DE404284C - Verfahren zum Vorbereiten der Einlageblaetter fuer Zigarrenwickel - Google Patents

Verfahren zum Vorbereiten der Einlageblaetter fuer Zigarrenwickel

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DE404284C
DE404284C DESCH69138D DESC069138D DE404284C DE 404284 C DE404284 C DE 404284C DE SCH69138 D DESCH69138 D DE SCH69138D DE SC069138 D DESC069138 D DE SC069138D DE 404284 C DE404284 C DE 404284C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/18Other treatment of leaves, e.g. puffing, crimpling, cleaning

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. OKTOBER 1924
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M404284 KLASSE 79 b GRUPPE 1
(Sch 6gi3#Illfrgb)
' Peter August Eduard Scheer in Hamburg. Verfahren zum Vorbereiten der Einlageblätter für Zigarrenwickel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1923 ab.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zug beim Rauchen von Zigarren oder Zigarillos zu verbessern. Es wird vielfach als Übelstand empfunden, daß Zigarren häufig nicht genügend Luft haben. Dies tritt insbesondere häufig in die Erscheinung bei dünnen oder abgeschrägten Fassons mit spitzen Einschlägen, wenn mehrere Arbeiter dieselbe Sorte anfertigen. Schon eine durch Witterungsumschlag her-
vorgerufene geringe Feuchtigkeit der Einlagetabake genügt, um diesen Mangel herbeizuführen, zumal, wenn die Zigarren frisch verpackt und gepreßt werden. Dieser Übelstand wird nach vorliegender Erfindung dadurch behoben, daß die die Einlage bildenden Tabakblätter vor Zerschneiden und Zusammenlegen zu Wickeln in eine wellige Form gebracht werden. Dies geschieht dadurch, ίο daß die Tabakblätter zwischen gerillte, derart zueinander passende Platten gelegt werden, daß die Erhabenheiten der einen Platte sich in die Rillen der anderen Platte hineinlegen. Die Platten werden zweckmäßig da-, 15 durch gebildet, daß kantige Stäbe übereck nebeneinander zu einem Rahmen oder einer Platte zusammengelegt und miteinander verbunden werden. Die Tabakblätter kommen in noch feuchtem Zustande zwischen die so gestalteten Platten, werden durch Zusammendrücken der Platten in eine wellige Form gebracht und in diesem Zustande so lange sich selbst überlassen, bis sich ein genügendes Austrocknen ergibt, so daß die Blätter ihre Wellenform beibehalten. Ein Zerschneiden der Blätter erfolgt alsdann in der Längsrichtung der Tabakblätter je nach Bedarf für die Herstellung. Die von derartigen gewellten Blättern zusammengelegten Wickel von Zigarren o. dgl. besitzen im Innern ein ausgeprägtes Luftkanalsystem, das den Zug und somit auch das Aroma wesentlich verbessert; auch ein vollkommen gutes Rundbrennen der Zigarren wird bierdurch gewährleistet. Man hat bereits zum gleichen Zwecke die Rippen der Tabakblätter zwischen gerieften Walzen mit Wellungen versehen, um dadurch Luftkanäle zu schaffen. Neu ist demnach die Übertragung dieser Wellung auf das ganze Blatt.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung dargestellt, mit deren Hilfe das Verfahren ausgeführt werden kann. Abb. 1 zeigt den Grundriß einer gerillten Platte, Abb. 2 den Querschnitt mehrerer aufeinanderliegender ; gerillter Platten in einer Lage, wie sie benutzt werden sollen, und die Abb. 3 bis 5 abgeänderte Ausführungsformen der Preßplatten. Die Platten α werden in der Weise ausgeführt, daß eine Anzahl von Stäben b, die I zweckmäßig eine quadratische Querschnitts- j form besitzen, auf den Ecken stehend neben- ■ einander durch Drähte oder Metallbänder c \ miteinander verbunden werden. Die unterste !
j Platte kann aus Stäben d zusammengesetzt j sein, die nur oben dachförmig abgeschrägt sind. Zunächst werden auf die unterste Platte die Tabakblätter mit ihrer Mittellinie j in Richtung der Rillen aufgelegt, und zwar in feuchtem Zustande, worauf dann die zweite Platte derart aufgelegt wird, daß die unteren Erhabenheiten in die Rillen der unteren Platte eingreifen können. In derselben Weise werden auf der zweiten Platte weitere Tabakblätter aufgelegt und alsdann eine dritte Platte gleichfalls mit ihren unteren Erhabenheiten in die Rillen der vorhergehenden Platte gelegt (Abb. 2). Die Zahl der aufeinanderzulegenden Blätter ist beliebig; auch die Zahl der zu verwendenden Preßplatten ist unbeschränkt, denn man kann so viele Platten aufeinanderlegen, als man jeweilig braucht, um das nötige Quantum Einlage vorzubereiten. Bei dem Aufeinanderlegen der Tabakblätter und deren gemeinsamen Trocknen werden diese nochmals unter der Pressung einen leichten Gärungsprozeß durchmachen, der Brand, Eigenschaft und Aroma günstig beeinflußt. Das Ganze wird dann einem Druck ausgesetzt und so lange sich selbst überlassen, bis die Blätter genug ausgetrocknet sind, worauf die Vorrichtung auseinandergenommen wird und die Blätter zur Herstellung von Wickeln verwandt werden können.
Die Stäbe können auch eine andere Querschnittsform erhalten, beispielsweise die in den Abb. 3, 4 und 5 gezeigte. Auch können die gerillten Platten dadurch gebildet werden, daß in Bretter oder andere Platten Rillen eingeschnitten werden, wobei die Erhöhungen oder Rillen entweder scharfkantig oder abgerundet sein können. Von Wichtigkeit ist nur, daß mit Hilfe derartiger Preßplatten die Tabakblätter die gewünschte wellige Form erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Vorbereiten der Einlageblätter für Zigarrenwickel, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakblätter zwischen geriffelten Platten, deren Erhabenheiten der einen Platte in die Vertiefungen der anderen Platte eingreifen, in feuchtem Zustande gepreßt und in dieser Presse so lange belassen werden, bis die Blätter austrocknen und die so gewonnene Wellung beibehalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH69138D 1923-12-16 1923-12-16 Verfahren zum Vorbereiten der Einlageblaetter fuer Zigarrenwickel Expired DE404284C (de)

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