DE409480C - Dampferzeuger zur Erzeugung von Hoechstdruckdampf - Google Patents

Dampferzeuger zur Erzeugung von Hoechstdruckdampf

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DE409480C
DE409480C DEB113919D DEB0113919D DE409480C DE 409480 C DE409480 C DE 409480C DE B113919 D DEB113919 D DE B113919D DE B0113919 D DEB0113919 D DE B0113919D DE 409480 C DE409480 C DE 409480C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampferzeuger zur Erzeugung von Höchstdruckdampf. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, Dampf dadurch zu erzeugen, daß man Wasser zwangläufig durch von Heizgasen umspülte Rohrleitungen preßt, so daß an der einen Seite kaltes Wasser in die Leitung eintritt, am anderen Ende Dampf in gesättigtem oder überhitztem Zustande das Rohrsystem verläßt. Schwierigkeiten entstanden allemal dadurch, daß der betreffende Dampferzeuger den Schwankungen des Dampfbedarfs nicht nachkommen konnte, da, abgesehen von dem geringen Inhalt des Rohrsystems, kein Wasser-oder Dampfraum vorhanden war.
  • Einen Wasser- oder Dampfraum der gewöhnlichen Axt, bei dem durch Fallrohre das Wasser wieder nach unten geht und von neuem durch die dampfentwickelnden Rohre steigt, läßt sich bei einem Röhrenkessel nicht anwenden, da in dem langen Röhrensystem ein beträchtlicher Druckabfall stattfindet und das Wasser von einem Orte niederen Druckes zu einem Orte höheren. Druckes fließen müßte, wozu die statische Fallhöhe des Wassers nicht genügt.
  • Um nun dem Dampferzeuger trotzdem die gewünschte Elastizität zu geben, wird nach der Erfindung an das Rohrsystem ein Behälter angeschlossen, der während des Betrieben zum größeren Teil mit Wasser von Siedetemperatur, zu :einem kleineren Teil mit gesättigtem Dampf gefüllt ist.
  • Es wird nun bei Schwankungen in der Dampfentnahme und den zwangläufig damit verbundenen Druckschwankungen -ein Austausch von jVasser zwischen dem Rohrsystem und dem Behälter stattfinden und dadurch erreicht werden, daß ein Vorrat an Wasser und Wärme in dem Behälter aufgespeichert bzw. aus demselben entnommen werden kann.
  • Der Behälter erfüllt also denselben Zweck wie der Wasserinhalt eines normalen Kessels. Da Höchstdruckkessel der normalen Bauart wegen der schwierigen Herstellung der dazu benötigten Wasser- und Dampfräume für diese Drücke sehr teuer werden, erstrebt die Erfindung, denselben Effekt mit einem billig und nach den Erfahrungen der Hochdrucktechnik unbedingt sicher herstellbaren Röhrendampferzeuger zu erreichen. Der (gegebenenfalls mehrere) Behälter von beschränkter Größe kann an beliebiger Stelle, wo er der Einwirkung der Feuergase entzogen ist und jederzeit kontrolliert werden kann, aufgestellt werden und ist nur durch wenige Rohrleitungen mit dem Dampferzeuger verbunden. Eine Ausführungsform eines Röhrendampfkessels mit einem solchen Behälter zeigt die Abbildung schematisch.
  • Durch die Leitung i wixd kaltes Speisewasser in mehrere parallel geschaltete Rohrschlangen gedrückt, wo dasselbe im Teil 2 auf Siedetemperatur erhitzt, im Teil 3 verdampft und überhitzt wird und der Dampf bei 4. das Rohrsystem verläßt.
  • Der Behälter 9 ist durch die Leitung io und das Ventilstück 5 einmal durch die Speiseleitung i und dann durch die Leitung 8 mit dem Kessel verbunden.
  • In den mit Wasser von Siedetemperatur mit darüberliegender Dampfschicht gefüllten Behälter 9 ist eine von Heißdampf durchflossene Schlange i i .eingeführt, die in den Wasserinhalt eintaucht. Auf diese '\Veise wird das Wasser dort immer auf Siedetemperatur gehalten; denn sollte sich das Wasser im Behälter 9 unter die dem Drucke entsprechende Siedetemperatur abkühlen, so wird der Dampfdruck darin nachlassen. Daher wird durch die Leitung 8, die an .einer dazu geeigneten Stelle angeschlossen ist, und das Ventil 7 Wasser von ungefähr Siedetemperatur eintreten, der Spiegel wird so lange steigen, bis durch vermehrtes Eintauchen der Schlange und damit verbundener vermehrter Wärmeabgabe der Dampfdruck wieder so weit gesteigert ist, daß kein weiteres Zufließen mehr eintritt. Das Umgekehrte geschieht sinngemäß bei zu starker Wärmeabgabe der Schlange.
  • Es wird also der Wasserspiegel in 9 das Bestreben haben, sich bei durch die Betriebsverhältnisse ergebenden Schwankungen immer wieder auf einen gewissen Stand einzustellen.
  • Bei veränderter Dampfentnahme wird nun dieser Behälter seine regulierende Wirkung ausüben.
  • Bei vermehrter Dampfentnahme wird durch Diuckabnahme im Kessel der Behälterdruck überwiegen. Es wird also heißes Wasser aus dem Behälter 9 durch Leitung i o und Ventil 6 in die Speiseleitung i eintreten und dem Kessel mehr und jetzt schon vorgewärmtes Wasser zuführen. Der Kessel wird also in der Lage sein, dem vermehrten Dampfbedarf zu entsprechen.
  • Umgekehrt wird bei verminderter Dampfentnahme und damit verbundener Drucksteigerung durch die Leitung 8 Wasser von ungefähr Siedetemperatur durch das Ventil 7 und die Leitung io nach dem Behälter gedrückt und hier also Wasser und Wärmevorrat aufgespeichert.
  • Der Wasserinhalt des Behälters 9 wird um seinen mittleren Stand pendeln; die Größe der Ausschläge hängt von der Größe der Belastungsschwankungen ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampferzeuger zur Erzeugung von Höchstdruckdampf, wobei die Erhitzung und Verdampfung des Wassers und die Überhitzung des Dampfes ausschließlich in Röhren vor sich geht, gekennzeichnet durch die Verbindung des Rohrsystems mit einem im Nebenschluß ,liegenden Heißwasserbehälter, in welchen bei verminderter Dampfentnahme heißes Wasser, das bereits einen Teil des Rohrsystems passiert hat, selbsttätig eintritt und aus welchem bei vermehrter Dampfentnahme ein Teil des Heißwasserinhaltes dem zugeführten Speisewasser selbsttätig beigemischt wird.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen Teil des Heißwasserbehälters eine von überhitztem Dampf durchflossene aufrecht stehende Schlange eingeführt ist, damit bei vermehrter Dampfentnahme und dadurch verursachter Druckabnahme im Rohrsystem heißes Wasser aus dem Behälter durch den alsdann darin befindlichen Überdruck in das Rohrsystem gedrückt wird.
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