DE4100925A1 - Verfahren zum herstellen von faserstuecken, insbesondere von langfasern, kurzfasern o. dgl. - Google Patents
Verfahren zum herstellen von faserstuecken, insbesondere von langfasern, kurzfasern o. dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
von Langfasern, Kurzfasern od. dgl., der im Oberbegriff des
Anspruch 1 genannten Art.
Es ist bekannt, Verbundwerkstoffe, insbesondere faserverstärkte
Werkstoffe, herzustellen, die aus einer Matrix und in dieser
eingebettetem Verstärkungsmaterial bestehen. Bei derartigen Ver
bundwerkstoffen kann das eingelagerte Material aus solchen
Faserstücken bestehen, die an ihren Enden abgerundet und ver
dickt sind. Ein derartiger Verbundwerkstoff hat höhere mechanische
Gütewerte. Bei abgerundeten Enden ist die Kerbwirkung am Ende der
Faserstücke nicht mehr vorhanden oder zumindest sehr klein, so
daß ein Rißbeginn erst bei höheren Belastungen auftreten kann.
Selbst dann wird die Ausbreitung eines Risses im Material
gehemmt, weil der Riß an der Rundung bzw. Verdickung in einen
Druckbereich umgeleitet wird, so daß die Rißspitze geschlossen
und der Riß gestoppt ist. Diese Wirkung ist darauf zurückzu
führen, daß eingelagerte Fasern mit gerundeten und/oder ver
dickten Enden - statt scharfkantiger Enden, die durch Brechen,
Schneiden od. dgl. verursacht werden - geringere Spannungsspitzen
in der sie umgebenden Matrix im Bereich dieser Enden und somit
eine geringere Kerbwirkung zur Folge haben. Obwohl diese Vorteile
bekannt sind, ist es bisher nicht möglich gewesen, Faserstücke,
insbesondere Langfasern, Kurzfasern od. dgl., und insbesondere
solche aus Glasfasermaterial, die die gewünschten gerundeten
und/oder verdickten Enden haben, auf wirtschaftliche Weise
großserienmäßig herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art zu finden, das die Herstellung
von Faserstücken, insbesondere von Langfasern, Kurzfasern
od. dgl., die zumindest an einem Ende gerundet und/oder
verdickt sind, auf wirtschaftliche Weise möglich macht.
Die Aufgabe ist bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Kennzeich
nungsteil des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, daß man die
gerundeten und/oder verdickten Enden der Faserstücke
durch Anschmelzen erzeugt, lassen sich so gestaltete
Faserstücke in wirtschaftlicher Weise und großserienmäßig
kostengünstig und in reproduzierbarer Qualität herstellen.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung im Tausend-Tonnen-
Maßstab zu kostengünstigen Konditionen, wodurch erst
Faserstücke mit gerundeten und/oder verdickten Enden zu
wirtschaftlichen Bedingungen für die Herstellung von Ver
bundwerkstoffen und Bauteilen daraus mit erheblich ver
besserten mechanischen Gütewerten und somit Eigenschaften
möglich sind.
Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie
vorteilhafte Ausgestaltungen dieses ergeben sich aus den
Ansprüchen 2-42. Hinsichtlich der damit verbundenen Be
sonderheiten und Einzelheiten der Erfindung sowie hinsicht
lich weiterer Einzelheiten und Vorteile der Erfindung wird
auf die Offenbarung in der nachfolgenden Beschreibung
verwiesen, um an dieser Stelle Wiederholungen zu vermeiden.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend
allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht
wiedergegeben, sondern statt dessen wird lediglich durch
Nennung der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wo
durch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser
Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu
gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und
folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale sowie auch die
allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere
Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders
hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen
erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils eine schematische, teilweise ge
schnittene Seitenansicht einer Vorrichtung
zum Herstellen von an ihren Enden gerundeten
und/oder verdickten Faserstücken gemäß
einem ersten bzw. zweiten Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 nur schematisch dargestellte Vor
richtung 10 hat eine Zuführstrecke 11, die in eine Vorwärm
zone 12 einmündet. Die Zuführstrecke 11 befindet sich z. B.
oberhalb der Vorwärmzone 12 und verengt sich hinsichtlich
ihres Zuführquerschnittes z. B. durch eine Schräge 13 vor
der Einmündung in die Vorwärmzone 12. An die Vorwärmzone 12
schließt sich z. B. horizontal eine Erwärmungszone 14 an,
auf die eine Abkühlzone 15 folgt. Im Bereich der Abkühlzone
15 kann noch eine Beschichtungsvorrichtung 16 wirksam sein,
die in der Abkühlzone 15 eine Beschichtung, z. B. eine
Beaufschlagung mit einem Schlichtenebel, durchführt, was
in der Zeichnung schematisch mit 17 angedeutet ist. An
die Abkühlzone 15 ist eine schematisch angedeutete Reini
gungsvorrichtung 18 angeschlossen, die eine Filtereinrichtung
enthalten kann, durch die die Abluft der Abkühlzone 15
hindurchgeführt wird, wobei die Filtereinrichtung Fremdstoffe
in der Abluft abfiltert und die Abluft reinigt, bevor diese
z. B. zurückgeführt oder an die Umgebung abgegeben wird.
Im unteren Bereich schließt sich an die Abkühlzone 15
eine Auffangstation 19 an, die mit dem unteren Bereich
der Abkühlzone 15 in Verbindung steht.
Zumindest die Erwärmungszone 14 ist gegenüber ihren
Nachbarbereichen, insbesondere gegenüber der Vorwärmzone 12
und der Abkühlzone 15, durch schematisch angedeutete
Isolierwände 20, 21 thermisch abgeschottet, so daß Energie
verluste im Bereich der Erwärmungszone 14 vermieden sind
oder zumindest soweit wie möglich reduziert sind. Die
Vorwärmzone 12 mit anschließender Erwärmungszone 14 und
anschließender Abkühlzone 15 kann z. B. als Ofenstrecke
gestaltet sein. Der Vorwärmzone 12 ist ein außerhalb dieser
angeordnetes, schematisch angedeutetes Gebläse 22 zugeordnet,
das mit dem Inneren der Vorwärmzone 12 verbunden ist und
z. B. einen Gasstrom in Richtung des Pfeiles 23 erzeugt.
Mittels der Vorrichtung 10 können solche Faserstücke 24
insbesondere Langfasern, Kurzfasern od. dgl., hergestellt
werden, die zumindest an einem Ende mit einer Abrundung
und/oder Verdickung versehen sind, die schematisch mit
25 bezeichnet ist. Die Vorrichtung 10 macht es möglich,
bei den zugeführten Faserstücken 24 die gerundeten und/oder
verdickten Enden 25 durch Anschmelzen zu erzeugen. Dabei
liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, daß beim An
schmelzen oder Aufschmelzen der Enden der Faserstücke 24
sich diese Enden aufgrund der hohen Oberflächenspannung
des Materials der Faserstücke 24, vor allem von Glas,
von selbst abrunden und/oder verdicken. Die endseitigen
Abrundungen und/oder Verdickungen 25 der Faserstücke 24
machen solche Faserstücke 24 besonders gut für die Her
stellung von faserverstärkten Werkstoffen und Bauteilen
geeignet, deren mechanische Gütewerte, z. B. Elastizitäts
modul und Kerbschlagzähigkeit, um etwa 70% aufgrund solcher
Faserstücke 24, deren Enden mit Abrundungen und/oder Ver
dickungen 25 versehen sind, verbessert werden. Dies liegt
daran, daß Faserstücke 24 mit abgerundeten und/oder ver
dickten Enden 25, anstelle scharfkantiger Enden, die z. B.
beim Brechen oder Schneiden erzeugt werden, geringere
Spannungsspitzen an ihren Enden in der sie umgebenden Matrix
und somit eine geringere Kerbwirkung verursachen.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel und einer Methode zur
Herstellung genannter Faserstücke 24 mit Abrundungen
und/oder Verdickungen 25 an ihren Enden werden nicht ge
zeigte Einzelfasern oder Faserstränge zunächst zu Faser
stücken 24 vorgegebener Länge zerschnitten. Dieses Zer
schneiden kann auf irgend eine geeignete Weise geschehen,
z. B. berührend. Statt dessen ist aber auch ein berührungs
loses Zerschneiden möglich. Die Faserstücke 24 sind zu
Längen im Bereich von etwa 0,1 bis 50 mm, vorzugsweise
0,1 bis 5 mm oder auch kleiner, zerschnitten. Diese
bereits geschnittenen Faserstücke 24, insbesondere Lang
fasern, Kurzfasern od. dgl., werden über die Zufuhrstrecke 11
entweder direkt der Erwärmungszone 14 oder zunächst der
vorgeschalteten Vorwärmzone 12 zugeführt, von der die
Faserstücke 24 dann in die Erwärmungszone 14 gelangen.
Beim Hindurchführen der Faserstücke 24 durch die Erwärmungs
zone 14 werden die Faserstücke 24 an den Enden, zumindest
aber an einem Ende, angeschmolzen, so daß sich endseitig
Abrundungen und/oder Verdickungen 25 ergeben. Dabei ist es
vorteilhaft, wenn man die Faserstücke 24 in vorgegebener
Menge pro Zeiteinheit dosiert zuführt, und zwar entweder
direkt in die Erwärmungszone 14 oder bei gezeigter vorge
schalteten Vorwärmzone 12 dosiert der Vorwärmzone zuführt.
Diese Dosierung der Zufuhrmenge pro Zeiteinheit gewähr
leistet mit, daß die zugeführten Faserstücke 24 später beim
Hindurchführen durch die Vorrichtung 10 nicht in irgend
einer Zone miteinander verkleben. Aus dem gleichen Grunde
ist es vorteilhaft, wenn man auch die Hindurchführung
der Faserstücke 24 durch die Vorwärmzone 12 und/oder Er
wärmungszone 14 hinsichtlich des Mengenstromes pro Zeitein
heit dosiert.
Zumindest in der Erwärmungszone 14, evtl. aber auch in einer
vorgeschalteten Vorwärmezone 12, wenn vorhanden, werden die zuge
führten und hindurchgeleiteten Faserstücke 24 auf eine
solche Temperatur erwärmt, die zumindest nahe oder gleich der
Schmelztemperatur des Materials, aus dem die Faserstücke 24 be
stehen, ist, oder darüber liegt. In vorteilhafter Weise bestehen die
Faserstücke 24 z. B. aus Glasfasern. Bei diesem Material
erzeugt man in der Erwärmungszone 14 zumindest an den
beaufschlagten Faserstücken 24, also im Bereich des
hindurchgeführten Stromes dieser Faserstücke 24, eine Tempera
tur im Bereich von etwa 1200°C bis 1400°C oder höher, wobei
bei aus Glasfaser bestehenden Faserstücken 24 aufgrund
der Schmelztemperatur etwa in der Größenordnung von
1250°C eine Temperatur in dieser Größenordnung ausreichend
ist. In vorteilhafter Weise hält man die gewählte Temperatur
in der Erwärmungszone 14 in engen Toleranzen konstant,
was ebenfalls einem etwaigen Verkleben der einzelnen Faser
stücke 24 entgegenwirkt. Vorteilhaft im Sinne einer wirt
schaftlichen Großserienfertigung kann es sein, wenn man die
Umgebungstemperatur in der Erwärmungszone 14 und/oder die
Oberflächentemperatur an den Enden und/oder an der Ober
fläche der Faserstücke 24 deutlich über der Schmelztempera
tur des Materials der Faserstücke 24, z. B. von Glas, legt.
Dadurch kommt es zu bevorzugt örtlichen, oberflächennahen
Anschmelzvorgängen insbesondere im Bereich der scharfkanti
gen Faserenden. Das Innere der Faserstücke 24 ist deutlich
kälter, so daß Wärme gut abgeleitet wird und ein Verkleben
der Faserstücke 24 infolge rascher Abkühlung vermieden wird.
Es versteht sich gleichwohl, daß statt aus Glasfasern be
stehenden Faserstücken 24 auch solche aus anderen Materia
lien in entsprechender Weise behandelt und hergestellt
werden können, z. B. solche aus vernetzten nicht schmelz
baren Kunststoffen oder aus schmelzbaren Kunst
stoffen. Hierbei können solche Faserstücke 24 z. B. aus
Polyamid, Aramid, Polyester, Polyethylen od. dgl. bestehen.
Es ist von Vorteil, wenn man als Faserstücke 24 solche
verwendet, die einen Durchmesser etwa im Bereich von
5 bis 50 µm, vorzugsweise im Bereich von 10 bis 15 µm,
haben.
Die Erwärmung auf die gewünschte Temperatur, die in der
Erwärmungszone 14 vorgenommen wird, kann auf vielfältige
Weise und mittels der verschiedensten geeigneten Wärme
quellen erfolgen. So ist z. B. eine Erwärmung mittels Heiß
gases, mittels offener Flamme, mittels Laserstrahlen,
mittels Plasmastrahlen, mittels Lichtbogen, mittels Infra
rot-Wärmequellen od. dgl. geeignet. Da zumindest die Er
wärmungszone 14 gegenüber den Nachbarbereichen thermisch
abgeschottet ist, sind vor allem bei großen Temperatur
gefällen zu den Nachbarbereichen hin etwaige Wärmeverluste
ausgeschaltet oder zumindest stark reduziert.
Nachdem sich im Bereich der Erwärmungszone 14 durch An
schmelzen der Enden der Faserstücke 24 dort Abrundungen
und/oder Verdickungen 25 ergeben haben, ohne daß dabei
die Faserstücke 24 miteinander verkleben, werden die
so gestalteten Faserstücke 24 aus der Erwärmungszone 14
heraus- und nun durch die nachgeschaltete Abkühlzone 15
hindurchgeleitet, in der eine Abkühlung geschieht. Gleich
zeitig können die so gestalteten Faserstücke 24 in der
Abkühlzone 15 mittels einer oder mehreren Beschichtungs
vorrichtungen 16 mit einer Oberflächenbeschichtung ver
sehen werden, z. B. mit einem Schlichtenebel, was durch
die Pfeile 17 der in der Zeichnung links unten und rechts
oben angedeuteten Beschichtungsvorrichtung 16 im Bereich
der Abkühlzone 15 verdeutlicht ist. Nach Durchlaufen der
Abkühlzone 15 oder bei fehlender Abkühlzone 15 unmittelbar
nach Verlassen der Erwärmungszone 14 werden die Faser
stücke 24, die an den Enden 25 gerundet und/oder verdickt
sind, der Auffangstation 19 zugeführt, wo sie gesammelt
und dann abtransportiert werden.
Es versteht sich, daß auch im Bereich der Vorwärmzone 12
eine Erwärmung mittels geeigneter Wärmequellen, z. B.
solcher, die für den Bereich der Erwärmungszone 14 vor
stehend aufgelistet worden sind, erfolgen kann.
Die Faserstücke 24 können auf vielfältige Weise zugeführt
und durch die Vorwärmzone 12 bzw. Erwärmungszone 14 bzw.
Abkühlzone 15 und bis hin zur Auffangstation 19 transportiert
werden. So sind z. B. als Transportmittel Rütteleinrichtungen,
die hier nicht gezeigt sind, möglich. Statt dessen kann
auch ein Transport mittels eines geeigneten Gasstromes
erfolgen, z. B. in Richtung des angedeuteten Pfeiles 23.
In diesem Fall wird der Gasstrom 23 vom Gebläse 22
erzeugt und aufrechterhalten. Mittels des Gasstromes 23
werden somit die zugeführten, zerschnittenen Faserstücke 24
durch die Vorwärmzone 12 bzw. Erwärmungszone 14 bzw.
Abkühlzone 15 hindurchgeblasen. Dabei ist es von Vorteil,
wenn man den Durchsatz des Gasstromes 23 in engen Toleranzen
konstant hält. Insgesamt ist eine engtolerierte Temperatur
strecke bei exakt gewähltem Gasstrom 23 vorteilhaft, um
zu vermeiden, daß die hindurchgeführten Faserstücke 24
miteinander verkleben.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn der Gasstrom 23 selbst
bereits zumindest im Bereich der Erwärmungszone 14 die
für das Anschmelzen der Enden der Faserstücke 24 und die
Bildung der endseitigen Abrundungen und/oder Verdickungen
25 geeignete Temperatur hat.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, daß man geschnittene Faserstücke 24,
vorzugsweise solche mit einer Länge kleiner als 0,1 mm,
insbesondere Glasmehl, zu im wesentlichen kugelförmigen
Teilen, z. B. Kugeln, umschmilzt, was z. B. beim Durchblasen
der Faserstücke 24 durch eine Erwärmungszone 14 erfolgen
kann, in der eine die Umschmelzung bewirkende Temperatur
herrscht. Kugelförmig gestaltete Teile in einer Matrix
eines Faserverbundwerkstoffes haben den Vorteil, daß da
durch die Kerbwirkung im Verbundwerkstoff, insbesondere im
daraus hergestellten Bauteil, noch weiter reduziert wird.
Es versteht sich, daß auch auf verschiedene andere Arten
und/oder mittels der verschiedensten anders gestalteten
Vorrichtungen das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen
von Faserstücken, insbesondere von Langfasern, Kurzfasern
od. dgl., die zumindest an einem Ende gerundet und/oder
verdickt sind, durchgeführt werden kann, bei dem man die
gerundeten und/oder verdickten Enden durch Anschmelzen unter
Bildung der Abrundungen und/oder Verdickungen 25 der
Faserstücke 24 erzeugt. Insofern dient die beschriebene
Vorrichtung 10 und das anhand dieser erläuterte Verfahren
allein dem besseren Verständnis der Erfindung, ohne daß
eine Einschränkung darauf gegeben sein soll.
Bestandteil des erfindungsgemäßen Verfahrens kann es
auch sein, daß man Einzelfasern oder Faserstränge zu Faser
stücken 24 vorgegebener Länge berührungslos oder berührend
zerschneidet und daß man in vorteilhafter Weise bereits
beim Zerschneiden zugleich die Anschmelzungen zumindest
an einem Ende vornimmt und dadurch die Abrundungen und/
oder Verdickungen 25 bei den Faserstücken 24 erzeugt.
So kann man die Einzelfasern oder Faserstränge z. B. einem
berührend arbeitenden Trennwerkzeug zuführen und dabei
zugleich im Arbeitsbereich des Trennwerkzeuges eine Er
wärmung auf eine Temperatur vornehmen, die zumindest
nahe oder gleich der Schmelztemperatur der Faserstücke 24
ist oder darüber liegt. Diese
Temperatur kann bei aus Glas bestehenden Faserstücken 24
z. B. etwa 1250°C betragen. Hierbei kann man im übrigen so
vorgehen, daß man die Erwärmung mittels des Trennwerkzeuges
selbst vornimmt. Man kann z. B. die Einzelfasern oder Faser
stränge einem solchen Trennwerkzeug zuführen, das sich auf
einer Temperatur befindet, die nahe oder gleich der
Schmelztemperatur ist. In diesem Fall kann man durch An
stoßen der Einzelfasern bzw. Faserstränge an diesem Trenn
werkzeug und/oder durch Zerschneiden der Faserstücke 24
mittels dieses Trennwerkzeuges die Anschmelzung vornehmen.
Ist das Trennwerkzeug z. B. auf die gewünschte Temperatur
erhitzt, so führt ein Zerschneiden im Bereich der Schnitt
stelle zu örtlicher Anschmelzung und damit zur Entstehung
der Abrundungen und/oder Verdickungen 25 an den Enden der
so geschnittenen Faserstücke 24.
Statt die Faserstücke 24 durch berührendes Zerschneiden
von Einzelfasern oder Fasersträngen zu erzeugen, kann es
von Vorteil sein, Einzelfasern oder Faserstränge statt
dessen berührungslos zu zerschneiden und auf diese Weise
Faserstücke 24 zu gewinnen. Das berührungslose Zerschneiden
kann z. B. mittels Energiestrahlen erfolgen, wobei man in
vorteilhafter Weise den Prozeß so einstellt, daß im Wir
kungsbereich der Energiestrahlen eine Erwärmung der Einzel
fasern oder Faserstränge oder auch der bereits zer
schnittenen einzelnen Faserstücke 24 auf eine solche
Temperatur erfolgt, die etwa nahe oder gleich der Schmelz
temperatur ist oder darüber liegt.
Von besonderem Vorteil kann es sein, wenn man mittels
der Energiestrahlen die Erwärmung zugleich mit dem Zer
schneiden von Einzelfasern oder Fasersträngen vornimmt.
Auf diese Weise werden beim Zerschneiden solche Faser
stücke 24 gewonnen, die aufgrund der gleichzeitigen Er
wärmung an zumindest einem Ende mit Abrundungen und/oder
Verdickungen 25 versehen sind. In vorteilhafter Weise kann
man die Einzelfasern oder Faserstränge z. B. mit Laser
strahlen oder Plasmastrahlen zerschneiden und vorzugsweise
zugleich auf die gewünschte Temperatur erhitzen. Statt
dessen kann man zum Zerschneiden und/oder Erhitzen auf
die gewünschte Temperatur auch ein Heißgas, einen Licht
bogen, eine Infrarot-Heizquelle, eine offene Flamme od. dgl.
einsetzen. Den Transport der Einzelfasern oder Faser
stränge oder der bereits zerschnittenen Faserstücke 24
mit endseitigen Abrundungen und/oder Verdickungen 25
kann man mittels geeigneter Transporteinrichtungen, z. B.
mittels Rütteleinrichtungen, mittels eines Gasstromes od. dgl.
bewerkstelligen.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung
machen es insgesamt möglich, großserienmäßig und auf
wirtschaftliche Weise Faserstücke 24 mit endseitigen
Abrundungen und/oder Verdickungen 25 herzustellen und
eine Herstellung im Tausend-Tonnen-Maßstab zu realisieren.
Dabei lassen sich die Faserstücke 24 mit den endseitigen
Abrundungen und/oder Verdickungen 25 in reproduzierbarer
Qualität und Güte kostengünstig in enormen Mengen pro
Zeiteinheit herstellen.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel
sind für die Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel in
Fig. 1 entsprechen, um 100 größere Bezugszeichen verwendet,
so daß dadurch zur Vermeidung von Wiederholungen auf die
Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug ge
nommen ist.
In Fig. 2 ist verdeutlicht, daß man die Faserstücke 124
z. B. vertikal durch eine entsprechend angeordnete, also
etwa vertikale, Erwärmungszone 114 hindurchführen kann. In
dieser hier vertikalen, aufrechtstehenden Erwärmungszone
114 wird ein rotierender Heißgasstrom 123 in einer zylindri
schen Erwärmungszone 114 erzeugt, was durch Pfeile 123 ver
deutlicht ist. Diese hier vertikal gerichtete zylindrische
Erwärmungszone 114 ist aus einem Zylinder mit isolierten
Wänden gebildet und durch diesen begrenzt. Der rotierende
Heißgasstrom 123 wird dadurch erzeugt, daß ein Heißgas
durch einen angedeuteten Stutzen mit tangentialer Geschwin
digkeitskomponente in die Erwärmungszone 114 eingeführt,
z. B. eingeblasen wird. Das Heißgas hat im Inneren der Er
wärmungszone 114 die gewünschte Temperatur. Bei diesem
Ausführungsbeispiel werden die Faserstücke 124 etwa in
Richtung der Achse des rotierenden Heißgasstromes 123 und/
oder parallel dazu und/oder im rotierenden Heißgasstrom
123 durch die Erwärmungszone 114 hindurchgeführt. Da die
Erwärmungszone 114 hier aufrecht steht, also etwa vertikal
verläuft, geschieht die Hindurchführung der Faserstücke 124
in etwa vertikaler Richtung.
Es versteht sich gleichwohl, daß man bei einem anderen,
nicht gezeigten Ausführungsbeispiel den rotierenden Heißgas
strom 123 auch innerhalb einer horizontalen oder schräg
verlaufenden Erwärmungszone erzeugen und dann die Faser
stücke in dieser Richtung durch diese Erwärmungszone hin
durchführen kann.
Beim Beispiel gemäß Fig. 2 werden die Faserstücke 124 etwa
in Richtung des rotierenden Heißgasstromes 123 von oben her
der Erwärmungszone 114 zugeführt und in der gleichen Rich
tung, also in etwa vertikaler Richtung, aus der Erwärmungs
zone 114 unten abgeführt. Durch die aufrechtstehende Anord
nung der Erwärmungszone 114 und den darin erzeugten, auf
rechtstehen rotierenden Heißgasstrom 123, der um eine etwa
aufrechte Achse rotiert, kann man somit die Faserstücke
124 von oben her, z. B. durch Schwerkraft, der Erwärmungs
zone 114 zuführen. Die Faserstücke 124 können z. B. durch
Schwerkraft von oben her in die Erwärmungszone 114 hinein
fallen. Dann werden die Faserstücke 124 mehr oder weniger
lang und intensiv vom rotierenden Heißgasstrom 123 in Rota
tionsrichtung und/oder vertikaler Richtung mitgenommen. Die
Faserstücke 124 bewegen sich z. B. aufgrund der Schwerkraft
somit durch den rotierenden Heißgasstrom 123, und dabei von
oben nach unten, hindurch. Während dieser Phase werden an
den Enden der Faserstücke 124 Rundungen und/oder Verdickun
gen 125 erzeugt. Die mit diesen verdickten und/oder abge
rundeten Enden 125 versehenen Faserstücke 124 werden dann
am unteren Ende aus der Erwärmungszone 114 abgeführt,
z. B. in vertikaler Richtung und beispielsweise ebenfalls
durch Schwerkraft. Dann können die Faserstücke 124 in einer
z. B. darunter befindlichen Auffangstation 119 gesammelt
werden.
Claims (42)
1. Verfahren zum Herstellen von Faserstücken, insbesondere
von Langfasern, Kurzfasern od. dgl., die zumindest an einem
Ende gerundet und/oder verdickt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die gerundeten und/oder verdickten Enden durch Anschmelzen
erzeugt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man Einzelfasern oder Faserstränge zu Faserstücken (24)
vorgegebener Länge zerschneidet.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge berührungslos
zerschneidet.
4. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge berührend zer
schneidet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß man beim Zerschneiden der Einzelfasern oder Faser
stränge zugleich die Anschmelzung zumindest an einem
Ende vornimmt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge einem be
rührend arbeitenden Trennwerkzeug zuführt und zugleich
im Arbeitsbereich des Trennwerkzeuges eine Erwärmung
auf eine Temperatur vornimmt, die zumindest nahe oder etwa
gleich der Schmelztemperatur ist oder darüber liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Erwärmung mittels des Trennwerkzeuges selbst
vornimmt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge einem Trenn
werkzeug zuführt, das sich auf einer Temperatur befindet,
die zumindest nahe oder etwa gleich der Schmelztemperatur
ist oder darüber liegt, und daß man durch Anstoßen der
Einzelfasern bzw. Faserstränge an dem Trennwerkzeug und/
oder durch Zerschneiden letzterer mittels des Trennwerk
zeuges die Anschmelzung vornimmt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3 oder nach
Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge berührungslos
mittels Energiestrahlen zerschneidet.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß man im Wirkungsbereich der Energiestrahlen eine
Erwärmung auf eine Temperatur vornimmt die zumindest nahe
oder etwa gleich der Schmelztemperatur ist oder darüber liegt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Erwärmung mittels der Energiestrahlen zu
gleich mit dem Zerschneiden vornimmt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9-11,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge mit Laser
strahlen oder Plasmastrahlen zerschneidet und vorzugs
weise zugleich auf die gewünschte Temperatur erhitzt.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß man ein Heißgas, einen Lichtbogen, eine Infrarot-
Heizquelle, eine offene Flamme od. dgl. zum Zer
schneiden und/oder Erhitzen auf die gewünschte Temperatur
einsetzt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-13,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge zu Faser
stücken (24) mit Längen im Bereich von etwa 0,1 bis
50 mm, vorzugsweise 0, 1 bis 5 mm oder auch kleiner,
schneidet.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-14,
dadurch gekennzeichnet,
daß man bereits geschnittene Faserstücke (24), insbe
sondere Langfasern, Kurzfasern od. dgl., endseitig an
schmelzen läßt.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) durch eine Erwärmungszone
(14), in der die Faserstücke (24) zumindest an einem
Ende (25) anschmelzen und sich infolge dessen abrunden
bzw. verdicken, hindurchführt.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) vor der Erwärmungszone
(14) zumindest durch eine Vorwärmzone (12) hindurch
führt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-17,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) in vorgegebener Menge
pro Zeiteinheit dosiert der Vorwärmzone (12) bzw.
Erwärmungszone (14) zuführt.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-18,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) in vorgegebener Menge
pro Zeiteinheit dosiert durch die Vorwärmzone (12) bzw.
Erwärmungszone (14) hindurchführt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-19,
dadurch gekennzeichnet,
daß man in der Vorwärmzone (12) bzw. Erwärmungszone (14)
mittels eines Heißgases, mittels offener Flamme, mittels
Laserstrahlen, mittels Plasmastrahlen, mittels Licht
bogens, mittels Infrarot-Wärmequelle od. dgl. eine Er
wärmung auf eine Temperatur vornimmt, die zumindest nahe
oder etwa gleich der Schmelztemperatur ist oder darüber
liegt.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-20,
dadurch gekennzeichnet,
daß man in der Erwärmungszone (14) zumindest an den
beaufschlagten Faserstücken (24) eine Temperatur im Be
reich von etwa 1200°C bis 1400°C oder darüber erzeugt.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-21,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Umgebungstemperatur in der Erwärmungszone
(14) und/oder die Oberflächentemperatur an den Enden
und/oder an der Oberfläche der Faserstücke (24) deutlich
über der Schmelztemperatur des Materials der Faserstücke
(24) legt.
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Temperatur in der Erwärmungszone (14) in
engen Toleranzen konstant hält.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-23,
dadurch gekennzeichnet,
daß man zumindest die Erwärmungszone (14) gegenüber den
Nachbarbereichen thermisch abschottet.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-24,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) nach dem Anschmelzen durch
eine Abkühlzone (15) hindurchleitet.
26. Verfahren nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) in der Abkühlzone (15)
gleichzeitig mit einer Oberflächenbeschichtung versieht,
z. B. mit einem Schlichtenebel beaufschlagt.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-26,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) nach dem Anschmelzen einer
Auffangstation (19) zuführt.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-27,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Einzelfasern oder Faserstränge bzw. die
Faserstücke (24) mittels Rütteleinrichtungen transportiert.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-28,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die zerschnittenen Faserstücke (24) mittels
eines Gasstromes (23) transportiert.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 15-23,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die zerschnittenen Faserstücke (24) mittels
eines Gasstromes (23) durch die Zonen, insbesondere
Vorwärmzone (12) und/oder Erwärmungszone (14) und/oder
Abkühlzone (15), hindurchbläst.
31. Verfahren nach Anspruch 29 oder 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß man den Durchsatz des Gasstromes (23) in engen
Toleranzen konstant hält.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-31
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24), vorzugsweise solche mit
einer Länge kleiner als 0,1 mm, insbesondere Glasmehl,
zu im wesentlichen kugelförmigen Teilen, z. B. Kugeln,
umschmilzt, insbesondere mittels und/oder bei Durch
blasen der Faserstücke (24) durch die Erwärmungszone
(14).
33. Verfahren nach einem der Ansprüche 16-32,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24; 124) horizontal, schräg
oder vertikal durch eine entsprechend angeordnete
Erwärmungszone (14; 114) hindurchführt.
34. Verfahren nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß man in einer Erwärmungszone (114) einen rotierenden
Heißgasstrom (123) erzeugt und die Faserstücke (124)
etwa in Richtung der Achse des rotierenden Heißgasstromes
(123) und/oder parallel dazu und/oder im rotierenden
Heißgasstrom (123) durch die Erwärmungszone (114) hin
durchführt.
35. Verfahren nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (124) etwa in Richtung des rotie
renden Heißgasstromes (123) der Erwärmungszone (114)
zuführt und/oder daraus abführt.
36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (124) einer aufrecht stehenden
Erwärmungszone (114) von oben her zuführt, z. B. durch
Schwerkraft, daß man die zugeführten Faserstücke (124)
durch einen rotierenden Heißgasstrom (123) mit aufrechter
Achse etwa in vertikaler Richtung hindurchführt, z. B.
durch Schwerkraft, und daß man die Faserstücke (124) mit
hergestellten verdickten und/oder abgerundeten Enden (125)
etwa in vertikaler Richtung aus der Erwärmungszone (114)
abführt, z. B. durch Schwerkraft, und vorzugsweise dann
in einer darunter befindlichen Auffangstation (119)
sammelt.
37. Verfahren nach einem der Ansprüche 33-36,
dadurch gekennzeichnet,
daß man einen rotierenden, horizontalen oder vertikalen
Heißgasstrom (123) durch tangentiale Einleitung eines
Heißgases in eine zylindrische Erwärmungszone (114) er
zeugt.
38. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-37,
dadurch gekennzeichnet, daß man die
Faserstücke (24) aus Glasfasern herstellt.
39. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-37,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) aus vernetzten, nicht
schmelzbaren Kunststoffen herstellt, die bei hohen
Temperaturen sich örtlich im Bereich der Faserenden
abrunden und/oder verdicken.
40. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-37,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) aus schmelzbaren Kunst
stoffen herstellt.
41. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-37,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Faserstücke (24) aus Polyamid, Aramid,
Polyester oder Polyethylen herstellt.
42. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-41,
dadurch gekennzeichnet,
daß man als Faserstücke (24) solche mit einem Durch
messer etwa im Bereich von 5-20 µm, vorzugsweise im
Bereich von 10-15 µm, verwendet.
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| DE4100925A DE4100925C2 (de) | 1991-01-15 | 1991-01-15 | Verfahren zur Behandlung von Faserstücken |
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