DE400491C - Rollenkettenschmierung - Google Patents
RollenkettenschmierungInfo
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- DE400491C DE400491C DESCH59233D DESC059233D DE400491C DE 400491 C DE400491 C DE 400491C DE SCH59233 D DESCH59233 D DE SCH59233D DE SC059233 D DESC059233 D DE SC059233D DE 400491 C DE400491 C DE 400491C
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Links
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- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 claims description 18
- 238000007665 sagging Methods 0.000 claims description 4
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- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/14—Rotating lubricating devices
- B61F17/22—Rotating lubricating devices with discs, rollers, or belts engaging the axle
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Rollenschmierlager derjenigen Art, bei der durch eine Kette
den gegen den zu schmierenden Zapfen laufenden Schmierrollen das Schmiermittel zugeführt
wird. Insbesondere ist die Erfindung für das ' Rollenschmierlager an Eisenbahnachsen verwendbar,
das duich das Patent 314699 geschützt ist.
Es kann bei diesem Lager vorkommen, daß der Antrieb der Rollen unregelmäßig ist, so daß die eine Rolle etwas schneller läuft als die andere, oder auch, daß eine sich festklemmt, was zur Folge hat, daß die Kette in der Mitte der beiden Rollen sich durchhängt und daher am unteren Teil nicht mehr in das'Öl eintaucht. Um dies zu verhindern, werden gemäß der Erfindung eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, die je für sich oder mehrere gemeinsam vorgesehen werden können. So kann man eine zusätzliche Führung für die Kette in Gestalt einer Rolle oder eines Führungsstückes vorsehen, oder es kann auch bei anderen Ausführungsformen der Erfindung ein Zwangslauf zwischen den beiden Rollen durch die Kette selbst oder durch zusätzliehe Getriebe, wie Zahnräder, Riemen u. dgl., erzielt werden. Weiter kann man auch für die Kette eine besondere Spannvorrichtung in Gestalt einer an ihrem untersten Punkt angeordneten, durch ihr Gewicht oder durch eine Feder wirkenden Rolle benutzen, die in jedem Falle verhindert, daß die Kette unten aus dem ölvorrat herauskommt.
Es kann bei diesem Lager vorkommen, daß der Antrieb der Rollen unregelmäßig ist, so daß die eine Rolle etwas schneller läuft als die andere, oder auch, daß eine sich festklemmt, was zur Folge hat, daß die Kette in der Mitte der beiden Rollen sich durchhängt und daher am unteren Teil nicht mehr in das'Öl eintaucht. Um dies zu verhindern, werden gemäß der Erfindung eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, die je für sich oder mehrere gemeinsam vorgesehen werden können. So kann man eine zusätzliche Führung für die Kette in Gestalt einer Rolle oder eines Führungsstückes vorsehen, oder es kann auch bei anderen Ausführungsformen der Erfindung ein Zwangslauf zwischen den beiden Rollen durch die Kette selbst oder durch zusätzliehe Getriebe, wie Zahnräder, Riemen u. dgl., erzielt werden. Weiter kann man auch für die Kette eine besondere Spannvorrichtung in Gestalt einer an ihrem untersten Punkt angeordneten, durch ihr Gewicht oder durch eine Feder wirkenden Rolle benutzen, die in jedem Falle verhindert, daß die Kette unten aus dem ölvorrat herauskommt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ausführungsform, bei der zwischen den beiden Schmierrollen α und δ
noch eine besondere Führungsrolle c für die Kette d angebracht ist. Diese Führungsrolle c
hat zweckmäßig gleichfalls eine Nut, in der die Kette läuft, kann natürlich auch ohne solche
ausgeführt werden. Sie verhindert, daß die Kette zwischen den Rollen α und b sich durchhängt
und somit an ihrem unteren Teil aus dem Ölvorrat herauskommt. Die Führungsrolle
kann auch gleichzeitig noch als dritte Schmierrolle dienen, indem man sie so lagert, daß sie
den Achszapfen gleichfalls berührt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist die Rolle durch eine feststehende Stütze & zwischen
den Schmierrollen α und b ersetzt. Die Stütze kann in jeder beliebigen Weise ausgeführt sein,
evtl. auch mit einer Nut oder mit seitlichen Anschlägen versehen sein, um eine Seitenbewegung
der Kette zu verhindern.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 wird eine zwangsläufige Verbindung zwischen den
beiden Schmierrollen α und b dadurch erreicht, daß die Nuten dieser Schmierrollen, in denen
die Kette d hängt, dem Profil der Kette bzw. ihrer einzelnen Glieder entsprechend ausgespart
sind, so daß also die Nuten gewissermaßen kleine Kettenräder darstellen, über die die Kette läuft.
Dadurch wird eine zwangsläufige Verbindung durch die Kette zwischen den beiden Schmierrollen
α und b hergestellt, so daß in jedem Falle die eine Rolle die andere bei der Bewegung mitnimmt.
Man kann die zwangsläufige Verbindung auch dtirch Zahnräder ausführen, wie aus den Abb. 4
und 5 in Seitenansicht und Grundriß ersichtlich
ist. Hier sitzen neben den Schmierrollen a und b Zahnräder f und g, die. beide in ein mittleres
Zahnrad Ii eingreifen, das seitlich auf einer Achse i angeordnet ist. Durch diese Zahnradübertragung
wird bewirkt, daß die beiden Rollen α und b in gleichem Sinne umlaufen.
Auf der Achse i kann noch lose eine Rolle j
sitzen, die ähnlich, wie bei der Ausführungsform in Abb. i, die Kette unterstützt und gegebenenfalls
gleichfalls als Schmierrolle am Achszapfen anliegt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 sind die beiden Rollen α und b noch durch einen zusätzlichen
Riemen oder eine Kette ä o. dgl. verbunden, der seitlich auf besonderen Scheiben
/ und m läuft. Hierdurch wird dieselbe Bewegung
wie bei der vorigen Ausführungsform erzielt.
Die Ausführungsform nach den Abb. 7 und 8 ao verhindert ein Austauchen der Kette aus dem
Ölvorrat durch die Anordnung einer besonderen Führungsrolle η im untersten Punkt der Kette.
Diese Rolle wirkt bei der erstgenannten Ausführungsform als Spannrolle durch ihr eigenes
z5 Gewicht, indem sie in zwei geschlitzten Gabeln 0
und p mit ihren Drehzapfen verschiebbar liegt und die Kette durch ihr Gewicht stets gespannt
hält. Die Anordnung hat noch den Vorteil, wie punktiert dargestellt, daß beim Einführen der
Schmiervorrichtung- in das Achslagergehäuse die beiden Gabeln 0 und p samt der Rolle / nach
oben geklappt werden können, wodurch die ganze Vorrichtung auf einen kleinen Raum zusammengelegt
wird und daher bequem ein- und ausgeführt wferden kann.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 8 sitzt die Spannrolle η auf einem um q drehbaren
Hebel r, der noch unter dem Einfluß einer Feder s stehen kann. Hier wirkt also neben dem
Gewicht der Rolle auch noch eine zusätzliche Feder zum Spannen der Kette.
Die verschiedenen Ausführungsformen können auch miteinander kombiniert werden, um die
Sicherheit zu erhöhen, ebenso wie man beispielsweise auch verschiedene andere Übertragungsmittel
für die Bewegung der beiden Schmierrollen benutzen kann, also etwa an Stelle der
Zahnräder oder des Riementriebes irgendwelche Kurbel- oder sonstige Getriebe.
Claims (9)
- Patent-An Sprüche:i. Rollenkettenschmierung, insbesondere für die Zapfen von Eisenbahnfahrzeugen u. dgl., bei denen eine lediglich zur Zuführung des Öles zu den am Zapfen anliegenden Schmierrollen dienende, den Zapfen nicht berührende Kette Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß das sichere Eintauchen des unteren Teils der Kette in den ölvorrat durch Verhinderung des Durchhängens des oberen Teils der Kette zwischen den beiden Rollen erzielt wird.
- 2. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Schmierrollen [a, b) eine, gegebenenfalls mit Nut versehene Stützrolle (c) angeordnet ist, die gewünschtenfalls auch als Schmierrolle am Zapfen anliegen kann (Abb. 1).
- 3. Aufsührungsform der Rollenkettenschmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Stützrolle eine feste Stütze (e) zwischen den beiden Schmierrollen vorgesehen ist (Abb. 2).
- 4. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchhängen der Kette (d) im oberen Teil durch zwangsläufige Verbindung der Kette mit den Schmierrollen erzielt wird (Abb. 3).
- 5. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangsläufige Verbindung durch Ausbildung der die Kette aufnehmenden Nuten der Schmierrollen als Kettenräder erreicht wird (Abb! 3).
- 6. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach den vorhergehenden An-Sprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchhängen der Kette durch zwangsläufige Verbindung der beiden Schmierrollen erzielt wird, sei es durch Zahnräder, sei es durch eine besondere Kette, einen Riemen, ein Kurbelgetriebe o. dgl. (Abb. 4, 5, 6).
- 7. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Kette durch eine besondere, unter Gewichts- oder Federdruck stehende Spannrolle (n) gehalten wird (Abb. 7 und 8).
- 8. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle in geschlitzten Armen (0, p) mit ihren Zapfen liegt und mit diesen nach oben geklappt werden kann, wenn die Schmieivorrichtung in das Achslagergehäuse ein- oder ausgeführt wird (Abb. 7). no
- 9. Ausführungsform der Rollenkettenschmierung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (ή) an einem Hebelarm (r) sitzt, der gegebenenfalls unter dem Einfluß einer Feder (s) nach unten gezogen wird (Abb. 8).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59233D DE400491C (de) | 1920-08-31 | 1920-08-31 | Rollenkettenschmierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59233D DE400491C (de) | 1920-08-31 | 1920-08-31 | Rollenkettenschmierung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400491C true DE400491C (de) | 1924-08-11 |
Family
ID=7437103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH59233D Expired DE400491C (de) | 1920-08-31 | 1920-08-31 | Rollenkettenschmierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400491C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2757991A (en) * | 1954-03-11 | 1956-08-07 | Nat Motor Bearing Co Inc | Journal lubricant circulator |
-
1920
- 1920-08-31 DE DESCH59233D patent/DE400491C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2757991A (en) * | 1954-03-11 | 1956-08-07 | Nat Motor Bearing Co Inc | Journal lubricant circulator |
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