DE412017C - Windungsschalter fuer Transformatoren - Google Patents

Windungsschalter fuer Transformatoren

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DE412017C
DE412017C DES63030D DES0063030D DE412017C DE 412017 C DE412017 C DE 412017C DE S63030 D DES63030 D DE S63030D DE S0063030 D DES0063030 D DE S0063030D DE 412017 C DE412017 C DE 412017C
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DES63030D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices

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  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. APRiL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 56
(S 63030
Firma Siemens-Schuckertwerke G.m.b.H. in Berlin-Siemensstadt.
Windungsschalter für Transformatoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1923 ab.
Es ist bekannt, die Spannung bei Transformatoren durch Verschiebung des Sternpunktes zu regeln. Es werden hierzu Windungsschalter verwendet, durch welche eine stufenweise Verschiebung des Sternpunktes erfolgt, indem zusätzliche Windungen in den einzelnen Phasen nacheinander den Transformatorwicklungen zugeschaltet werden. Bei den bisher bekannten Windungsschaltern dieser Art tritt der Nachteil auf, daß die Kontakte des Schalters starker Funkenbildung und damit der Zerstörung ausgesetzt sind. Gegenstand der Erfindung ist ein Windungsschalter, bei dem. dies vermieden ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Hauptschleifbürste des Windungsschalters mit zwei Hilfsbürsten zusammenwirkt, von denen die eine der Hauptbürste voreiit, die andere ihr nacheilt, und daß die Bürsten mit dem beweglichen Kontakt eines allen Phasen gemein-
samen einpoligen Umschalters kinematisch verbunden sind., an dem die Unterbrechung des Stromes erfolgt. Dieser Umschalter ist als Funkenentzieher ausgebildet, dessen Kontakte leicht ersetzt werden, können, falls sie durch Funken beschädigt werden. Die Schleifkontakte des Windungsschalters werden dadurch geschont.
In den Abb. ι b(is 5 jst ein Ausführungsbeispüel des Windungsschalters mit Umschalter in verschiedenen Stellungen dargestellt. S1, S2, S3 sind d'jle Sekundärwicklungen des Transformators, denen die Windungen Z1, U, t3 zugeschaltet werden können. Es ist natürlieh auch möglich, nicht nur eine, sondern mehrere Windungsgruppen zuzuschalten, um weiteren Spielraum in der Verschiebung des Transformatorsternpunktes zu haben. Die Punkte <a, b, c der Transformatorwicklungen sind mit den Schleifkontakten A1, A2, A3 des Windungsschalters verbunden, die in der gezeichneten Stellung des Schalters durch die Hauptkontaktbürste A überbrückt werden. Die Punkte a, b, c bilden also einen Sternpunkt des Transformators. Mit der Hauptkontaktbürste// sind zwei Hilfsbürsten A1, A2 mechanisch verbunden, die der Hauptbürste nach- bzw. voreilen. Sie verbinden je nach ihrer Stellung, die Kontakte A1 bis A8 mit den Gleitschienen gx,g2. Mit der Gleitschiene gt ist der Kontakt U1 des Umschalters 11 unmittelbar verbunden, während die Kontaktschiene g2 mit dem Kontakt U2 über einen Widerstand w verbunden ist. Der Kontakt U3 steht mit der Gleitschiene g in leitender Verbindung. Die bewegliche Kontaktbürste m des Umschalters u ist kinematisch mit der Hauptbürste A derart verbunden, daß sie bei dler Bewegung der Hauptbürste um einen Kontakt von U1 auf U2 und alsdann von U2 auf U1 gelegt wird, wie dies im folgenden näher beschrieben ist. An den Transformator ist beispielsweise ein Gleichrichter/· angeschlossen. Von diesem und der Gleitschieneg der Hauptbürste A gehen die GleichstromleitungenPN aus.
Die Wirkungsweise des Windungsschalters ist folgende:
Wenn der in Abb. 1 dargestellte S ternpunkt«, b,c des Transformators durch Zuschalten von Windungen tt, t2, /3 verschoben, werden soll, so wird die HauptbürsteA aufwärts bewegt. Dabei kommt gemäß Abb. 2 die Hilfsbürste A2 mit dem Kontakt A4 in Berührung, die Hilfsbürste A1 schleift aber noch auf Kontakt A1, wenn die Hauptbürste A den Kontakt A1 schon verlassen hat. An der Lage des Sternpunktes wird dadurch noch nichts gej ändert, weil die Schleifbürste m des Umschalters u den Kontakt A1 über g mit h verbindet. Beim weiteren Aufwärtsbewegen der Schleifbürsten A1A1, A2 verläßt A1 den Kon- ; takt A1. Vor dein Zeitpunkt des Verlassens hat aber die Bürste m des Umschalters schon den Kontakt U1 verlassen und damit die Verbindung des Punktes a mit A unterbrochen. , Beim Verlassen des Kontaktes U1 berührt die Schleifbürste m schon den Kontakt U2, wodurch der Kontakt A4, der mit dem freien Pol der Windung I1 verbunden ist, über den Wi-[ derstand w an g angeschlossen wird (Abb. 3).
Der beim Einschalten der Windung tt auf- tretende Strom wird durch den Widerstand w in zulässigen Grenzen gehalten.
Beim Weiterbewegen der Hauptbürste A j schließt diese die Kontakte A2, A3, A4 kurz. Die j Schleifbürste m des Umschalters u kehrt wieder um (Abb. 4) und unterbricht die Ver- : bindung U2, U3 ehe noch A2 den Kontakt A4 verlassen hat, übernimmt also den. Öffnungsfunken. Wenn A2 den Kontakt A4 verlassen hat (Abb. 5), so steht m wieder auf U1. Hilfsbürste A1 berührt den Kontakt A2, und der Hauptkontakt A schließt die Kontakte A2, A3, A1 kurz, d.h. zu der Wicklung^ des Transformators ist die zusätzliche Windung tx zugeschaltet. Alle Stromunterbrechungen sind bei dem Schaltungsvorgang am Umschalter u erfolgt.
Wenn der Hauptkontakt A in gleicher Weise auf A5 und alsdann auf A6 bewegt wird, so werden dadurch auch die Windungen t2 und t3 zum Transformator stufenweise zugeschaltet. Dann ist der Sternpunkt von den Punktena, b, c an die freien Pole der Windungen fx, t2, t3 verlegt. „
In dem Ausführungsbeispiel ist ein dreiphasiger Transformator angenommen, sinngemäß kann die Erfindung auch für mehrphasige Transformatoren, z. B. sechsphasige, angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Windungsschalter für Transformatoren, bei dem die Spannungsregelung durch stufenweise Verschiebung des Sternpunktes des Transformators über zusätzliche Windungen erfolgt, die in den einzelnen Phasen nacheinander zugeschaltet werden, gekennzeichnet durch zwei Hilfsbürsten, von denen die eine der Hauptbürste voreilt, die andere der Hauptbürste nacheilt, in Verbindung mit einem 'einpoligen Umschalter, der die Funkenbildung von den Haupt- und Hilfsbürsten fernhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES63030D 1923-06-05 1923-06-05 Windungsschalter fuer Transformatoren Expired DE412017C (de)

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