DE4033151C2 - Binokulares Fernglas - Google Patents

Binokulares Fernglas

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fernglas der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art, das aus der DE 39 29 825 C1 bekannt ist. Sie be­ trifft insbesondere einen Scharfeinstellmechanismus für derartige zweiäugige Ferngläser, welcher eine Scharf­ einstellung durch Verstellen der Objektivlinsen dieser beiden Fernrohrsysteme, deren optische Achsen zueinan­ der parallel angeordnet sind, entlang dieser optischen Achsen ermöglicht; sie betrifft insbesondere einen Scharfeinstellmechanismus, welcher eine verbesserte Handhabung bei gleichzeitig vereinfachtem Aufbau ge­ währleistet.
Im allgemeinen sind Ferngläser mit zwei optischen Fern­ rohrsystemen, deren Achsen zueinander parallel angeord­ net sind, mit einem Scharfeinstellmechanismus versehen, mit dem die Okulare des rechten und linken Fernrohrsy­ stems gleichzeitig in Richtung von deren optischer Achse verstellt werden können, sowie mit einem Ein­ stellmechanismus zum Ausgleich eines Dioptrie-Unter­ schiedes, mit welchem eines der beiden Augenanlagestüc­ ke einzeln verstellt werden kann. Eine sogenannte Dioptrie-Einzeleinstellung wird in der weiter unten be­ schriebenen Weise ausgeführt, indem ein Dioptrie-Unter­ schied der Augen eines Benutzers korrigiert wird. Der Einstellmechanismus zum Ausgleich eines Diop­ trie-Unterschiedes gleicht den Dioptrie-Unterschied des rechten und linken Auges des Benutzers aus; der Scharfeinstellmechanismus führt eine Scharfeinstel­ lung durch, nachdem der Dioptrie-Unterschied ausgegli­ chen wurde.
Wenn bei zweiäugigen Ferngläsern die Objektivlinsen zweier parallel angeordneter optischer Fernrohrsysteme an der gleichen Stelle in der Längsrichtung ihrer op­ tischen Achsen fixiert sind, kann jedoch noch ein Posi­ tionsunterschied des rechten und linken Augen­ anlagestücks bzw. des rechten und linken Okulars durch einen Unterschied der Brennweiten der beiden Objek­ tivlinsen infolge eines Fertigungsfehlers verursacht werden. Das Augenanlagestück steht dann auf der Seite, auf der sich die Objektivlinse mit der längeren Brennweite befindet, entlang der optischen Achse mehr vor. In diesem Fall wird die dem vorstehen­ den Augenanlagestück entsprechende Objektivlinse durch Einsetzen eines Abstandsringes nach vorne in eine Posi­ tion versetzt und dort fixiert, bei welcher das rechte und linke Augenanlagestück entlang der optischen Achsen sich an der gleichen Stelle befinden. Im folgenden wird diese Einstellung als Einstellung einer Differenz der Augenanlageposition bezeichnet. Verschiedene Arten von Abstandsringen mit unterschiedlichen Dicken werden vor­ bereitet und ein Monteur sucht aus diesen in Überein­ stimmung mit dem Betrag, um den das Augenanlagestück infolge eines Unterschiedes der Brennweiten der Objek­ tivlinsen vorsteht, einen geeigneten Abstandsring aus und setzt diesen ein.
In jüngerer Zeit sind zweiäugige Ferngläser mit paral­ lelen Fernrohrsystemen vorgeschlagen worden, bei denen die Objektivlinsen einen unveränderlichen Abstand zwi­ schen ihren optischen Achsen aufweisen, wobei die opti­ sche Achse der Objektivlinsen jedes der optischen Fern­ rohrsysteme durch ein sogenanntes Porro-Prisma exzen­ trisch zur optischen Achse des zugehörigen Okulars an­ geordnet ist und wobei das Porro-Prisma als Umkehrpris­ ma dient und zwischen der Objektivlinse und dem Okular angeordnet ist; ein Augenanlagestück wird um die Achse der Objektivlinse geschwenkt, so daß eine Einstellung auf den jeweiligen Augenabstand möglich ist. Bei diesem Fernglastyp ist ein Scharfeinstellmechanismus den Ob­ jektivlinsen zugeordnet, bei denen der Abstand zwischen den optischen Achsen nicht verändert wird; es ist näm­ lich einfacher, den Scharfeinstellmechanismus den Ob­ jektivlinsen zuzuordnen, bei denen der Abstand zwischen den optischen Achsen nicht verändert wird verglichen mit einer Zuordnung des Einstellmechanismus zu den Au­ genanlagestücken, die schwenkbar angeordnet sind, um den Abstand zwischen ihnen einzustellen.
Eine Scharfeinstellung wird deshalb durch Verstellen der Objektivlinsen längs ihrer optischen Achse durchge­ führt.
Wenn jedoch eine Scharfeinstellung durch Verstellen der Objektivlinsen in der oben beschriebenen Weise durchge­ führt wird, entsteht das Problem, daß der Aufbau des Fernglases im Bereich der Objektivlinsen sehr kompli­ ziert und das Einstellen der Differenz der Augenanlage­ positionen durch Einstellen der Position der Objektiv­ linsen schwierig ist und besondere Fähigkeiten ver­ langt, da darauf geachtet werden muß, daß die Oberflächen der Linsen nicht durch Fett verschmutzt werden, welches sich an den Führungsflächen der Objek­ tivlinsenrahmen befindet, um eine Leichtgängigkeit die­ ser Objektivlinsenrahmen sicherzustellen, wenn eine Scharfeinstellung durchgeführt wird.
Außerdem haben zweiäugige Ferngläser der beschriebenen Art zwei Arten von Einstellmechanismen, nämlich einen Mechanismus zum Ausgleichen eines Dioptrie-Unterschie­ des und einen Mechanismus zum Ausgleichen der Differenz der Augenanlagepositionen, die optisch gleiche Mecha­ nismen darstellen, so daß es an sich sinnlos ist, beide Mechanismen vorzusehen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fernglas der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art mit einem verbesserten Scharfeinstellmechanismus zu schaffen, welcher auch eine Funktion zum Ausgleichen eines Dioptrie-Unterschiedes und eines Unterschiedes der Augenanlagepositionen hat, wobei der Aufbau und der Scharfeinstellvorgang sowie die Bedienung einfach sein sollen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzei­ chen des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in die­ ser Zeichnung dargestellt und im folgenden näher be­ schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Drauf­ sicht auf ein zweiäugiges Fernglas mit einem Scharfeinstellmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Drauf­ sicht auf ein zweiäugiges Fernglas mit einem abgewandelten Scharfein­ stellmechanismus;
Fig. 5 einen Längsschnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4.
Das in diesen Figuren dargestellte Fernglas hat zwei optische Fernrohrsysteme 10, und zwar ein rechtes Fern­ rohrsystem 10R und ein linkes Fernrohrsystem 10L. Jedes der optischen Fernrohrsysteme 10 verwendet ein Porro- Prisma als Umkehrprisma und hat ein Augenanlagestück 12 (12L, 12R), das jeweils um einen bestimmten Betrag exzentrisch zur optischen Achse OA der Objektivlinsen angeordnet ist; die Objektivlinsentuben 13 (13L, 13R) der optischen Fernrohrsysteme sind verschiebbar und drehbar in Lagerausnehmungen 21 (21L, 21R) angeord­ net, die parallel zueinander in einem Verbindungs- und Halteteil 20 ausgebildet sind. Jedes der optischen Fernrohrsysteme 10L, 10R hat Objektivlinsen, deren op­ tische Achsen OA zueinander parallel liegen und die so im Verbindungskörper 20 angeordnet sind, daß sie um die jeweils zugeordnete optische Achse OA verdrehbar sind.
Die Drehbewegung der Objektivlinsen der beiden opti­ schen Fernrohrsysteme 10L, 10R um die zugeordneten op­ tischen Achsen sind über einen nicht dargestellten Kopplungsmechanismus miteinander gekoppelt; die gekop­ pelte Drehbewegung verändert den Abstand zwischen den beiden Augenanlagestücken 12L, 12R, so daß eine Ein­ stellung auf den Augenabstand des Benutzers möglich ist.
In die Objektivlinsentuben 13L, 13R sind Linsenrahmen 14L, 14R jeweils mit den Objektivlinsen 11 so einge­ setzt, daß sie in Richtung der optischen Achsen OA ver­ schiebbar sind.
Ein Scharfeinstellmechanismus, welcher eine Einstell­ funktion für die Augenanlageposition sowie eine Ein­ stellfunktion für den Ausgleich eines Dioptrie-Unter­ schiedes ausführen kann, ist im mittleren oberen Be­ reich des Verbindungskörpers 20 zwischen den optischen Fernrohrsystemen 10L, 10R bzw. den Lagerausnehmungen 21L, 21R angeordnet.
Der in Fig. 2 und 3 Scharfeinstellmechansimus enthält einen Schlitten 31, welcher als Objektivlinsenverstellglied dient und in einer dafür vorgesehenen Ausnehmung 22 so angeordnet ist, daß er um einen bestimmten Betrag parallel zur optischen Achse OA der Objektivlinse 11 verstellbar ist; ein Drehglied in Form einer Stellmutter 23 ist am Verbindungs- und Halteteil 20 gelagert und der Schlitten 31 wird durch die Stellmutter 23 betätigt.
Der Schlitten 31 hat einen Betätigungsarm 31A, welcher an dem an einer Seite, im vorliegenden Ausführungsbei­ spiel an der linken Seite, angeordneten Linsenrahmen 14L des optischen Fernrohrsystems 10L angreift und mit dem Schlitten 31 einstückig ausgebildet ist; er hat ferner eine Scharfeinstellschraube 31B, die ebenfalls einstückig mit ihm ausgebildet ist und an der hinte­ ren, dem Augenanlagestück 12 zugewandten Seite von ihm absteht, sowie einen Führungsvorsprung 31C, welcher an der Unterseite im Bereich des hinteren Endes des Schlittens 31 angeordnet ist und verschiebbar in eine Füh­ rungsnut 22A eingreift, die am Boden der Aufnahmeaus­ nehmung 22 parallel zur optischen Achse OA der Objek­ tivlinse ausgebildet ist.
Die Scharfeinstellschraube 31B ist im Gewindeeingriff mit dem Innenumfangsgewinde der Stellmutter 23, welche drehbar im Verbindungs- und Halteteil 20 gelagert und mittels eines Flansches 23-1 in Richtung der Drehachse fixiert ist; der Schlitten 31 wird längs der Führungs­ nut 22A parallel zur optischen Achse OA der Objektiv­ linse durch Verdrehen der Stellmutter 23 verstellt.
Eine Einstellwelle 34, die in einem mittleren Bereich des vorderen Endes ein Außengewinde 34A hat, ist auf dem Schlitten 31 gelagert, wobei das Vor­ derende der Einstellwelle 34 von der Vorderwand 31D des Schlittens 31 gehalten wird und das hintere Ende dreh­ bar und konzentrisch durch die Scharfeinstellschraube 31B hindurch geführt ist.
Ein zweiter Schlitten in Form eines verstellbaren Betätigungsarms 32, welcher am Linsen­ rahmen 14R des rechten optischen Fernrohrsystems 10R angreift, ist mit dem Außengewinde 34A der Einstellwelle 34 im Gewindeeingriff.
Der verstellbare Betätigungsarm 32 steht mit dem Schlitten 31 über einen Führungsvorsprung 32A im Ein­ griff, welcher von dessen Unterseite absteht und in die Führungsnut 31E eingreift, die sich am Schlitten 31 in einer Richtung parallel zur Verstellrichtung des Schlittens erstreckt, d. h. parallel zur optischen Achse OA der Objektivlinse, so daß der verstellbare Betäti­ gungsarm 32 durch eine Drehung der Einstellwelle 34 re­ lativ zum Schlitten 31 um einen vorgegebenen Betrag in derselben Richtung wie der Schlitten 31 selbst verstellt wird.
Der Schlitten 31 hat demnach den mit ihm einstückig ausgebildeten Betätigungsarm 31A, welcher von ihm absteht und in den Linsenrahmen 14L des auf einer Seite desselben angeordneten optischen Fernrohr­ systems 10L eingreift, und er trägt den relativ ver­ stellbaren Betätigungsarm 32, welcher ebenfalls von ihm absteht und mit dem Linsenrahmen 14R des auf seiner anderen Seite angeordneten optischen Fernrohrsy­ stems eingreift; er ist parallel zur optischen Achse OA der Objektivlinse durch Verdrehen der Stellmutter 23 verstellbar.
Wie Fig. 2 zeigt, greifen der Betätigungsarm 31A und der relativ verstellbare Betätigungsarm 32 jeweils in eine Eingriffsnut 14A der Linsenrahmen 14L, 14R durch Durchgriffsöffnungen 13A hindurch ein, welche an den Objektivlinsentuben 13L, 13R ausgebildet sind; auf diese Weise können die Linsenrahmen 14L, 14R zusammen mit den Objektivlinsen ebenfalls in den Objektivlinsen­ tuben 13L, 13R verstellt werden. Es sei bemerkt, daß ein Verstellhub des verstellbaren Betätigungsarmes 32 relativ zum Schlitten 31, welcher durch eine Drehung der Einstellwelle 34 bewirkt wird, auf einen vorgegebe­ nen Betrag (beispielsweise 1,5 mm) festgelegt ist, wel­ chen man durch Addition eines Einstellbetrages für die Differenz einer Augenanlageposition (beispielsweise ± 1 mm) nach der Montage des Fernglases sowie eines Einstellbetrages erhält, welcher für den Ausgleich eines Dioptrie-Unterschiedes erforderlich ist (beispielsweise ± 0,5 mm).
Ein in Fig. 3 erkennbarer konischer Abschnitt 34B ist am hinteren Ende der Einstellwelle 34, welches aus der Scharfeinstellschrau­ be 31B heraus ragt, ausgebildet; ein Drehbetätigungsknopf 35 ist auf den konischen Abschnitt 34B aufgesetzt und durch eine Schraube 36 fixiert. Ein Einstellring 37 für den Einstellbereich des Dioptrie-Unterschiedes ist auf das hintere Ende der Scharfeinstellschraube 31B aufge­ schraubt; ein Drehanschlag 37A steht von der dem Ein­ stellknopf 35 zugewandten Rückseite des Drehbetätigungsringes 37 ab und erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen vorgegebenen Winkelbereich; ein Drehbegrenzungsanschlag 35A, welcher mit dem Drehanschlag 37A zusammenwirkt, steht an einer Seite des Drehbetätigungsknopfes 35 vor. Es sei bemerkt, daß der Drehanschlag 37A des Einstellsringes 37 für den Einstellbereich des Dioptrie-Unterschiedes und der Drehbegrenzungsanschlag 35A des Drehbetätigungsknopfes 35 so angeordnet sind, daß ein Drehbereich des Drehbetätigungsknopfes 35, in welchem der Drehbegrenzungsan­ schlag 35A am Drehanschlag 37A nicht anliegt, gerade einem Drehwinkel entspricht, welcher erforderlich ist, einen Dioptrie-Unterschied mittels der Einstellwelle 34 zu regulieren (das entspricht einem Drehwinkel der Ein­ stellwelle 34, durch den der verstellbare Betätigungs­ arm 32 relativ zum Schlitten 31 um einen Betrag ver­ stellt wird, der nötig ist, um einen Dioptrie-Unter­ schied auszugleichen, beispielsweise ± 150° bis 300°).
Mit einem Scharfeinstellmechanismus der beschriebenen Art kann durch Drehung des Drehgliedes 23 der Schlitten 31 parallel zur optischen Achsen OA der Objektivlinsen verstellt werden, so daß die Linsenrahmen 14L, 14R, die jeweils die Objektivlinsen 11 der optischen Fernrohrsy­ steme 10L, 10R tragen, so verstellt werden, daß eine Scharfeinstellung durchgeführt wird; außerdem kann durch Drehen der Einstellwelle 34 die Objektivlinse 11 des rechten optischen Fernrohrsystems 10R einzeln ver­ stellt werden. Dadurch können ein Unterschied der Au­ genanlagepositionen und ein Dioptrie-Unterschied ge­ meinsam ausgeglichen werden.
Der Ausgleich eines Unterschiedes der Augenanlageposi­ tionen kann dabei so durchgeführt werden, daß der ver­ stellbare Betätigungsarm 32 relativ zum Schlitten 31 durch Verdrehen der Einstellwelle 34 verstellt und da­ durch die Objektivlinse 11 des rechten optischen Fern­ rohrsystems 10R so verstellt wird, daß die Brennpunkt­ lagen der Objektivlinsen 11 beider optischer Fernrohr­ systeme 10L, 10R auf der Seite der Augenanlagestücke 12 in der gleichen Position sind, wenn die Brennpunktlage der Objektivlinse des linken optischen Fernrohrsystems 10L als Referenz gewählt wird. Der Ausgleich eines Di­ optrie-Unterschiedes wird so durchgeführt, daß die Einstellwelle 34 entsprechend dem Dioptrie-Unterschied des rechten und linken Auges eines Benutzers verstellt wird, wobei der Dioptriewert des linken Auges des Benutzers als Referenz dient ausgehend von der Aus­ gangsbedingung, daß die Brennpunktpositionen der Objek­ tivlinsen des rechten und linken optischen Fernrohrsy­ stems 10L, 10R in gleichen Positionen liegen (d. h. von der Bedingung, bei der der Dioptrie-Unterschied gleich Null ist), so daß die Objektivlinse 11 des rechten op­ tischen Fernrohrsystems 10R verstellt wird.
Der Ausgleich eines Unterschiedes der Augenanlageposi­ tionen wird beispielsweise mit Hilfe eines Schrauben­ ziehers oder dgl. so durchgeführt, daß die Einstellwel­ le 34 bei von dieser abgenommenem Drehbetätigungsknopf 35 mit­ tels eines am hinteren Ende der Einstellwelle 34 für den Ausgleich des Dioptrie-Unterschiedes ausgebildeten Schlitzes 34C verdreht wird. Nach diesem Ausgleich wird der Drehbetätigungsknopf 35 so aufgesetzt, daß der Drehbegrenzungsanschlag 35A in der Mitte des Berei­ ches liegt, in welchem eine Verstellung des Drehbegren­ zungsanschlages 35A nicht am Drehanschlag 37A für den Ausgleich des Dioptrie-Unterschiedes anliegt (d. h. der Drehbereich, innerhalb dessen ein Dioptrie-Ausgleich stattfinden kann).
Damit kann ein nach rechts und links gleicher Drehwin­ kelbereich des Drehbetätigungsknopfes 35 und damit der Ein­ stellwelle 34 eingestellt werden. Genauer kann ein Einstellbereich für den Ausgleich eines Dioptrie-Unter­ schiedes, ausgehend von einer Mittelstellung bei einem Dioptrie-Unterschied gleich Null, gleichmäßig nach rechts und links eingestellt werden.
Mit Bezug auf die Fig. 4 und 5 wird im folgenden ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Bei diesem Ausführungsbeispiel unterscheidet sich die Anordnung der Einstellwelle 34 auf dem Schlitten 31 sowie die Anordnung des relativ verstellbaren Betäti­ gungsarms 32 auf dem an der Einstellwelle 34 angeordne­ ten Außengewinde 34A von den entsprechen­ den Anordnungen beim zuerst beschriebenen Ausführungs­ beispiel. In den Fig. 4 und 5 sind für mit dem er­ sten Ausführungsbeispiel übereinstimmende Gegenstände übereinstimmende Bezugszeichen gewählt worden.
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist das Vorderende der Einstellwelle 34 nicht auf dem Schlitten 31 gelagert; diese ist vielmehr nur an ihrem anderen Ende, d. h. mit der der Scharfeinstellschraube 31B zugeordneten Seite gelagert. Es ist nicht erforderlich, die Einstellwelle 34 an beiden Enden zu lagern, da die Einstellwelle 34 eine ausreichende Länge hat und demzufolge stabil an einem Ende gelagert werden kann. Es ist deshalb mög­ lich, die Bauabmessungen des Fernglases sehr kompakt zu halten, da es nicht erforderlich ist, die Teile zum La­ gern des Vorderendes der Einstellwelle 34 vorzusehen.
Außerdem ist die Einstellwelle 34 zwischen der Hinter­ kante des einstellbaren Betätigungsarmes 32 und der dieser Hinterkante gegenüberliegenden Vorderkante des Schlittens 31 von einem Federelement 40 umgeben. Der verstellbare Betäti­ gungsarm 32 wird durch dieses Federelement 40 in Richtung vom Schlitten 31 fort vorbelastet, so daß ein sogenann­ tes Gewindespiel zwischen dem verstellbaren Betäti­ gungsarm 32 und dem Außengewinde 34A ausgeglichen wird. Deshalb wird es möglich, den Aus­ gleich eines Dioptrie-Unterschiedes genau und ruckfrei durch Drehen der Einstellwelle 34 durchzufüh­ ren.
Mit einem Scharfeinstellmechanismus für zweiäugige Ferngläser gemäß der vorliegenden Erfindung können ein Dioptrie-Unterschied und ein Unterschied der Augenanla­ gepositionen mittels einer einzigen Einrichtung ausge­ glichen werden; das Fernglas kann einfach aufgebaut sein und ein Unterschied der Augenanlagepositionen kann in einfacher Weise ausgeglichen werden, so daß die Ein­ satzleistung des Fernglases verbessert wird.

Claims (8)

1. Binokulares Fernglas mit folgenden Merkmalen:
  • a) Ein erstes und ein zweites Fernrohrsystem (10R, 10L) mit parallel zueinander verlaufneden optischen Achsen (OA) sind über einen Verbindungskörper (20) miteinander verbunden, wobei das erste Fernrohrsystem (10L) mindestens eine entlang der optischen Achse (OA) verstellbare erste Linsengruppe und das zweite Fernrohrsystem (10R) mindestens eine entlang der optischen Achse (OA) verstellbare zweite Linsengruppe enthält;
  • b) im Verbindungskörper (20) ist ein erster (31), mit der ersten Linsengruppe gekoppelter und ein zweiter, mit der zweiten Linsengruppe gekoppelter Schlitten (32) angeordnet, die beide parallel zur optischen Achse (OA) verschiebbar sind;
  • c) am ersten Schlitten (31) ist eine Scharfeinstellschraube (31b) ausgebildet, die mit einer am Verbindungskörper (20) drehbar aber unverschiebbar gelagerten Stellmutter (23) in Gewindeeingriff steht;
  • d) der zweite Schlitten (32) ist durch eine zweite Stellschraubenanordnung mit dem ersten Schlitten (31) verbunden und zum Dioptrieausgleich gegenüber diesem verschiebbar, wobei eine Einstellwelle (34) vorgesehen ist, die an dem dem zweiten Schlitten (32) abgewandten Ende einen Drehbetätigungsknopf (35) hat und die im Bereich des dem zweiten Schlitten (32) zugewandten Endes ein Außengewinde (34A) hat, das in ein am zweiten Schlitten (32) ausgebildetes Innengewinde eingreift;
    dadurch gekennzeichnet,
  • e) die Einstellwelle (34) ist in einer parallel zur optischen Achse (OA) verlaufenden Durchgangsbohrung der Scharfeinstellschraube (31B) drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert;
  • f) der zweite Schlitten (32) ist auf dem ersten Schlitten (31) geführt;
  • g) die Stellmutter (23) für die Scharfeinstellung und der Drehbetätigungsknopf (35) für den Dioptrieausgleich sind an derselben Seite des Verbindungskörpers (20) angeordnet.
2. Fernglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitten (31) ein Führungsprofil hat, welches in eine Führungsnut (22A) des Verbindungskörpers (20) eingreift.
3. Fernglas nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitten (32) auf dem ersten Schlitten (31) über zusammenwirkende Längsführungsmittel (32A, 31E) geführt ist.
4. Fernglas nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Scharfeinstellschraube (31B) ein Einstellring (37) mit einem einen vorgegebenen Drehwinkel definierenden Drehanschlag (37A) befestigt ist, daß der Drehbetätigungsknopf (35) einen mit dem Drehanschlag (37A) zusammenwirkenden Drehbegrenzungsanschlag (35A) hat.
5. Fernglas nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbetätigungsknopf (35) am freien Ende der Einstellwelle (34) abnehmbar und in beliebigen Drehwinkellagen mit dieser verbindbar ist.
6. Fernglas nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Einstellwelle (34) mit Mitteln zum Ansetzen eines Werkzeuges für ihre Verdrehung versehen ist.
7. Fernglas nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellwelle (34) mit einem dem Drehbetätigungsknopf (35) abgewandten Ende in einer Stirnwand (31D) des ersten Schlittens (31) drehgelagert ist.
8. Fernglas nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten Schlitten (32) und einer Stützwand des ersten Schlittens (31) eine den zweiten Schlitten (32) in Verschieberichtung belastende Feder (40) für einen Gewindespielausgleich angeordnet ist.
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