DE412003C - Tasteninstrument mit elektromagnetischem Antrieb - Google Patents

Tasteninstrument mit elektromagnetischem Antrieb

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DE412003C
DE412003C DEM82559D DEM0082559D DE412003C DE 412003 C DE412003 C DE 412003C DE M82559 D DEM82559 D DE M82559D DE M0082559 D DEM0082559 D DE M0082559D DE 412003 C DE412003 C DE 412003C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/22Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using electromechanically actuated vibrators with pick-up means

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Tasteninstrument mit elektromagnetischem Antrieb. Die Erfindung bezieht sich auf Tasteninstrumente (Klaviere o. dgl.) mit elektromagnetischer Tonerzeugung, bei denen den Tasten Vorrichtungen zugeordnet sind, welche je eine bestimmte Anzahl von Stromunterbrechungen z. B. mittels einer Stimmgabel geben. Diese abgestimmten wellenartigen Stromimpulse werden dann dazu benutzt, Tonerzeuger, z. B. Telephone oder Saiten, zu erregen. Das Neue besteht darin, daß die Strompulsierungen, die durch die Betätigung einer einer Note entsprechenden Taste erzeugt werden, gleichzeitig in ein oder mehrere Megaphone, Telephone o. dgl., die in einem einer \ otengruppe gemeinsamen Teilstromkreis angebracht sind, und in einen Elektroinagneten geschickt werden, der jeder Note eigen ist und vor einem schwingenden magnetischen, geeignet gestimmten Klangkörper, z. B. einer Klaviersaite, angebracht ist.
  • Man kann hierbei in bekannter Weise getrennt und nach Belieben durch bestimmte ltheostate die Stärke des durch die Megaphone, Telephone o. dgl. erzeugten Tones und die Stärke des durch die Saiten oder sonstigen magnetischen schwingenden Klangkörper erzeugten Tones regeln, so daß der durch einen Klangkörper, z. B. die Megaphone o. dgl., erzeugte Ton sich mit einer beliebig regulierbaren Stärke dem Ton, der durch den anderen Klangkörper, z. B. die Saiten o. dgl., erzeugt worden ist, in ein und derselben Notengruppe oder in mehreren Notengruppen hinzufügen kann.
  • Der Vorteil dieser Anordnung ergibt sich aus folgenden wohlbekannten Tatsachen: i. Das Schwingen einer Klaviersaite vermittels magnetischer Pulsierungen von gleichem Rhythmus wie die Schwingungszahl der Saite ist für lange Saiten, die tiefe Töne erzeugen, leicht zu bewirken; in diesem Falle ist der erhaltene Ton zufriedenstellend, selbst wenn das Zusammenspiel der beiden Rhythmen unvollkommen ist. Dagegen erfordert das Inschwingungsetzen der Saiten von hellem Ton ein vollkommenes Zusammenspiel, welches praktisch nur sehr schwer zu erreichen ist. Die Wirkung ist also schlecht, und es geht sehr viel Stärke verloren, sobald man sich nur ein wenig von dem Zusammenspiel entfernt.
  • a. Die durch Megaphone, Telephone o. dgl. erzeugten Töne sind viel stärker und musikalischer in den hohen Noten als in den tiefen Noten.
  • Aus Obigem ergibt sich, daß man durch geeignete Vereinigung der beiden Klangarten die Resultate verbessern und vervollkommnen hi.nii, die jede der beiden Methoden allein erzeugen kann.
  • Die Zeichnung stellt schematisch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar. Es ist nur ein Teil (-los Schemas veranschaulicht.
  • Unter jeder Taste sind zwei Kontaktpaare, nämlich das Kontaktpaar A (B, - C . .. ) und das Kontaktpaar Al (B1, CL ... ), angeordnet. F bezeichnet einen schwingenden Körper, der den Strom mit der Frequenz der entsprechenden Note unterbricht; dieser schwingende Körper ist vorteilhaft eine Stimmgabel; deren Schwingungen elektrisch durch den Elektromagneten K unterhalten werden. Jedem Schwingkörper F entsprechen zwei Kontaktstücke El, F_2, die bei jeder Schwingung des Körpers F mit diesem in Berührung treten. Eines dieser Stücke E1 verteilt die Strompulsierungen auf ein oder mehrere Megaphone, Telephone o. dgl. H2, die in einem Teilstronikreise-angebracht sind, welcher. einer Notengruppe gemeinsam ist.
  • Das andere Kontaktstück F_= verteilt die Strompulsierungen auf einen Elektromagneten I_, der jeder Note eigen ist und einem schwingenden, magnetischen Klangkörper gegenüber angebracht ist, der auf den Ton der entsprechenden Note abgestimmt ist, z. B. einer Klaviersaite 1i7. Ein Rheostat R1 ist mit Bezug auf die Elektromagnete L in einem der betreffenden Notengruppe gemeinsamen Teilstromkreis in Reihen geschaltet. _ R2 bezeichnet einen Rheostaten, der in dem der Notengruppe -eineinsamen Teilstromkreis zu den Megaphonen o. dgl. H2 parallel geschaltet ist.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ertönen also beim Anschlagen einer Taste sowohl die betreffende zugeordnete Saite als auch das der Gruppe zugeordnete Telephon oder, falls mehrere Telephone oder Megaphone angeordnet sind, die Gruppe derselben. Die Megaphone H2 und die Saiten 1l erklingen gleichzeitig mit einer Stärke, die nach Belieben zusammen oder getrennt, je nach dem Widerstand, der den Rheostaten verliehen ist, reguliert «-erden kann. Ist der Widerstand dos Rheostaten R2 gleich Null, so erklingen die Saiten 171 allein, denn das oder die Megaphone sind kurzgeschlossen; ist der Widerstand R2 nicht gleich Null und ist der Widerstand R1 sehr groß oder ist der Stromkreis bei R1 unterbrochen, so erklingen das oder die Megaphone H2 allein.
  • Man kann also durch eine geeignete Regulierung der den verschiedenen Notengruppen entsprechenden Rheostate R1 und R= in ein und derselben Notengruppe nach Belieben tiefe Klangkörper bestimmter Art entweder die Megaphone o. dgl. H2 oder die Klaviersaiten o. dgl. 1l vorherrschen lassen, während es gleichzeitig möglich ist, in einer anderen Notengruppe die tiefen Klangkörper von anderer Art vorherrschen zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENT- AN SPRÜCHE: i. Tasteninstrument mit elektromagnetischer Stromerzeugung, bei dem jeder Taste ein auf eine bestimmte Schwingungszahl abgestimmter Stromunterbrecher zugeordnet ist und bei dem die hierdurch erzeugten Strompulsierungen zur Erregung von Telephonen, Saiten usw. benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Körper (F), welcher die Strompulsierungen erzeugt, zwei Kontaktstücke (El, E=') entsprechen, von denen das eine (El) die Strompulsierungen auf ein oder mehrere Telephone, Megaphone o. dgl. (1-I=) verteilt, die in einem mehreren Noten gemeinsamen Teilstromkreis angebracht sind, während das andere Kontaktstück (E2) zu einem jeder Note eigenen Elektromagneten (L) führt, der einem schwingenden, magnetischen und geeignet abgestimmten Klangkörper, z. B. einer Kla@-i:ersaite . (1d )y . gegenüber angebracht ist. Ausführungsform des Tasteninstruinents nach Anspruch i, bei welchem Widerstände zur Verwendung kommen, mittels deren in bekannter Weise die Stärke des erzeugten Tones reguliert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rheostat (R2) in den einer Notengruppe gemeinsamen und ein oder mehrere Megaphone, Telephone o. dgl. (H=) umfassenden Teilstromkreis eingeschaltet ist und ein anderer Rheostat (R1) in einem anderen Teilstromkreis angebracht ist, der mehreren Saiten (1#I) oder sonstigen magnetischen, schwingenden Klangkörpern -eineinsam ist, die durch die Elektromagnete (L) betätigt werden, so daß man nach Belieben getrennt in ein und derselben Notengruppe die Stärke des durch das oder die Megaphone, Telephone o. dgl. (H2) erzeugten Tones sowie die Stärke des durch die Saiten (17) o. dgl. erzeugten Tones regeln kann.
DEM82559D 1922-09-21 1923-09-20 Tasteninstrument mit elektromagnetischem Antrieb Expired DE412003C (de)

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