DE40860C - Drehblock-Verschlufs mit in der Rohrachse liegender Zündvorrichtung für Geschütze - Google Patents
Drehblock-Verschlufs mit in der Rohrachse liegender Zündvorrichtung für GeschützeInfo
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- DE40860C DE40860C DENDAT40860D DE40860DA DE40860C DE 40860 C DE40860 C DE 40860C DE NDAT40860 D DENDAT40860 D DE NDAT40860D DE 40860D A DE40860D A DE 40860DA DE 40860 C DE40860 C DE 40860C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
- F41A19/29—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Verschlufs für Hinterladungsgeschütze kennzeichnet sich im wesentlichen
dadurch, dafs statt der sonst üblichen Verschlufsorgane, wie Kolben, Doppel - oder
Fiachkeile und Schraubenspindeln als Verschlufsorgan, eine um einen unteren Bolzen
hinten am Geschützrohr drehbare Verschlufsthür in Anwendung kommt. Dieselbe wird
behufs Schliefsens des Rohres durch Herabdrehen eines Griffes hochgeklappt und mittelst
Ueberwurfes in der Lage gehalten, der hinten am Rohr um einen oberen Bolzen drehbar ist.
Zur Lagerung dieser beiden Bolzen dient je ein Paar Ohren, welche hinten am Rohr
vortreten. Der erwähnte Griff trägt einen Arm mit Zapfen, welche in· die Verzahnung
eines am Thürbolzen sitzenden gezahnten Segments eingreifen. Durch Drehen des Griffes nach
der einen oder anderen Richtung bewirken jene Zapfen durch ihren Eingriff in das Segment das
Hoch- oder Zurückschlagen der VerschlufsthUr bezw. das Schliefsen und Oeffnen des Geschützrohres.
Ist das Rohr geschlossen, liegt also die Verschlufsthür am hinteren Rohrende fest
an, so halten Knaggen am Ueberwurfe, die hinter den oberen Theil der Thür treten, die
Thür geschlossen. So lange der Ueberwurf die Verschlufsthür nicht erfafst, wirkt der Griff
und der erste Zapfen am Arme desselben auf einen passend gestalteten Theil des Segments,
bis die Thür mittelst des Ueberwurfes am hinteren Ende des Rohres liegend erhalten
wird. Der Verschlufs hat Centralzündung, Schlagbolzen mit Schlagfeder sind an der Thür
angeordnet. Die Feder strebt den Schlagbolzen beständig gegen das Rohr hin zu verschieben.
Beim Oeffnen des Rohres wird ein Spannschieber durch einen Knaggen am Ueberwurf
zurückgeschoben, und hierbei drückt ein Spannarm am Schieber den Schlagbolzen zurück.
Dieser wird dadurch gespannt gehalten, dafs der Drücker entweder durch einen Knaggen
am Schieber oder durch einen Knaggen am Griff niedergedrückt wird, wobei ein weiterer
Knaggen am Drücker in eine Ausklinkung aiii Arme des Schlagbolzens eintritt.
Der Drücker verhindert beim Oeffnen des Rohres ein Loslassen des Schlagbolzens.
Bei geschlossenem Rohr drückt ein Arm am Schlagbolzen auf zwei Auszieher derart,, dafs
diese hinter den Hülsenrand der Patrone fassen, so dafs beim Oeffnen nach dem Abfeuern die
Hülse; herausgezogen wird.
Zur Sicherung des Verschlusses ist eine am Griff drehbare Sperrklinke angeordnet. Das
Abfeuern geschieht entweder durch Ziehen am Drückerarm oder sofort beim Schliefsen des
Rohres mittelst des Griffes. Bei der Vorrichtung zum automatischen Abfeuern direct beim
Verschliefsen und Handhaben des Griffes wird die Sperrklinke mittelst eines Bolzens oder einer
Schraube derart gehalten, dafs es behufs Abfeuerns nur einer geringen Drehung des Bolzens
bedarf.
Beiliegende Zeichnungen stellen diesen Thürverschlufs in Fig. 1 bei geschlossenem, in Fig. 2
bei geöffnetem Rohr dar. Fig. 3 zeigt den Verschlufs von hinten gesehen. Fig. 3a bis 1 3
zeigen Einzelheiten, Fig. 14 und 16 zwei Abänderungen
der Sperrklinke, Fig. 1 5 und 17 bis 22
Einzelheiten, Fig. 23 bis 28 Verschlufstheile für verhältnifsmäfsig kleine Geschütze, und Fig. 29,
31 und 32 eine Abänderung der Sperrklinke,
und Fig. 30 in doppeltem Mafsstabe einen hierzu gehörigen Bolzen O.
Die zum Verschliefsen des Geschützrohres dienende VerschlufsthUr A ist mit dem Bolzen
C fest verbunden und besteht aus einem dickeren und einem schmäleren dünneren Theil,
welcher letztere durch den Ueberwurf B erfafst wird, wenn das Rohr geschlossen wird.
Die Verschlufsthür enthält eine Bohrung für den Nadelbolzen, der bei geschlossenem Rohr
in der Rohrachse liegt. Wie Fig. 19 zeigt, befindet sich am Schlagbolzen / ein Anschlagknaggen,
der, durch eine Ausklinkung am hinteren Theil der Bohrung eingeschoben nach Drehung des Schlagbolzens um einen gewissen
Winkel verhindert, dafs derselbe aus der Bohrung heraustritt.
Für die beiden Auszieher M, Fig. 2 und 3, sowie für die Ränder der Patronenhülse
sind in der dem Geschützrohr zugekehrten Fläche der Verschlufsthür A Aussparungen vorgesehen.
Rechts an der Thür liegt der Spannschieber H in einer Nuth H1, Fig. 7, und für
den horizontalen Arm h dieses Schiebers befindet sich hinten an der Thür eine Aussparung
hl.
In einem Vorsprung S, rechts an der Verschlufsthür, ist ein Zapfen c, Fig. 7, für den
Drücker L, Fig. 1 bis 3, eingeschraubt.
Beim Zurückschlagen der Thür und Oeffnen des Rohres treffen zwei Ansätze a, Fig. 2
und 7, gegen einen Buffer an der Unterkante des Rohres.
In eine an der rechten Seite des Ueberwurfes J3 sitzende Ausklinkungy1, Fig. 6, greift
der Spannarm f des Spannschiebers H ein, Fig. i, 2 und 13, wenn das Rohr geschlossen
ist. Wird behufs Zurückschiagens der Verschlufsthür der Ueberwurf B aus dieser Lage
aufwärts gedreht, Fig. 20 und 22, so wird der Spannschieber H etwas zurückbewegt, wobei
der horizontale Arm h desselben gegen den Arm d, Fig. 3, des Schlagbolzens / drückt und
somit diesen spannt.
Nach genügendem Spannen gleitet die Rundung am Ueberwurf auf einem entsprechenden
concaven Theil des Spannarmes f, und dadurch wird der Spannschieber H und der
Schlagbolzen / in der Lage gehalten, bis der Ueberwurf B das obere Ende der Verschlufsthür
losläfst und diese zurückgeschlagen wird, Fig. 20 und 22.
Während dieses Zurückschiagens wird der Schlagbolzen, wie noch näher angegeben wird,
gespannt gehalten. Wird die Verschlufsthür hochgeklappt und das Geschützrohr verschlossen,
so trifft die Rundung des Ueberwurfes auf den Spannarm f, wodurch der Spannschieber H
mit dem Schlagbolzen / gespannt gehalten wird, bis der Ueberwurf B hinter den oberen
schmalen Theil der Verschlufsthür A fällt.
Der Spannschieber beginnt darauf seine Vorwärtsbewegung und la'fst den Schlagbolzen frei,
so dafs dieser, durch den Drücker gesperrt, zum Abfeuern fertig ist.
Der Bolzen C, Fig. 1 und 3, der VerschlufsthUr trägt zwei Absätze, von welchen der eine
die Verbindung mit der Verschlufsthür herstellt und der andere die Verbindung mit dem Zahnsegment
E. Befindet sich die Verschlufsthür A in der Stellung Fig. 2, so kann der Bolzen C
durch das rechte untere Ohr am Geschützrohr eingesteckt werden, weil dann ein Ansatz am
Bolzen gerade mit einer Nuth in dem Ohre zusammenfällt. Ist der Bolzen ganz eingesteckt,
so kann man Thür und Bolzen drehen, während eine Herausnahme des Bolzens nur bei
völlig gesenkter Thür möglich ist.
Ebenso wie der Bolzen C trägt auch der Ueberwurfbolzen D zwei Ansätze, von welchen
der eine die Bewegung des Ueberwurfes vermittelt, der andere zur Befestigung des Griffes F
dient.
Man kann diesen Bolzen D durch das obere rechte Ohr nur bei einer bestimmten Stellung
des Ueberwurfes einstecken. Man sichert ihn mittelst eines Riemens oder einer- Schnur gegen
Herausgleiten aus der Bohrung.
Das "gezahnte Segment E der VerschlufsthUr A sitzt am unteren Bolzen C fest. Dasselbe
enthält zwei Ausklinkungen für die Zapfen q am Griff .F, Fig. 2, kann aber nach Bedarf auch
mit mehr Ausklinkungen versehen werden. Schlägt man bei geschlossenem Rohr den
Griff F hoch, um das Rohr zu öffnen, so gleitet der runde, convexe Theil V am Griffe F
auf dem entsprechenden concaven Theil F1 am Segment E, Fig. 1; sodann gleitet der vordere
Zapfen des Griffes an einem runden Theil des Segments, und zwar unmittelbar bevor der
Zapfen in die entsprechende Zahnlücke von E eingreift.
Dadurch wird die VerschlufsthUr in dem Augenblick, in welchem der Ueberwurf B ihn
losläfst, festgehalten. Fig. 10 zeigt einen Schnitt V-D durch den kreisförmigen Theil V des
Griffes F.
Dieser zum Oeffnen oder Schliefsen des" Rohres dienende Griff F ist mit dem Ueberwurfbolzen D fest verbunden. Ein Arm p,~
Fig. 2 und 3, tritt an demselben ,gegen" das. Geschützrohr hin vor, und an den Enden dieses
Armes befinden sich die beiden Zapfen 'q," die
auf das Segment E einwirken. . ' ' '"':"
Fig. 8 zeigt den Griff F von der linken*
Seite gesehen und Fig. 9 von oben gesehen,; Fig. 10 denselben in " fünf . verschiedenen"
Schnitten durch die Mitte des Botzenloches. Schnitt q-D, Fig. 10, führt durch den obersten'
Zapfen, Schnitt V-D durch den Theil, welcher
auf dem Verschlufsthürsegment E gleitet, Schnitt W-D durch einen Knaggen, der auf
einen Arm/ des Drückers L, Fig. i, 2 und 13,
einwirkt, Schnitt s-Ü führt durch einen in den Griff festgeschraubten Zapfen s für die Sperrklinke
und Schnitt Ö-D durch einen im Griffe F hin- und herschraubbaren Bolzen O
zum Abfeuern. .
Behufs Oeffnens ■ des Rohres hebt man den Griff F, die Zapfen q werden dann zunächst
frei. Wenn aber der Üeberwurf das Ende der Verschlufsthür losläfst, so hat bereits der erste
Zapfen q in das Segment E eingegriffen. Darauf wird durch weitere Aufwä'rtsbewegung des
Griffes F das Rohr geöffnet, und der Verschlufsmechanismus nimmt dann die Stellung
Fig. 2 ein.
Nachdem durch diese Bewegung des Griffes F der Üeberwurf B den Spannschieber H genügend
weit zurückgeschoben hat, trifft das Hinterende eines Knaggens r am Griffe auf den
Gegenarm / des Drückers L. Dadurch wird das untere Ende des Drückers L niedergedrückt,
und indem ein Ansatz k an demselben in eine entsprechende Ausklinkung am Arme d des
Schlagbolzens / eingreift, wird dieser in der gespannten Lage gehalten.
Bei fortgesetzter Drehung des Griffes F gleitet die runde Unterkante des Knaggens r
.des Griffes auf dem Arm Z des Drückers, Fig. 20 und 22, so dafs der Drücker seine Lage während
der Aufwärtsbewegung des Griffes F nicht verändern kann. Ist das Rohr geschlossen, so
trifft der Knaggen r wiederum auf den Niederdrückarm /, so dafs der Drücker nicht eher
bewegt werden kann, bis der Üeberwurf um den oberen Theil der Verschlufsthür gegriffen
hat, worauf Arm / den Griff dadurch freiläfst, dafs derselbe in eine Aussparung /' desselben
eintritt, Fig. 8 und 10, Querschnitt s-D und o-D.
Durch die Sicherungssperrklinke G wird der Griff F gesperrt gehalten, wenn das Rohr geschlossen
ist und man das Abfeuern von Hand ausführen will. Man kann sich dann des
Griffes G zum Richten des Rohres .bedienen.. Fig. ι bezw. 14, 16 bezw. 29, 3,1 und 32
stellen die Abänderungen für die Sperrklinken dar.
Alle diese Klinken' haben das ,gemeinsam,
dafs sie um einen Zapfen s am Griffe F drehbar sind, auf welchem sie dadurch festgehalten
werden, dafs ein Absatz an. der linken inneren Seite der Klinke G an dem Üeberwurf B an-
Wenn die Klinke G entfernt werden soll, mufs man daher den Griff F mit dem Bolzen
D zunächst genügend weit nach rechts drehen.
Wird der Klinkenarm aufwärts gedreht^ so kommt das entgegengesetzte Ende der Klinke
unter einen Sperrabsatz t am rechten Ohr des Geschützrohres, Fig. 1 und 16, in welcher
Lage der Sperrklinke der Griff F festgestellt ist. Man kann den Griff dann zum Richten des
Geschützes benutzen. Dreht man die Klinke G abwärts, Fig. 14, so rückt sie vom Sperrabsatz t
ab, und nun kann man den Griff aufwärts drehen und das Rohr öffnen.
Die Klinken G sind in allen Abänderungen je mit einer Sperrklinkenfeder N versehen,
Fig. 16, welche die Klinke beständig hochzudrücken, d. h. das innere Ende der Klinke
unter den Sperrabsatz t zu führen und den Griff zu sperren strebt.
Der Unterschied in den Abänderungen der
Sperrklinken G besteht hauptsächlich in der .Einrichtung derselben entweder zum Abfeuern
von Hand oder zum selbsttätigen Abfeuern im Augenblick des Schliefsens des Rohres.
Es geschieht dies bei der in Fig. 14 dargestellten Klinke dadurch, dafs man die Stellschraube
R aus einer oberen länglichen Nuth zurückschraubt. Dann kann die Klinke in
die Lage Z herabgeschlagen und nun die Schraube R in ein Loch eingeschraubt werden,,
wodurch die Klinke mittelst des Griffes gesperrt wird.
Wenn der Griff dann beim Schliefsen des. Geschützrohres niedergedrückt wird, so trifft
ein Knaggen u der Klinke auf einen entsprechenden Vorsprung am Drücker L, und
dadurch findet dann Abfeuern im Augenblicke des Schliefsens des Rohres statt. Bei dieser
Klinke legt sich der eine Schenkel der Sperrklinkenfeder an einen in den Griff F festgeschraubten
Stift, während der andere Schenkel wie bei den übrigen Abänderungen die Klinke
aufwärts andrückt.
Die Klinke G nach Fig. 16 enthält eine.
Schraube O, die ein- und ausgeschraubt werden kann. Gegen Drehung infolge der Erschütterung
des Geschützrohres ist diese Schraube dadurch gesichert, dafs sich der
: untere Schenkel der Sperrklinkenfeder gegen einen abgeschrägten Theil der Schraube legt.
Behufs selbsttätigen Abfeuerns mit dieser Einrichtung wird die Klinke G niedergedrückt
und die Schraube O so weit wie möglich eingeschraubt. Dabei tritt der gewindelose Theilw,
derselben, Fig. q, in eine ,passende Oeffnung in der Klinke ein, wodurch diese in der Lage x,
Fig. 16, gesperrt wird.
Beim Schliefsen des Geschützrohres trifft der kleine Zapfen ß, Fig. 9, am Ende der Schraube O
einen Arm m am Drücker L, Fig. 1 und 21,
wodurch das Abfeuern eintritt.
Eine weitere Abänderung der Klinke zeigen Fig. 29 bis 32. Der Bolzen O trägt hier kein
Gewinde. Durch eine halbe Umdrehung. desselben sperrt er die Klinke und bewirkt/
ein selbsttätiges Abfeuern. Durch Drehung
nach der entgegengesetzten Richtung löst er die Klinke aus und ermöglicht ein directes Abfeuern
von Hand. Dieser Bolzen O wird dadurch in den verschiedensten Lagen gehalten,
dafs der untere Schenkel der Sperrklinkenfeder an einen flachen Theil des Bolzens sich anlegt.
In den Stellungen χ oder y der ausgelösten Klinke wird der Bolzen O ein wenig von der
Feder gedreht, wenn man die Klinke niederdrückt oder losläfst. Will man den Bolzen O
halb herumdrehen, so wird es wie bei den anderen Abänderungen der Klinke auch hier
nothwendig, die Feder zusammenzudrücken, wenn sie über den runden Theil des Bolzens
gleitet. Behufs Einsetzens oder Herausnahme des Bolzens O dreht man ihn in Beziehung
auf die beiden Lagen χ und y um 900. Alsdann hält die Feder den Bolzen nur durch
Reibung am Platz. Dreht man den Bolzen O nach dem Einsetzen in eine der bezeichneten
Lagen, so kann er nicht herausgenommen werden, da dann der untere Arm der Feder in
einer der Ausklinkungen des Bolzens liegt.
Um das Einsetzen des Bolzens O, Fig. 30, zu erleichtern, ist das Ende desselben links von
der Sperrklinke abgeschrägt, so dafs man mit seiner Spitze unter den unteren Schenkel der
Sperrklinkenfeder fassen kann.
Behufs selbsttätigen Abfeuerns drückt man die Sperrklinke G, Fig. 29, in die Lage x,
Fig. 32, dreht den Bolzen O nach rechts um, bis die rechte Kante eines Absatzes am
Bolzen einen entsprechenden Absatz am Griffe F trifft. In dieser Lage wird die Klinke durch
den Bolzen gesperrt. Beim Schliefsen des Rohres trifft ein runder Theil des Griffes F
auf den Arm / des Drückers an einer Seite entgegengesetzt derjenigen, welche beim Oeffnen
des Rohres vom Knaggen r des Griffes getroffen wird. Ein besonderer Arm
am Drücker wie bei der vorbeschriebenen Abänderung der Klinke ist also hier nicht
nothwendig. Soll der Absatz am Bolzen O den Griff F behufs Abfeuerns von Hand sperren,
so dreht man den Bolzen um i8o° rechts um, so dafs der untere Schenkel der Klinkenfeder
auf die andere flache Seite des Bolzens drückt. Sieben Durchschnitte des Bolzens O in Fig. 30
stellen dies dar.
In Fig. 32 ist der Bolzen O zum selbstthätigen
Abfeuern eingestellt.
Der Spannschieber H, Fig. 17, gleitet in einem passenden Schlitz an der rechten Seite
der Verschlufsthür A. Er kann nur nach rückwärts, und zwar nach Herausnahme des Schlagbolzens
/ entfernt werden. Der Spannarm ist mit/ bezeichnet. Der horizontale Arm h drückt
gegen den Querarm d, Fig. 19, des Schlagbolzens /. Der Spannschieber H dient also als
Verbindungsgelenk zwischen dem Ueberwurf B und dem Schlagbolzen /, und sein Zweck ist
bereits bei der Beschreibung des Ueberwurfes angegeben.
Der Schlagbolzen /, Fig. 19, ist im wesentlichen rund. An einer Stelle desselben sitzt
ein Anschlagsknaggen e, welcher das Herausschleudern beim Abfeuern verhindert. Von
dem Querarm d am hinteren Theil des Schlagbolzens, der zur Verbindung mit dem Spannschieber
dient, zweigt ein Absatz parallel zum Geschützrohr ab, der in einer entsprechenden
Nuth, an der Verschlufsthür A liegend, den Querarm d horizontal erhält, Fig. 19.
Behufs Einsteckens des Schlagbolzens wird der Querarm d vertical hochgestellt, dann der
Schlagbolzen eingesteckt und nun um 90 bis i8o° gedreht, wodurch der Armansatz in seine
Nuth eintreten kann.
Damit beim Spannen der Armansatz nicht aus der Nuth der Verschlufsthür A herausgeräth,
ist die Länge der zum Spannen nöthigen Bewegung entsprechend bemessen, so dafs ein
Theil des Ansatzes immer noch in der Nuth der Verschlufsthür verbleibt.
Die Schlagfeder K, Fig. 1, 3, 4 und 20, hat zunächst den Zweck, den Schlagbolzen / vorwärts
zu schnellen. Dann drückt sie aber auch mit ihrem gabelförmigen Ende gegen die
Auszieher M, Fig. 1, so dafs diese mit ihren Spitzen an der hinteren Fläche des Geschützrohres
gut zur Anlage kommen und somit sicher hinter die Ränder der Patronenhülsen fassen können. Derjenige Theil der Feder K,
welcher das Vorschnellen des Schlagbolzens I bewirkt, kann, von hinten gesehen, entweder
gerade aufwärts gehen, nach Fig. 3 seitwärts gebogen oder nach Fig. 4 gabelförmig sein.
In den beiden letzteren Fällen kann der Schlagbolzen / herausgenommen werden, ohne dafs
man die Schlagfeder K entfernt. Die Zapfen i der Schlagfeder K, Fig. 20, liegen in entsprechenden
Bohrungen der Ansätze α der Verschlufsthür A.
Die Schlagfeder K wird herausgenommen oder eingesetzt, indem man entweder die
Zapfen i aus ihren Bohrungen entfernt oder dieselben in dieselbe niederdrückt. Die Handhabung
der Feder erfolgt mittelst eines an derselben sitzenden Ringes, Fig. 1, in welchen
man einen Finger einstecken kann.
Der Drücker!,, Fig. 15, hat zwei aufwärtsgehende
Arme, und zwar einen Niederdrückarm / und einen Arm m. Mehr rückwärts sitzt
der Drückerarm ο und der Sperrabsatz k. Der an einem Arm gegen das Geschütz
hin sitzende Hakenansatz η gleitet auf dem runden Theil des rechten unteren Ohres,
wenn die Verschlufsthür bewegt wird, und hindert während dieser Zeit alle Bewegungen
des Drückers in Bezug auf die Verschlufsthür.
Der Drücker L ist um einen Bolzen an der rechten Seite der Verschlufsthür A drehbar.
Dieser Bolzen ist nach der Mitte zu einem kleineren Durchmesser eingedreht, an welcher
Stelle zwei Knaggen ' in der Bohrung des Drückers gleiten können, die ein Herabspringen
des Drückers von dem Bolzen verhindern. Um das Eintreten dieser Knaggen in die Bolzeneindrehung
zu ermöglichen, wird der Drücker mit seinem Drückerarm gegen das rechte untere Ohr eingestellt.
Dann können die beiden Knaggen in die entsprechenden Nuthen am Bolzen eintreten,
worauf man den Drücker in seine horizontale Lage zurückbringt. Soll der Drücker herausgenommen
werden, so mufs der Schlagbolzen etwas weiter als beim Spannen desselben
zurückgezogen werden.
Die Auszieher M, Fig. i, 18 und 20, sind für
die rechte und linke Seite verschieden und um Zapfen b drehbar, welche an der Verschlufsthür A
festsitzen.
Meistens wirken beide Auszieher zusammen. Dagegen kann man auch mit einem Auszieher
ausreichen, falls die Patronenhülsen nicht zu stark sich festklemmen. Beim Zurückschlagen
der Verschlufsthür und Oeffnen des Geschützrohres drücken die Arme der Schlagfeder K
noch stärker gegen die Auszieher, und ihre scharfen, keilförmigen Vorsprünge er, Fig. 3,
gleiten dadurch dicht an der inneren Seite der Patronenhülsenränder. Nur diese Vorsprünge σ
kommen mit den Hülsenrändern in Berührung. Die Auszieher M können deshalb im übrigen
stark ausgeführt werden.
Wie aus Fig. 18 ersichtlich, werden die Auszieher M gesperrt, nachdem sie die Patronenhülse
herausgezogen haben; sie machen also die Bewegung der Verschlufsthür A nicht
gleichmäfsig mit, und es wird die Hülse mit einer gewissen Gewalt herausgezogen. Nachdem
die Auszieher den Hülsenrand freigelassen haben und die Verschlufsthür A niedergeklappt
ist, drücken die Federn die Auszieher schnell gegen die Verschlufsthür nieder, so dafs das Laden nicht behindert wird. Trotzdem
nun die Patrone völlig in das Rohr vorgeschoben wird, können die Auszieher dennoch
frei zwischen den Hülsenrand derselben und die hintere Endfläche des Rohres treten.
Der gabelförmige Bügel P, Fig. 3 und 3 a, am linken Ende des Ueberwurf bolzens D dient
dazu, diesen und den Bolzen C der Verschlufsthür in ihrer Lage zu erhalten. Wenn die Verschlufsthür
niedergeklappt ist, so dafs man den Bolzen C herausnehmen kann, so verhindert das Zahnsegment des an dem Ueberwurfbolzen
D befestigten Bolzens, dafs der Verschlufsthürbolzen C nach rechts geht und
dadurch" das Zahnsegment am Ueberwurfbolzen sich gegen die äufsere Seite des
Verschlufsthürsegments legt. Wenn also die Verschlufsthür und ihr Bolzen, die Auszieher,
der Ueberwurf und sein Bolzen und die Sperrklinke herausgenommen werden sollen, so mufs
zunächst der gabelförmige Bügel P entfernt werden. Das Festhalten dieses Bügels P geschieht
mittelst einer Schnur oder eines Riemens.
Die in Fig. 23 bis 28 dargestellten Abänderungen sind für verhältnifsmäfsig kleine Geschütze
bestimmt.
Das Zusammenkuppeln des Ueberwurfes B und der Verschlufsthür A kann, wie aus Fig. 23
und 25 hervorgeht, mit nur einem Zahne q am Griffe F und einem entsprechenden Arme E
mit einem gebogenen Schlitz am Verschlufsthürbolzen C bewirkt werden. Die Sperrklinke
G, Fig. 23, bewegt sich oben am Griffe -F um einen Zapfen s und die Klinke
rückt, wenn der Griff verschlossen wird, unter einen Vorsprung t an der Verschlufsthür.
Um die Klinke an ihren Platz zu bringen, stellt man sie so ein, dafs zwei entsprechende
Führungen am Griffe darauf passen. Wird dann der Zapfen s völlig eingeschoben und
die Klinke nun in die Lage nach Fig. 24 gebracht, so treten Vorsprünge am Zapfen s
unter den Griff. Eine Feder N, die sich frei um die Verstärkung des Griffes, durch welche
der Zapfen s geht, drehen kann und die zwischen dieser Verstärkung und einem in die
Klinke geschraubten Stift ν liegt, wirkt auf den Ansatz u. Fig. 23 und 24, der Klinke und
strebt beständig, das Vorderende derselben unter den Vorsprung t zu drücken.
Will man das'Abfeuern direct von Hand bewirken, so wird die Stellschraube R in die
in Fig. 24 punktirt angegebene Nuth am Griffe F eingeschraubt. Die Länge dieser Nuth gestattet
es, sowohl die Klinke von der Feder unter den Vorsprung t zu führen und somit den
Griff F zu verschliefsen, als auch sie mit der Hand in die entgegengesetzte Richtung zu verlegen,
um den Griff zu lösen.
Wünscht man mit dieser Klinke ein selbstthätiges Abfeuern in demselben Augenblick zu
bewirken, in welchem der Mechanismus verschlossen wird, so wird die Stellschraube R
in einem Loch am Griffe F in der Lage Fig. 24 festgehalten.
Wird dann der Griff behufs Verschliefsens des Rohres nach unten gedreht, so trifft der
Ansatz u an dem gegen das Geschützrohr hingewendeten Ende der Klinke auf einen Arm m
des Drückers L, und dadurch wird das Abfeuern bewirkt.
Statt, wie vorher beschrieben, durch einen besonderen Knaggen r des Griffes F den Sperrabsatz
k des Drückers L in eine entsprechende Aussparung im Arme d des Schlagbolzens
niederdrücken zu lassen, kann man, um leicht anzufertigende Griffe (wie diejenigen nach
Fig. 23 bis 25) zu erhalten, das Niederdrücken auch in der Weise bewirken, dafs man einen
Ansatz g an dem Spannschieber H, Fig. 13, anbringt, welcher dann gegen einen kurzen
Niederdrückarm / am Drücker L wirkt.
Nimmt man dann an, das Geschütz sei abgefeuert und das Rohr geschlossen, Fig. 1, so
wird behufs Oeffnens desselben die Sperrklinke G so gedreht, dafs der Griff F aufwärts
bewegt wird, wobei der Ueberwurf B mitfolgt. Sobald der Griff mit dem Ueberwurf
seine Aufwärtsbewegung beginnt, wird der Spannarm f des Spannschiebers H aus
seiner Ausklinkung/1, Fig. 6, im Ueberwurf B
geschoben, und der Spannschieber H spannt dann den Schlagbolzen /.
Wenn der Schlagbolzen genügend gespannt ist, so trifft der Knaggen r am Griff F den
Niederdrückarm / am Drücker L, drückt den Ansatz k in die entsprechende Nuth am Arme d
des Schlagbolzens / und dadurch wird dieser gespannt. Gegen Ende der Spannung des
Schlagbolzens beginnt der runde Theil V des Griffes F auf dem entsprechenden Theil V1
des Verschlufsthürsegmentes E zu wirken, und unmittelbar bevor der Ueberwurf B bei fortgesetzter
Drehung des Griffes nach aufwärts das obere Ende der Verschlufsthür losläfst, gleitet der vorderste Zahn q auf dem concaven
Theilql des Verschlufsthürsegments E, und dadurch
wird die Verschlufsthür festgehalten, während der Ueberwurf dieselbe losläfst.
Wenn man nun die Verschlufsthür zurückzuschlagen beginnt, so erfassen hierbei die
Auszieher M die Patronenhülse und werfen dieselbe aus. Hierbei gleitet der Hakenansatz η
am Drücker L auf dem unteren rechten Ohr und hindert dadurch ein Lösen des Schlagbolzens
durch den Drücker. Nunmehr kann eine neue Patrone eingeführt werden. Dann schlägt man den Griff nach unten zurück. Dabei
trifft der runde Theil des Ueberwurfes auf den Arm f des Spannschiebers G und der
Knaggen r des Griffes F auf den Arm / des Drückers, wodurch der Schlagbolzen / gespannt
gehalten wird, bis der Ueberwurf B vollständig oben um die Verschlufsthür A gegriffen hat.
Ist nun beim Schliefsen des Rohres die Sperrklinke G nicht auf selbstthätiges Abfeuern
gestellt, so wird sie durch die Sperrklinkenfeder N unter dem Sperransatz t gedrückt und
dadurch sperrt sie den Griff. Der Schlagbolzen I bleibt dann, nachdem der Verschlufs
hergestellt ist, durch# den Drücker L in der
gespannten Lage. Der Ansatz η des Drückers liegt dann genau über der entsprechenden Ausklinkung
im Ohre; das Abfeuern kann dabei zu beliebiger Zeit stattfinden, dadurch, dafs
man mit der Hand am Drückerarm 0 zieht.
Ist dagegen die Sperrklinke G für selbstthätiges Abfeuern eingestellt, so wird das Geschütz
in demselben Augenblick abgefeuert, in welchem der Verschlufs beendet wird. Man kann also, ohne dafs man nur einmal den
Griff loszulassen braucht, den Schufs abfeuern, dann den Verschlufs ohne Weiteres öffnen und
eine neue Patrone einführen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Verschlufs mit MittelzUndung für Hinterladungsgeschütze, im wesentlichen gekennzeichnet durch eine Verschlufsthür (A), welche mittelst eines in zwei unteren Ohren hinten am Rohr gelagerten ■ Bolzens (C) drehbar ist,· und einen Ueberwurf (B), der mittelst eines durch zwei obere Ohren gehenden Bolzens/D/ drehbar ist, an welchem ein Griff (F) zum Bewegen von Thür und Ueberwurf behufs Oeffnens und Schliefsens des Rohres mittelst Armes (p) und eines in ein Zahnsegment (E) am unteren Bolzen eingreifenden Zapfens (q) angeordnet ist.
- 2. Bei dem unter 1. bezeichneten Verschlufs für Hinterladungsgeschütze:a) die Anordnung der Rundungen (V1) und (q1) am Zahnsegmente (E), auf welchem der Griff (F) mit der Sperrklinke (G) zur Sicherung des Verschlufsmechanismus und der erste Zapfen (q) des Armes (p) gleiten, wodurch die Verschlufsthür (A) an der hinteren Rohrfläche festgehalten wird, während der Ueberwurf (B) die Verschlufsthür nicht hält;b) der Schlagbolzen (I) mit der Schlagfeder (K), ferner der beim Oeffnen des Rohres durch einen Knaggen am Ueberwurf, der gegen einen Arm (f) am Spannschieber drückt, zurückgeschobene Spannschieber (H), ferner der Spannarm (h), der den Schlagbolzen zurückbewegt und ihn dadurch spannt, dafs der Drücker (L) entweder von einem Ansatz (g) am Schieber oder vom Knaggen (r) am Griffe niedergedrückt wird, so dafs er mit dem Sperrabsatz (k) in eine Ausklinkung am Arme (d) des Schlagbolzens eintritt;c) der Drücker (L), der beim Oeffnen des Geschützrohres mit einem Sperrabsatz (k) den Schlagbolzen sperrt und beim Niederklappen der Verschlufsthür' mit einem Arm und Ansatz (n) · an der unteren Rundung des Ohres um den Verschlufsthürbolzen als Mittelpunkt gleitet, wodurch der Schlagbolzen gesperrt gehalten wird, bis die Thür geschlossen ist und der Ueberwurf dieselbe erfafst hat;d) die Schlagfeder (K), die den Schlagbolzen in das Rohr zu drücken strebt,während der andere gegabelte Schenkel der Schlagfeder auf die Auszieher (M) drückt, so dafs diese bei geschlossenem Rohr mit den Spitzen an derhinterenRohrfläche dicht anliegen und behufs Auswerfens hinter die Patronenhülsenränder fassen können;
e) zum selbstthätigen Abfeuern des Geschützes unmittelbar beim Schliefsen des Rohres die Stellschraube (R), Fig. 24, oder der Bolzen (0), durch welche die das Rohr geschlossen haltende Sicherungssperrklinke (G) in gewissen Stellungen derart gehalten wird, dafs ein Knaggen (u) an der Klinke einen Vorsprung am Drücker, oder das Ende der Schraube einen Arm (m) am Drücker trifft, oder dafs bei halber Umdrehung des Bolzens (o) das Abfeuern erfolgt.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40860C true DE40860C (de) |
Family
ID=316382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40860D Expired - Lifetime DE40860C (de) | Drehblock-Verschlufs mit in der Rohrachse liegender Zündvorrichtung für Geschütze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40860C (de) |
-
0
- DE DENDAT40860D patent/DE40860C/de not_active Expired - Lifetime
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