DE402016C - Verfahren zum Verschliessen der Schmelzdrahtkanaele von Sicherungsstoepseln - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen der Schmelzdrahtkanaele von Sicherungsstoepseln

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DE402016C
DE402016C DEK87159D DEK0087159D DE402016C DE 402016 C DE402016 C DE 402016C DE K87159 D DEK87159 D DE K87159D DE K0087159 D DEK0087159 D DE K0087159D DE 402016 C DE402016 C DE 402016C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/143Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts

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  • Safety Valves (AREA)

Description

Da die in den Schmelzkanälen von Sicherungsstöpseln eingeschlossene Luft die Flammenbildung beim Abbrennen des Schmelzdrahtes unterstützt, füllt man die Kanäle mit; Sand ο. dgl. aus und verkittet alsdann die.Einschüttöffnung. In der lockeren Sandschüttung ist aber viel Luft enthalten, insbesondere sammelt sich unter dem Kittpfropfen, nachdem beim Einfügen desselben jedem Entweichen der Luft aus dem Schmelzkanal vorgebeugt ist, ein größeres Luftkissen.
Aus diesem Grunde hat die Erfindung ein neues Verfahren zum Verschließen der Schmelzdrahtkanäle zum Gegenstande. In der Hauptsache bedient sie sich eines Vierischlußpfropfens aus weichem, leicht auseinandertreibbarem Metall, wie z.B. Blei. Der Pfropfen, welcher zunächst einen geringeren Außendurchmesser als die zu verschließende Bohrung des Schmelzkanals besitzt, wird unter Umlegen des Schmelzdrahtendes an die eine Kanalkante zunächst lose auf die Sandfüllung aufgelegt, alsdann einem Druck ausgesetzt, welcher die Sandfüllung unter Entweichen der enthaltenden Luft durch den zwischen Pfropfen- und Kanalrand verbleibenden Zwischenraum zusammenpreßt und schließlich bei entsprechendem Widerstand
der Sandf-ülhing so auseinandiergedrängt, daß das Metall des Pfropfens allseitig an den Kaa&Wandurigen fest anliegt und einen luftdichten Abschluß hervorruft. Hierbei wirdr gleichzeitig das Schmelzdrahtende fest eingeklemmt. Zweckmäßig erhält der Verschlußpfropfen die Form einer ausgehöhlten Metallkappe, in deren Höhlung das den Druck und auch das Auftreiben ausübende Werkzeug eindringt.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des neuen Verschlusses, und zwar in Abb. ι im Anfangs- und in Abb. 2 im Endzustand. Abb. ι veranschaulicht den Längsschnitt durch einen Stöpselkörper α mit dem Schmelzdrahtkanal b. Das eine in der Zeichnung nach unten gekehrte Ende des Schmelzdrahtkanals ist hier durch eine Metallbüchse c verschlossen, von welcher aus der Schmelziao draht d durch den Schmelzkanal bis zur oberen Auslauföffnung hindurchgeführt ist. Nach Einbringen der Sandfüllung e wird dann der Verschlußpfropfen/ aufgesetzt. Der nachfolgende Druck auf den Verschlußpfropfen/ hat dann, wie in Abb. 1 durch einen Pfeil angedeutet, das Entweichen der Luft zur Folge, während der weitere Druck den Verschlußpfropfen in die aus Abb. 2 ersichtliche Form auseinanderpreßt, die vollkommene Luftdichtigkeit gewährleistet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Verschließen der Schmelzdrahtkanäle von Sicherungsstöpsein, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ausfüllen des den Schmelzdraht enthaltenden Kanals mit Sand o.dgl. der end' gültige Abschluß mittels eines aus leicht auseinandertreibbarem Metall bestehenden 4« Pfropfens von geringerem Durchmesser als derjenige des Schmelzkanals derart durchgeführt wird, daß der eingedrückte! Metallpfropfen die Sandfüllung unter Entweichen der Luft zwischen Stöpsel- und; 4-5 Kanalrand zusammenpreßt, alsdann aber selbst auseinandergetrieben in den Schmelzkanalwänden, luftdicht abschließend, sich festsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, da- 5<> durch gekennzeichnet, daß als Metallpfropfen eine ausgehöhlte Bleiplatte benutzt wird, in deren Höhlung das daa Hineindrücken und das Auftreiben des Metallpfropfens bewirkende Werkzeug ein- 5^ dringt.
    Abb. i.
    Abb. 2.
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