01 | Electrical socket protected against ingress of water - has mounting part between hinged cover and housing in form of double hinge |
Publications (1)
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| DE4125509C1 true DE4125509C1 (en) | 1993-01-28 |
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ID=6437499
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|---|---|---|---|
| DE19914125509 Expired - Fee Related DE4125509C1 (en) | 1991-08-01 | 1991-08-01 | Electrical socket protected against ingress of water - has mounting part between hinged cover and housing in form of double hinge |
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- 1991-08-01 DE DE19914125509 patent/DE4125509C1/de not_active Expired - Fee Related
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