DE401331C - Fliehkraftregler - Google Patents

Fliehkraftregler

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Publication number
DE401331C
DE401331C DET27816D DET0027816D DE401331C DE 401331 C DE401331 C DE 401331C DE T27816 D DET27816 D DE T27816D DE T0027816 D DET0027816 D DE T0027816D DE 401331 C DE401331 C DE 401331C
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DE
Germany
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mass
rotation
axis
smaller
centrifugal governor
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Expired
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DET27816D
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication of DE401331C publication Critical patent/DE401331C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/16Trip gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 60 GRUPPE 20
(T 27816 l\6o)
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H. in Berlin.
Fliehkraftregler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1923 ab.
Ein bekannter Fliehkraftregler, bestehend
aus einer Feder und einem Gewicht, ist auf einer Drehscheibe so angeordnet, daß bei einer bestimmten kritischen Drehzahl die Zentrifugalkraft der Masse von der Federkraft ausgeglichen wird. Bei dieser Drehzahl ist dann das mechanische Schwingungssystem in einem labilen Gleichgewichtszustand. Bei der geringsten Änderung der Umlaufszahl und der Zentrifugalkraft wird das Gleichgewicht
zwischen Masse und Feder gestört. Bei jeder Umdrehung kommt zur Zentrifugalkraft noch die Umkehrung der Wirkung eines Schwerfeldes hinzu, so daß das System bei jeder Umdrehung einer Schwingungsbewegung von bestimmter Amplitudengröße ausführt, wo durch ein Kontakt abwechselnd geöffnet und geschlossen wird.
Der Nachteil dieses sonst sehr empfind ίο liehen Reglers besteht darin, daß, wenn die labile Lage für eine veränderte Umlaufszahl neu eingestellt werden soll, hierfür sowohl die Masse, wie auch die Federkraft verändert werden muß. Eine Verstellung der kritischen Drehzahl ist praktisch schwer möglich. Man begnügt sich mit dem Hilfsmittel, den Indikator in veränderlicher Übersetzung von der betreffenden Maschine aus, deren Umlaufszahl kontrolliert werden soll, anzutreiben. ao Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, diesen Übelstand zu beheben, d. h. den Regler selber zu verstellen. Die Erfindung besteht darin, daß die gesamte Masse des schwingenden Systems in zwei Teile zerlegt wird, von denen der eine Teil der Zentrifugalkraft, der andere Teil dagegen ihr nicht unterworfen ist. Diesen zweiten Teil kann man daher größer machen und ihn dazu benutzen, das Schwerfeld besser auszunutzen, so daß bei jeder Umdrehung der den Indikator tragenden Scheibe eine selbst bei erheblicher Kontaktreibung ausreichende Arbeitsleistung erhalten wird.
Eine Ausführung· ist auf der Zeichnung dargestellt. Bei der Scheibe A befinden sich zwei Blattfedern B1, B2, von denen die eine mit einem Kontakt C ausgerüstet ist. Dieser wird benutzt, um Regelungsvorgänge auszulösen oder eine Anzeigevorrichtung zu betreiben. Beide Blattfedern sind durch ein Gestänge D miteinander verbunden und in der Mitte desselben genau in der Drehachse ist das Hauptgewicht F angebracht.
Das labile Gleichgewicht wird dadurch erreicht, daß einseitig ein kleines Zusatzgewicht E angebracht wird, welches mit den Federn zusammen bei der kritischen Drehzahl in die labile Gleichgewichtslage kommt. Eine Veränderung der Drehzahl ist jetzt möglich. Hierzu wird das Hauptgewicht mittels einer nicht in der Zeichnung dargestellten Verstellvorrichtung in der Achsenlinie ein klein wenig aus der Mittellage nach oben oder nach unten verschoben. Bei einer Verschiebung nach E hin tritt die Verlängerung des Kontakt-Schlusses bei niedrigerer Umlaufszahl ein, bei der entgegengesetzten Verschiebung aber bei höherer.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fliehkraftregler mit Federbelastung, bei welchem ein Kontakt bei jeder Umdrehung eine einmalige Hin- und Herbewegung in radialer Richtung ausführt und abwechselnd geöffnet und geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse, welche mit der Federkraft zusammen das mechanisch schwingende System ausmacht, in zwei Teile, zerlegt ist, von welcher der kleinere Teil weiter von der Drehachse entfernt ist und daher in höherem Grade der Zentrifugalkraft unterliegt, während der größere Teil in der Nähe der Drehachse angeordnet und mit dem kleineren Teil der Masse starr verbunden ist, so daß das Schwerfeld durch ihn auf das System einwirkt und in Richtung zur kleineren Masse oder umgekehrt verstellbar ist, zum Zwecke, die kritische Umlaufszahl des Indikators einregeln zu I können.
DET27816D 1923-06-13 1923-06-13 Fliehkraftregler Expired DE401331C (de)

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DE401331C true DE401331C (de) 1924-08-28

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ID=7553736

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DET27816D Expired DE401331C (de) 1923-06-13 1923-06-13 Fliehkraftregler

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