DE41180C - Neuerung an Schlitten, welche jederzeit auf Räder gestellt werden können - Google Patents

Neuerung an Schlitten, welche jederzeit auf Räder gestellt werden können

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Publication number
DE41180C
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DE
Germany
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wheels
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lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41180D
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English (en)
Original Assignee
• L. UHLIG in Untersteinach (Bayern)
Publication of DE41180C publication Critical patent/DE41180C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/18Vehicles having alternatively-usable runners and wheels or other transport means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Construction soll den durch Patent No. 38039 geschützten Schlitten dahin verbessern, dafs eine Kurbelbewegung genügt, das Gefährt entweder als Schlitten oder als Wagen benutzen zu können. Durch die Veränderungen der im Haupt-Patent beschriebenen Construction ist es ermöglicht, einestheils die Räder sammt ihrer Achse und anderentheils die Schlittenläufe vollständig zu entfernen, so dafs bei voraussichtlich beständigem Wetter das Gefährt als Schlitten oder als Wagen benutzt werden kann, ohne durch unnöthige Lasten beschwert zu werden.
In der Zeichnung ist ein zweiräderiger Wagen der Construction zu Grunde gelegt; dieselbe ist jedoch ebensogut für vierräderige Wagen verwendbar. An dem Rahmen des Schlittenbezw. Wagensitzes ist. eine Welle α drehbar gelagert, auf welcher ein Hebel b und zwei Federn c so sitzen, dafs b nach vorn und c nach hinten liegt. Die Federn c sind fest mit der Achse e der beiden Räder verbunden, während b durch ein Zwischenglied f mit der Mutter g zusammenhängt, so dafs ein Auf- oder Abbewegen der Mutter g den Ausschlag des Hebels b, das Drehen der Welle α und endlich wegen der Feder c das Heben der Achse e zur Folge hat. Um die Belastung links von der Achse e auf die Deichsel zu übertragen, gehen von dem Hebel b zwei Doppelhebel i aus, welche bei / mit dem Schlittensitz verbunden sind und durch eine Querstange ρ auf die Deichsel bezw. Scheere k wirken, da der Verbindungspunkt mit dem Hebel b belastet ist und die Last, welche bei / wirkt, durch ρ auf k übertragen wird. Diese Hebelverbindung wirkt folgendermafsen: Will man das Gefährt als Wagen benutzen, so wird Mutter g sammt Hebel b nach oben bewegt, wodurch die Räder tiefer als die Schlittenläufe zu liegen kommen. Bei Wagen mit vier Rädern wird in mit der Spindel h verbundenen Lagern eine zweite Achse mit zwei Rädern gelagert.
Will man das Gefährt nur als Schlitten benutzen, so schraubt man die Federn c ab und trennt auf diese Weise die Achse sammt Rädern von dem Schlittensitz. Will man den Wagen benutzen, so entfernt man die Läufe sammt ihrem Zwischenglied η und m.
Um dem Pferde zu ermöglichen, dafs es in zweispurigen Waldwegen in einer der Spur läuft, ist die Scheere in Bolzen verschiebbar gelagert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Schlitten, welche zu jeder Zeit auf Räder gestellt werden können, als Ersatz der durch Anspruch 2. des Haupt-Patentes geschützten Vorrichtungen die an dem Sitz gelagerte Welle a, welche durch die Federn c mit der Wagenachse verbunden ist und mittels des Hebels b von dem Bock aus durch eine Spindel gedreht werden kann, in Verbindung mit den bei / mit dem Sitz verbundenen Doppelhebeln i, welche die Belastung auf die Deichsel übertragen.
DENDAT41180D Neuerung an Schlitten, welche jederzeit auf Räder gestellt werden können Expired - Lifetime DE41180C (de)

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