DE400413C - Lampengehaeuse, insbesondere fuer Bogenlampen in kinematographischen Vorfuehrungsapparaten - Google Patents

Lampengehaeuse, insbesondere fuer Bogenlampen in kinematographischen Vorfuehrungsapparaten

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DE400413C
DE400413C DEA36114D DEA0036114D DE400413C DE 400413 C DE400413 C DE 400413C DE A36114 D DEA36114 D DE A36114D DE A0036114 D DEA0036114 D DE A0036114D DE 400413 C DE400413 C DE 400413C
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cinematographic
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conical
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0066Saving arrangements; Ventilation devices

Landscapes

  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

Es ist erwünscht, daß das Gehäuse der Bogenlampe in einem kinematographischen Vorführungsapparate sich möglichst wenig erwärmt, da sonst, namentlich bei Verwendung einer Lampe hoher Amperezahl,. Verbrennungen schon bei leichtem versehentlichen Berühren des Gehäuses zu befürchten, sind, und da im übrigen die starke Wärmestrahlung des Gehäuses den umgebenden
ίο Raum unerträglich heizt und die Bedienung des Apparates erschwert. Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat man zwar schon vorgeschlagen, das Gehäuse mit Doppelwänden auszuführen, wobei man in dem äußeren Gehäuse Öffnungen am Boden und oben seitlich .anordnete. Die Außenluft sollte dabei unten eintreten, an den Wänden des inneren Gehäuses entlangstreichen und durch die oberen Öffnungen wieder austreten, und zwar
ao in einen mit Schornstein versehenen Raum, in welchem auch die von der Lichtquelle: direkt erwärmte Luft einströmen sollte. Das Außengehäuse war dabei der Form des-· inneren Gehäuses angepaßt, d.h. es war oben
as durch einen " wagerecht angeordneten Deckel verschlossen. Die Folge hiervon war, daß die unten eintretende Luft zwar an den Seitenwänden des inneren Gehäuses entlangstrich, aber infolge der einen schärfen Knick bildenden Deckelwand sich in den oberen Austrittsöffnungen staute, dort Luftwirbel erzeugte und somit ein zur Abkühlung genügender Luftstrom nicht erreicht werden konnte. Die mit dieser Anordnung versehenen Apparate zeigten schon nach kurzer Brenndauer bei einem Stromverbrauch von nur 60 Ampere die immerhin noch sehr unangenehme Temperatur von 200° C.
Es sind ferner einfache und doppelwandige Lampengehäuse bekannt, bei denen der Kopf des Gehäuses mehr oder weniger konisch ausgebildet ist und von einer dachförmigen Lichtschutzkappe abgedeckt wird. Die Austrittsöffnungen für die warme Luft befinden sich unmittelbar unter der. dachförmigen Abdeckung. Auch diese Anordnung hat den Nachteil, daß durcn Luftwirbelbildung ein unbehinderter Abzug der warmen Luft aus dem Lampengehäuse nicht erfolgen kann.
Die vorliegende Erfindung löst nun unter
Vermeidung der geschilderten Mangel die Aufgabe, eine gute Kühlung des Lampengehäuses[;;,zu bewirken, wie nachstehend beschrieben wird, und zwar mit solchem Erfolge, daß die Temperatur bei gleichen Verhältnissen gegenüber der oben angeführten Messung um 60 Prozent verringert bleibt. Dies wird im · wesentlichen dadurch erzielt, daß die inneren ebenso wie die äußeren XVande am Kopf des Gehäuses zwecks Vermeidung der Luftwirbelbildung konisch verlaufen und ineinanderliegende pyramiden- oder kegelförmige seitlich geschlossene Schornsteine bilden, in welche die Kühlluft durch am Boden oder in seiner Nähe angeordnete öffnungen eintritt.
Erfindungsgemäß haben, wie die Zeichnung dies in zwei zueinander senkrechten Vertikalschnitten zeigt, die Doppelwände, die an wenigstens drei Seiten des Gehäuses in sich völlig geschlossen sind, an ihrem oberen Ende keine seitlichen Löcher nach außen hin. Die inneren (a) und die äußeren (b) Wände verlaufen vielmehr unter Vermeidung
as scharfer Krümmungen gleichartig in konischer Gestalt nach oben hin ineinander und führen die an der Grundfläche bei c zuströmende Luft des Zwischenraumes d der Doppelwände ohne Vorraum direkt in einen gemeinsamen Schornstein e. Die Strömung aus dem düsenartigen Kopfende / des inneren Gehäuses ruft bei richtiger Querschnittsbemessung injektorartig einen kräftigen Luftzug zwischen den Doppelwanden hervor, wie es an sich bei ähnlichen Gasabführungsvorrichtungen bekannt ist.
Um den Austritt von Lichtstrahlen durch die Schornsteinöffnung zu verhindern, ist eine Iichtschutzkappe k vorgesehen von prismatischer oder kegelförmiger Form mit der Spitze nach unten, die, im zulaufenden Teil des inneren Gehäuses angebracht, die erhitzte Luft ungehindert abziehen läßt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lampengehäuse, insbesondere für Bogenlampen in kinematographischen Vorführungsapparaten, mit der die Lichtquelle umschließenden Doppelwandung und Luftzwischenraum sowie konisch verlaufender äußeren Kopfwandung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der äußeren schrägen Kopfwandung eine zweite Wandung vorgesehen ist, so daß die äußere und innere ^Wandung des Lampengehäuses ineinanderliegende pyramiden- oder kegelförmige seitlich geschlossene Schornsteine bilden, in welche die Kühlluft durch am Boden, oder in seiner Nähe angeordnete* öffnungen eintritt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine innerhalb des inneren Schornsteines angeordnete Lichtschutzkappe von pyramiden- oder kegelförmiger Gestalt, deren Spitze nach unten zeigt.
    Abb. i.
    Abk 2.
    IrJ
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