DE40030C - Neuerungen an Gasvorlagen und Steigerohren - Google Patents

Neuerungen an Gasvorlagen und Steigerohren

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DE40030C
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DE
Germany
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gas
innovations
riser pipes
riser
gas receivers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40030D
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English (en)
Original Assignee
O. RUPPERT' in Hamme bei Bochum
Publication of DE40030C publication Critical patent/DE40030C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Industrial Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Verstopfungen in den Vorlagen zu vermeiden und die festen Rückstände getrennt vom Theer und so leicht entfernen zu können, ohne Betriebsstörungen zu verursachen, ordne ich Steigerohre und Vorlagen in folgender Art an:
Die Steigerohranschlüsse α an die Retortenköpfe b werden sehr weit und konisch angelegt; in denselben sind schräg gestellte Scheidungen c eingebaut, welche den Gasstrom ablenken und zum theilweisen Abwerfen mitgerissener, feiner Kohlen und von Pechtheilen aus dem Gasstrom führen. Die nach oben enger werdenden Steigerohre d führe ich nun, je nach dem Ofengange und der Art der Kohle, sehr hoch über die Ofenoberkante (ca. 2 bis 5 m) und lasse dann in einer Umhüllung e die Gasse nach unten streichen, wodurch sie zum Abwerfen fester Rückstände gezwungen werden; die Gase gehen sodann in f in die Höhe und münden anstatt von oben, wie bisher üblich, seitlich und fast flach in die eigentliche Vorlage i ein, da jede Führung des Gasstromes nach unten festere Theile rascher und leichter abscheidet. In der Vorlage kann nun Tauchung oder Druckentlastung hergestellt werden. Ich regulire diese Tauchung bei nassen Vorlagen einfach mit einem höher oder niedriger stellbaren Schieber g, der an der Vorderwand eines in die Vorlagen eingebauten Gasfangkastens h verschiebbar ist. Bei trockenen Vorlagen wird in f eine Abschlüfsklappe eingebaut. Die aus dem Gasstrom in e ausgeschiedenen, festen Rückstände werden in einem sogenannten Pechfange k aufgefangen und können daraus jederzeit entfernt werden. Die Wände von e und f müssen genügende Tauchung in k erhalten, wozu k mit flüssigen Condensproducten gefüllt bleibt, bei gröfserer Ansammlung derselben laufen dieselben nach I über und werden von da nach den Sammelbassins weiter geführt.
Jedes Steigerohr erhält einen Pechfang k extra; die Rohre e und f, wie der Gasfang k erhalten Putzöffnungen m.
Das sich in der Vorlage i sammelnde Ammoniakwasser läuft durch das Gasableitungsrohr η ab, der Theer wird durch 0 abgeführt und durch die auf dem senkrechten Schenkel ο angebrachte, höher oder niedriger schraubbare Kappe ρ, je nach seinem specifischen Gewicht aus der Vorlage von dem Wasser herausgedrückt und durch q nach den Sammelbassins abgeführt.
Die Anordnung des Gasfangkastens h mit Schieber g für jedes Steigerohr einzeln hebt die Nothwendigkeit völlig horizontaler Lage der Vorlagen auf, da der Schieber g jederzeit beliebig eingestellt werden kann.
Um den Niederschlag von mitgerissener Kohle noch energischer zu bewirken, kann in den Retortenkopf α noch vor die Kohlenladung ein nach unten schräg gestelltes Abwerfeblech c nach der Füllung der Retorten eingestellt werden. Bei nicht genügender Höhe oder sehr viel feste Theile mitführenden Gasen können die auf- und absteigenden Rohre e und f auch mehrmals hinter einander angeordnet werden. Ebenso kann die Vorlage, wie bei r punktirt, direct auf den Theerfang k aufgesetzt und durch Tauchung damit verbun-
den werden; diese Anordnung ist aber nur zulässig, wenn weniger Werth auf guten Theer und gut leuchtende Gase gelegt wird, oder die Gase weniger feste Theile mit sich führen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An
    vorlagen die Anordnung einer Umhüllung
    Steigerohren von Gasretorten und Gasder Steigerohre d auf allen oder nur einzelnen Seiten mit einem niedergehenden Gasstrome e.
    In Verbindung mit der Einrichtung nach ι. die Trennung der Auffangung fester und flüssiger Producte durch Anordnung des Pechfanges k vor der Vorlage und einzeln für jedes Steigerohr.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40030D Neuerungen an Gasvorlagen und Steigerohren Expired - Lifetime DE40030C (de)

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