DE40432C - Rührscheiben an Düngerstreumaschinen - Google Patents

Rührscheiben an Düngerstreumaschinen

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Publication number
DE40432C
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DE
Germany
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fertilizer
box
seed
fertilizer spreaders
trouser
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40432D
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English (en)
Original Assignee
V. jouza in Pecek, Böhmen
Publication of DE40432C publication Critical patent/DE40432C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/06Seeders combined with fertilising apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45; Landwirthschaftliche Geräthe.
VACLAV JOUZA in PECEK (Böhmen; Rührscheiben an Düngerstreumaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ein selbstthätig regelmäfsiges Beimischen von Kunstdünger zum Samen während des Säens. Ueber dem Samenkasten ist demgemäfs ein Düngerkasten mit selbstthätiger Streuvorrichtung angebracht, aus welchem durch combinirte Hosentrichter der Kunstdünger in gewünschter Menge in die Samentrichter einfällt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Düngerkasten mit Düngerstreuvorrichtung, auf der Säemaschine gelagert, im Querschnitt,
Fig. 2 denselben in Hinteransicht und Längsschnitt,
Fig. 3 eine Oberansicht des Kastens,
Fig. 4 eine Seitenansicht,
Fig. 5 einen Hosentrichter in Vorderansicht, Fig. 6 denselben im Grundrifs,
Fig. 7 in Vorderansicht und Längsschnitt,
Fig. 8 in Seitenansicht und im Querschnitt,
Fig! 9 eine DUngerscheibe, in der Achsenrichtung gesehen, .-,
Fig. 10 in der Richtung ε-ε2,
Fig. 11 in der Richtung E1-E3,
Fig. 12 im Schnitt durch Cp3-Cp1 und
Fig. 13 im Schnitt durch φ-φ2.
Ueber dem Samenkasten A befindet sich der Düngerkasten B von trichterförmigem Querschnitte. Die Lage der Aufsenwand ergiebt sich als Fortsetzung der Wand des Samenkastens. Am Boden des Düngerkastens dreht sich eine horizontale, mit Scheibenrädchen f versehene Welle w, welche ähnlich wie die Samenwelle getrieben wird. Die Scheibenrädchen f haben die Gestalt eines nach zwei zu einander senkrechten Richtungen ^verbogenen Hutschirmes, und jede dieser Scheiben trägt vier gleich weit von einander entfernte tiefe Einschnitte ε E1 ε.2 ε3, Fig. 9 bis 13.
Ueber der Welle w ist eine zu dieser parallele Welle W1 gelagert, welche aufserhalb des Düngerkastens einen geschlitzten Hebel h trägt, Fig. 2 und 4, welcher von einer aufserhalb des Kastens angebrachten und sich während des Fahrens drehenden Kurbel k in schwingende Bewegung versetzt wird, indem der Kurbelzapfen Z in dem Hebelschlitze gleitet. Auf der Welle »>, ist über jedem Scheibenrade f je eine unten verzweigte, senkrechte Eisenstange i eingenietet, Fig. 2, wodurch ein beim Fahren hin- und herschwingender Rechen im Düngerkasten gebildet ist, was ein besseres Nachsacken des Düngers zur Folge hat.
Zeitweise kann durch ein breites Blechmesser im Düngerkasten nachgeholfen . werden, was der die Säemaschine immer begleitende Arbeiter besorgt. ;
Zum Reguliren der mit dem Samen ausfallenden Düngermenge dient der Linealschieber b, Fig. 2, welcher sämmtliche Oeffnungen n der Kastenwand auf einmal öffnet oder verschliefst. Derselbe wird durch Hebel α und Handgriff c verstellt und ist mit ähnlich gestellten Oeffnungen versehen wie die Oeffnungen n. Aufserdem ist bei jeder solchen Oeffnung am Linealschieber b ein kleiner Drehschieber u angebracht, so dafs jede dieser Oeffnungen für sich beliebig theilweise oder ganz verschlossen werden kann.
Die Rinnen r befinden sich oberhalb der Samentrichter s und sind so angeordnet, dafs •jede Oeffnung η in die Mitte zwischen zwei
benachbarte Samentrichter zu liegen kommt; die Verbindung wird mittelst eines blechernen Hosentrichters g hergestellt. Besitzt die Säemaschine eine ungerade Anzahl Samentrichter, so mufs an einer Stelle statt dieses Hosentrichters ein einfaches Blechrohr eingeschoben werden, welches sich von diesem Hosentrichter nur dadurch unterscheidet, dafs es unten nicht verzweigt ist. An der Stelle, wo die Rinne r mündet, ist an jedem Hosentrichter ein rundes Loch ο angebracht, um das Einfallen beobachten zu können. An der Verzweigung jedes Hosentrichters befindet sich eine Klappe ρ aus Blech, Fig. 5 bis 8, welche sich von aufsen mittelst des ihre Achse bildenden und herausragenden Drahtes nach rechts oder links umstellen läfst, sonst aber in jeder Zwischenlage stehen bleibt, da an der hinteren Seite ihrer Achse ein kleines Blechplättchen q federnd angebracht ist, Fig. 8. Durch diese Einrichtung ist es ermöglicht, nicht nur beliebige Mengen Kunstdünger dem Samen regelmäfsig und selbstthätig beim Säen beizumischen, sondern auch die Saatenreihen nach Bedarf beliebig in einfacher Weise zu combiniren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Düngerstreumaschinen die Rührscheiben_/, Fig. 9 bis 13, welche aus mehreren zur Drehrichtung abwechselnd geneigten und von einander durch kantige Einschnitte ε E1 ε2 ε3 getrennten Flügeln φ φχ φ2 φ3 bestehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40432D Rührscheiben an Düngerstreumaschinen Expired - Lifetime DE40432C (de)

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