DE403295C - Antriebsvorrichtung mit Druckstueck fuer den Werkzeughalter von Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung mit Druckstueck fuer den Werkzeughalter von Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen

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DE403295C
DE403295C DEW63129D DEW0063129D DE403295C DE 403295 C DE403295 C DE 403295C DE W63129 D DEW63129 D DE W63129D DE W0063129 D DEW0063129 D DE W0063129D DE 403295 C DE403295 C DE 403295C
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DE
Germany
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tool holder
shaft
pressure
pressure piece
pressure axis
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DEW63129D
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WERKZEUG MASCHINENFABRIK A SCH
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WERKZEUG MASCHINENFABRIK A SCH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

(W63129
Um bei Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen den beweglichen Schlitten oder Kolben, welcher das Werkzeug (Messer oder Stempel) trägt, mit dem Antriebshebel zu verbinden, bedurfte es bisher eines vom Hebel angetriebenen Exzenters, dessen Zapfen den Druck aufzunehmen hatte, was bei verstärktem Widerstand häufig Veranlassung zu Verbiegungen und Brüchen dieses Zapfens gab. Das Exzenter wirkte teils mittelbar, teils unmittelbar auf ein meist lose angeordnetes Druckstück oder auch Gleitstück, vielfach mit zugehörigem Rutschund Schlußlager und einer Vorrichtung, um nach ausgeführtem Vorschub des Werkzeughalters ihn wieder zurückzuführen. Die Unterbringung aller dieser Teile erfordert eine meist kostspielig herzustellende Aussparung im Werkzeughalter (Schlitten oder Kolben). War der letztere in einem Gehäuse geführt und war es notwendig, ihn herauszunehmen, so mußte der Führungsdeckel des Gehäuses abgenommen, und es mußten die Lagerringe usw. losgeschraubt werden.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, bei Antriebsvorrichtungen mit Druckstück für den in einem Gehäuse geführten Werkzeughalter von Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen die Zahl der Organe und deren Bearbeitung auf ein Mindestmaß zu beschränken, so daß für den Antrieb des Werkzeughalters nur die mit dem Antriebshebel o. dgl. verbundene Welle oder Druckachse und ein Druckstück
notwendig ist. Dabei ist die Einrichtung so getroffen, daß Verbiegungen und Brüche dieser Organe oder von Teilen derselben ausgeschlossen sind. Die Antriebsvorrichtung wird dadurch nicht nur vereinfacht und verbilligt, sondern auch betriebssicherer. Hierbei kommen insbesondere Exzenter, lose Druckstücke, Rutschund Schlußlager sowie komplizierte Schlitten- und insbesondere Kolbenaussparungen in Wegfall; außerdem aber kann der Werkzeughalter, wenn in einem Gehäuse geführt, entfernt werden, ohne daß es notwendig, Führungsdeckel, Lagerringe u. dgl. loszuschrauben.
Dies wird in der Hauptsache dadurch erreicht, daß das Druckstück mittels zwei mit ihm verbundener Drehkörper (zweckmäßig Zylinder) mit parallel verlaufenden Achsen einerseits in einer Eohrung des Werkzeughalters (Schlittens oder Kolbens), anderseits exzentrisch in einer Längsbohrung der mit dem Antriebshebel verbundenen Welle (Druckachse) drehbar gelagert ist, so daß beim Hin- und Herdrehen der letzteren der Werkzeughalter durch Vermittlung des Druckstückes zwangläufig vor und zurück geführt wird. Hierbei ist sowohl der Werkzeughalter als auch die Welle oder Druckachse neben den Bohrungen für die Drehkörper des Druckstückes auch noch mit Aussparungen versehen, welche einerseits das Einschieben des Druckstückes von der Seite und anderseits die Bewegung desselben beim Arbeiten ermöglichen. Der exzentrisch in der Welle der Druckachse gelagerte Drehkörper ist beiderseitig über dessen Breite hinaus verlängert und hintergreift mit diesen Verlängerungen den Wellen- oder Druckachsenkörper, wodurch der Werkzeughalter bei der Bewegungsumkehrung der Welle wieder mit zurückgenommen wird. Die Länge des Druckstückes einschließlich der mit ihm verbundenen Drehkörper ist so bemessen, daß es durch die Öifnung für die Welle oder Druckachse in das Werkzeughaltergehäuse von der Seite eingeführt und zunächst mit dem zurückgestellten Werkzeughalter (Schlitten oder Kolben) durch Einschieben des vorderen bzw. unteren Drehkörpers in die Bohrung des Werkzeughalters verbunden werden kann, worauf dieser mit dem Druckstück vorgeschoben und sodann die Welle oder Druckachse, zweckmäßig mit dem daran befestigten Antriebshebel unter Einführung des oberen Drehkörpers des Druckstückes in die exzentrische Bohrung der Welle oder Druckachse, in die Öffnung des Werkzeughaltergehäuses eingeschoben wird.
Die Abbildungen zeigen den Erfmdungs-
gegenstand in seiner Anwendung bei einer Blechschere mit Handhebelantrieb. Natürlich ist die gleiche Einrichtung auch bei motorischem Betrieb möglich.
Die Abb. 1 zeigt die Blechschere in Seiten-I ansicht und die Abb. 2 in Stirnansicht mit j teilweisem senkrechten Schnitt. Abb. 3 stellt j in Ansicht die Stellung des Messerschlittens beim Einführen des Druckstückes dar, wobei die Welle oder Druckachse noch nicht eingesetzt ist. Abb. 4 läßt die Stellung des Messerschlittens ersehen, bei welcher Welle oder Druckachse eingesetzt werden kann. Abb. 5 zeigt in schaubildlicher Ansicht das Druckstück, Abb. 6 in gleicher Weise die Welle oder Druckachse, während Abb. 7 einen Querschnitt durch die letztere wiedergibt.
Hierbei ist α der Ständer, b das damit verbundene Schlittengehäuse, c ist der das Messer tragende Schlitten. Er ist mit einem Ausschnitte versehen, in welchem die Welle oder Druckachse e, die in Lagerringen f des Schlittengehäuses geführt ist, sowie das Druckstück g bei ihrer Bewegung während des Arbeitens Platz haben.
Das letztere ist aus einem Stück mit den beiden Drehkörpern g1 und g2 hergestellt. Drehkörper g1 ist in der einseitig offenen Bohrung h der Welle oder Druckachse e und Drehkörper g·2 in der beiderseitig offenen Bohrung i des Schlittens c drehbar gelagert. Der die beiden Drehkörper g1 und g2 des Druckstückes g verbindende Steg ist während des Arbeitens in der Aussparung k der Welle oder Druckachse c geführt. Um das Druckstück g mit seinem Drehkörper g1 in die Welle oder Druckachse e einführen zu können, ist diese außerdem noch mit einer parallel zur Achse verlaufenden und in die Bohrung h sowohl als auch in die Aussparung k mündenden Aussparung I versehen. In ähnlicher Weise ist auch der Schlitten c mit einer in die Bohrung i mündenden Aussparung q ausgestattet, welche das Einführen des Drehkörpers g2 in die B ohrung i gestattet und dem Druckstück g bei seiner Bewegung während des Arbeitens Spielraum gibt.
W ie aus Abb. 5 ersichtlich, ist der Drehkörper g1 des Druckstückes g beiderseitig bei g3 und g4 über dessen Breite hinaus verlängert und hintergreift mit diesen Verlängerungen zu beiden Seiten der Aussparung k den Wellenoder Druckachsenkörper e, so daß bei der Rückbewegung des letzteren der Messerschlitten nach oben mitgenommen wird.
Die Länge des Druckstückes g einschließlich der beiden Drehkörper g1 und g2 ist so bemessen, daß es durch die von den Lagerringen f der Welle oder Druckachse e gebildete Öffnung m in das Werkzeughaltergehäuse b von der Seite eingeführt und mit dem Drehkörper g- in die Bohrung i des Schlittens c eingeschoben werden kann (Abb. 3). Nunmehr wird der Schlitten c in der aus Abb. 4 ersichtlichen Stellung vor- und sodann die Welle oder Druckachse e zweckmäßig mit dem an deren Zapfen η be-
festigten Antriebshebel ο unter gleichzeitiger I Einführung des oberen Drehkörpers g1 des Druckstückes' in die exzentrische Bohrung Λ : der Welle oder Druckachse e in die Öffnung m \ eingeschoben.
Die Verbindung zwischen der Welle oder Druckachse e und dem Schlitten c ist nunmehr hergestellt. Zum äußeren Abschluß der einseitig offenen exzentrischen Bohrung h der ίο Welle oder des Druckstückes e dient das lösbare Deckplättchen -p (Abb. 2), welches durch Gewindeschrauben o. dgl. rückwärts an der Welle oder Druckachse e befestigt wird und gleichzeitig die Lage derselben im Schlittengehäuse sichert.
Durch Hin- und Herführen des Handhebels ο und damit der Welle oder Druckachse e kann nun der Schlitten c mit dem Messer zwangläufig hiermit vor und zurück bzw. auf- und abwärts bewegt werden, wobei das Druckstück g in der Aussparung k der Welle oder Druckachse e sowie in der Aussparung q des Schlittens c Spielraum hat.
In umgekehrter Weise, wie oben beschrieben, können Welle oder Druckachse e und Druckstück g auch wieder herausgenommen werden, um sodann den Messerschlitten c ohne weiteres nach oben oder unten entfernen zu können.
Bei der beschriebenen Ausführungsform geht der Werkzeughalter (Schlitten) beim Rückgang über sein Gehäuse hinaus (siehe Abb. 3). Letzteres ist zu diesem Zwecke oben offen. Wird das Gehäuse aber oben geschlossen und der Werkzeughalter (Schlitten oder Kolben) lediglich im unteren Teil desselben geführt, so liegt die Welle oder Druckachse e oben und seitlich auf die ganze Tiefe des Gehäuses b an demselben an, wie in Abb. 8 und 9 in zwei senkrecht zueinander geführten Höhenschnitten einer Ausführungsform einer Stanze dargestellt. Die Eolge davon sind vor allem bessere Druckverhältnisse wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform. Der Druck wird oben und seitlich von der Wand der Bohrung für die Welle oder Druckachse auf deren ganze Tiefe gleichmäßig aufgenommen, im Gegensatz zur obenbeschriebenen Ausführungsform, bei welcher die Welle oder Druckachse zwischen den beiden Platten des Schlittengehäuses auf die ganze Tiefe des Werkzeughalters (Schlittens) frei liegt (Abb. 2). Infolgedessen sind auch, wie es hier unter Umständen vorkommen kann, Ausbiegungen der Welle oder Druckachse nach oben zwischen den beiden Platten des Werkzeughaltergehäuses und dadurch bedingte eckende, klemmende und schließlich lockernde W irkungen auf die Lagerringe /", deren Halt dadurch gefährdet wird, ausgeschlossen. Die letzteren können vielmehr ganz wegbleiben, ebenso wie unter Umständen auch der Gehäusedeckel.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Antriebsvorrichtung mit Druckstück für den Werkzeughalter von Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (g) mittels zweier mit ihm verbundener Drehkörper (g1, gz) mit parallel verlaufenden Achsen einerseits in einer Bohrung (i) des Werkzeughalters (Schlittens oder Kolbens), anderseits in einer exzentrischen Längsbohrung (K) der mit dem Antriebshebel verbundenen Welle oder Druckachse (e) drehbar gelagert ist, so daß beim Hin- und Herdrehen der letzteren der Werkzeughalter durch Vermittlung des Druckstückes zwangläufig vor und zurück geführt wird.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Welle oder Druckachse (e) als auch der Werkzeughalter (Schlitten c oder Kolben) neben den Bohrungen für die Drehkörper des Druckstückes auch noch mit Aussparungen (/, k bzw. q) versehen ist, welche einesteils das Einschieben des Druckstückes von der Seite und andernteils die Bewegung desselben beim Arbeiten ermöglichen.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß der go exzentrisch in der Welle oder Druckachse gelagerte Drehkörper (g1) des Druckstückes
(g) beiderseitig über dessen Breite hinaus verlängert ist und mit den Verlängerungen (g3, g4) den Wellen- oder Druckachsenkörper hintergreift.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Druckstückes so bemessen ist, daß es durch die Öffnung (m) für die Welle oder Druckachse (e) in das Werkzeughaltergehäuse von der Seite eingeführt und zunächst mit dem zurückgestellten Werkzeughalter (Schlitten oder Kolben) durch Einschieben des Drehkörpers (g2) in die Bohrung (i) des Werkzeughalters verbunden werden kann, worauf dieser mit dem Druckstück vorgeschoben und sodann die Welle oder Druckachse (.e) zweckmäßig mit dem daran befestigten Antriebshebel unter Einführung des Drehkörpers (g·1) in die exzentrische Bohrung (ä) der Welle oder Druckachse (e) in die öffnung des Werkzeughaltergehäuses eingeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW63129D 1923-02-09 1923-02-09 Antriebsvorrichtung mit Druckstueck fuer den Werkzeughalter von Scheren, Stanzen u. dgl. Werkzeugmaschinen Expired DE403295C (de)

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DE (1) DE403295C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2525391A1 (de) * 1975-06-06 1976-12-16 Rolf Peddinghaus Werkzeugmaschine, insbesondere kombinierte profilstahlschere und lochstanze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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