DE407970C - Aus einer das Hahnkueken verriegelnden Schraube bestehende Sicherung fuer Fasshaehne - Google Patents

Aus einer das Hahnkueken verriegelnden Schraube bestehende Sicherung fuer Fasshaehne

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DE407970C
DE407970C DEE29033D DEE0029033D DE407970C DE 407970 C DE407970 C DE 407970C DE E29033 D DEE29033 D DE E29033D DE E0029033 D DEE0029033 D DE E0029033D DE 407970 C DE407970 C DE 407970C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/02Means to prevent accidental or unauthorised actuation to be locked or disconnected by means of a pushing or pulling action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

Es sind Faßhähne zum Abzapfen von Bier, Wein u. dgl. bekannt, die mit einer Sicherungsvorrichtung versehen sind, durch die das Küken des Hahnes verriegelt werden kann, um ein unbefugtes Abzapfen zu verhüten. Bei den bekannten Ausführungen geschieht diese Sicherung durch eine Schraube bzw. einen Federbolzen, die im vorderen Ende des Hahngehäuses in dessen wagerechter Mittelachse
ίο eingebaut ist und deren Spitze bei der Schlußstellung des Kükens durch Einschrauben bzw. bei Verwendung eines Federbolzens durch die Wirkung der Feder in den die Kükenbohrung mit der Gehäusebohrung verbindenden Kanal hineingetrieben wird. Die Betätigung der Schraube bzw. des Federbolzens geschieht mittels eines Steckschlüssels. Ganz abgesehen davon, daß durch das Eingreifen der aus Metall bestehenden Schraube bzw. des Bolzens
ao in den Kükenkanal Schmutz und Rost in diesen eingeführt werden kann, der in die abzuzapfende Flüssigkeit übergeht, haftet den beschriebenen Konstruktionen der Nachteil an, daß die Schraube bzw. der Federbolzen an
as der Stelle des Hahnes angeordnet ist, gegen die beim Eintreiben des Hahnes in das Faß mit dem Beil oder Hammer geschlagen wird.
Durch das Aufschlagen des harten Gegenstandes wird das vordere Ende des Hahnkörpers und damit auch die Einführungsöffnung für den Schlüssel breitgeschlagen, so daß ein Einführen des Schlüssels und damit eine Betätigung der Schraube bzw. des Federbolzens unmöglich gemacht wird.
Diesen Mängeln soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die zur Verriegelung des Kükens dienende Schraube in dem Kopfteil des Kükens untergebracht ist und beim Einschrauben mit ihrem Ende in ein Loch eines auf dem Hahngehäuse befestigten W.inkelbleches eingreift.
In der Zeichnung ist der mit Sperrvorrichtung versehene Faßhahn dargestellt, und es zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt und Abb. 3 eine Vorderansicht.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Hahngehäuse a, dessen in das Faß einzustekkender Teil konisch gestaltet und der Länge nach durchbohrt ist. Im vorderen Ende des Gehäuse α befindet sich ein Bohrloch c, das senkrecht zur Längsachse des Gehäuses α steht und in welches ein Korkfutter d hineingetrie-
ben ist, in dem sich eine öffnung e befindet, die mit der Längsbohrung b des Hahngehäuses α in Verbindung steht. In das Korkfutter d ist das mittels eines Handgriffes f drehbare Küken g hineingesteckt, welches von unten her ebenfalls hohl ist und durch ein in ihm befindliches Bohrloch h mit der im Korkfutter d befindlichen öffnung e durch Drehen des Kükens g in und außer Verbindung gebracht werden kann und somit den Durchfluß einer Flüssigkeit zeitweise hemmen und zeitweise wieder zulassen kann.
Unterhalb des Handgriffes / geht durch den Kopf des Kükens g· ein schräg nach abwärts gehendes Bohrloch i hindurch, in dem sich innen Schraubengewinde befindet, in das eine Metallschraube k eingedreht ist, die mittels eines aufzusteckenden Schlüssels I nach vorwärts oder rückwärts gedreht und dadurch die Spitze der Schraube & mit einem an dem Hahngehäuse α befestigten Winkelblech m aus Aluminium in und außer Verbindung gebracht werden kann. Eine einmalige Umdrehung der Schraube k nach rechts oder links genügt, um sie mit dem Winkelblech m in oder außer Verbindung zu bringen. Ist also die Schraube k eingedreht, so ist das Küken gegen Drehen oder Herausnehmen gesichert. Soll nun aber abgezapft oder das Küken gereinigt werden, so ist ein Zurückdrehen der Schraube k erforderlich.
Die beschriebene Sperrvorrichtung ist außerordentlich praktisch und bietet in gesundheitlicher Beziehung die beste Gewähr, dazu kommt noch der niedrige Herstellungspreis.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aus einer das Hahnküken verriegelnden Schraube bestehende Sicherung für Faßhähne, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (k) in dem Kopfteil des Kükens (g·) untergebracht ist, wobei zur Verriegelung des Kükens das Ende derselben in ein Loch eines auf dem Hahngehäuse (a) befestigten Winkelbleches (m) eingreift.
    Abb. 3.
    Abb. 2.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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