DE409240C - Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Stossdaempfer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE409240C DE409240C DE1924H0097174 DEH0097174D DE409240C DE 409240 C DE409240 C DE 409240C DE 1924H0097174 DE1924H0097174 DE 1924H0097174 DE H0097174 D DEH0097174 D DE H0097174D DE 409240 C DE409240 C DE 409240C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F7/00—Vibration-dampers; Shock-absorbers
- F16F7/02—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
- F16F7/06—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in a direction perpendicular or inclined to the axis of rotation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 409240
KLASSE 63 c GRUPPE 22
KLASSE 63 c GRUPPE 22
Bradford Buttrick Holmes in New York, V. StA
Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grünc
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 10. Mai 1923 beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen Reibungsstoß- der Erfindung- mit einer Aufrollfläche für
dämpfer für Kraftfahrzeuge u. dgl. mit inner- das die Verbindung der Trommel mit der
halb eines ortsfesten Zylinders liegender, Radachse herstellende Zugorgan versehen,
unter Einfluß von Federn stehender drehbarer derart, daß bei Entspannung der Tragfeder
Reibtrommel. Die Reibtrommel ist gemäß durch den Zug des Seiles der Abrollradius
vergrößert bzw. verkleinert wird. Zu diesem Zweck ist die Aufrollfläche exzentrisch zur
Reibtrommel angeordnet. Gegebenenfalls kann die Aufrollfläche auch elliptische Gestalt
haben. Die Hauptsache ist, daß sich der Abrollradius bei Drehung der Reibtrommel
stetig zu ändern vermag. Die Erfindung ist auf beiliegenden Zeichnungen in mehreren
Ausführungen dargestellt :
ίο Abb. ι zeigt den Dämpfer im Schnitt nach
Linie i-i der Abb. 2.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform im Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 4.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 3.
Abb. 5 zeigt ein Anwendungsbeispiel. Abb. 6 stellt eine Trommel mit elliptischer
Aufrollfläche für das Zugorgan dar.
Das zylindrische Gehäuse 4 ist. wie bekannt, am Fahrzeug zu befestigen; es ist innen
mit einer Reibfläche 19 aus Leinen o. dgl. verkleidet. Mit der Reibfläche 19 zusammen
soll eine drehbare Trommel 25 arbeiten, die im Gehäuse vollkommen frei beweglich ist,
d.h. von keinem zentralen Lager getragen wird, sondern lediglich frei auf dem Reibband
19 ruht. Der Drehung der Trommel wirken Schraubenfedern 12, 13 entgegen. Das
von der Trommel zur Wagenfeder führende Seil 24 wird in einem Sitz 28 geführt, dessen
Radius sich zum Drehpunkt stetig verändert. Im Falle der Abb. 1 und 2 ist der Sitz an
sich kreisförmig; er nimmt jedoch zur Reibtrommel eine exzentrische Lage ein. Bei
Drehung der Reibtrommel (durch Zug des Seiles 24 veranlaßt) muß sich das Drehmoment
also stetig verändern. Die Reibfläche zwischen Trammel und Reibband 19 bleibt im
großen und ganzen aber immer gleich groß, obgleich sie sich natürlich mit der Änderung
des Druckes etwas zu ändern vermag.
Die Regel ist, daß der Aktionsradius OA am größten ist, wenn Wagenkasten und Achsen
sich in relativer Ruhelage befinden. Werden die Tragfedern des Fahrzeuges zusammengedrückt,
so soll das Drehmoment an der Trommel kleiner, d.h. der Aktionsradius OA verkürzt werden. Dadurch werden den kleineren,
von den Wagenfedern aufgenommenen Stoßen verhältnismäßig kleine Widerstände
an der Reibtrommel entgegengestellt, während andererseits große Widerstände zu Beginn
der Rückfederung entgegengestellt werden. Praktisch wird die Bewegung der Trommel
zwischen den Radien OB und OC schwanken. Angenommen, OC käme zu Beginn der Rückfederung
als Aktionsradius in Frage, so ist es offenbar, daß der der Rückfederung entgegengesetzte,
allein nur durch Reibung gegebene Widerstand sich verringert, je mehr die Rückfederung zu Ende geht, bis schließlich
OB zum Aktionsradius wird, wo der der Rückfederung entgegengesetzte Widerstand
sich zu vergrößern beginnt. Selbstverständlich ist dieser Widerstand nicht nur von der
Form der Aufrollfläche, d.h. von Sitz 28, sondern auch von dessen Winkellage normal
zum Wagenkasten abhängig. Für eine 7* Änderung im letzteren Sinne wäre es nur notwendig
(vorausgesetzt, daß die Spannungsänderung der Federn 12, 13 nicht verlangt
wird), die freien Enden der Federn von dem Zapfen 34 zu lösen und die Trommel um den
entsprechenden Winkel zu drehen, worauf die Federn wieder mit den Zapfen zu verbinden
wären. Das beste ist jedoch, die Trommel in der Ruhelage von Wagenkasten und Achsen
unter einem bestimmten Winkel festzulegen, dann die Federn auf die verlangte Spannung zu bringen und das Ende des Seiles
mit der Achse fest zu verbinden. Beim Spannen der Feder ist die Trommel festzuhalten.
Hierzu führt man einen Stift 29 in die durch Gehäuse und Reibband führende Bohrung
29° ein und entfernt denselben wieder durch eine in der Trommel befindliche Öffnung
29ft, wobei das Seil mit der Achse verbunden
,ist. Eine ganze Reihe von Öffnungen, ahnlieh
der Öffnung 29*, mögen vorgesehen sein,
um die Trommel in verschiedenen Winkellagen festhalten zu können. Andererseits kann
die Federspannung aber auch durch Drehung der Trommel geschehen.
Die Federn werden an diametral gegenüberliegenden Punkten des Gehäuses in Öffnungen
33 eingehakt. Die freien Enden der Federn werden mit der Trommel verbunden und hierzu um Zapfen 34 herumgebogen.
Die Federspannung kann nach der Zeichnung nur in Stufen, gleich einer halben Umdrehung,
verändert werden, da nur zwei Zapfen vorhanden sind, an denen die Federenden festgehakt
werden können. Die Vorsehung weiterer Zapfen würde aber ohne weiteres feinere Einstellungsmöglichkeiten entstehen lassen.
Die weitere Aufgabe der Federn 12 und 13
ist, neben der Reibung einen zweiten Widerstand zu geben. Selbst ohne Federn ist schon
ein gewisser Widerstand vorhanden, der allein durch das Gewicht der Trommel bedingt ist.
Die Reibung soll nun der Drehung größer werdenden Widerstand bei Verkleinerung des
Radius der Aufrollfläche entgegenstellen. Änderungen in der Spannung der Federn 12,
13 bedingen jedoch Änderungen des Gesamtwiderstandes. Dem Zuge des Seiles stellen
die Federn also einen weiteren Widerstand entgegen, und die Trommel muß notwendigerweise
mit dem Reibband in Berührung
kommen. In welchem Maße die Trommel gegen das Reibband gedruckt wird, hängt
von dem Widerstand der Federn ab.
Nach Abb. 3 und 4 ist das Gehäuse aus
zwei Teilen 38, 39 zusammengesetzt. Die Reibtrommel sitzt auf einer Achse 40 und
trägt ein Band 42, welches zweckmäßig mehrmals aufgewunden und bei 43 irgendwie befestigt
wird. Die Trommel könnte sich ohne Berücksichtigung der Reibung und Federspannung
frei auf der Achse drehen. Die Achse ist bei 43° am Teil 39 mittels Schraubenmutter
44 befestigt. Die besondere Art ihrer Befestigung (s. Abb. 3) ermöglicht, das Gehäuse dicht an den Längsträger 45 1 Abb. 5)
heranzubringen. Gegebenenfalls sind zur Verstärkung des Längsträgers 45 und des Gehäuses
39 Scheiben 46, 47 bzw. 48 unterzulegen.
Das Ende der Achse 40 ist zweckmäßig als Vierkant auszubilden und durch eine entsprechende
Buchse 49 hindurchzuführen. Auf diese Weise vermeidet man am einfachsten eine Drehung der Achse. Die in das Gewinde
50 der Achse 40 eingedrehte Schraube 51 drückt auf eine sternförmige Feder 52 und
gestattet., die Trommelreibung mehr oder weniger zu verändern.
. Die eine Stirnfläche der Trommel legt sich gegen eine am Gehäuseteil 39 befestigte Reibplatte 53. Die andere Stirnfläche der Trommel 41 legt sich gegen eine zweite Reib platte 54, die mit der Achse 49 fest verbunden, beispielsweise verschweißt, sein mag (vgl. Abb. 3). Die Länge des Vierkantes bedingt die Entstehung eines Raumes 55, der seinerseits bei Drehung der Schraube 51 jede Änderung der Reibung zwischen Trommel 41 und Reibplatten 53, 54 zuläßt.
. Die eine Stirnfläche der Trommel legt sich gegen eine am Gehäuseteil 39 befestigte Reibplatte 53. Die andere Stirnfläche der Trommel 41 legt sich gegen eine zweite Reib platte 54, die mit der Achse 49 fest verbunden, beispielsweise verschweißt, sein mag (vgl. Abb. 3). Die Länge des Vierkantes bedingt die Entstehung eines Raumes 55, der seinerseits bei Drehung der Schraube 51 jede Änderung der Reibung zwischen Trommel 41 und Reibplatten 53, 54 zuläßt.
Zum Straff halten des Bandes 55" dient eine
Feder 56, die einerseits bei 57 an der Buchse 49 befestigt ist und anderseits mit dem seitlich
der Trommel 51 vorspringenden Zapfen 58 verbunden ist.
Die Trommel selbst besitzt verschiedene Radien (Abb. 4), damit Änderungen des
Drehmomentes an der Trommel, d.h. Änderungen des der Rückfederung entgegenzusetzenden
Widerstandes, möglich sind. Das Band 55" ist, wie nebenbei bemerkt sei, durch
einen Schlitz 59 geführt, welcher groß genug ausgeführt werden muß, damit sich das Band
vollkommen frei bewegen kann. Außerdem wäre hervorzuheben, daß die Lage der Trommel
in Abb. 4 der Normallage entspricht, d. h. der Lage bei relativ zu den Tragfedern
ruhenden Wagenkasten. OB wird praktisch als größter Radius zu gelten haben. Der
kleinste Radius dürfte OD sein. Der Radius OA ist (vorausgesetzt wird die Lage nach.
Abb. 4) um weniges kleiner als der größte Radius. Dreht sich die Trommel, so vergrößert
sieh der Radius allmählich bis auf ein Maximum, d.h. bis OA mit OB zusammenfällt.
Die Vergrößerung des Radius schreitet somit auf einen Bogen CAB fort, und zwar mit
entsprechender Vergrößerung des Drehmomentes und Verringerung des der Rückfederung
entgegengesetzten Widerstandes.
Die in Abb. 6 dargestellte Trommel weicht von den beschriebenen nur in der Form der
Seilaufrollfläche ab. Die hier mit 60 bezeichnete Aufrollfläche besitzt angenähert die
Form einer Ellipse. Die Änderung des der Rückfederung entgegengestellten Widerstandes
geht mit einer solchen Seilaufrollfläche bei weitem schneller vor sich als mit der
exzentrischen Sitzfläche. Die Form (Abb. 6) würde anzuwenden sein, wenn der Widerstand
zunächst ein Minimum ausmachen, aber zu Beginn der Rückfederung ein Maximum darstellen soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Reibungsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit innerhalb eines feststehenden Zylinders angeordneter und unter der Wirkung von Schraubenfedern stehender drehbarer Reibtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrollfläche (28, 41 oder 60) des die Reibtrommel mit der Radachse verbindenden Zugorganes exzentrisch zur Drehachse der Reibtrommel ausgebildet ist, derart, daß bei Entspannung der Tragfeder durch den Zug des Seiles der Abrollradius vergrößert bzw. verkleinert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1056224A GB222786A (en) | 1924-04-29 | 1924-04-29 | Improvements in or relating to shock absorbers for vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409240C true DE409240C (de) | 1925-02-03 |
Family
ID=9970116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1924H0097174 Expired DE409240C (de) | 1924-04-29 | 1924-05-11 | Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409240C (de) |
| FR (1) | FR581061A (de) |
| GB (1) | GB222786A (de) |
-
1924
- 1924-04-29 GB GB1056224A patent/GB222786A/en not_active Expired
- 1924-05-03 FR FR581061D patent/FR581061A/fr not_active Expired
- 1924-05-11 DE DE1924H0097174 patent/DE409240C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR581061A (fr) | 1924-11-21 |
| GB222786A (en) | 1924-10-09 |
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