DE408892C - Pneumatischer Zug- und Druckmesser - Google Patents

Pneumatischer Zug- und Druckmesser

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DE408892C
DE408892C DEU7949D DEU0007949D DE408892C DE 408892 C DE408892 C DE 408892C DE U7949 D DEU7949 D DE U7949D DE U0007949 D DEU0007949 D DE U0007949D DE 408892 C DE408892 C DE 408892C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Pneumatischer Zug- und Druckmesser. Die Erfindung betrifft einen pneumatischen Zug- und Druckmesser für Feuerungsanlagen und ähnliche Zwecke.
  • Die große Mehrzahl der bekannten Zug-und Druckmesser weist nur einen Umschalthahn auf, der wechselseitig an die verschiedenen Zug- und Druckleitungen angeschlossen werden kann. Mit derartigen Instrumenten kann aber der Heizer nur sehr wenig anfangen, da für die richtige Bedienung seiner Feuerung unbedingt und gleichzeitig die wechselseitigen Beziehungen der geschilderten Zug- und Druckveränderungen über und unter dem Rost sowie im Fuchs dauernd verfolgt werden müssen.
  • Es sind nun zwar bereits Zug- und Druckmesser bekannt, die drei gleichzeitig ablesbare Skalen aufweisen. Hier liege.i aber die Skalen so weit auseinander, daß sie nicht innerhalb derselben Gesichtsebene ablesbar sind, sie haben ferner den "Nachteil, daß zumeist drei voneinander getrennte Einzelzugmesser verwendet werden müssen, ihre Herstellung also unnötig viel Zeit und Material erfordert und daher unwirtschaftlich ist.
  • Diese Nachteile werden durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung beseitigt, und zwar dadurch, daß zwei oder mehrere unter dem zu messenden Zug oder Druck stehende, zweckmäßig voneinander unabhängige, mit gemeinsamen Zwischenwandungen unmittelbar benachbarte Flüssigkeitsbehälter mit gleichartig angeordnetenFlüssigkeitsbehältern kommunizieren, deren jeder einenSchwimmer mitZeigerderart einschließt, daß die von dem Schwimmer getragenen Zeiger in senkrecht benachbarten Schwingungsebenen Tiber entsprechend nebeneinander angeordneten Skalen einspielen können. Die Skalen haben zweckmäßig eine gewölbte Form. Die Abmessungen der Behälter und Skalen sind derart getroffen, daß bei normalen Zug- und Druckverhältnissen die verschiedenen Zeigerausschläge in eine gemeinsame wagerechte Linie kommen.
  • Zweckmäßig bernißt man die Druckflächen in den einzelnen voneinander unabhängigen Prüfungsräumen derart, daß die Zeiger trotz Verschiedenheit der Raum- und Druckverhältnisse auf entsprechenden Skalen leicht vergleichbare Wegeslängen zurücklassen.
  • In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Instrument im Schnitt durch ein Element und veranschaulicht das Zusammenarbeiten von Schwimmer und Zeiger.
  • Wirkt an dem Anschluß .4 ein bestimmter Zug auf die Meßkammer B, so sinkt der Schwimmei -C mehr oder weniger, wodurch der Zeiger D sich nach abwärts bewegt.
  • Abb. 2 zeigt das ganze, aus drei Einzelteilen bestehende Instrument im Grundriß ; Meßkammer a ist für höheren Zug und geringe Vergrößerung eingerichtet, Meßkammer b für geringen Zug und fünfmal stärkerer Vergrößerung als a, Meßkammer c gibt dieselbe Vergrößerung wie h und dient vornehmlich der Druckmessung.
  • Die drei Kammern a, 1)- , c stehen unter sich nicht in Verbindung, sondern nur' mit den dazugehörigen Schwimmerbehältern. Durch Vcränderung der Fläche der Meßkaminern a, b, c läßt sich eine dem Verwendungszweck angepaßte beliebige Verkleinerung oder VergröBerung erreichen. Sie bietet aber immer den Vorteil, die Anzeige der einzelnen Messer auf ein und derselben Skalentafel sichtbar zu machen. Der tech~ische Fortschritt liegt also einmal in der Einfachheit der Fabrikation unter Verwendung einer einzigen Skalentafel, besonders aber darin, daß jeder Zeiger für sich getrennt die für den betreffenden Zug zweckmäßigst eingestellte Skala hat, im Gegensatz zu Instrumenten, welche mehrere Zeiger auf einem und demselben Zifferblatt spielen lassen.
  • Die Kombination bietet noch einen weiteren großen Vorteil dadurch, daß sie es gemäß Abb.3 ermöglicht, die Flüssigkeitsbehälter auf verschiedene Füllhöhen aufzufüllen und dadurch bei genau gleicher Schwimmereinrichtung für die einzelnen Messer die Nullpunkte der Skalen verschieden zu legen (siehe Abb. 4).
  • Zwecks leichter Auswechselbarkeit der Schwimmer verwendet man herausziehbare und zweckmäßig feststellbare Schieber, an denen je ein Schwimmer angelenkt ist.
  • Bei Verwendung des Zug- und Druckmessers zur Kontrolle von Unterwindfeuerungen, für die er vornehmlich in Frage kommt, bietet die Verlegung der Nullpunkte einen außerordentlichen psychologischen Vorteil dadurch, daß beim richtigen Arbeiten der Feuerung sich die drei Skalen in fast gleiche Höhe einstellen, etwa beim Zug über dem Rost auf minus 5 inm, beim Zug im Fuchs auf minus 2o mm und beim Winddruck unter dem Dost auf plus 5, also so, daß alle drei Zeiger fast auf dieselbe Höhe kommen, d. h. in einer Gesichtsebene liegen. Ist das Feuer also in Ordnung, so sieht es der Heizer daran, daß die Zeiger gleich hoch stehen. Ist beispielsweise der Rost verschlackt, so erkennt er dies sofort an dem Verschieben des Zeigers für Gien Zug über dem Rost und für den Winddruck; während letzterer nach oben geht, sinkt der Zeiger für den Zug unterm Rost in entgegengesetzter Weise nach unten. Das Zeigerspiel an der Skalentafel gibt dem Heizer jederzeit einen genauen überblick über den Zustand seiner Feuerung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatischer Zug- und Druckmesser für Feuerungsanlagen oder ähnliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei unter dem zu messenden Zug oder Druck stehende, zweckmäßig voneinander unabhängige, mit gemeinsamen Zwischenwandungen unmittelbar benachbarte Flüssigkeitsbehälter mit gleichartig angeordneten Flüssigkeitsbehältern kommunizieren, deren jeder einen Schwimmer mit Zeiger derart einschließt, daß die von dein Schwimmer getragenen Zeiger in senkrecht benachbarten Schwingungsebenen über entsprechend nebeneinander angeordneten und zweckmäßig gewölbten Skalen einspielen können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Behälter und Skalen derart getroffen sind, daß bei normalen Zug- und Druckverhältnissen die verschiedenen Zeigerausschläge in eine gemeinsame, möglichst wagerechte Linie kommen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen für die Gase in den einzelnen voneinander unabhängigen Prüfungsräumen so Beinessen sind, daß die Zeiger trotz Verschiedenheit der Raum- und Druckverhältnisse auf entsprechenden Skalen leicht vergleichbare Wegeslängen zurücklegen. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch herausziehbare -und zweckmäßig feststellbare Schieber, an denen je ein Schwimmer angelenkt ist, so daß sich die Schwimmer leicht auswechseln lassen.
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