DE402277C - Vorrichtung zum Enthaerten und Entgasen von Kesselspeisewasser - Google Patents

Vorrichtung zum Enthaerten und Entgasen von Kesselspeisewasser

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DE402277C
DE402277C DEE28784D DEE0028784D DE402277C DE 402277 C DE402277 C DE 402277C DE E28784 D DEE28784 D DE E28784D DE E0028784 D DEE0028784 D DE E0028784D DE 402277 C DE402277 C DE 402277C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/20Treatment of water, waste water, or sewage by degassing, i.e. liberation of dissolved gases

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Enthärten und Entgasen von Kesselspeisewasser. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erhärten und Entgejsen von Kesselspeisezusatzwasser, mit unmittelbarer Einleitung von Dampf in Wasser und Schwiminerregelung für den Dampfzufluß. Das Neue der Erfindung gegenüber Vorrichtungen ähnlicher Art besteht darin, daß der Dampf durch in Wasser.tauchende Heizplattenelernelite zuue , führt wird, die am unteren Ende mit Dampfäustrittsöffnungen versehen sind und der Schwimmer in einer durch eine Überfallwand abgetrennten seitlichen Kammer angeordnet ist, derart, daß er nicht allein den Dampfzufluß, sondern auch den Zufluß des Rohwassers zu einem seitlich angeordneten Sammelraum und Mischvorwärmer regelt.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf weitere Ausführungsforinen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung näher veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung, Abb.2 bis 3 zeigen die Ausbildung der Schwinnnersteuerung. Die Vorrichtung setzt sich zusammen aus der Enthärtungs- und Entgasungsvorrichtun- e, einem Mischvorwärmer mit den Rieselbödennh und dem Sammel- oder Entspannungsbehälter g.
  • In der Enthärtungs- und EntgasungIsvorrichtung e sollen in bekannter Weise die kohlensauren Härtebildner durch Kochen, aber infolge besonderer Ausbildung des Einbaues restlos aus dem Wasser gefällt und die in ihm befindlichen Gase ausgeschieden und mit einer gewissen Brüdendampfmenge unter Zurückgewinnung der Wärme und des Brüdenkondensates angeführt werden.
  • Die Entliärtungs- und Entgasungsvorrichtung e ist mit einem Satz vollkommen in Wasser tauchenden Heizptatteneleinenten a ausgerüstet, die am unteren Ende mit Dampfaustrittsöffnungen versehen sind, und denen der erforderliche Dampf an ihrem höchsten Punkte zugeführt wird. Auf diese Weise kann der Dampf erst nach Bildung eines gewissen Überdruckes innerhalb der Heizplatteneleinente a durch die Danipfaustrittsöffnungen in (la-, Walsser gelangen so daß damit auch die Z, Z, , erforderliche höhere Temperatur der Wandungen der Hei7elemente gegenüber dein an ihnen hochsteigen,len Wasser gegeben ist. Durchdie direkte Einführung des Dampfes, durch die all den unteren E-ii(len der Heizplattenelemente vorhandenen Danipfaustrittsöffnungen wiril das Wasser bei seinem E'intritt zunächst auf die erforderliche Kochteniperatur gebracht, während durch die indirekte Wärmeübertragung von den großen Heizwan(lungen der Elemente an das langsam an diesen hochsteigende Wasser die restlose Ausfällung der ternporären Härte bewirkt wird.
  • Zur dauernden Gleichhaltun- der Kochteinperatur diint die Schwimmervorrichtung. Zu L' diesem Zweck ist der Schwimmer s in einer durch eine "Cberfall##-and c abgetrennten seitlichen 1,7,aiiimer angeordnet, welch letztere durch Leitung li iiiit dein Samlinel- oder Entsparinungsgefäß - in Verbindung gebracht ist. In die seitliche Kammer f fällt das entliärtete Wasser über die überfallwand c. Der Schwirnmer ist mittels Hebelgestänge sowohl mit einer init der Dampfzuführungsleitung wie mit einer in der Wasserzuführungsleitung eiligebauten Drosselklappe k' bzw. l' in Verbindung gebracht.
  • Bei tiefstem Wasser in Kammer f ist der liiicliste Kochbrüdendruck erreicht, so (laß nach Abb. 2 die Drosselklappe V geschlossen Z, und die Danipfzufuhr somit abgestellt ist. Bei höchstem '#Vasserspiegel in Kammer f ist der niedrigste Koelil)rüdendrtidJ, erreicht, weshalb der alsdann sich in höchster La-e befindliche 25 Schwimmer s die in der Wasserzuleitung be- findliche Drossefklappe l' vollständig geschlosseil hat, während aber die Dampfzuleitung ffir den Dainpftufluß volliständig geöffnet ist. --#.,Lif diese Weise ist es also nicht möglich, daß sowohl die höchste wie die tiefste Kochteinperatur über- oder unterschritten wird, es wird vielmehr infolge der vorbeschriebellen Anordnung bei eintretenden Schwankungen in der Dampf- oder Wasserzufuhr eine entsprechende selbsttätige Regelung der Wasser- und Dampf -zufuhr vor sich gehen.
  • DieWasser- und Dampf zuf ulirregelung kann sowohl iiiit entsprechendem toten Gang der Mitnehniergestänge 01 und 02 der Drosselklappen entsprechend 2, oder aber auch bei vollkommen starrer Verbindung des Gestänges mit den Drosselklappen nach Abb. 3 ausgeführt werden. Es wird nach Ausführung g Mäß Abb. 2 eine der beiden Drosselklappen Zle stets vollständig geöffnet haben, während die andere nur teilweise geöffnet ist, derart, daß bei dem jeweils vorhandenen Dampf- oder Uasserdruck die gewünschte Kochtemperatur gehalten wird. Bei Ausführung nach Abb. 3 wird (1- ale, - gen bei konstant bleibende, _n Zufluß voll Dampf und Wasser ein Beharrtiii2,1#szustalici in der Kochteinperatur dadurch erreicht, daß beide Drosselklappen k' und l' zum Teil den Dampf- bzw. Wasserzufluß freigeben.
  • Da je nach den VVasserverhältnissen zur vollkommenen Ausscheidung der im Wasser enthaltenen atin. Gase nicht selten große Brüderimengen aus der Heizplatten-Enthärtungs-und Entgasungsvorricht-ung abgeführt werden 21 müssen, was zumeist große Wärmeverluste zur Folge hat, ist nach Abb. i über dem Saminel-Oder Entspannungsgefäß g ein -,%lischvorwärnier angeordnet, dem (las aus der Enthärtungsvorrichtun" austretende Dampfluftgenlisch zugeführt wird. Hier wird der Brüdendampf restlos durch das herunterrieselnde Rohwasser niedergeschlagen, wodurch schon eine beträchtliche Vorwärmung des aus dem Mischvorwärmer der Enthärtungs- und Entgasungsvorrichtung e zufließenden Roliwassers erfolgt. Während somit der Brüdendainpf im 'Mischvorwärmer init den Rieseltellern in vollkommen niedergeschlagen wird, entweichen die ausgeschiedenen atin. Gase ebenfalls gekühlt durch einen besonderen Auslaßstutzen ins Freie. Durch Anordnung dieses Mischvorwärmers kann daher mit jedem beliebigen Gegendruck in der Enthärtungs- und Entgasungsvorrichtung e gearbeitet werden, ohne daß damit ein Wärmeverlust oder ein zum Kochen erforderlicher -.,lehrdampfverbraueli verbunden wäre.
  • Durch Anordnun- der Stauleitung li wird k' L' mit der sich in dieser bildenden NVassersäule dein Kochbrüdendruelz in der Enthärtungsvorrichtung e da-,-, Gleichgewicht gehalten und b bl ein Abfließen von Wasser aus letzterein nur bei der erforderlichen Kochtemperatur ermöglicht und gleichzeitig eine Fortpflanzung des Kochbrüdendruckts in den Entspannungsbehälter g verhindert.
  • Mit der in der Stauleitung h eingebauten einstellbaren Drosselklappe p kann der Widerstand entsprechend dem erforderlieben-Kochbrüdendruck im Eilthärtungs- und Ent-asungsbehälter e beliebig vergrößert oder ver-Z, ZD kleinert werden, während mit Ventillz' ein Rückfluß des im Staurohrh befindlichen Wassers verhindert wird.
  • Auch kann der bei höherer Kochtemperatur in der Enthärtungsvorrichtung e sich auch erforderlich machende höhere Gegendruck noch dadurch erreicht werden, daß das senkrecht im Saimmelbehälter g hochgeführte Auslaufende des Staurohres h aus- und einschraubbar angeordnet wird.
  • Um eine Druckbildung infolge eintretender Entspannung des aus dem Staurohr atistretenden heißen Wassers innerhalb des Sammel-bzw. Entspannt1.ngshehälter g zu vermeiden, ist der Abschlußdeckel i mit einem äußerst leicht eingestellten Ventil i' versehen, aus welchem die bei der Entspannung des heißen Wassers sich bildenden Brüdenflänipfe ohne Drti,ck-bildung entweichen. Diese werden ebenfalls im Mischvorwärmer niedergeschlagen und ihre Wärme an das der Entliärtungsvorrichtung zufließende Wasser übertragen.
  • Zur Reinigung der Heizplattenabsatzeleniente a während des Betriebes sind oberhalb der Dainpfaustrittöffnungen Drosselkla pen b ell p vorgesehen, mit denen durch plötzliches Schließen eine Danipfstauung und damit ein Ausheulen der dünnen Blechwandungen erreicht werden, kann, was ein Abfallen des Ansatzes von den Wandungen der Heizplattenabsatzeleniente zur Folge hat. Auf diese Weise wird eine Reinigung der Absatzelernente während des Betriebes ermöglicht.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Durch Öffnen des in der Roliwasserzuflußleitung 1 vorhandenen Absperrschiebers wird VD111 Mischvorwäriiier der Entliärtungsvorrichtung e so lange Wasser zugeführt, bis der hikliste 'U,'#asser#spiegel in der seitlichen Kaminer f erreicht ist. Hierbei hat alsdann der Schwimmer s die Drosselklappe l' in der Rohwasserzuflußleitun- geschlossen, während die Drosselklappe k' in der Dampfzuführungsleitung k geöffnet ist. Durch die nuntnehrige Zuführung von Dampf durch die in den Heizplattenelernenten a vorhandenen Brauselöcher erfolgt ein Aufkochen des vorhandenen Was-Erst nach Bildung eines bestimmten sers.
  • Brüdendruckes, wornit ein Ausfluß des Wassers durch Statileitung h verbunden ist, erfolgt ein weiterer Zufluß des Rohwassers, der durch einen in der Rohwasserzuflußleitung 1 vorhandenen Regulierschieber beliebig geregelt werden kann.
  • Die Wassersäule im Staurohr li bedingt hierbei stets eine ganz gewisse Kochtemperatur, da nur bei dein damit verbundenen entsprechenden Kochbrüdendruck ein Ausfluß von Wasser möglich ist. Es wird demnach bei einer gewissen zufließenden Wasserrnenge selbsttätig der Dampfzufluß derart geregelt, (laß die erforderliche Kochteniperatur unabhängig von der zufließenden Wassermenge dauernd vorhanden ist.
  • Der Kochbrüdendruck kann durch weiteres Herausschrauben des senkrecht im Sammelbehälter g hochgeführten Auslaufendes des Staurohres h oder auch durch weiteres Schließen der Drasselvorrielltung p beliebig erhöht werden. Der durch die Entspannung des austretenden heißen Wassers sich ergebende Brüclendampf im Entspannungsbehälter a entweicht sofort ans Ventil i, wobei er von dem herunterrieselnden Rohwasser niedergeschlagen wird. Eine Druckbildung ist im Entspannungsbehälter g somit nicht möglich, so daß die in Leitung h gebildete Stauhöhle immer dem im Enthärtungsbehälter vorhandenen lz"oclibrüdendrtidl,z entspricht.
  • Aus dem Brüdenraum des Enthärtungsbehälters e muß zur Ausscheidung der atim. Gase eine gewisse Brüdendampfmenge abgeführt werden. Dieses Danipfluftgemisch wird eine#in Mischvorwärmer mit den Rieselteller in zugeführt und ihre Wärme dadurch ebenfalls an das Rohwasser übertragen. Ein Wäri-neverlust ist demnach mit einem noch so stark sich erforderlich machenden Brüdenauslaß nicht verbunden, da dadurch das Rohwasser mit entsprechend höherer Temperatur in den Enthärtungsbehälter c gelangt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Enthärten und Entgasen von Kesselspeisewasser init unmittelbarer Einleitung von Dampf in Wasser und Schwimmerregelung für den Dampfzufluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf durch in Wasser tauchende Heizplattenelemente (a) zugeführt wird, die am unteren Ende mit Dampfaustrittsöffnungen versehen sind, und der Schwimmer (s) in einer durch eine überfallwand (c) abgetrenntenseitlichen Kammer (f) angeordnet iist, derart, daß er nicht allein den Dampfzufluß, sondern auch den Zufluß des Rohwassers zu einem seitlich angeordneten .Nfischvorwäriner mit Saminelgefäß (g) regelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die -\7erbindungsleitung (h) zwischen Regulierkammer (f) und dem Sammelgefäß (g) in ihrer Bauhöhe am oberen Ende veränderlich oder mit einer Drosselklappe (p) versehen ist und zwischen Sammler (g) und Vorwärmer ein Rückschlagventil (i) besitzt. 3, Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem oberen Raum der Entliärtungsvorrichtung (e) und dein Mischvorwäriner angeordnete Leitung mit einem Druckregelun.gsveiltil versehen ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß zwischen den Heizplattenelernenten (a,) einstellbare Dros-,selklappen (b) vorgesehen sind. 21
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