DE4122352C2 - Produkt-Halterungsvorrichtung - Google Patents

Produkt-Halterungsvorrichtung

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Produkt-Halterungsvorrichtungen zur Halterung von Produkten, während diese in einer Räucherkammer oder einer Koch- oder anderen Verarbeitungsanlage oder dergleichen verarbeitet werden.
Fleisch- und Fischprodukte, typischerweise beispielsweise Wurstprodukte, können in sehr unterschiedlicher Weise verarbeitet werden. In den meisten Fällen werden die Produkte auf Hängevorrichtungen gehaltert, die bisher als Räucherstangen bekannt sind. Die Produkte, beispielsweise Würste, wurden einfach über die Hängevorrichtungen gelegt und an einem Fördersystem aufgehängt, während sie sich in der Verarbeitungsanlage befanden. Eines der Probleme bei der Konstruktion derartiger Hängevorrichtungen besteht darin, daß diese von Hand mit dem Produkt beladen und dann auf der Halterung oder der Fördereinrichtung an ihren Platz gebracht werden müssen. Bei den meisten Anlagen müssen die beladenen Hängevorrichtungen von Hand auf eine Fördereinrichtung gebracht werden, und zwar entweder von der einen oder anderen Seite der Fördereinrichtung. Üblicherweise war die Anlage so konstruiert, daß die Hängevorrichtungen nur von einer Seite der Fördereinrichtung, nicht jedoch von der anderen geladen werden konnten.
In vielen Fällen verwendeten die Hängevorrichtungen einfach eine Form eines Hakensystems an jeden Ende, und die Haken mußten dann von Hand mit Teilen der Fördereinrichtung in Eingriff gebracht werden, was ziemlich schwierig ist. Eine mit Produkten beladene Hängevorrichtung kann 20 bis 35 Kilogramm wiegen. Es stellt eine schwierige Aufgabe dar, in eine Kammer oder einen Ofen zu langen und zu versuchen, einen am entfernten Ende der Hängevorrichtung angeordneten Haken mit einer Öse an der entfernten Seite der Fördervorrichtung in Eingriff zu bringen. Weiterhin müssen die Hängevorrichtungen in kurzen Zeitintervallen auf die Fördereinrichtung geladen werden.
Eine verbesserte Form einer Hängevorrichtung ist in der US-PS 4 540 094 beschrieben. Bei diesem System ist die Hängevorrichtung an jeden Ende mit einem Arm versehen, der in einer Kugel endet. Die Fördereinrichtung ist mit Hängevorrichtungs-Tragstangen versehen, die durch Hohlrohre mit offenen Schlitzen entlang ihrer Unterseite gebildet sind. Bei diesem System wird die Kugel an einem Arm der Hängevorrichtung in das Hohlrohr an dem nahegelegenen Ende eingeführt und die Kugel kann dann entlang der Innenseite des Rohres zum entfernt gelegenen Ende des Rohres verschoben werden, worauf die Kugel am nahegelegenen Ende der Hängevorrichtung in das nahegelegene Ende des Rohres eingeführt wird. Auf diese Weise ist das Gewicht des Produktes auf der Hängevorrichtung zumindestens teilsweise abgestützt, sobald die erste Kugel in das nahegelegene Ende des Rohres eingeführt ist.
Ein zusätzlicher Vorteil dieser Form von Hängesystem besteht darin, daß die Hängevorrichtungen an ihren Tragstangen von jeder Seite der Fördereinrichtung aus befestigt werden können. Dies ergibt eine beträchtlich flexiblere Konstruktion. Obwohl dieses System in befriedigender Weise funktionierte, war es etwas aufwendiger in der Herstellung als die einfacheren, früher verwendeten Hängevorrichtungen, so daß dieses System nicht immer von Kunden akzeptiert wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Produkt- Halterungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die Hängevorrichtungen aufweist, die sehr einfach in der Handhabung und gleichzeitig auch einfach aufgebaut sind, so daß sie preislich mit denen früherer Systeme vergvleichbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Produkt-Halterungsvorrichtung zur Halterung von Produkten in einer Verarbeitungslinie mit einer Fördereinrichtung weist eine Hängevorrichtung für die Produkte auf, die zwei Enden aufweist, an denen Armteile angeordnet sind, die jeweilige Anschlagteile aufweisen. Weiterhin weist die Halterungsvorrichtung Tragstangeneinrichtungen für die Hängevorrichtungen auf, wobei diese Tragstangeneinrichtungen durch zwei parallele Stabteile gebildet sind, die zwei Enden bilden und Seite an Seite und mit einem vorgegebenen Abstand voneinander gehaltert sind, so daß sie zwischen sich einen langgestreckten Schlitz bilden, der die Armteile aufnehmen kann. Verbindungseinrichtungen erstrecken sich zwischen den Stabteilen, ohne Schlitz zu versperren, und an den Stabteilen sind Befestigungsteile befestigt, um diese an dem Fördersystem zu befestigen. An jedem Ende der Stabteile sind Begrenzungseinrichtungen angeordnet, die mit den Anschlageinrichtungen in Eingriff bringbar sind, um die Verschiebungsbewegung der Anschlageinrichtungen entlang der Stabteile zu begrenzen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Hängevorrichtung drei mit Abstand voneinander angeordnete, zueinander parallele Hängeteile, die Hängeteile miteinander verbindende Elemente und Endarme, die sich von entgegengesetzten Enden der Hängeteile aus erstrecken, wobei Anschlagknopfteile an den Endarmen angeordnet sind. Die Endarme weisen eine Breite auf, die in den vorgegebenen Abstand des langgestreckten Schlitzes der Tragvorrichtung paßt, und die Anschlagknopfteile weisen eine vorgegebene Breite auf, die größer als der vorgegebene Abstand ist, so daß die Anschlagknopfteile nicht durch den langgestreckten Schlitz hindurch gelangen können.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind weiterhin Verbindungsstangeneinrichtungen vorgesehen, die zumindestens zwei der bogenförmigen Teile miteinander verbinden.
Bei dieser Ausgestaltung weist die Tragvorrichtung weiterhin Verbindungssäulenteile an den Verbindungsstangeneinrichtungen auf, wobei sich die Verbindungssäulenteile nach oben für eine Verbindung mit den Fördereinrichtungen erstrecken.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Tragvorrichtung weiterhin an den Enden der Tragstangenteile Befestigungsteile auf, die sich in Eingriff mit den mit Abstand voneinander angeordneten Fördereinrichtungen erstrecken.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Tragvorrichtung weiterhin zumindestens zwei mit vertikalem Abstand voneinander angeordnete Hängevorrichtungen auf, zwischen denen Verbindungseinrichtungen angeordnet sind, wobei jede Hängevorrichtung mit Tragstangeneinrichtungen an den Verbindungseinrichtungen in Eingriff bringbar ist, so daß Produkte in vertikalem Abstand voneinander an einer vorgegebenen Halterungsvorrichtung befestigt werden können.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind an den Hängevorrichtungen Befestigungsmittel befestigt, die sich nach unten erstrecken und zur Aufnahme von Hängestangen ausgebildet sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von unten auf eine vereinfacht dargestellte Verarbeitungsanlage, wobei eine Ausführungsform der Halterungsvorrichtung mit an einer Fördereinrichtung gehalterten Tragstangen und mit daran befestigten Hängevorrichtungen gezeigt ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Tragstangen und Produkte halternden Hängevorrichtungen, wobei zussätzlich eine teilweise eingehängte Hängevorrichtung strickpunktiert dargestellt ist,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Ende der Tragstangen,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform der Tragvorrichtung,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Tragvorrichtung,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform einer Hängevorrichtung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Ausführungsform der Produkt-Halterungsvorrichtung in Verbindung mit einer Verarbeitungskammer 10 gezeigt ist, die einfach in Form eines rechteckigen Querschnittes dargestellt ist und entlang einer geradlinigen Achse angeordnet ist.
Wie dies weiter unten noch näher erläutert wird, ist die Ausführungsform der Produkt-Halterungsvorrichtung nicht auf Verarbeitungskammern mit einer geradlinigen Achse beschränkt, sondern sie kann auch für Verarbeitungskammern verwendet werden, die sich um Ecken erstrecken oder sogar eine sinusförmige Konstruktion aufweisen (siehe Fig. 6).
Wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, weist die Kammer 10 ein geradliniges Fördersystem auf, das allgemein mit 12 bezeichnet ist und zwei parallele, mit Abstand voneinander angeordnete Schienen 14-14 aufweist, die jeweils mit geeigneten Förderketten oder anderen Antriebseinrichtungen 16-16 versehen sind.
Auf den Schienen sind mit den Ketten verbundene Laufkatzen 18-18 angeordnet. Die Laufkatzen sind durch gleiche Abstände voneinander getrennt, die durch die Bewegungsgeschwindigkeit der Ketten und die Geschwindigkeit bestimmt sind, mit der eine Bedienungsperson eine beladene Hängevorrichtung anheben und an ihren Platz bringen kann, sowie außerdem durch die Verarbeitungs-Verweilzeiten, die in irgendeinem Bereich der Kammer benötigt werden.
Es ist verständlich, daß die Kammer 10 in zwei oder mehr oder eine Vielzahl von getrennten Bereichen oder Zonen unterteilt sein kann. Alle Bereiche oder Zonen selbst können mit verschiedenen unterschiedlichen Arten von Konditioniereinrichtungen versehen sein, so daß verschiedene unterschiedliche Verarbeitungsbedingungen in getrennten Bereichen oder Zonen ausgebildet werden können. Die Kammer 10 kann damit entweder eine einzige kontinuierliche Kammer sein, bei der Bereiche der Kammer getrennte Zonen bilden, oder alternativ kann die Kammer 10 eine Reihe von getrennten Kammern darstellen, die jeweils eine 'Zone' bilden, wobei das auf den Förderschienen 14-14 transportierte Produkt von einer Kammer oder 'Zone' zur nächsten gelangt und so weiter.
Im folgenden wird ausführlicher auf die Fig. 2, 3 und 4 engegangen. Die in diesen Figuren dargestellten Hängevorrichtungen sind allgemein mit 20 bezeichnet, während die Tragstangen, auf denen die Hängevorrichtungen lösbar gehaltert sind, allgemein mit 22 bezeichnet sind.
Es ist zu erkiennen, daß die Hängevorrichtungen 20 ein oberes querverlaufendes (bezogen auf die Förderrichtung) Hängeteil 24 und zwei untere querverlaufende, mit Abstand angeordnete Hängeteile 26-26 umfassen. Dei unteren Hängeteile 26-26 werden mit Hilfe von Abstandsstücken 28-28-28 auf Abstand Gehalten. Allgemein nach oben abgebogene, geneigte Endteile 30 verbinden die unteren Hängeteile oder Hängestangen 26 mit der oberen Stange 24.
Ein in der Mitte angeordnetes vertikales Brückenteil 32 erstreckt sich zwischen dem mittleren Abstandsstück 28 und der oberen Stange 24. Das obere Hängeteil oder die obere Stange 24 ist an jedem Ende nach oben abgewinkelt, um jeweilige Endarmteile 34-34 zu bilden. Am freien Ende jedes der Endarmteile 34 ist ein Anschlag oder Knopf 36-36 vorgesehen, der eine Vielzahl von Formen aufweisen könnte, wobei die dargestellte Kugelform lediglich sowohl funktionell als auch einfach in der Herstellung, der Wartung und der Reinigung ist.
Die soweit beschriebenen Hängevorrichtungen sind allgemein ähnlich den Hängevorrichtungen gemäß der eingangs genannten US-PS 4 540 094, so daß hinsichtlich weiterer Einzelheiten auf diese US-Patentschrift verwiesen wird.
Eine Vielzahl von Formen von Produkten kann auf einer derartigen Hängevorrichtung 20 gehaltert werden. Wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, sind diese Produkte allgemein durch das Bezugszeichen P bezeichnet, wobei sie in diesem Fall durch Würste gebildet sind. Dies stellt jedoch in keiner Weise eine Beschränkung dar, weil es zu erkennen ist, daß vielfältige Produkte im hängenden Zustand verarbeitet werden können und damit auf derartigen Hängevorrichtungen gehaltert werden können.
Gemäß der hier beschriebenen Ausführungsform sind die Hängevorrichtungen 20 gemäß Fig. 2 ihrerseits auf Tragstangenteilen 22 gehaltert. Die Tragstangenteile 22 sind an der Fördereinrichtung in einer noch zu erläuternden Weise befestigt und umfassen zwei mit Abstand voneinander angeordnete parallele Stabteile 42-42, die unter Abständen miteinander mit Hilfe von allgemein umgekehrt U-förmigen Bogenteilen 44-44-44 von halbreifenförmiger Gestalt verbunden oder vereinigt sind. An jedem ihrer Enden sind die Stabteile 42 in Richtung aufeinander nach innen gebogen, beispielsweise an den Biegestellen 46 (Fig. 5), so daß abgewinkelte Endabschnitte 48 der Stabteile 42 gebildet werden, die fortschreitend unter einem Winkel aufeinander zu gerichtet sind. Über den größten Teil ihrer Länge weisen die Stabteile 42 einen vorgegebenen Abstand zwischen sich auf, der etwas kleiner als der Durchmesser der Anschläge oder Knöpfe 36 ist. An der Stelle, an der sich die abgewinkelten Endteile 48 einander an jedem Ende nähern, bilden sie den geringsten Abstand, der jedoch nicht kleiner als die Breite oder Stärke der Endarme 44 der Hängevorrichtungen 20 ist.
Um die Stabteile 42 an der Fördereinrichtung zu haltern, sind sie mit allgemein Z-förmigen End-Haltebügeln 50-50 versehen, die an den Laufkatzen 18 auf den Förderschienen 14-14 befestigbar sind. Es ist damit zu erkennen, daß die Hängevorrichtungen 20 an den Tragstangenteilen 22 dadurch befestigt oder von diesen getrennt werden können, daß die Armteile 34 und die Anschläge 36 zwischen die Endteile 48 der Stabteile eingeschoben oder aus diesen herausgezogen werden, um sie zu laden bzw. zu entladen.
Es ist weiterhin zu erkennen, daß aufgrund der Verjüngung oder der abgewinkelten Anordnung der Endteile 48 der Stabteile 42 diese im Ergebnis eine 'Rampe' oder Neigung bilden, auf die der Anschlag oder der Knopf (36) hinauflaufen muß, damit ein jeweiliger Endarm 34 von den Tragstangen 22 freigegeben wird. Die Endteile 48 wirken somit als Begrenzungseinrichtung an jedem Ende der Tragstangen 22.
Dies ist insbesondere aus einem Vergleich der Querschnittsansichten nach den Fig. 3 udn 4 zu erkennen.
Hierdurch ergibt sich der Effekt, daß die Hängevorrichtungen 20 automatisch an ihrer Position zwischen den beiden Enden der Tragstangen 22 gehalten werden, so daß eine unerwünschte Trennung der Hängevorrichtungen 20 von den Tragstangen während der Verarbeitung und des Transportes auf der Fördereinrichtung verhindert wird.
Aus dem Vorstehenden ist zu erkennen, daß die beschriebene Ausführungsform nicht ausschließlich auf die Verwendung von Paaren von Seite an Seite angeordneten Förderschienen 14 beschränkt ist. Es sind selbstverständlich andere Ausführungsformen von Födereinrichtungen gut bekannter Art möglich, bei denen lediglich eine einzige Förderschiene verwendet wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Kammern nicht geradlinig sind, sondern einer gekrümmten oder sinusförmigen Bahn folgen. Bei derartigen Kammern wird eine einzige in der Mitte angeordnete Förderschiene verwendet. Bei dieser Art von Förderschiene wird eine abgeänderte Ausführungsform der Tragstangenteile 60 (Fig. 6) verwendet, die mit Abstand voneinander angeordnete Stabteile 62-62 umfaßt, die miteinander, durch Halbreifen 64-64 verbunden sind. Diese Tragvorrichtung ist jedoch in der Mitte gehaltert und nicht an jedem Ende. Zu diesem Zweck ist ein querverlaufender Tragbalken 66 zwischen zwei der Halbreifen 64 eingeschweißt, und eine in der Mitte angeordnete Halterungszunge 68 ist mit den Tragbalken 66 für eine Verbindung mit einem an der Decke angeordneten (nicht gezeigten) Einschienen-Förderer verschweißt, wie er in der Technik gut bekannt ist.
Das Halterungssystem kann weiterhin in zwei Reihen angeordnete Hängevorrichtungen übereinander aufweisen, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist. Derartige Hängevorrichtungen sind als solche aus der US-PS 4 540 094 bekannt. In diesem Fall sind obere und untere Tragstangenteile 70a und 70b an einer allgemein L-förmigen Verbindungsstange 72 befestigt, die einen Aufhängungsflansch 74 zur Verbindung mit einem an der Decke befestigten Förderer aufweist. Auf diese Weise können obere und untere Hängevorrichtungen 20a und 20b übereinander gehaltert werden, wobei sie jedoch in geringfügig versetzten vertikalen Ebenen angeordnet sind, wo daß eine etwas größere Produktmenge durch eine vorgegebenen Verarbeitungsanlage oder -kammer hindurchgeführt werden kann.
Wie dies weiterhin in Fig. 8 gezeigt ist, ist es in manchen Fällen wünschenswert, die Befestigung einer einfachen Form eines hölzernen Räucherstabes zu ermöglichen (wie zum Beispiel des Räucherstabes 5, der gestrichelt in Fig. 8 gezeigt ist. Typischerweise weisen derartige Räucherstangen S eine allgmein dreieckige Form auf. In diesem Fall weist die Hängevorrichtung 80 allgemein L-förmige, nach unten herabhängende Halterungshaken 82 auf, die an der Hängevorrichtung befestigt sind, um Räucherstangen S zu haltern, wenn dies erforderlich ist. Im Betrieb wird ein Produkt P, wie zum Beispiel Würste, wie Wiener Würste, Frankfurter Würste oder dergleichen von Hand um eine Hängevorrichtung herumgelegt. Einer der Endarme 34 kann dann zwischen die Enden 48 eines Tragstangenpaares (22) eingeführt werden, wobei bereits dann das Gewicht eines Teils der Produkte von dem Knopf 30 aufgenommen wird. Die Hängevorrichtung 20 wird dann entlang ihrer Tragstangenanordnung verschoben, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Der andere Endarm 34 wird dann zwischen die Enden 48 der Tragstangen 22 eingeschoben. Dann ist das Gesamtgewicht der Hängevorrichtung 20 und des Produktes P durch die Knöpfe 30 an der Tragstangenvorrichtung 22 gehaltert.

Claims (7)

1. Produkt-Halterungsvorrichtung zur Halterung von Produkten auf einem Fördersystem (12) während der Verarbeitung dieser Produkte, wobei die Produkt-Halterungsvorrichtung folgendes aufweist:
eine Hängevorrichtung (20, 80), auf die die Produkte aufgebracht werden können und die zwei Enden aufweist, an denen jeweils Armteile (34) und Anschlageinrichtungen (36) angeordnet sind,
Tragstangeneinrichtungen (22, 60) für jede Hängevorrichtung (20, 80), dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragstangeneinrichtung zwei parallele Stabteile (42, 62) mit jeweiligen Enden (48) umfaßt, die Seite an Seite mit einem vorgegebenen Abstand angeordnet sind und einen langgestreckten Schlitz zwischen sich bilden, der zur Aufnahme der Armteile (34) bestimmt ist, wobei entsprechende Endabschnitte (46) an jedem Ende der Stabteile (42, 62) in Richtung aufeinander in konvergierender Weise abgewinkelt sind, so daß sich eine fortschreitend verringerte Breite des langgestreckten Schlitzes zwischen den Stabteilen (42, 62) an deren Enden ergibt sowie nach oben geneigte Eingriffsoberflächen für den Eingriff mit den Anschlageinrichtungen (36) gebildet werden, wobei die Endabschnitte (46) mit den Anschlageinrichtungen (36) in Eingriff bringbar sind, um die Verschiebebewegung der Anschlageinrichtungen (36) längs der Stabteile (42, 62) zu beschränken,
wobei die Produkt-Halterungsvorrichtung ferner folgendes aufweist:
Verbindungseinrichtungen (44, 64), die sich zwischen den Stabteilen (42, 62) außerhalb des Schlitzes erstrecken und eine Mehrzahl von mit Abstand voneinander angeordneten, allgemein bogenförmigen Teilen (44, 64) umfassen, die mit ihren beiden unteren freien Enden mit den jeweiligen Stabteilen (42, 62) verbunden sind, so daß diese in dem vorgegebenen Abstand voneinander gehalten werden, und daß sich die bogenförmigen Teile (44, 64) von den Stabteilen (42, 62) aus nach oben erstrecken, so daß der freie Durchgang der Anschlageinrichtungen (36) zwischen den Stabteilen (42, 62) und den Verbindungseinrichtungen (44, 64) hindurch ermöglicht wird, und
Befestigungseinrichtungen (50, 66, 68, 72, 74), die an den Stabteilen (42, 62) befestigt sind, um diese an dem Fördersystem (12) zu befestigen.
2. Produkt-Halterungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängevorrichtung (20, 80) drei mit Abstand voneinander angeordnete, zueinander parallele Hängeteile (24, 26, 26), die Hängeteile miteinander verbindende Einrichtungen (30), sich von den gegenüberliegenden Enden der Hängeteile aus erstreckende Endarme (34) und Anschlagknopfeinrichtungen (36) an den Endarmen aufweist, daß die Endarme (34) eine Stärke aufweisen, die in den vorgegebenen Abstand oder die Breite des langgestreckten Schlitzes paßt, und daß die Anschlagknopfteile (36) eine vorgegebene Stärke aufweisen, die größer als der vorgegebene Abstand ist, so daß sie nicht durch den langgestreckten Schlitz hindurchgelangen können.
3. Produkt-Halterungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Verbindungsstangeneinrichtungen (66), die zumindestens zwei der bogenförmigen Teile (64) miteinander verbinden.
4. Produkt-Halterungsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Verbindungssäulenteile (68) auf den Verbindungsstangeneinrichtungen (66), die sich von diesen aus nach oben für eine Verbindung mit Fördereinrichtungen erstrecken.
5. Produkt-Halterungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Befestigungseinrichtungen (50) an jedem Ende der Tragstangenein­ richtungen (22), wobei die Befestigungseinrichtungen (50) so ausgebildet sind, daß sie sich in Eingriff mit mit Abstand voneinander angeordneten Fördereinrichtungen (18) des Fördersystems (12) erstrecken.
6. Produkt-Halterungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindestens zwei in vertikalem Abstand voneinander angeordnete Tragstangeneinrichtungen (70a, 70b) und sich zwischen diesen Tragstangeneinrichtungen (70a, 70b) erstreckende Verbindungseinrichtungen (72), wobei jede Tragstangeneinrichtung (70a, 70b) so ausgebildet ist, daß sie eine Hängevorrichtung (20a, 20b) aufnehmen kann, so daß Produkte in mit vertikalem Abstand angeordneter Beziehung gehalten werden können.
7. Produkt-Halterungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Befestigungseinrichtungen (82) an den Hängevorrichtungen (80), wobei sich die Befestigungseinrichtungen (82) von den Hängevorrichtungen (80) aus nach unten erstrecken und zur Aufnahme von Hängestabeinrichtungen (S) ausgebildet sind.
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