DE40413C - Bleistifthalter - Google Patents

Bleistifthalter

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Publication number
DE40413C
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DE
Germany
Prior art keywords
pencil
vessel
guide tube
sleeve
holder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40413D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BETCHE in Charlottenburg, Uhlandstr. 2, und H. V. KROTT-NAURER in Berlin
Publication of DE40413C publication Critical patent/DE40413C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine Flüssigkeit, eine breiartige Masse oder ■eine feinkörnige Substanz, welche einen gröfseren Behälter anfüllt, wird durch Druck gezwungen, in ein enges, dem Bleistift zur Führung dienendes Rohr einzutreten und einen Kolben mit dem Bleistift vorzuschieben.
Der Bleistift ruht hierbei in jeder Lage auf einer festen Unterlage, kann also beim Arbeiten nicht unbeabsichtigt in den Halter zurückgleiten, während das schwach federnde Mundstück des Führungsrohres das Herausfallen des Bleistiftes verhindert.
Der Mechanismus des Bleistifthalters ist somit einfach und kann nicht leicht versagen. Da ferner der Druckbehälter nur denselben Inhalt wie das Führungsröhrchen zu haben braucht, der Inhalt des letzteren aber nur klein ist, . wohingegen der Querschnitt des Druckbehälters gröfser als derjenige des Führungsröhrchens ist, so wird der Bleistifthalter durch Anfügen des Druckbehälters nur wenig länger als der benutzte Bleistift.
Die Fig. ι bis 7 beiliegender Zeichnung zeigen den Bleistifthalter in verschiedenen Ausführungen, theils im Längsschnitt, theils in der Ansicht.
Der Bleistifthalter nach Fig. 1 und 2 besteht aus der Hülse A, dem inneren Führungsrohr B mit Kolben α und dem Gefä'fs C zur Aufnahme der Druckmasse nebst Verschraubung D. Die Mündung des Führungsrohres -B ist geschlitzt und schwach federnd, so dafs der im Innern des Röhrchens befindliche Bleistift am Herausfallen gehindert wird. Am unteren Ende des Führungsröhrchens B ist das im Mittelpunkt durchbohrte Bodenstück b befestigt, über welches das seiner ganzen Länge nach mit Innengewinde versehene Gefäfs C geschraubt ist. Die Verschraubung D ist über die Hülse A geschoben, auf das Gefäfs C geschraubt und stellt den wasserdichten Abschlufs des Innern her.
Ist nun Gefäfs C mit der Druckmasse, z. B. einer Flüssigkeit, gefüllt und Kolben a in das Führungsrohr B eingesetzt, und wird nun das Gefäfs C über das Bodenstück b hinweg geschraubt, so dringt die Flüssigkeit in Röhrchen B ein, den Kolben a hierbei vor sich herschiebend, worauf der auf dem Kolben ruhende Bleistift mehr und mehr aus dem Halter heraustritt. Hierbei ist zu bemerken, dafs der Bleistift nicht nur um so viel aus dem Halter hervortreten wird, als Gefäfs C über Bodenstück b geschraubt wird, sondern der Stift wird um so viel hervortreten, als die aus dem Gefäfse C verdrängte Flüssigkeit Platz beansprucht. Da nun aber, wie eingangs erwähnt, der Querschnitt des Behälters C bedeutend gröfser als derjenige des Führungsrohres ist, so wird auch die Hubhöhe des Kolbens und mit ihm diejenige des Bleistiftes bedeutend gröfser als die Vorbewegung des Gefäfses C sein. Das Wesentliche bei der geschilderten Einrichtung ist also nicht die hydraulische Kraftübertragung zur Bewegung des Bleistiftes, sondern die Verwandlung der kurzen linearen Bewegung des Behälters C in eine grofse Hubhöhe des Bleistiftes durch Vermittelung der Flüssigkeit oder sich ähnlich ver-
haltender Massen. Soll der Bleistift in den Halter zurückbefördert werden, so wird das Gefäfs C wieder zurückgeschraubt. Ein leichter Druck auf das vorstehende Ende des Bleistiftes genügt dann, um letzteres 'wieder in das Führungsrohr zurückzuschieben.
In Fig. 2 ist ein Bleistifthalter dargestellt, bei dem statt des mit Innengewinde versehenen Gefäfses C ein solches mit innen und aufsen glatten Wandungen Verwendung findet. Das Bodenstück des Führungsröhrchens B ist hier mit dem Dichtungsringe c versehen, so dafs beim Ueberschieben des Gefäfses C über Hülse A die Flüssigkeit wiederum von unten in das Führungsrohr B gelangt und das Blei in die Höhe schiebt. Beim Zurückziehen des Gefäfses C1 geht der im Innern des Röhrchens B befindliche Kolben mit zurück oder wird mit dem Bleistift zurückgeschoben. Das unbeabsichtigte Zurückgehen des Bleistiftes bei vorgeschobenem Gefäfs C' wird durch die Reibung zwischen Dichtungsring c und Gefäfs C l verhindert; wird jedoch hierfür" noch eine besondere Sicherung gewünscht, so kann die in Fig. 3 als Beispiel dargestellte Anordnung Anwendung finden. Das Gefäfs C' ist hier mit federnden Sperrhaken d ausgestattet, welche beim Vorschieben des Gefäfses C1 in Einschnitte der Hülse A einklinken und so die jeweilige Stellung sichern. Soll nun Gefäfs C1 wieder zurückgezogen werden, so wird vorher der lose auf Hülse A sitzende und unter den Sperrfedern d liegende Ring E zurückgezogen, dadurch werden die Federn d ausgeklinkt und Gefäfs Cl kann leicht zurückgezogen werden.
An Stelle der Sperrfedern d kann auch an dem oberen Ende der Hülse A eine Klemmhülse F, Fig. 4, der bekannten Art benutzt werden, die, nach dem Verschieben des Bleistiftes durch Gefäfs Cλ niedergeschraubt wird und das Mundstück des Führungsrohres B zusammendrückt.
Bringt man innerhalb des Gefäfses C 1 eine Schraubenfeder an, welche beim Vorschieben des Gefäfses zusammengedrückt wird, so fällt das sonst nothwendige Zurückziehen des Gefäfses C1 fort, da dieses dann selbstthätig erfolgt. Nach dem Lösen der Klemmhülse F
fällt dann der Bleistift in das Führungsrohr B zurück.
Bei den geschilderten Einrichtungen wird das Vorschieben des Bleistiftes durch Vorschieben des Gefäfses C bezw. C l bewirkt, während das Führungsrohr B mit der Hülse A fest verbunden war. In Fig. 5 ist die Umkehrung dieser Anordnung gezeigt, indem hier Hülse A mit dem Gefäfs C1 fest verbunden ist, während das Führungsrohr B verschoben wird. Das Führungsrohr ist an seinem oberen Theil mit Gewinde versehen, während die Mutterschräube F1 in der Hülse A drehbar gelagert ist.
Wird nun die Mutterschraube jF1 gedreht, so bleibt sie zwar an ihrem Platz, schraubt dabei aber das Führungsfohr B in das Gefäfs C1 hinein, so dafs die unter dem Dichtungsring c befindliche Flüssigkeit in das Röhrchen B eindringt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Bleistifthalter sind die Dichtungen ganz fortgefallen und ist der starre Behälter C1 durch einen nachgiebigen, z. B. einen Gummisack C2 ersetzt. Dieser Gummisack ist mit der Flüssigkeit gefüllt und Behälter C1 dient nur als Schutzhülle.
Fig. 7 zeigt einen Bleistifthalter, bei dem Hülse A und Gefäfs C1 ein einziges Stück bilden und aufserdem eine weitere Abänderung in der Druckerzeugung getroffen ist. Das Führungsrohr B ist wie in Fig. 5 mit Gewinde versehen, jedoch wird die Mutterschraube F1 nicht wie. in Fig. 5 am Platz gehalten, sondern bei der Drehung in die mit Gewinde versehene Hülse A hineingeschraubt. Die Folge dieser Anordnung ist die, dafs Schraubenmutter F1 nur den halben Weg derjenigen Strecke zurückzulegen hat, den das Rohr B bis zum Boden der Hülse A durchlaufen mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Bleistifthaltern die Combination des Führungsrohres B für den Bleistift mit einem Druckgefäfs/C C1 G2J derart, dafs bei. der Bewegung eines dieser Theile relativ zum anderen die in dem Drückgefäfs enthaltene Masse in das Führungsrohr hineingedrückt wird und den in letzterem befindlichen Bleistift aus dem Halter hervorschiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40413D Bleistifthalter Expired - Lifetime DE40413C (de)

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