DE409384C - Schleifkissen, insbesondere fuer selbsttaetige Handschleifmaschinen, das aus einem nachgiebigen Stuetzkoerper und dem eigentlichen Reibpolster besteht - Google Patents

Schleifkissen, insbesondere fuer selbsttaetige Handschleifmaschinen, das aus einem nachgiebigen Stuetzkoerper und dem eigentlichen Reibpolster besteht

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DE409384C
DE409384C DEN22194D DEN0022194D DE409384C DE 409384 C DE409384 C DE 409384C DE N22194 D DEN22194 D DE N22194D DE N0022194 D DEN0022194 D DE N0022194D DE 409384 C DE409384 C DE 409384C
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DEN22194D
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NCR Voyix Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/04Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleifkissen, insbesondere für selbsttätige Handschleifmaschinen, das aus einem nachgiebigen Stützkörper und dem eigentlichen Reibpolster besteht. Die Erfindung betrifft ein in bekannter Weise aus einem nachgiebigen Stützkörper und dem eigentlichen Reibpolser bestehendes Schleifkissen für selbsttäti.-e, z. B. durch Druckluft angetriebene Handschleifmaschinen, das vornehmlich zum Abschleifen dünner Lacküberzüge zwecks nachfolgender Policrung dient. Derartige Lacküberzüge werden z. B. zur Erzielung täuschend naturgetreuer Holznachahmungen in hauchdünner Form auf Metallteile, z. B. auf die Metallgehäuse von Registrierkassen, aufgespritzt und sodann auf Hochglanz poliert. Da aber durch das Spritzverfahren der Rohüberzug eine ziemlich körnige Oberfläche erhält, so ist vor der Poliereng ein äußerst sorgfältiges Abschleifen des Lacküberzuges erforderlich. Dieser Schliff konnte jedoch gerade wegen der i#eiiilieit und Dünne des Überzuges bisher mir von Hand und auch nur durch besonders geschickte und erfahrene Arbeiter vorgenommen werden, war also äußerst kostspielig. Mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes kann heute tlies@2s Abschleifen der Lacküberzüge in wesentlich kiirzerer Zeit durch gänzlich ungeschulte Arbeiterkräfte vorgenommen werden, ohne daß hierbei ein Durchschleifen des hauchdünnen Überzuges zu befürchten wäre.
  • Dieser Vorteil ist erfindtmgsgemaß dadurch bedingt, claß der hohl ausgebildete Stützkörper aus einer geschlossenen, nach unten auseinanderstrebenden äußeren Wand uni einer in der Arbeitsrichtung liegenck ii Mittelwand besteht, gegebenenfalls noch in den HobIräuinen Mittelstützen trägt und aus initrelhartein Kautschuk hergestellt ist, zum Z-,vecke, die Masse des äußerst schnell hin und her schw-nhenden Stützkörpers finit der erforderlichen Hubzahl in Einklang zu bringen und die Elastizität bzw. Steifigkeit des Kissens den besonderen Arbeitsverhältnissen anztipas..3en.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r die schaubildliche Ansicht einer mit Reibkissen nach vorliegender Erfindung ausgestatteten Handschleifmaschine, Abh. die schaubildliche Unterabsicht eines ReibkissenstützIcörpers nach Entfernung des eigentlichen Reibkörpers und Abb.3 einen Ouerschnitt des vollständigen Reibkissens.
  • Das eigentliche Reibkissen besteht aus einem haubenförmigen Stützkörper aus mittelhartem Kautschuk und einer an ihm befestigten Scheibe aus Filz o. dgl.
  • In Abb. i ist ein Paar derartiger Reibkissen beispielsweise in Verbindung mit einer luftdruckbetriebenen Handschleifmaschine dargestellt, die jedoch keinen Teil der Erfindung bildet und daher auch nur kurz beschrieben zu werden braucht. Das Gehäuse dieser Schleifmaschine setzt sich zusammen aus den Seitenwänden io, den Stirnwänden ii und (ler Deckelplatte 12, die derart gestaltet ist, ;laß sie sich der zur Führung der Schleifmaschine bestimmten Hand überall genau anpaßt. Das gasförmige oder flüssige Druckmittel tritt durch einen Stutzen 13 in das Gehäuse ein und durchfließt zunächst ein Ventil, das durch einen federbelasteten, durch einen Druck des Zeigefingers zu bewegenden Hebel 14 gesteuert wird, so daß die Schleifmaschine bequem in oder außer Tätigkeit gesetzt «-erden kann. Das Druckmittel dient zum Antriebe zweier Kolben, die sich nach öffnung des Ventils innerhalb des Gehäuses in einem gemeinsamen Zylinder fortgesetzt in entgegengesetzterRichtung bewegen. Mit diesen Kolben steht je ein rahmenförmiger Halter 15 derart in Verbindung, daß er an der Bewegung des zugehörigen Kolbens teilnimmt, also gleichfalls hin und her bewegt wird. An den unteren Enden der Halter 15 sind die gleichlaufenden Rippen r6 je einer Platte i; befestigt, die in geeigneter `''eise mit dem Stützkörper 12 des zugeh5r igen Reibkissens verbunden ist. Die Stützkörper bestehen aus weichem Gummi o. dgl. und setzen sich aus der Bodenplatte i9 und den etwas schrägstehenden Seitenwänden -2o und 21 zusammen. Die Schrägstellung der Seitenwände hat den Zweck, dem Reibkissen bei jedesinaliger .'Änderung der Bewegungsrichtung trotz seiner Nachgiebigkeit doch eine gewisse Widerstandsfähigkeit zu verleihen. Die Seitenwände 2i sind untereinander und mit der Bodenplatte r9 durch eine bogenförinige Versteifungsrippe 22 verbunden, die in der Bewegungsrichtung des Reibkissens liegt und gleichfalls dazu dient, dem Stützkörper i8 größere Festigkeit zu geben und zu verhüten, (-laß er bei Umkehr der Arbeitsrichtung zusammengedrückt wird.
  • Zu beiden Seiten der Versteifungsrippe 22 ist an der Unterseite der Bodenplatte i9 je ein schwach kegelförmiger Zapfer 23 vorgesehen, der ein nachgiebiges Widerlager fir den eigentlichen Reibkörper 25 bildet. Dieser besteht aus einer Scheibe aus Filz oder einem anderen geeigneten Stoff und ist fest auf den unteren Rand der Seitenwände 2o, 2i sowie auf die Stirnfläche der Zapfen 23 aufgekittet.
  • ach eingetretener Abnutzung kann die Scheibe 25 entfernt und durch eine neue ersetzt werden, die in derselben Weise auf den Rand des Stützkörpers 18 aufgekittet wird, ohne daß es hierzu erforderlich wäre, diesen vorher von der Schleifmaschine zu lösen.
  • Zum Schliff eines rohen Lacküberzuges werden die beiden Schleifkissen der Handschleifmaschine auf die zu bearbeitende Fläche aufgesetzt und die Maschine durch einen Fingerdruck auf den Hebel 1q. angetrieben, worauf man sie ohne Anwendung eines Druckes über die zu schleifende Werkstückfläche führt. Trotzdem sich die beiden Schleifkissenträger, d. h. die Stützkörper 18, mit außerordentlich hoher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung bewegen, arbeitet die Schleifmaschine hierbei fast erschütterungslos, da die hohlen Stützkörper infolge ihrer besonderen Gestaltung trotz ihrer Größe in genau demselben Gleichmaß wie die Schleifmaschinenkolben schwingen und infolge ihrer Elastizität über etwaige gröbere Unebenheiten nachgiebig hinweggleiten. Trotz dieser Nachgiebigkeit aber verbürgt die Ausbildung der Stützkörper eine ebenso schnelle wie gründliche Schleifarbeit der Maschine, da die Schrägstellung der Außenwandungen 2o, 2i und die Anordnung der Mittelwand 22 einen durchaus wirksamen Angriff des Reibpolsters gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifkissen, insbesondere für selbsttätige Handschleifmaschinen, das aus einem nachgiebigen Stützkörper und dem eigentlichen Reibpolster besteht, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke, die Masse des äußerst schnell hin und her schwingenden Stützkörpers mit der erforderlichen Hubzahl in Einklang zu bringen und die Elastizität bzw. Steifigkeit des Kissens den besonderen Arbeitsverhältni A-sen anzupassen, der hohl ausgebildete Stützkörper (i8) aus einer geschlossenen, nach unten auseinanderstrebenden äußeren Wand (2o, 21) und einer in der Arbeitsrichtung liegenden Mittelwand (22) besteht, gegebenenfalls noch in den Hohlräumen Mittelstützen (23) trägt und aus mittelhartem Kautschuk hergestellt ist.
DEN22194D 1923-06-12 1923-06-12 Schleifkissen, insbesondere fuer selbsttaetige Handschleifmaschinen, das aus einem nachgiebigen Stuetzkoerper und dem eigentlichen Reibpolster besteht Expired DE409384C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10065405A1 (de) * 2000-12-27 2002-07-04 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Reinigungseinheit eines mobilen Reinigungsgeräts insbesondere zum Reinigen ebener Glasflächen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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