DE406478C - Achsenanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit Laufketten - Google Patents

Achsenanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit Laufketten

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DE406478C
DE406478C DEK86443D DEK0086443D DE406478C DE 406478 C DE406478 C DE 406478C DE K86443 D DEK86443 D DE K86443D DE K0086443 D DEK0086443 D DE K0086443D DE 406478 C DE406478 C DE 406478C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/10Bogies; Frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Achsenanordnung für Kraftfahrzeuge mit Laufketten. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Achsenanordnung für Kraftfahrzeuge mit Laufketten. Nach der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die die Antriebswelle je eines Führungsrades der Laufketten aufnehmende Achse derart im Fahrzeugrahmen aufgehängt ist, daß sie nicht zur Lastaufnahme dient, und die Fahrzeuglast durch eine besondere Achse und Tragrollen auf die Laufketten übertragen wird. Durch diese Anordnung behält die treibende Achse die Fähigkeit bei, sich unter den Einwirkungen der Bodenunebenheiten senkrecht zu bewegen, ohne die übrigen Teile des Fahrzeugs irgendwie zu beeinflussen, wobei eine weiche Begrenzung der Bewegungen durch eingeschaltete Polster erreicht wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar in Abb. i in Ansicht, in Abb. z im Grundriß.
  • Das Fahrzeuggewicht wird auf die Laufkette i i mittels einer durch einen Träger 3 am Rahmen 2 befestigten Achse i und mittels eines auf dieser Achse i drehbar gelagerten Ausgleichshebels q. übertragen. Der Hebel trägt an seinen beiden Enden zwei Zylindergehäuse 5, die parallel zur Achse mireinander verkuppelt sind. In den Zylindergehäusen sind Hohlzylinder 6 verschiebbar, welche durch Keile und Nuten geführt werden.
  • Der untere Teil der Zylinder 6 trägt einen Zapfen eines Armes io (Abb. i und 2). Durch diese Aufhängung des Tragrahmens der Laufketten wird ganz unabhängig von der Bodenbeschaffenheit nach jeder Richtung eine gleichmäßige Verteilung der Last auf die verschiedenen Stützrollen gewährleistet und erreicht, daß die Rollen glänz unabhängig voneinander arbeiten können.
  • Sollein gewöhnlicher Kraftwagen mit einer biegsamen Laufkette ausgerüstet- werden, so wird die hintere Achse 7 der Maschine nur als Achse für die Antriebswelle 8 benutzt. Diese Achse trägt keine Last und ihre Laufräder sind durch Führungsräder 9 ersetzt, welche bei zwischengeschalteter Laufkette mit ihrem Eigengewicht und dem Gewicht der Achse auf dem Boden aufruhen oder in geeigneter Höhe mittels eines biegsamen oder starren, nötigenfalls einstellbaren Trägers i 9 (Abb. i) aufgehängt sein können. Die Führungsräder 9 müssen sich mit der Achse 7 unter der Einwirkung von Bodenunebenheiten um ein gewisses Maß anheben können, ohne hierbei die übrigen Teile des Fahrzeuges zu beeinflussen.
  • Die Verstellung der Achse 7 in der Höhenrichtung kann durch ein am Wagenrahmen befestigtes Polster 2o (Abb. i) begrenzt werden.
  • Die Verbindung der Achse 7 mit dem übrigen Teil der Maschine kann durch eine halbstarre Strebe erreicht werden, die entweder an die Tragachse i (Abb. 2) oder an eine andere nicht weit davon angebrachte Achse angelenkt wird. Diese Strebe besteht aus zwei starren Teilen 2 i und 22, welche durch eine hochkantstehende' Blattfeder 23 fest miteinander verbunden sind.
  • Bei normaler Fahrt wird die Strebe 2 i, 22, 23 nur auf Druck beansprucht, jedoch kann der biegsame Teil eine gewisse Verdrehung erleiden, um bei der unter dem Einfluß von Bodenunebenheiten erfolgenden Winkelverstellung der Achse 7 in bezug auf die feste Achse nachzugeben.
  • Das vordere Führungsrad 24 der Laufkette i i kann in der gleichen Weise, wie die Treibscheibe, mit der festen Achse verbunden sein. Sie kann auch treibend angeordnet sein, wobei dann die hintere Scheibe nur zum Tragen der Laufketten, i i dient. Das Führungsrad 24 steht mit der Tragachse i durch ein System in Verbindung, welches aus zwei symmetrischen oder , unsymmetrischen Balken 25 besteht (Abb. i und 2), die an die Tragachse i angelenkt sind. Das entgegengesetzte Ende der Balken 2 5 trägt die Spannvorrichtung der Laufketten, welche eine weitere starre Verbindung zwischen dem Balken gewährleistet.
  • Die Starrheit der Balken 25 in der Querrichtung wird durch eine Versteifung 26 von beliebigem Querschnitt gesichert. Diese Versteifung, welche bei der dargestellten Ausführungsform im Querschnitt rohrförmig ist, hat außerdem den Zweck, die Hubgröße des vorderen Rades 24 in bezug auf das Traggestell zu begrenzen. Hierzu sind die Zylindergehäuse 5 mit Anschlägen 27 versehen, welche einstellbar sein können. Die unteren Anschläge können so angeordnet sein, daß das Führungsrad 24 sich um eine gewisse Höhe oberhalb des Bodens in aufgehängter Lage befindet, dabei aber unabhängig von den übrigen Teilen der Einrichtung unter dem Einfuß der Bodenunebenheiten aufwärtsgerichtete Bewegungen ausführen kann. Diese Bewegungen werden durch den oberen Anschlag begrenzt.
  • Die hintere Scheibe kann in der gleichen Weise gelagert sein und beispielsweise durch ein System von quer angeordneten Universalgelenken angetrieben werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Achsenanordnung für Kraftfahrzeuge mit Laufketten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebswelle (8) je eines Führungsrades der Laufketten (i i) aufnehmende Achse (7) derart im Fahrzeugrahmen aufgehängt ist, daß sie nicht zur Lastaufnahme dient und die Fahrzeuglast durch eine besondere Achse (i) und Tragrollen auf die Laufketten. übertragen wird.
  2. 2. Achsenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragachse (7) im Fahrzeugrahmen so aufgehängt ist, daß sie sich unter Einwirkung von Bodenunebenheiten auf die Laufketten senkrecht bewegen kann.
  3. 3. Achsenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Achse und Rahmen Polster (2o) eingeschaltet sind.
  4. 4. Achsenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragachse (7), der Antriebswelle (8) und am Fahrzeugrahmen Streben angeordnet sind, die durch Blattfedern miteinander verbunden sind.
DEK86443D 1920-08-28 1921-08-28 Achsenanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit Laufketten Expired DE406478C (de)

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