DE408995C - Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Baendern zu einem einzigen Riemen oder Band von groesserer Breite - Google Patents
Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Baendern zu einem einzigen Riemen oder Band von groesserer BreiteInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G15/00—Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
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Description
- Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Bändern zu einem einzigen Riemen oder Band von größerer Breite. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Bändern aus Stahl oder anderem Metall, die zum Fördern von "Gegenständen oder zu anderen Zwecken benutzt werden. Zur Zeit werden biegsame gewalzte Stahlbänder oder Riemen in ausgedehntem Maße zu- Förderzwecken verwandt an Stelle der bisher - üblichen Förderbänder aus Gewebe, Ketten o. dgl. Schwierigkeiten bei der Herstellung solcher Riemen haben bisher der Breite dieser Riemen eine Grenze gesetzt. Es herrscht jedoch eine starke Nachfrage nach breiten Förderbändern. Zweck der Erfindung ist es nun, ein Mittel anzugeben, um einen breiten Stahl- oder Metallriemen oder ein Band dadurch herzustellen, daß man zwei oder mehr schmälere Bänder in der Längsrichtung vereinigt, so daß ein Band von der gewünschten Breite entsteht. Ein genügend breites Band kann man nicht einfach dadurch erhalten, daß man die aneinanderstoßenden Längskanten von zwei oder mehr Bändern einander übergreifen läßt und sie dann zusammen vernietet. In diesem Falle würde die Biegsamkeit des Bandes, die erforderlich ist, um es um die Umlenkrollen o. dgl. zu legen, erheblich herabgemindert, so daß die dadurch entstehende Beanspruchung die Verbindung zerstören würde.
- Verbindet man zwei oder mehr Riemen gemäß der Anordnung nach der Erfindung, so erhält man einen Riemen, dessen Biegsamkeit nicht merklich geringer ist als die eines einzelnen Riemens.
- Gemäß der Erfindung werden an einer oder beiden Längskanten von einem oder mehreren Bändern oder Riemen nach außen vorstehende Ansätze oder Zungen vorgesehen, die so angeordnet sind, daß-sie einander übergreifen und an den benachbarten Riemen so befestigt werden, daß Teile jedes einzelnen Riemens ebwechselnd Teile des benachbarten Riemens übergreifen, so daß die überliegenden kanten der Riemen eine wellenförmige Gestalt erhalten.
- Die Zeichnung stellt vier verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar die eine in Abb. i in Draufsicht auf zwei miteinander verbundene Riemen, in Abb. z in Draufsicht auf die voneinander getrennten Einzelriemen, während die Abb. 3 bis 5 Schnitte nach der Linie 3-3 der Abb. i, nach der Linie q.-q der Abb. a und nach der Linie 5-5 der Abb. i sind. Die Abb. 6 bis 9 und i o bis 13 stellen in entsprechenden Darstellungen zwei weitere Ausführungsformen. dar, während die Abb. i q. die Vereinigung von drei Riemen oder Bändern zeigt.
- Die beiden schmäleren Riemen oder Bänder i und z (Abb. i bis 5) sind an den zu vereinigenden Längskanten mit nach .außen vorstehenden Ansätzen oder Zungen 3 versehen, die, in der Längsrichtung des Bandes gesehen, in bestimmten Abständen voneinander angeordnet sind (Abb. a). Die Zungen an dem einen Band sind gegen die an dem anderen Band versetzt angeordnet, so daß also die Zungen an dem einen Band zwischen je zwei benachbarte Zungen an dem andern Band zu liegen kommen. Die Bänder i und 2 werden in der Weise verbunden, daß man ihre Längskanten zusammenbringt (Abb. i) derart, daß die Zungen 3 an jedem Band die Oberfläche des benachbarten Bandes übergreifen und auf dieser liegen. Die Zungen werden dann an dem Band, welches sie übergreifen, durch Niete q. befestigt; zu diesem Zweck werden Nietlöcher in. beiden Bändern angebracht. Bei der beschriebenen Anordnung liegen also alle Zungen auf der Oberfläche des fertigen Riemens. Man erhält auf diese Weise einen breiten Riemen, dessen Biegsamkeit nicht merklich verringert ist.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 9 sind die Zungen 3 nur an dem einen Riemen oder Band i angebracht, während die Kante des andern Riemens 2 gerade ist, also keine Zungen besitzt. Die beiden Riemen werden wieder mit ihren Längskanten aneinandergelegt, so zwar, daß die Zungen 3 an dem Riemen i die gerade Längskante des Riemens 2 übergreifen und abwechselnd über und unter diesen zu liegen kommen (Abb. 6). Die beiden Bänder werden wieder durch Niete q. miteinander verbunden.
- In Abb. io bis 13 sind die angrenzenden. Längskanten beider Riemen mit Zungen 3 versehen. Die Riemen 3 werden so zusämmengebracht, daß diese Zungen an den beiden Riemen i und z einander gegenüberstehen, und daß die Zungen des einen Riemens den andern Riemen abwechselnd unter- und übergreifen. An den Verbindungsstellen der beiden Riemen befinden sich also immer zwei Zungen 3, von denen die eine Zunge eines jeden Riemens über und die andere unter dem fertigen Riemen liegt. Die Zungen werden wieder durch Niete .l zusammengehalten.
- Es kann natürlich eine beliebige Anzahl von Riemen miteinander in der angegebenen Weise vereinigt werden. Abb. 1 4. zeigt z. B. die Verbindung von drei nebeneinanderliegenden Riemen i, 2 und 5. In diesem Falle ist der mittlere Riemen 2 mit Zungen 3 an beiden Längskanten versehen, wobei die Zungen an der einen Kante gegen die Zungen an der anderen Kante versetzt angeordnet sind. Die Zungen 3 an dem Riemen 2 werden durch Niete ,l an den äußeren Riemen i und 5 befestigt, deren anstoßende Längskanten in ähnlicher Weise mit Zungen 3 versehen sind, die durch Niete an dem Mittelriemen 2 befestigt werden. Anstatt der versetzten Anordnung der Zungen an dem mittleren Riemen könnte man natürlich auch eine Anordnung wählen, bei der die Zungen einander gegenüberliegen.
- Bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen könnten die Vorsprünge oder Zungen 3 natürlich durch Vernietung, V.erschweißung, durch Löten oder in anderer geeigneter Weise an dem benachbarten Riemen befestigt werden. Bei Verwendung von Nieten werden diese natürlich versenkt und so angeordnet, daß ihre Köpfe nicht beiderseits des Riemens vorstehen.
- Die Zungen 3 können unmittelbar an den Riemen oder Bändern gebildet oder auch besonders hergestellt und dann an den Riemen befestigt werden. Auch können die Zungen verschiedene Formen besitzen. Ebenso müssen die Hauptkanten der Riemen nicht unbedingt gerade sein, sondern sie können-gekrümmt oder gebogen sein. Die gegenüberliegenden Kanten müssen natürlich entsprechend gestaltet sein, um einen dichten Abschluß zu erzielen.
- Die Erfindung ist nicht allein bei Stahl oder anderen zu Förderzwecken benutzten Metallbändern anwendbar, sondern auch bei Metallbändern mit oder ohne Durchlochungen, die zu anderen Zwecken benutzt werden sollen, z. B. zum Fördern von Gegenständen beim Trocknen, Sortieren u. dgl.
Claims (5)
- PATENT-ANSPRÜCI3E: i. Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemenoder Bändern zu einem einzigen Riemen oder Band von größerer Breite, dadurch gekennzeichnet, daß an einer oder beiden Längskanten eines oder mehrerer Riemen oder Bänder nach außen vorstehende Ansätze -oder Zungen an dem oder den benachbarten Riemen durch Niete, Stifte o. dgl. so befestigt werden, daß sie diesen über- oder untergreifen, derart, ,daß Teile von jedem einzelnen Riemen Teile des benachbarten Riemens abwechselnd übergreifen und von Teilen. dieses Riemens übergriffen werden.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen an der Längskante des einen Riemens gegen die Zungen an der Längskante des angrenzenden Riemens versetzt sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen der einzelnen Riemen bei dem fertigen Riemen auf derselben Seite liegen. .l.
- Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Zungen nur an dem einen Riemen vorgesehen sind, während der andere eine gerade Längskante. besitzt, wobei die Zungen abwechselnd über und unter den Riemen mit der geraden Längskante gelegt werden (Abb. 6 und 9).
- 5. Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen zu einem einzigen Riemen von größerer Breite, dadurch gekennzeichnet, daß an den zu vereinigenden Längskanten der Riemen nach außen vorstehende Ansätze oder Zungen derart vorgesehen sind, daß sie einander gegenüberstehen, wobei sie so miteinander verbunden werden, daß sie abwechselnd über und unter die Oberfläche des fertigen Riemens greifen (Abb. io bis 13).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES63545D DE408995C (de) | Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Baendern zu einem einzigen Riemen oder Band von groesserer Breite |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE408995C true DE408995C (de) | 1925-01-29 |
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| DES63545D Expired DE408995C (de) | Anordnung zum Verbinden von zwei oder mehr Riemen oder Baendern zu einem einzigen Riemen oder Band von groesserer Breite |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE408995C (de) |
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