DE401613C - Maschine zum Kneten und Mischen von plastischen Substanzen, wie Margarine, Fett u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Kneten und Mischen von plastischen Substanzen, wie Margarine, Fett u. dgl.

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DE401613C
DE401613C DEF50462D DEF0050462D DE401613C DE 401613 C DE401613 C DE 401613C DE F50462 D DEF50462 D DE F50462D DE F0050462 D DEF0050462 D DE F0050462D DE 401613 C DE401613 C DE 401613C
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blades
shaft
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curve
machine
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J17/00Kneading machines for butter, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Maschine zum Kneten und Mischen von plastischen Substanzen, wie Margarine, Fett u. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, mittels welcher Stoffe, wie Margarine, Fett, Talg, sowie auch Früchte und an lere Vegetabilien einer Mischung bzw. einer Knetung oder Quetschung unterworfen werden.
  • Gemäß der Erfindung kennzeichnet sich die Maschine hauptsächlich dadurch, daß innerha@@ eines Gehäuses Kurvenführungsstücke angebracht sind, welche besonders ausgebildete Schaufeln in Richtung achsial zu der in der AIitte des Gehäuses gelagerten Welle zu verschieben haben. Damit die Schaufeln, welche in beliebliger Anzahl angeordnet sein können, ihre Stellung mit Bezug zueinander nicht verändern und zwangsweise an jenne Kurvenführungsstücken vorbeibewegt werden, wird auf der Welle in Mitte jener Kurvenführuugsstücke ein Kranz vorgesehen, der zur Aufnahme der Schaufeln mit entsprechenden Schlitzen versehen ist. Bei Drehung der Welle verschiebens ich die Schaufeln also längs der Kurvenführungsstücke, wobei sie die Führung zur Welle durch die im erwähnten Kranz vorhandenen Schlitze erhalten. Es ist selbstverständlich, daß der zwischen zwei Schaufeln verbleibende, zur Aufnahme des Behandlun, gsgutes dienende Raum sich bei Drehung der Welle mehr und mehr verkleinert, so daß das in Frage kommende Material einer gehörigen Pressung bzw. Knetung unterworfen wird. Wird der sich dabei entwickelnde Druck zu groß, so muß dem Behandiungsgut selbstverständlich ein Ausweg gegeben werden, und zwar kann es zu diesem Zweck zwischen den im Kranz befindlichen Führungsschlitzen hindurch nach der anderen Seite jenes Kranzes treten, um von dort aus evtl. durch eine besondere Rohrleitung wieder in den Beschickungstrichter der Maschine überzugehen. Damit sich der Druck in allen von den Schaufeln gebildeten Hohlräumen kompensiert, kann jede Schaufelevfl. eine kleine Offnung besitzen, die dem Material den Übertritt von der einen in die andere Kammer ermöglicht.
  • Der Erfindungsgegenstand kennziechnet sich gegenüber bisher gebräuchlichen Ausführungsformen hauptsächlich durch seine höchst einfache und wirkungsvolle Konstruktion. Im vorstehenden wurde der Erfindung gegenstand nur einer ganz allgemeinen Betrachtung unterworfen. Die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten sind in nachstehender Beschriebung eingehend erläutert und auf den anliegenden Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. I, 2, 3, 4, 5 und 6 zeigen im Längsschnitt mehrere Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. 7 zeigt den Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsmöglichkeit, während Abb. 8 die Aufsicht der in Abb. 7 dargestellten Ausführungsform wiedergibt.
  • Abb. 9 zeigt den Gegenstand der Abb. 7 im Schnitt nach Linie A-A, während Abb. Io den gleichen Gegenstand in Stirnansicht wiedergibt, und Abb. 1 1 eine Einzelheit rder Maschine nach einer weiteren Nerbesserung darstellt.
  • Abb. I2 zeigt den Längsschnitt einer anderen Ausführungsform und Abb. I3 die zugehörige Aufsicht.
  • Abb. 14 gibt einen Querschnitt nach Linie B-S der Abb. 12 wieder, während Abb. 15 die Stirnansicht der gleichen Maschine darstellt.
  • Abb. I6 zeigt den Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform und Abb. I7 einen nach Linie C-C der Ab.b I6 geführten Querschnitt.
  • Abb. I8 zeigt ebenfalls im I, ängsschnitt eine der Erfindung gemäß konstruierte Maschine, während Abb. 19 die gleiche Maschine im Querschnitt, d. h. im Schnitt nach Linie D-D der Abb. I8, darstellt und Abb. 20 eine verbesserte Vorrichtung zur Beschickung und Entleerung dieser Maschine wiedergibt.
  • Abb. 21 stellt eine letzte Ausführungsmöglichkeit der Erfindung dar.
  • Gleichwertige Teile sind in allen Abbildungen mit gleichen Bezugszeichen versehen. Zunächst soll auf die in Abb. 1 dargestellte doppelt wirkende Maschine Bezug genommen werden.
  • Mit I ist ein zylindrisches, aus Metall oder irgendeinem anderen Material gefertigtes Gehäuse bezeichnet, an dessen beiden Enden Kurvenführungsstücke 2 und 3 fest angeordnet sind. Die dem zylindrischen Gehäuse nach innen zugekehrten Flächen der Kurvenführungsstücke besitzen schraubenförmige Gestalt, und zwar setzen sich. die in Frage kommenden Flächen aus zwei entgegengesetzt laufenden Schraubenbahnen zusammen, d. h. die eine Schraubenbahn läuft über die eine Umfangshälfte des Kurven führungs stückes, während die zweite Schraubenhahn über die andere Umfangshälfte läuft. Beide Schraubenbahnen treffen sich dann in einem Punkte, dem sogenannten Scheitel. Jedes Kurvenführungstück besitzt also einen Höchstpunkt bzw. einen Scheitel, die sich innerhalb des zylindrischen Gehäuses I genau gegenüberhegen. Entsprechend liegen sich auch die tiefsten Punkte der Kurvenführungsstücke 2 und 3 genau gegenüber; nach Abb. I liegen die tiefsten Punkte der Kurvenführungsstücke oberhalb der Welle 4, während dabingegen die höchsten Punkte oder die Scheitel der Kurenführungsstücke unterhalb der Welle 4 liegen. Längs durch das Gehäuse I und ebenso auch durch die Kurvenführungsstücke 2 und 3 lindurch erstreckt sich die Welle 4, auf der ein Kranz 5 angeordnet ist, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des zvlindrischein Gehäuses I entspricht. Die Umfangsfläche des Kranzes 5 schmiegt sich daher gen au der Innenwandung des ;Gehäuses I an.
  • In diesen Kranz 5 sind mehrere schraubenartig verlaufende Schlitze 6 eingearbeitet, von welchen j eder eine entsprechend gestaltete Schaufel 7 aufzunehmen hat. Die Schaufeln 7 können sich in diesen Schlitzen längs der Welle 4 verschieben; sie sind von solcher Länge, daß die Enden nahezu mit den Kurven führungsstücken 2 und 3 in Berührung stehen.
  • Im Scheitel der Kurvenf2hrungsstücke ist ein einen Absperrhahn 9 enthaltender Kanal 8 vorgesehen. Auf das zylindrische Gehäuse I werden zwei Einfülltrichter I0, 10 aufgesetzt, die mit dem Inneren des Gehäuses 1 selbstverständlich kommunizieren, und zwar steht der eine Einfülltrichter mit dem links des Kranzes 5 gebildeten Hohlraum und der andere mit dem rechts des Kranzes gebildeten Hoihlraum durch Öffnungen 11 in Verbindung.
  • Wird die Welle 4 mitsamt ihrem Kranz 5 in Umlauf gebracht und gleichzeitig das Behandlungsgut durch die Einfülltrichter 10 in das zylindrische Gehäuse 1 eingetragen, so wird es von Schaufeln 7 mitgenommen und durch diese in den Kurvenführungsstücken befindlichen Kanäle 8 hindurchgetrieben.
  • Infolge der vorstehend beschriebenen Aus bildung der Kurvenführungsstücke 2, 3 befinden sich die Schaufeln 7 in ständiger Hin-und Herbewegung, d. h. sie verschieben sich ununterbrochen in die Schlitze 6 des auf der Welle sitzenden Kranzes 5, und zwar einmal in der einen und dann wieder in der anderen Richtung. Sind zwei oder mehrere Schaufeln vorgesehen und in gleich weiten Abständen voneinander angeordnet (auf der Zeichnung sind nur zwei Schaufeln dargestellt), so wird das Material infolge der Reduktion des Rauminhaltes der zwqschen den Schaufeln gebilsdeten Kammer zusammengepreßt, noch bevor es an die Öffnung 8 herangebracht wird. Eine Reduktion des Rauminhaltes der Kammern muß eintreten, da sich die Schaufeln 7, nachdem sie die Einfüllöffnung 1 1 überlaufen haben, mehr und mehr dem Scheitel der Kurvenführungsstücke 2 bzw. 3 nähern und der zwischen dem Kranz 5 und jenen Kurvenführungen verbleibende Raum in unmittelbarer Nähe der Scheitel ganz geringfügig ist.
  • Nach der in#Abb.2 dargestellten Ausführungsform wird nur ein einziges Kurvenführungsstück 2 verwendet. Auf der rotierenden Welle ist eine Scheibe 12 befestigt, welche sich gegen ein Lager I3 abstützt, das innerhalb des zylindrischen Gehäuses I festliegt. An dieser Scheibe I2 befinden sich Vertiefungen 14, während sich in den Schaufeln 7, welche in diesem Falle gerade ausgeführt sind, ebensolche Vertiefungen I5 befinden. In diesen Vertiefungen 14, 15 wrden Kompressions@ federn i6 eingelagert, welche das Bestreben zeigen, die Schaufelil in stetiger Berührung mit dem Kurvenführungsstück 2 zu hawlten.
  • Die Wirkungsweise dieser Maschine ist ähnlich der bereits schon beschriebenen; das Niaterial wird durch den Einfülltrichter 10 in das Gehäuse 1 eingefüllt und - wenn drei oder mehr Schaufeln 7 verwendet werdenin den zwischen den Schaufeln gebildeten Hohlräumen zusammengepreßt, noch bevor es durch den Kanal 8, welcher sich ebenfalls wieder im Scheitel des kurvenführungsstückes 2 befindet, ausgestoßen wird. In der Scheibe I2 befinden sich Kanäle I7, die untereinander durch eine kreisrunde Nut 7a iI1 Verbindung gesetzt sind. Ebenso befinden sich iIn Lager I3 Ranäle I8. Die Kanäle ernlöfrlichcn es im verein mit der Nut r7a, daß während des Betriebes der Maschine irgendwelches Behandlungsgut, welches sich an den Schaufeln 7 durchgequetscht haben sollte, stets abgeführt wird, d. h. es können niemals zu hohe Drucke in der Maschine auftreten bzw. wird die Maschine immer eine genügende Entlastung erfahren.
  • Nach der in Abb. 3 dargestellten Maschine wird nur eine einzige Kurvenführung 2 im Verein mit geraden Schaufeln 7 verwendet.
  • Anstatt der zur zurückbewegung der Schaufeln 7 dienenden, in Abb. 2 dargestellten Federn 16 sind hier an den Schaufeln Verlängerungen 7a vorgesehen, welche in eine schraubenförmig verlaufende Nut 20 eingreifen. Die schraubenförmige Nut 20 ist in einen Körper 19 eingeschnitten, welcher fest innerhalb des Gehäuses gelagert ist. Die Verlängerungen 7a werden gleichzeitig durch eine Lagerscheibe 12 hindurchgeführt. Bei Drehung der Welle, bei welcher die Schaufeln vom Kranz 5 mitgenommen werden,s orgen die verlängerungen 7a also stets dafür, daß die Schaufeln 7 irnmer mit der Kurvenführung 2 in Berührung bleiben.
  • Bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um eine der in Abb. 3 dargestellten ziemlich gleichen Ausbildung. Ein Unterschied liegt nur insofern vor, als die schraubenförmig verlaufende Nut an der Innewandung des Gehäuses I vorgesehen ist, wobei an den Schaufeln 7 Fortsätze 7b vorgesehen sind, die, der Zurückbewegung jener Schaufeli 7 dienend, in erwähnter Nut 21 geführt werden.
  • Die in. Abb. 5 und ga dargestellte Ausführungsform ist ähnlich der in. Abb. 4 dargestellten, jedoch sind hier zur Vermeidung von Reibung Rollen 22 an den Fortsätzen 7b der Schaufeln angebracht. Die Rollen greifen in die schraubenförmig verlaufende Nut 21 innerhalb des Gehäuses ein. Am vorderen Ende der Schaufeln 7 ist ein lose sitzendes sogenanntes » Nasenstück« 23 angebracht, welches den stetigen Kontakt mit dem Kurvenführungsstück 2 zu vermittelll hat, indem es einem Einfluß einer Kompressionsfeder 24 unterworfen ist. Die Feder 24 lagert in einer VErtiefung 25 der Schaufeln 7.
  • Mit der in Abb. 6 dargestellten Ausführungsform soll angedeutet werden, wie in einem einzigen Gehäuse eine verhältnismäßig große Zahl von Schaufeln untergebracht sein kann. Der zwischen den Kurvenführungsstüclsen 2, 3 auf der Welle sitzende Kranz ist hier so gestaltet, daß seine eine Seitenfläche, das ist die, welche dem Kurvenführungsstück 2 gegenüberliegt, die Funktion eines Kurvenführungsstückes 3 und die andere Seitenfläche, das ist die, welche dem Kurvenführungsstück 3 gegenüberliegt, die Funktion eines Kurvenführungsstückes 2 übernimmt.
  • Nach der in Abb.7 bis 1 1 dargestellten Ausführungsforul wird die hin und her gebende Bewegung der Schaufeln 7 ebenfalls durch die Kurvenführungsstücke 2, 3 vermittelt. Die zentrale Welle 4 ist hohl, um gegehenenfalls für Beheizungszecke Dampf hindurchführen zu können. Für die Entlastung des zwischen den Schaufeln und den im Kranz 5 befindlichen Schlitzen 6 sich hindurch quetschenden Nfateriafes ist in der Kurvenführung 3 ein Kanal 26 vorgesehen, durch welchen das Material hindurch in eine Rohrleitung 27 übertreten kann, aus der es dann schließlich wieder in den Einfülltrichter 10 gelangt. Gegebenenfalls können Durchlässe 28 in den Schaufeln 7 vorgesehen werden (s. ebenso auch die Schaufeln der vorhergehenden Abbildung), um zu vermeiden, daß das SIate rial zu großen Drücken unterworfen wird. Das Gehäuse I ist innen mit einer Verkleidung 30 versehen; eine Längsbewegung der Welle 4 wird durch die auf ihr befestigten Ringe 3 1 verhindert.
  • Nach der in Abb. I2 bis 15 dargestellten Ausführungsform wird zwecks Vergrößerung das Fassungsvermögens der maschine und zwecks Rückhaltung des NIaterials so lange, bis der Arbeitsvorgang vollständig zu Ende geführt ist, zwischen den Kurvenführungs stücken und dem auf der Welle sitzenden Kranz 5 ein Zwischenraum belassen, derart, daß der Welle gegebenenfalls eine Längsver schiebung zuteil werden kantl. Die Längsverschiebung der Welle wird durch Ringe 31 begrenzt. Zusatzschaufeln 7x sind schließlich in besonderen Schlitzsen 6@ des Kranzes 5 vorgesehen. Mit 32 ist ein Blechschieber bezeichnet, welcher die Entleerungsöffnung in zwei Teile 8 und 8a unterteilt. Jener Schieher bildet gleichzeitig auch kammerartige Zwischenräume während des Ausstoßens <les Materiales und während die Schaufeln an der Entleerungsöffnung vorbeistreichen. Zur Zeit der Entleerung wird jener Schieber in Richtung auf den Kranz 5 vorgeschoben.
  • Das Material wird vom Einfülltrichter 10 aus der rotierenden maschine zugeführt, bis letzterer voll aufgefüllt ist; die Drehung der Maschine wird so lange fortgesetzt, bis das Niaterial mittels der doppelt angeordneten Schaufeln 7 bzw. 7X vollkommen durchgearbeitet ist. Die Schaufeln 7, 7X zeigen sellbstverständlich das bestreben, das material durch die verengte Öffnung 8, 8a, welche sich im Scheitel der Kurvenführung 2 befindet, hindurchzupressen.
  • Ist die Behandlung zu Ende geführt, so werden die Absperrhähne geöffnet und der zentralen Welle 4 eine Längsverschiebung erteilt, demzufolge der Kranz 5 mit dem Scheitel des Kurvenf2hrungsstückes 2 in berührung tritt. Das material muß also gezwungenermaßen sofort durch den Kanal 8, 8n austreten.
  • Ein Entlastungskanal 26 ist in der gegenüberliegenden Kurvenführung 3 vorgesehen und über eine Leitung 27 mit dem Einfülltrichter 10 in Verbindung gesetzt.
  • Nach einer verbesserten Ausführungsform ist der Kranz 5 in zwei konzentrische Abschnitte unterteilt, und zwar wird jener Abschnitt, welcher die Schaufeln 7x aufnimmt, in entgegengesetzter Richtung zu dem anderen, die Schaufeln 7 haltenden Abschnitt des Kranzes gedreht; der äußere Abschnitt wird für sich besonders in Drehung versetzt.
  • Nach der in Abb. I6 und I7 dargestellten Ausführungsform werden die Schaufeln 7 ebenfalls zwischen Kruvenführungsstücken 2 und 3 hin und her beweg.t Die Schaufeln besitzen aber iIn Gegensatz zu den bisher erwähn tcn Ausführungsformen dreieckigen Querschnitt, wobei sie in entsprechend gestalteten Schlitzen 6 des Ringes 5 gelagert sind. Außerdem unterscheidet sich diese Ausfuhrungsform von den übrigen noch dadurch, daß die Welle 4 ein Messer 33 trägt, welches das aus der Maschine austretende Material in der Austrittsstelle sofort von der Ias:chine ablöst.
  • Nach Abb. 18 und 19 liegt in Vertiefungen 34 des Kranzes 5 je ein Drehkörper 35, in welchen aus Holz oder NIetall gefertigte Knetkörper 36 gleitbar gelagert sind; die Enden der Kiietkörper 36 stützen sich an den Kurvenführungen 2 und 3 ab. An jedem Drebkörper 35 sitzt ein Zahnrad 37, während sich im Inneren des Gehäuses I ein mit Innenverzahnung versehenes Rad befindet, welches mittels eines Stiftes 39 in der erforderlichen Lage gehalten wird. Wird die zentrale Welle 4 und mit ihr der Kraz 5 in Umlauf gebracht, so werdne die Knetkörper 36 zufolge des Eingreifens ihrer Zahnräder in das Innenzahnrad 37 gemeinsam in Umaluf gebrachrt, d. h. die Knetkörper bewegen sich um Welle 4 und gleichzeitig auch um ihre eigene achse, wobei Sie außerdem noch durch die Kurvenführungen 2 und 3 in hin und her gehende Bewegung in Richtung längs der Hauptwelle 4 versetzt werden.
  • Es ist hervorzuheben, daß die Schaufeln 36 eine ganz spezielle Form aufweisen und solche Breite besitzen und so angeordnet sind, daß, wenn der Misch- oder Knetvorgang beendet ist, wenigstens eine von ihnen eine solche Stellung einnimmt, daß der Inhalt durch einen Kanal 40, in welchem ein Plattenschieber 41 vorgesehen ist, entleert werden kann. Zwecks Entleerung wird das innenverzahnte Rad 37 durch Herausziehen des Stiftes 39 vom Gehäuse losgelöst, so daß es ohne weiteres mit an der Drehung teilnehmen kann. Da das Rad 37 also an der Drehung mit teilnehmen wird, werden die Knetkörper 36 selbstverständlich aufhören, sich noch weiter um ihre eigene Achse zu drehen.
  • Nach Abb. 20 ist ein Teil des hohlen Abschnittes 4a der Welle 4 durch einen stationären Aufnahmebehälter erstezt worden. am Behalter 42 befinden sich vorne in Vorsprung 43 sowie auf der Ober- und Unterseite Öffnungen 44 bzw. 45. Zum Abschluß der oberen Öffnung 44 ist ein Schieber 46 vorgesehen.
  • Das zu hehandelnde Material wird durch die vordere Öffnung im Behälter 42 eingebracht, worauf es zufolge der eigenen Schwere durch die untere Öffnung 45 in die Maschine eindringt. Die obere Öffnung 44 ist inzwischen durch den Schieber 46 verschlossen worden.
  • Ist die Behandlung des Materiales zu Ende, so öffnet man die obere Öffnung 44 und läßt das Material über ein in dem Behälter 42 schräg eingebrachtes Brett o. dgl. auslaufen.
  • Nach der in Abb. 21 dargestellten Ausführrungsform bestehen die Kurvenführungsstücke aus zwei Teilen 2 und 2a bzw. 3 und 3a Demzufolge sind zwei Schaufelsäze 7 bzw.
  • 7x vorgesehen. Von diesen wird der innere Satz 7 mittels der inneren Kurvenführung 2 und 3 in Längsrichtung zur Welle verschoben, während der äußere Schaufelsatz 7x durch die äußeren Kurvenführungen 2a und 3a längs zur Welle verschoben wird. Die Maschine wird aufgefüllt, wenn die Scheitel der Kurvenführungen im Winkel von 1 zueinander stehen, wobei der tiefste Punkt der äußeren Kurvenführungen 3a oberhalb der Welle und der höchste Punkt der inneren Kurvenführung 3, also der Scheitelpunkt derselben, ebenfalls oberhalb der Welle in der in Abb. 21 dargestellten Stellung sich befinden.
  • Zwecks Entleerung der Maschine werden lie inneren Kurvenführungen relativ zu den äußeren um 180 verdreht, d. h. also, daß sich die tiefsten Punkte und ebenso auch die höchsten Punkte, das sind die Scheitel beider Kurven, miteinander decken. Sind die Kurvenführungen 3a und 3 in solche Übereinstimmung gebracht worden, läßt sich ohne weiteres die Entleerung der Maschine über den Auslaß 0 vornehmen.
  • Gegebenenfalls mag ein Schieber 42 vorgeselben sein, der wechselweise derart bewegt werden kann, daß er über das Profil der Kurven führungen hinausragt und die in Nähe les Scheitels und der Entleerungsöffnung 8 gebildete Kammer vervollständigt, damit die Entleerung des Materiales vor sich gehen kann, ohne daß zu diesem Zwecke die innere Kurvenführung 2a in Tätigkeit zu setzen wäre.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Kneten und Mischen usw. von plastischen Substanzen, wie NIargarine, Fett u. dgl., darlurch gekeon zeichnet, daß innerhalb eines zylindrischen Gehäuses (I) ein oder mehrere Kurvenführungsstücke (2 und 3) fest angeordnet sind, derart, daß auf einer das Gehäuse achsial durchziehenden Welle mittels eines Kranzes (5) gehaltene Schaufeln (7) in stetige Hin- und Herbewegung, und zwar in Richtung achsial zur Welle, versetzt werden, um clas zwischen den einzelnen Schaufeln befindliche SIaterial in einen immer kleiner werdenden, durch die Schaufeln und die Kurvenf2hrungsstüxcke eingeschlossenen Raum zusammen zu pressen, wobei an geeigneter Stelle der Kurvenführungsstücke (2 und 3) durch Absperrhähne (9) zu verschließende Entleerungsöffnungen (8) vorgesehen sind, und zur Vermeidung von Überdrücken, verursacht durch zwischen den Schaufeln sich hindurch quetschendes Material, Offlinugen (28) in den Schaufeln vorgesehen sind, welche die zwischen den einzelnen Schaufeln befindlichen Hohlräume in gegenseitige Verbindung setzen, wobei gegebenenfalls in einer der Kurvenführungen (2 oder 3) noch eine weitere Entlastungsöffnung vorgesehen sein mag, durch welche das Material unter Umstän den auch gleich wieder in den Einfülltrichter überführt werden mag.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln mittels Federn in stetiger Berührung mit dem Kurven führungsstück (2) gehalten werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung nur eines Kurvenführungsstückes (2) die Schaufeln (7) mittels Verlängerungen (7a) oder Nasen (7b) in einer der Form des Kurvenführungsstückes (2) entssprechenden Schraubenführung (20 bzw. 2I) geführt werden, um so in stetiger Berührung mit dem Kurvenführungsstück (2) zu bleiben.
  4. 4. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn zwei oder mehrere Schaufeln nebeneinander bzw. längs der Welle hintereinander vorgesehen werden, der auf der Welle (4) sitzende Kranz, welcher sonst die Schaufeln in Schlitzen (6) zu führen hätte, so ausgebildet ist, daß er der Kurvenführung (2) gegenüber die Funktion einer Kurven, führung (3) und gegenüber der Kurvenführung (3) die Funktion einer Kurvenführung (2) übernimmt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln während ihrer Bewegung um Welle (4), d. h. während ihres Gleitens an den Kurvenführungsstücken (2, 3), wobei sie in eine Bewegung achsial zur Welle (4) versetzt werden, gleichzeitig auch eine Drehung um ihre eigene Achse erfahren, indem sie mit Zahnrädern (37) in Verbindung gebracht sind, welche sich an einem an der Innenwandung des Gehäuses (I) festgelegtem Innenzahnkranz (38) abwälzen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch I, dadurch Cekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Schaufelsäzte (7, 7x) vorgesehen sind und demzufolge auch zwei oder mehrere Kurvenführungsstücke (2, 2a bzw. 3, 3a) angeordnet werden.
  7. 7. Älaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (4) mit samt dem die Schaufeln (7) in Schlitzen (G) haltenden Kranz (5) achsial verschieb bar ist.
DEF50462D 1920-10-28 1921-10-28 Maschine zum Kneten und Mischen von plastischen Substanzen, wie Margarine, Fett u. dgl. Expired DE401613C (de)

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