DE412366C - Freifallender Lotkoerper - Google Patents

Freifallender Lotkoerper

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DE412366C
DE412366C DES58034D DES0058034D DE412366C DE 412366 C DE412366 C DE 412366C DE S58034 D DES58034 D DE S58034D DE S0058034 D DES0058034 D DE S0058034D DE 412366 C DE412366 C DE 412366C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Freifaltender Lotkörper. Die Erfindung betrifft freifallende Lotkörper zur Ermittlung der Meerestiefe, insbesondere vom fahrenden Schiff aus, mittels Schallempfang und Messung der Fallzeit des Lotkörpers, an dem beim Auftreffen auf den Meeresgrund ein Signal mechanisch ausgelöst wird, und bei dem die Erzeugung des Signals durch Abbremsung eines Teils des Lotkörpers gegenüber dem andern erfolgt.
  • Damit ein Schallsignal (Schlag von genügender Irraft, Abfeuerung einer Patrone) auf dem Meeresgrund erzeugt werden kann, ist .eine bestimmte Mindestenergie erforderlich, die aber nicht allein aus dem Gewicht des Körpers und der Fallgeschwindigkeit desselben hergeleitet werden kann, sondern aus einer besonderen Energiequelle, die durch die Relativbewegung der Teile des Lotkörpers gegeneinander ausgelöst wird.
  • Die geringen Kräfte -beim Auftreffen des Lotkörpers, z. B. auf den am Meeresgrund häufig vorkomanenden Schlick, bedingen, daß die Verbindung des abzubremsenden Teils des Lotkörpers mit dem Signalmechanismus und dieser selbst so reibungs- und widerstandslos sein muß, als irgend möglich. Ferner ist erforderlich, daß beim Auftreffen des Lotkörpers auf den -'vleeresgrund die verzögerte Kraft an der kleineren der beiden :Hassen des Lotkörpers erfolgt, durch deren Relativbewegung das Signal erzeugt wird, weil infolge der Beschaffenheit des Meeresbodens häufig nur ganz kleine Massen genügend rasch abgebremst werden können, um eine Auslösung des Signalmechanismus zu erhalten.
  • Unter Berücksichtigung dieser Bedingungen ist im vorliegenden Fall für die Erzeugung des Signals eine besondere mechanische Kraftquelle im Lotkörper vorgesehen. Um deren Auslösung zu bewirken, ist gemäß der Erfindung dem beim Aufprall abzubremsenden Teil des Lotkörpers, durch dessen Relativbewegung gegenüber dem übrigen Lotkörper beim Auftreffen die Auslösung der besonderen, mechanischen Kraftquelle erfolgt, eine kleinere Masse gegeben als dem weiterfallenden. Teil.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausfüh.rungsheispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schiff mit herabfallendem Lotkörper und eingezeichneter Bahn sowohl des Lotkörpers als auch des SchallstrahIes@, wobei Unt.erwasserschallempfänger zur Verwendung gelangen, Abb.2 ein Ausführungsbeispiel .eines Lot-oder Fallkörpers nach der Erfindung.
  • In der Abb. i bezeichnet i ein Schiff, an dessen Bordwand sich eine Abwurfvorrichtung 2 für den Fallkörper 3 befindet. Der Fallkörper beschreibt die Bahn 4. und erzeugt beim Auftreffen auf den Meeresboden an Punkt 5 ein Signal, welches im abgebildeten Beispiel als Schallsignal zu denken ist. Der Schall pflanzt sich .als Strahl 6 auf den Un:terwasserschallempfänger 7 fort, der mit einer Batterie 8 und einem Hörer 9 verbunden ist. Beim Abwurf wird eine Zeitrneßvorrichtung in Gang gesetzt, die der Beobachter bei der Ankunft des Schalles an der Empfangsvorrichtung 7, 9 anhält. Die Fallzeit gestattet,' die Meerestiefe zu berechnen.
  • Die Abb. 2 zeigt den. Fallkörper, der durch einen Hohlkörper io mit einer schweren Masse 15 am 'unteren Ende und Steuerflächen 26, 27 gebildet wird. Er enthält eine Drucklufttürbine 28, die .einen Propeller 29 antreibt und aus dem Druckluftreservoir 3o gespeist wird. Außerdem ist in ihm eine akustische Anschlagvorrichtung zur Erregung eines Schalles eingebaut, die folgendermaßen beschaffen ist: Zwei Klöppel3i, 32 können um feste Achsen 33 und 3¢ schwingen. Sie unterstehen einerseits der Zugkraft von zwei Federn 35, 36 und werden anderseits durch Einschnappen der Haken 37, 38 in einer Ruhelage frei gehalten. Zur Betätigung der Vorrichtung dient der beim Aufprall abzubremsende Teil 16 des Lotkürpers. Beim Auftreffen auf einen Körper (Meeresboden) wird der Teil 16 gegen die Wirkung einer Feder 4.4. in den Körper i o hineinb.ewegt. Er hat an seinem oberen Teil eine Verdickung 39 und einen Anschlag 4.o. Der Anschlag 4o hakt die Sperrhaken 37, 38 aus. Der Körper 3c9 hebt die Klöppel entgegen der Kraft der Federn 35, 36 gleichzeitig weiter an und ,gibt sie dann frei, so daß sie gegen die Membranen ¢i, 42 schlagen können.
  • An Stelle der Anschlagvorrichtung und des Klangkörpers kann im Sinne der Erfindung eine Vorrichtung zur Abfeuerung einer Patrone treten, die in ähnlicher Weise ausgelöst werden kann wie die beschriebene Vorrichtung zur Erregung des Klangkörpers.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel des Fallkörpers erschöpft die Erfindung nicht. Insbesondere kann die Konstruktion des Fallkörpers, sein Antrieb und die Art der Ausführung der mechanischen Kraftquelle und ihre Auslösevorrichtung sowie die Art der Signalgebung mannigfach abgeändert werden.

Claims (1)

  1. IJATrNT-ANspß-(i cH: i. Freifallender Lotkörper zur Tiefenlotung mittels Schallempfang und Messung der Fallzeit des Körpers mit mechanischer Auslösung des Signals, bei dem die Erzeugung des Signals durch Abbremsung eines Teiles des Lotkörpers gegenüber dem anderen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung des Signals (Erregung eines Klangkörpers, Abfeuerung einer Patrone) eine besondere mechanische Kraftquelle im Lotkörper vorgesehen ist (z. B. Federn 35, 36 der Abb. z), zu deren Auslösung der beim Aufprall abzubremsende Teil des Lotkörpers, durch dessen Relativbewegung gegenüber dem übrigen Lotkörper beim Auftreffen die Auslösung der besonderen mechanischen Kraftquelle erfolgt, kleinere Masse besitzt als der weiterfallende Teil.
DES58034D 1921-11-06 1921-11-06 Freifallender Lotkoerper Expired DE412366C (de)

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