DE4023902C2 - Montagewinkel - Google Patents
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/04—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
- E04C3/11—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
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Description
Die Erfindung betrifft einen Montagewinkel zur Befestigung
und Verbindung von Schienen, bestehend aus einem flachen, im
wesentlichen rechtwinklig-dreieckigen Grundkörper mit sich
längs der Katheten erstreckenden, abgewinkelten Flanschen,
von denen einer mit Abstand von der rechtwinkligen Ecke des
Grundkörpers endet, und Befestigungslöchern in den Flanschen
sowie im Grundkörper neben den Flanschen und auf der senkrecht
auf der Hypotenuse stehenden Höhe.
Montagewinkel bestehen in einfacher Ausführung nur aus einem
flachen, rechtwinklig-dreieckigen Grundkörper, z. B. aus
Stahlblech, mit mehreren Befestigungslöchern. Daran können
dann aber nicht z. B. Schienen oder Profile parallel neben
einander befestigt werden, und es besteht auch nicht die Mög
lichkeit, den Grundkörper in einer Ausrichtung normal zu ei
ner Wand oder Decke unmittelbar daran anzudübeln.
In der eingangs spezifizierten, weiterentwickelten Form mit
Flanschen an den Katheten gemäß FR 26 02 854 A1 eignen sich
die Montagewinkel zwar schon für mehr Anwendungen, sind aber
immer noch in ihren Einsatzmöglichkeiten beschränkt, insbesondere
in den Fällen, wo Schienen oder Profile unter Bildung
eines spitzen Winkels befestigt werden sollen, eine Schiene
zwischen den Enden zweier anderer Schienen, die fluchten oder
miteinander einen Winkel bilden, hindurchzuführen ist, Schienen
aus verschiedenen Richtungen über die Ecke zwischen den
Katheten an den Montagewinkel anzuschließen sind und/oder
mehrere Schienen trotz unterschiedlicher Ausrichtung ihres
Querschnittsprofils mit bestimmten, z. B. vorgelochten Seitenflächen
an der Hypotenuse des Montagewinkels festgeschraubt
werden sollen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Monta
gewinkel der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher eine
Vielzahl weiterer Anwendungen eröffnet.
Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Hypotenuse
des Grundkörpers zwei Flansche vorhanden sind, die jeweils
mit Abstand von der Höhe auf der Hypotenuse enden und sämtliche
Flansche mit solchem Abstand von den Ecken des Grundkörpers
enden, daß eine sich längs einer beliebigen Seitenkante
oder längs der Höhe auf der Hypotenuse erstreckende Schiene
zwischen benachbarte Flansche paßt.
Der neue Montagewinkel gestattet u. a. erstmals eine unmit
telbare Anbringung mit jeder der Seitenkanten des Grundkör
pers an einer Wand oder Decke, die Befestigung von zwei
Schienen oder Profilen nebeneinander parallel zu einer belie
bigen Seitenkante und die Verbindung des Grundkörpers und/oder
der Flansche mit einer sich wahlweise längs einer belie
bigen Seitenkante durchgehend erstreckenden Schiene. Weil die
die Flansche an den Katheten und der Hypotenuse des Grundkörpers
mit Abstand von dessen Ecken enden, kann z. B. eine sich
längs der Höhe auf der Hypotenuse erstreckende, durchgehende
Schiene am Grundkörper befestigt werden, während weitere
Schienen parallel zu jeder beliebigen Seitenkante des Grundkörpers
an diesem oder den Flanschen angebracht werden können.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind in
allen Flanschen und neben allen Seitenkanten des Grundkörpers
parallel zu diesen sowie längs der Höhe auf der Hypotenuse
Reihen von Langlöchern vorhanden, die für die Befestigung von
Schienen und Profilen zur Verfügung stehen. Der Abstand der
Flansche von den Ecken des Grundkörpers und von der Höhe auf
der Hypotenuse wird so gewählt, daß die größten zur Anwendung
kommenden Profile oder Schienen zwischen benachbarte Flanschen
passen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines
dreieckigen Montagewinkels mit Flanschen
an jeder Seitenkante;
Fig. 2-15 Seitenansichten von Konstruktionsbeispie
len, welche die vielfältigen Anwendungs
möglichkeiten des Montagewinkels nach
Fig. 1 demonstrieren.
Der in Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Montagewinkel be
steht aus einem flachen Grundkörper 12, der in Draufsicht im
wesentlichen die Form eines gleichschenklig-rechtwinkligen
Dreiecks hat, sowie aus je einem an den Seitenkanten, welche
die Katheten des Dreiecks bilden, angebrachten Flansch 14 und
zwei mit Zwischenabstand an der Hypotenuse angebrachten Flan
schen 16. Der Grundkörper und die Flansche bestehen je nach
zu erwartender Belastung aus einem geeigneten Metall, z. B.
Stahlblech oder Leichtmetall, oder auch aus Kunststoff. Die
rechtwinklig zu den Hauptflächen des Grundkörpers 12 abste
henden Flansche 14, 16 sind z. B. längs dessen Seitenkanten
angeschweißt oder angelötet. Sie können aber auch einstückig
mit dem Grundkörper ausgebildet und durch spanlose Formge
bung, d. h. Abwinkelung hergestellt sein. Im Einzelfall kann
der Montagewinkel mit angeformten Flanschen in einem Gußver
fahren, z. B. durch Spritzgießen, gefertigt werden.
Abweichend von der gezeigten Ausführung kann sich wenigstens
ein Flansch mit Bezug auf die Hauptflächen des Grundkörpers
nach der entgegensetzten Seite erstrecken, d. h. mit Bezug
auf Fig. 1 nach unten. Zusätzlich oder alternativ kann sich
auch wenigstens ein Flansch nach beiden Seiten, d. h. nach
oben und nach unten, erstrecken. Ebenfalls abweichend vom
dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Grundkörper 12 in
Draufsicht die Form eines ungleichschenklig-rechwinkligen
Dreiecks
haben. Wie gezeigt, empfiehlt
es sich, die Ecken des Dreiecks abzurunden oder geradlinig
abzuschneiden, wodurch ohne Beeinträchtigung der Funktionen
eine Verringerung des Gewichts erreicht wird.
Die Erfindung ist auch nicht beschränkt auf rechtwinklig vom
Grundkörper 12 abstehende Flansche 14, 16. Wenn z. B. die mit
dem Montagewinkel zu verbindenden Schienen oder Profile einen
drei-, sechs- oder achteckigen Querschnitt haben, kann man
die Flansche 14, 16 unter einem solchen Winkel an den Grund
körper 12 angrenzen lassen, daß eine Hauptfläche des Grund
körpers 12 und ein Flansch 14 bzw. 16 im montierten Zustand
an zwei benachbarten Seitenflächen des Profils anliegen.
Die entlang der Seitenkanten des Grundkörpers 12 gemessene
Länge der Flansche 14, 16 ist je nach dessen Größe in mehr
oder weniger weiten Grenzen frei zu wählen. Die Länge der
Flansche sollte schon aus Gründen der Materialersparnis und
des Gewichts nicht größer sein als zur zuverlässigen Befesti
gung einer Schiene oder eines Profils am Flansch erforder
lich. Im Gegensatz zu bekannten Montagewinkeln ist aber er
findungsgemäß darauf zu achten, daß die Flansche 14, 16 von
sämtlichen Ecken des dreieckigen Grundkörpers 12 einen aus
reichend großen Abstand einhalten und daß über alle Ecken
hinweg Schienen oder Profile mit dem zur Anwendung kommenden
größten Querschnitt vom Grundkörper 12 ausgehen bzw. auf die
sen stoßen können, wobei die Schienen oder Profile zwischen
den der betreffenden Ecke des Grundkörpers 12 benachbarten
Flanschen 14, 16 Platz finden müssen.
Entsprechendes gilt für den Abstand der beiden Flansche 16 an
der Hypotenuse. Auch dieser ist ausreichend groß zu wählen,
so daß ein sich längs der Höhe auf der Hypotenuse erstrecken
des Profil zwischen den Flanschen 16 hindurchpaßt.
Es versteht sich, daß bei größeren Montagewinkeln auch zwei
oder mehr Flansche 14 mit Zwischenabstand an jeder Kathete
und mehr als zwei Flansche 16 an der Hypotenuse vorhanden
sein können, wobei ebenfalls darauf zu achten ist, daß Durch
gänge für Schienen oder Profile an den Ecken des Grundkörpers
12 sowie rechts und links von der Höhe auf der Hypotenuse
frei bleiben.
Zur Befestigung von Schienen und Profilen am Montagewinkel 10
sind Reihen von Befestigunslöchern 18 im Grundkörper 12 und
in sämtlichen Flanschen 14, 16 vorgesehen. Die Lochreihen er
strecken sich in den Flanschen 14, 16 jeweils in Längsrich
tung, d. h. parallel zu der Seitenkante des Grundkörpers 12,
an welcher der jeweilige Flansch 14 bzw. 16 ansetzt. Auch die
Lochreihen im Grundkörper 12 erstecken sich parallel zu des
sen Seitenkanten in einem bestimmten Abstand von diesen. Zu
sätzlich ist im Grundkörper 12 noch eine weitere Lochreihe
vorhanden, welche auf der auf der Hypotenuse errichteten Höhe
angeordnet ist. Sämtliche Befestigungslöcher 18 sind Langlö
cher, deren Längserstreckung mit der Längsrichtung der jewei
ligen Reihe übereinstimmt. Jede Lochreihe im Grundkörper 12
und in den Flanschen 14, 16 sollte aus wenigstens zwei Befe
stigungslöchern 18 bestehen. An der Hypotenuse sollten sich
vorzugsweise je zwei Befestigungslöcher 18 auf jeder Seite
von der Höhe auf der Hypotenuse befinden. Der Lochabstand
aller Lochreihen ist gleich und stimmt nach Möglichkeit mit
dem Lochabstand in den vorgelochten Schienen oder Profilen
überein, die mit den Montagewinkeln zu verbinden sind.
Bei den nachfolgend beschriebenen Anwendungsbeispielen ist
davon auszugehen, daß wahlweise der jeweils gezeigte Montage
winkel 10 oder die mit diesem verbundenen Schienen an einer
tragenden Unterkonstruktion, einer Decke, Wand o. dgl. veran
kert sind. Die Ausführungsbeispiele beschränken sich darauf,
die vielfältigen Variationsmöglichkeiten bei der Anbringung
von Schienen am Montagewinkel 10 aufzuzeigen. Nur beispiels
halber wird dabei auf sog. C-Schienen zurückgegriffen, die in
der dem Längsschlitz gegenüberliegenden Seitenwand vorgelocht
sind. Es versteht sich, daß die Schienen auch einen anderen
Querschnitt haben können und z. B. auch überhaupt nicht oder
auf mehreren Seiten vorgelocht sein können.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen Konstruktionsbeispiele von Schie
nen im Kreuzverband. In der Ausführung nach Fig. 2 erstreckt
sich eine durchgehende Schiene 20 entlang der Höhe auf der
Hypotenuse und zwischen den beiden Flanschen 16 hindurch.
Zwei weitere Schienen 22, 24 sind rechts und links von der
Schiene 20 neben der Hypotenuse parallel zu dieser befestigt.
Alle Schienen 20, 22, 24 liegen mit ihrem vorgelochten Rük
ken, d. h. der dem Längsschlitz gegenüberliegenden Fläche, am
Grundkörper 12 an und sind mit dessen Lochreihen, die sich
entlang der Höhe und entlang der Hypotenuse erstrecken, z. B.
durch Schrauben verbunden.
Es ist ersichtlich, daß der kleinste Abstand zwischen benach
barten Flanschen 14 und 16 so groß ist, daß die Schienen 20,
22, 24 zwischen den Flanschen hindurch über die Ecken des
dreieckigen Grundkörpers 12 verlaufen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von
dem nach Fig. 2 nur dadurch, daß die Schienen 22 und 24 der
art um 90° um ihre Längsachse gedreht sind, daß sie mit dem
vorgelochten Rücken an den Flanschen 16 anliegen und mit de
ren Befestigungslöchern verschraubt sind.
In der Ausführung nach Fig. 4 sind sämtliche Schienen 20, 22,
24 mit Bezug auf Fig. 3 um 180° um ihre Längsachse gedreht.
Der Längsschlitz der Schiene 20 liegt am Grundkörper 12 an,
während die Längsschlitze der Schienen 22 und 24 an den Flan
schen 16 anliegen. In diesem Fall sind die Schienen durch
Schraubbefestigungen, welche in die Längsschlitze eingreifen,
mit dem Grundkörper bzw. den Flanschen 16 fest verbunden.
Die Ausführung nach Fig. 5 unterscheidet sich von der nach
Fig. 4 nur dadurch, daß die Schiene 24 derart um 90° um ihre
Längsachse gedreht ist, daß sie wie bei dem Beispiel nach
Fig. 2 mit dem vorgelochten Rücken am Grundkörper 12 anliegt.
Sie kann mit der sich längs der Hypotenuse erstreckenden
Lochreihe im Grundkörper 12 und/oder mit den Löchern im rech
ten Flansch 16 verschraubt sein.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 6 bis 9 dient der Mon
tagewinkel 10 als Knotenblech. Die drei Schienen 20, 22 und
24 sind jeweils mit ihrem einen Ende am Montagewinkel 10
festgelegt, wobei die seitlichen Schienen 22 und 24 mit der
mittleren Schiene 20 jeweils einen Winkel von 45° einschlie
ßen. Die mittlere Schiene 20 erstreckt sich wieder durch die
Lücke zwischen den Flanschen 16 entlang der Höhe auf der Hy
potenuse und endet im mittleren Bereich des Grundkörpers 12.
Die seitlichen Schienen 22 und 24 liegen neben den Katheten, parallel
zu diesen am Grundkörper 12 an und enden mit Zwischenabstand
zur rechtwinkligen Ecke des Grundkörpers. Bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 6 liegen sämtliche Schienen mit ihrem
vorgelochten Rücken am Grundkörper an. Diese Anordnung ent
spricht derjenigen nach Fig. 2. In gleicher Weise entspricht
die Ausführung nach Fig. 7 derjenigen nach Fig. 3 und die
Ausführung nach Fig. 8 derjenigen nach Fig. 4, wobei ledig
lich die Schienen 22 und 24 nicht mit jeweils einem der Flan
sche 16, sondern mit einem der Flansche 14 verbunden sind.
Die Ausführung nach Fig. 9 entspricht hinsichtlich der Dreh
winkelstellung der Schienen mit Bezug auf ihre Längsachse der
Ausführung nach Fig. 5, wobei lediglich die linke statt der
rechten seitlichen Schiene mit dem vorgelochten Rücken am
Grundkörper 12 anliegt, während die rechte statt der linken
seitlichen Schiene über eine in ihren Längsschlitz eingrei
fende Verschraubung mit dem anliegenden Flansch verbunden
ist.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 10 bis 13 dient der
Montagewinkel als Abstützung für unter 45° angeordnete Schie
nen. Bei dem Konstruktionsbeispiel nach Fig. 10 sind dabei
eine Schiene 26 mit ihrer längsgeschlitzten Seitenfläche an
der Außenfläche der Flanschen 16 und eine weitere Schiene 28
mit ihrer länggeschlitzten Fläche an der Außenfläche eines
Flanschs 14 befestigt.
Die Ausführung nach Fig. 11 unterscheidet sich von der nach
Fig. 10 außer durch die um 90° gedrehte Lage im Raum nur da
durch, daß eine weitere Schiene 30 parallel zur Schiene 28 am
Montagewinkel 10 angeschraubt ist, wobei sie mit dem vorge
lochten Rücken am Grundkörper 12 anliegt. Dieses Beispiel
zeigt, daß zu beiden Seiten eines Flanschs 14 (oder auch 16)
Schienen in gleicher oder unterschiedlicher Drehwinkelstel
lung mit Bezug auf ihre Längsachse anliegen können, die sich
unmittelbar nebeneinander parallel erstrecken, wobei die eine
Schiene an den Befestigungslöchern im Flansch und die andere
Schiene an der benachbarten, parallelen Lochreihe im Grund
körper 12 verankert sein kann.
Bei dem Konstruktionsbeispiel nach Fig. 12 sind eine durchge
hende, sich längs der Höhe auf der Hypotenuse erstreckende,
mittlere Schiene 20 und zwei sich unter 45° zu dieser er
streckende seitliche Schienen 22 und 24 am Montagewinkel 10
abgestützt. Die letzteren sind jeweils mit ihrem vorgelochten
Rücken an einem Flansch 14 angeschraubt und enden neben der
mit dem vorgelochten Rücken am Grundkörper 12 anliegenden
Schiene 20.
Gemäß Fig. 13 erstreckt sich wie bei der Ausführung nach Fig.
10 eine Schiene 26 parallel zur Hypotenuse und eine andere
Schiene 28 parallel zu einer Kathete des Montagewinkels 10.
Im Unterschied zu Fig. 10 liegen die Schienen 26 und 28 je
doch nicht an den Außenflächen der Flanschen 16 bzw. 14, son
dern am Grundkörper 12 an, wobei sie z. B. durch in ihre
Längsschlitze eingreifende Verschraubungen an Löchern 18 im
Grundkörper festgelegt sein können.
Fig. 14 und 15 zeigen im senkrechten Schnitt und in Seitenan
sicht einen an einer Decke 32 befestigten, aus drei Schienen
34, 36, 38 zusammengesetzten Tragrahmen, der als Unterkon
struktion zur Befestigung von z. B. Leitungen, Kabelkanälen,
Verkleidungen u. dgl. dienen kann. Die untere, horizontale
Schiene 34 ist in herkömmlicher Weise z. B. mittels einfacher
Winkelstücke, mit den beiden senkrechten Schienen 36, 38 ver
bunden. Die Letzteren wiederum sind jeweils über einen Monta
gewinkel 10 an der Decke 32 angeschraubt. Wie am besten aus
Fig. 14 ersichtlich, erstrecken sich die Schienen 36 bzw. 38
jeweils über die rechtwinklige Ecke des Montagewinkels 10
längs der Höhe auf der Hypotenuse. Sie sind mit den auf die
ser Linie liegenden Befestigungslöchern 18 des Montagewinkels
verschraubt. Dieser wiederum ist mittels der Befestigungslö
cher 18 in den Flanschen 16 an der Decke 32 angedübelt. Der
Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, daß die Montage
winkel 10 an den oberen Enden der Schienen 36 und 38 eine zu
verlässige Aussteifung gegen Querkräfte erbringen, die normal
zur Hauptebene des Rahmens 34, 36, 38 wirken.
Es versteht sich, daß der erfindungsgemäße Montagewinkel in
seinen verschiedenen Ausgestaltungen zahlreiche weitere An
wendungsmöglichkeiten bietet, als vorstehend im Zusammenhang
mit Fig. 2 bis 15 dargestellt und beschrieben worden sind.
Grundsätzlich eignet sich der Montagewinkel als Abstützwin
kel, Auflagewinkel, Grundstütze, Knotenwinkel, Kreuzverband,
Querabstützwinkel, einfacher Winkel, Winkelkonsole und gene
rell als Verbindungsteil oder Verbindungselement.
Claims (5)
1. Montagewinkel zur Befestigung und Verbindung von Schienen,
bestehend aus einem flachen, im wesentlichen rechtwinklig-dreieckigen
Grundkörper (12) mit sich längs der
Katheten erstreckenden, abgewinkelten Flanschen (14), von
denen einer mit Abstand von der rechtwinkligen Ecke des
Grundkörper (12) endet, und Befestigungslöchern (18) in
den Flanschen (14) sowie im Grundkörper (12) neben den
Flanschen (14) und auf der senkrecht auf der Hypotenuse
stehenden Höhe, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hypotenuse
des Grundkörpers (12) zwei Flansche (16) vorhanden
sind, die jeweils mit Abstand von der Höhe auf der Hypotenuse
enden und sämtliche Flansche (14, 16) mit solchem
Abstand von den Ecken des Grundkörpers (12) enden, daß
eine sich längs einer beliebigen Seitenkante oder längs
der Höhe auf der Hypotenuse erstreckende Schiene zwischen
benachbarte Flansche (14, 16) paßt.
2. Montagewinkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungslöcher in und neben den Flanschen sowie
auf der Höhe auf der Hypotenuse jeweils eine Reihe
von Langlöchern bilden.
3. Montagewinkel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Befestigungslöcher (18) in allen Reihen
gleich ist.
4. Montagewinkel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (12) in an sich bekannter
Weise ein gleichschenkliges Dreieck bildet.
5. Montagewinkel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich Flansche (14, 16) senkrecht
zum Grundkörper (12) nach beiden Seiten erstrecken.
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