DE40924C - Herrichtung von Schalen zum Metallgufs - Google Patents

Herrichtung von Schalen zum Metallgufs

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DE40924C
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DENDAT40924D
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F. R. SCHWEIGER in Chemnitz i. S., Elisenstr. 4, und CH. F. MÜHLMANN in Chemnitz i. S., Obere Hainstr. 40
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C3/00Selection of compositions for coating the surfaces of moulds, cores, or patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In allen geschmolzenen Metallen sind Gasarten, und zwar um so mehr in jeder Legirung enthalten, als diese aus mehr oder weniger verschiedenen Zusätzen besteht, und verursachen diese in dem Metall eingeschlossenen Gase Blasenbildungen, die nach dem Erkalten des Gufsstückes die Festigkeit desselben beeinträchtigen. Es ist daher erforderlich, um einen gediegenen, dichten und dauerhaften, aber auch billigen Gufs zu erhalten, die in der Legirung enthaltenden Gase aus dem Metall, so lange es noch flüssig ist, auszutreiben.
Dieses wird beim Schalengufs durch folgende Herrichtung der Schale zu erreichen gesucht:
Man schmiert die sauber bearbeitete Schale, nachdem man sie vorher handwarm gemacht hat, mit altem amerikanischen Schweineschmalz aus, reibt mit einem Wolllappen das überflüssige Schmalz ab und pudert sämmtliche inneren Theile der Schale mit Speckstein. Hierauf entfernt man den unnützen Speckstein mit einer weichen Bürste und schraubt die Schalenform fest zusammen. Der aus trockener Masse bestehende Eingufs ist so anzuordnen, dafs der Gegenstand zum Steigen gegossen werden kann. Die Legirung, die wir als sehr billig und in Schalen, mit vorbezeichneter Masse ausgestrichen gegossen, als höchst geeignet bezeichnen können, besteht aus 25 kg Kupfer und 4,1 kg Zinn. Die Masse, mit der die Schalen ausgestrichen werden, besitzt die Eigenschaft, eine expandirende Schicht zwischen dem flüssigen Metall und der Schale zu bilden. Infolge der Bildung dieser expandirenden Schicht wird es ermöglicht, einen so vorzüglichen dichten Schalengufs für Bronze, Rothgufs etc. herstellen zu können. Es ist sehr leicht erklärlich, dafs beim Gufs in Sandform die im Innern der Masse sich sammelnden Gase das Bestreben haben, die Masse selbst nach den Wandungen zu pressen und diese, weil dieselben nachgeben können, zurückdrücken, auf diese Weise also die Form erweitern und nach dem Erstarren des Gusses die im Innern gebildeten Blasen enthalten. Es ist ferner einleuchtend, dafs bei einem Gufs in Schalen, die nicht mit einer Masse ausgestrichen sind, welche nach dem Eingufs des Metalles eine expandirende Schicht zwischen dem flüssigen Metall und der Schale bilden können, die in dem Metall enthaltenden Gase bestrebt sind, die Form zu erweitern; weil diese Form aber nicht nachgiebig ist, wird das Metall infolge dessen an den an der Schale anliegenden Flächen verdichtet, während Blasen im Innern nach dem Erstarren dennoch vorhanden sind. Bildet sich dagegen, wie bei unserer Erfindung, zwischen der eingegossenen Masse und den sämmtlichen Theilen der Schale
eine expandirende Schicht, so werden die im Innern der Metallmasse enthaltenden Gase ge- : zwungen, weil sie überall verstärkten Widerstand finden, durch den noch flüssigen-'Ein-j gufs zu entweichen, und die Metallmasse selbst erhält durch die comprimirende Wirkung der ; allseitig expandirenden Schicht den vollkom-· mensten Grad von Homogenität. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Behufs Herstellung dichter und dauerhafter, in Schalen gegossener Metallstücke die Anwendung von Fett und Speckstein als Schmiere in der Weise, dafs die handwarm gemachten Schalen mittelst eines Wolllappens mit dem Fett eingerieben und dann mit Speckstein gepudert wird.
DENDAT40924D Herrichtung von Schalen zum Metallgufs Expired - Lifetime DE40924C (de)

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