DE401559C - Vorrichtung zum langsamen Antriebe von Reklamevorrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum langsamen Antriebe von Reklamevorrichtungen

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DE401559C
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Heliowatt Werke Elektrizitaet GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/02Rotary display stands
    • A47F5/025Rotary display stands having mechanical drive, e.g. turntables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

Die bekannten Elektromotoren, namentlich die für geringe Leistungen, besitzen in der Regel eine hohe Tourenzahl, so daß die Erzeugung langsamer mechanischer Drehbewegungen mit ihrer Hilfe Schwierigkeiten bereitet und jedenfalls durch direkten Antrieb der zu bewegenden Antriebsteile nicht erzielt werden kann. Man war daher für solche Fälle, wo eine langsame Drehbewegung, z.· B. ίο einer Scheibe, welche Reklamevorrichtungen, Ausstellungsgegenstände o. dgl. trägt, durch elektrischen Antrieb erzeugt werden soll, auf die Verwendung von umfangreichen Wechselgetrieben oder auf elektromagnetische Schalt getriebe angewiesen, welche erst hin und her gehende Bewegungen in eine Drehbewegung übersetzen.
Gemäß der Erfindung wird zum. Antrieb langsam laufender Vorrichtungen ein Elektromotor verwendet, der dauernd durch eine Wirbelstrombremse belastet ist. Ganz besonders eignet sich für diesen Zweck die Antriebs- und Bremsvorrichtung der Elektrizitätsmotorzähler, welche in der Industrie in umfangreichem Maße fabrikationsmäßig hergestellt werden. Das Wesen der Erfindung besteht also darin, daß eine vorhandene, in der Meßtechnik lediglich zu Meßzwecken verwendete Vorrichtung als Antriebsmotor für langsam umlaufende Reklamevorrichtungen verwendet wird. Es ist also nicht erforderlich, für die Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung neue Motoren zu entwerfen und zu bauen, sondern man kann sich ohne weiteres der für Gleich- und Wechselstrommotorzähler fabrikmäßig ausgebildeten und in beliebiger Zahl zur Verfügung stehenden Antriebsvorrichtungen bedienen. Wenn es sich um den Antrieb einer horizontal oder, vertikal stehenden Scheibe handelt, die z. B. die Reklame oder auszustellenden Gegenstände trägt, kann hierbei die zu drehende Scheibe durch die Ankerscheibe oder Glocke der Motorzählervorrichtung angetrieben werden. Sämtliche bekannten Typen von Motorzahlerantrieben können für die Erfindung benutzt werden; so kann vorteilhaft der Antrieb eines Amperestundenzählers oder eines Voltstundenzählers oder auch eines elektrisehen Zeitzählers für Gleich- oder Wechselstrom Verwendung finden. Der Anschluß kann dabei bei vorhandener Starkstromleitung mittels eines normalen Steckers in ähnlicher Weise wie bei Heiz- und Kochapparaten erfolgen, andererseits kann der Strom auch' aus einem Akkumulator oder einer Batterie, z. B. Trockenbatterie, entnommen werden. Bei Wechselstrom wird vorteilhaft ein Ferrarismotorzähler benutzt, dessen Ferraristriebeisen mit einer Sekundärwicklung versehen ist, wobei die von dem Trieb eis en angetriebene Ankerscheibe zum Antrieb der zu bewegenden Ausstellungsgegenstände oder Bilder und der Sekundärstrom zum. Betrieb von niedervoMgen Licht- oder akustischen Reklame-Vorrichtungen benutzt wird.
Für reine Meßgeräte ist es bekannt, den Nebenschlußstator mit einer Sekundärwicklung zur Erzeugung niedervoltiger Ströme zu versehen; indes wird die Arbeit des Zählers durch eine derartige Anordnung mehr oder minder gestört, während bei der vorliegenden Neuerung eine mehr oder minder große Beeinflussung des Hauptstromkreises durch den Sekundärstrom völlig belanglos ist.
Gemäß der Erfindung wird namentlich für Reklamevorrichtungen auf diesem Wege der Vorteil erreicht, daß mit ein und derselben Vorrichtung gleichzeitig die mechanische Bewegung der ausgestellten Reklame und deren Beleuchtung, z.B. optische und akustische Reklamen, auf einfachem Wege erzeugt werden. Wird ein Gleichstromamperestundenzähler als Antrieb gemäß der Erfindung benutzt, so wird vorteilhaft statt eines Drahtwider-Standes vor die Ankerwicklungen ein Silitwiderstand oder eine Glühlampe vorgeschaltet, welche dann ebenfalls zur Beleuchtung der ausgestellten Gegenstände Anwendung finden kann. Der Reklamezweck kann auch dadurch gefördert werden, daß eine oder mehrere Seiten des Motorgehäuses aus Glas mit transparenten Reklameaufschriften bestehen, wobei hinter den Glasscheiben eine elektrische Lichtquelle mit Reflektor oder mehere solche angeordnet sein können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt die Verwendung eines Ferraris Wechselstrommotorzählers zum Antrieb einer horizontal gelagerten Scheibe 10, welche z. B. Reklamegegenstände tragen soll. Die bei diesem Beispiel vertikal auf der Welle 3 gelagerte Scheibe 1 wird an ihrem Rande von dem Ferraristriebeisen 2 in bekannter Weise angetrieben. Durch Schneckengetriebe 4, 5 wird die in Lagern 8,9 gelagerte Welle 6 angetrieben, die die Scheibe 10 trägt. Der Strom fließt von der Wechselstromquelle 13 durch Leitung 14, Spannungsspule 15 und Lei-
tung 16. Eine Sekundärwicklung 17 ist an dem Triebeisen 2 bzw. der Spannungsspule 15 angeordnet, und zwar läuft dieser Sekundärstrom von den Wicklungen 17 durch Leitung 20 zu dem beweglichen Kontakt 11, festen Kontakt 12, Leitung 19, durch Glühlampe 21 und von dem Innenpol 18 zur Sekundärspule 17 zurück. Ein Sternrad 7 von beliebiger Ausführung, das auf der Welle 6 angebracht ist, bewegt den Kontakt 11, so daß der Stromschluß und der Betrieb der Glühlampe 21 unterbrochen erfolgt. Statt oder neben der Glühlampe 21 können auch akustische Reklamevorrichtungen, z. B. Klopf -
X5 vorrichtungen, in dem Stromkreis eingeschlossen sein und ebenfalls durch die Scheibe 1 angetrieben werden. Ein Schalter 23, der durch das Handrad 22 bedient wird, dient zur dauernden Stromschließung, wenn ein ununterbrochenes Brennen der Lampe 21 gewünscht wird. Ebenso können in dem Sekundärstromkreis auch Handschalter zur dauernden Unterbrechung des Strom* kreises angeordnet sein.
In Abb. 2 ist ein Gleichstromamperestundenzähler dargestellt, der die horizontal liegende Scheibe 14 unter Einschaltung einer verlangsamenden Übersetzung antreibt. 1 ist die Zählerscheibe, 2,3 bedeutet die Anker wicklungen, 4 den Kollektor, 15 die Scheibenwelle, auf der das Zahnrad 16 sitzt. Dieses treibt die Scheibe 17, deren Welle 18 die Scheibe 14 trägt. Der Strom läuft von der Gleichstromquelle 9 (Akkumulator, Trockenbatterie oder Starkstromleitung) durch Draht 25 zur Bürste 5 und von der anderen Seite des Kollektors durch Bürste 6, Leitung 26, Widerstand 27 und Drähte 28, 29 und 30 zur Stromquelle zurück. Der Widerstand 27 wird gemäß der Erfindung durch einen Silitwiderstand gebildet, statt dessen kann auch eine an beliebiger Stelle in den Stromkreis eingeschaltete Glühlampe Verwendung finden. Eine Stromabzweigung 10 führt zu dem festen Kontakt 11, während der bewegliche Kontakt 12 durch Leitung 21 mit dem Außenpol 22 der Glühlampe 23 verbunden ist, deren Innenpol 24 an die Leitung 25 angeschlossen ist. Auch hier bewirkt ein auf der Welle 18 befestigtes Sternrad 13 die Bewegung des beweglichen Kontaktes 12, so daß der Stromkreis der Glühlampe abwechselnd geöffnet, und geschlossen wird, wenn die an ihrem Umfang von den Magneten 7, 8 beeinflußte Scheibe 1 sich dreht. Auch hier ist ein Handschalter 19, 20 zum dauernden Stromschluß der Glühlampe vorgesehen, und es können auch Handschalter zur dauernden Stromunterbrechung angeordnet werden. 31, 32, 33 und sind die Wellenlager. Statt oder neben der Glühlampe 23 können auch hier akustische Vorrichtungen beliebiger Art Verwendung finden. Statt des Sternrades kann eine andere Unterbrechungsvorrichtung benutzt werden. Die Stromleitun- gen des Hauptstromes können bei dieser Schaltung auch noch für andere Zwecke, z. B. zur Speisung von Lichtanlagen, benutzt werden, ohne den Betrieb der Vorrichtung! zu stören.
Zur Erleichterung des Anlaufes der beweglichen Reklamevorrichtung kann der Antrieb z. B. mit Hilfe einer Spiralfeder elastisch mit dem Träger der Reklame verbunden sein, so daß dadurch die Möglichkeit der Aufspeicherung der Energie des Antriebes gegeben ist, wie dies vom Antrieb von Uhren her bekannt ist.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum langsamen Antriebe von Reklamevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus einem Elektrizitätsmotorzählerantrieb besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Reklame tragende drehbare Scheibe (10) durch die Ankerscheibe (1) einer Gleich- oder Wechselstrommotorzählervorrichtung angetrieben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, deren Antrieb aus der Vorrichtung eines Wechselstrommotorzählers, dessen Ferraristriebeisen mit Sekundärwicklung versehen ist, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Triebeisen (2) angetriebene Ankerscheibe (1) zum Antrieb von bewegten Ausstellungsgegenständen oder BiI-dem und der Sekundärstrom zum Betrieb von niedervoltigen Licht- oder akustischen Reklamevorrichtungen benutzt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, deren Antrieb aus einer Gleichstromamperestundenzählervorrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Ankerwicklung statt eines Drahtwiderstandes ein Silitwiderstaind (27) oder eine Glühlampe vorgeschaltet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvor richtung mit dem Träger der Reklamevorrichtung elastisch gekuppelt ist, zum Zwecke, durch Aufspeicherung der Antriebsenergie den Anlauf zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA39600D Vorrichtung zum langsamen Antriebe von Reklamevorrichtungen Expired DE401559C (de)

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