DE39985C - Schutzpanzer für Menschen, Schiffe u. s. w - Google Patents

Schutzpanzer für Menschen, Schiffe u. s. w

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Publication number
DE39985C
DE39985C DENDAT39985D DE39985DA DE39985C DE 39985 C DE39985 C DE 39985C DE NDAT39985 D DENDAT39985 D DE NDAT39985D DE 39985D A DE39985D A DE 39985DA DE 39985 C DE39985 C DE 39985C
Authority
DE
Germany
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armor
plate
perforated
correspond
exactly
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39985D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. HANSEN in Kopenhagen, Fredericksberggade
Publication of DE39985C publication Critical patent/DE39985C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/023Armour plate, or auxiliary armour plate mounted at a distance of the main armour plate, having cavities at its outer impact surface, or holes, for deflecting the projectile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
EDUARD HANSEN in KOPENHAGEN. Schutzpanzer für Menschen, Schiffe u. s. w.
Patefltirt im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1887 ab.
Fig. ι zeigt die Panzerung von vorn gesehen bezw. die Vorderplätte ν derselben mit den Zahnlöchern /,
Fig. 2 einen verticalen Längenschnitt derselben bezw. die Cassettenzwischenlage c mit dahinter liegender ebenfalls gelochter und gezahnter Hinterplatte h\
Fig. 3 ist ein Querschnitt der Panzerung,
Fig. 4 eine perspectivische Ansicht der Cassettenzwischenlage.
Fig. 5 endlich zeigt die Herstellung der Cassetten durch kreuzweises Ineinanderfügen zweier bis zur Hälfte ihrer Breite eingeschnittenen Blechstreifen, derart, dais z. B. Einschnitt s nach erfolgter Passirung von sl unterhalb des letzteren zu liegen kommt, sofern es nicht vorgezogen wird, die Cassetten (was jedenfalls hinsichtlich zu erzielender gröfstmöglicher Widerstandsfähigkeit das beste ist) im Ganzen aus entsprechend starken Platten zu " stanzen, und
Fig. 6 weist speciell die erfolglose Einwirkung einer (hier Remmington'schen) Kugel auf die Panzerung nach, gleichviel, ob dieselbe gerade auf ein Zahnloch Z und die darunter liegende Cassette c1 oder auf ein Bordstreifenkreuz i mit darunter liegendem Cassettenkreuz c4 oder anderswie trifft.
Die Panzerung besteht aus drei Theilen, nämlich aus einer genau nach Art eines Reib-' eisens behufs spitzer und scharfkantiger Zahnbildung durchlochten harten Metall- bezw. Stahlblechvorderplatte ν und einer ebensolchen Hinterplatte h, deren beider Zähne- nach vorn> (die der Hinterplatte also dem Innern der Platte zu) gekehrt sind. Zwischen beiden Platten befindet sich eine etwa 1 cm hohe, aus demselben Material hergestellte Cassetteneinlage c, deren Carredimensionen so gewählt sind, dafs sie dem durch die Durchlochung enstandenen Kreuzmuster bezw. den verbliebenen Bordstreifen der Vorder- und Hinterplatte genau entsprechen. Die drei Theile sind nach genauem Aufeinanderpassen zweckentsprechend gut gerändelt, umgebogen, zusammengenietet und eventuell gelöthet. Der mittlere Theil, die eingelegten Cassetten, verleiht dem Ganzen seine geforderte Widerstandsfähigkeit. Die Durchlochung und Cassettenzwischenlage kann nach diagonaler (wie auf beiliegender Zeichnung) oder horizontaler Bordstreifenmusterlage geschehen. Die Hinterplatte h kann bezw. braucht schliefslich für diejenigen Verwendungsfälle der Panzerung, wo deren Durchsichtigkeit nicht erforderlich ist, z. B. als Brustharnisch, nicht durchlocht zu sein, da die davor liegenden scharfen Kanten der Vorderplatte und Cassettenzwischenlage genügend Trotz bieten.
Schlägt z. B. (Fig. 6) eine Kugel k gerade auf das Zahnloch /, so stellen sich ihr vorerst die vier Zähne der Vorderplatte, im Falle deren Ueberwindung die vier scharfen Kanten der darunter liegenden Cassette ci und endlich noch, sofern diese auch durchlocht ist, abermals die vier Zähne der Hinterplatte h, ihrer Wirkung trotzend und sie selbst vernichtend, entgegen.
Trifft die Kugel hingegen gerade auf das
Bordstreifenkreuz i, so hat sie schon, ehe sie dasselbe berührt, die acht jenem zunächst liegenden Zähne der vier das Kreuz bildenden Zahnlöcher / zu überwinden und trifft für den Fall deren Ueberwindung sodann gerade auf das von den vier darunter liegenden Cassetten c1 gebildete Cassettenkreuz c4, um event, endlich abermals auf acht Zähne der Hinterplatte h zu stofsen.
Die Kugel hat also im ersteren Falle zwölf bezw. bei nicht durchlochter Hinterplatte acht, im letzteren sogar 20 bezw. bei nicht durchlochter Hinterplatte zwölf scharfe Kanten zu überwinden. Wie sie aber auch sonst aufschlagen, von welchem Kaliber sie sein und aus dem Gewehr welchen Systems sie auch entsendet sein mag, stets wird sie einer mehr oder weniger gro'fsen Anzahl, jedenfalls aber einer genügenden Menge scharfer Kanten begegnen, welch letztere ihre Kraft zu brechen und sie schadlos zu machen vermögen.
Die vorbeschriebene Panzerung läfst sich auf die verschiedenste Art und auf Grund ihrer verhältnifsmäfsig grofsen und bis jetzt noch nicht erreichten Leichtigkeit selbst als Brustharnisch mit Zuversicht anwenden und bietet nebenbei den. Vortheil, dafs bei reichlich vorhandener Ventilation vermöge ihrer Durchlochung. der Körper darunter- gut ausdünsten kann. Der Gefahr einer Selbstverletzung oder des Zerreifsens der Kleidung bei freier Bewegung ist durch zweckentsprechende Filzauflage leicht vorzubeugen.
Die Panzerung ist durchsichtig.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine durchbrochene, scharfkantige und durchsichtige Panzerung gegen Gewehrfeuer, bestehend aus drei durch zweckentsprechende Randbildung, Umbug, Zusammennieten und eventuell Löthen gut verbundenen Theilen, nämlich aus einer genau nach Art eines Reibeisens durchlochten harten Metall- bezw. Stahlblechvorderplatte ν und einer ebensolchen Hinter-.
. platte h (welch letztere indessen auch voll sein kann), deren beider Zähne nach vorn (die der Hinterplatte also dem Innern der Panzerung zu) gekehrt sind und zwischen welchen beiden sich eine etwa 1 cm hohe, aus demselben Material hergestellte Cassetteneinlage c befindet, deren Carredimensionen so gewählt sind, dafs sie dem durch die D.u.rchlpchung entstandenen Kreuzmuster bezw. den verbliebenen Bordstreifen der Vorder- und Hinterplatte genau entsprechen, sowie im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs sie den abzuwehrenden Geschossen durch Entgegen bietung scharfer Kanten trotzt, in feststehender und transportabler Anwendung, als lose oder feststehende Schilder, zum Gebrauch im freien Felde und bei Verscbanzungstreffen, sowie endlich als Brustharnisch und im letzteren Falle mit Filzauflage versehen.
2. Die Herstellung vorstehend beschriebener dreitheiliger Panzerung in entsprechend stärkerer Ausführung und deren Anwendung gegen Geschützfeuer.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39985D Schutzpanzer für Menschen, Schiffe u. s. w Expired - Lifetime DE39985C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006134407A1 (en) * 2005-06-14 2006-12-21 Soukos Robots S.A. Rocket-propelled grenade protection system

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