DE398804C - Vorrichtung zur photographischen Aufnahme der Schallwellen auf einen lichtempfindlichen Traeger - Google Patents

Vorrichtung zur photographischen Aufnahme der Schallwellen auf einen lichtempfindlichen Traeger

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DE398804C
DE398804C DEG56797D DEG0056797D DE398804C DE 398804 C DE398804 C DE 398804C DE G56797 D DEG56797 D DE G56797D DE G0056797 D DEG0056797 D DE G0056797D DE 398804 C DE398804 C DE 398804C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur photographischen Aufnahme der Schallwellen auf einen lichtempfindlichen Träger. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung.zur photographischen Aufnahme von Schallwellen auf einen Film, bei der ein Lichtstrahlenbündel mit Hilfe einer von den Schallwellen in Schwingungen versetzten Blende mehr oder weniger abgeblendet wird und die durchgehenden Lichtstrahlen zu einem Lichtstreifen auf dem Film vereinict werden. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei derartigen Vorrichtungen zwei Blenden mit Schlitzen von gleiocher Breite zLi verwenden, von denen die eine durch die Schallwellen bewegt wurde, während die andere feststand, so daß die Schlitze sich sbets wechselnd mehr oder weniger überdeckten.
  • Bei einer derartigen Vorrichtung kann die bewegliche Blende nur klein sein, da sie bei größeren Abmessungen infolge ihrer Trägheit den Schallschwingungen nicht genau folgen würde, insbesondere- wenn sie auf elektrGinagnetischein Wege in Schwingungen versetzt wird. Die (las Licht durchlassenden Schlitze dürfen nur eine sehr geringe Breite haben, damit bereits geringe Schwingungen der beweglichen Blende eine merkliche Änderung der hindurchgehenden Lichtmenge bewirken. Diese Umstände bringen es mit sich, (laß bei der Verwendung von zwei gegeneinander bewe-ten Blenden deren zwischen den Spalten stehenbleibende Stege den größten Teil des Lichtes abblenden.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird nur eine Blende mit einer größeren Anzahl von Schlitzen verwendet, und die durch diese fallenden Lichtstrahlen werden durch ein Objektiv vergrößert auf einen Hohlspiegel geworfen, der sie, erforderlichenfalls unter Zwischensch-altung einer Sammellinse, durch eine Schlitzblende auf den Film reflektiert. Der Hohlspiegel iist hierbei in parallele Zonen eingeteilt, die reflektieren und nicht reflektieren und die genau dem vergrößerten Diid der Blende entsprechen. Da die Vergrößerung beliebig stark gewählt werden kann, ist es möglich, die Zonen des Spiegels der Breite der Stege der Blende genau anzupassen, auch wenn Stege und Schlitze derselben sehr schmal sind. Man kann auf diese Weise als Blende ein Gitter verwenden, das aus feinen Drähten gebildet ist, so daß durch die -Stege so wenig Licht als möglich abgeblendet und auch bei einer kleinen Blende eine möglichst große Lichtmenge nutzbar gemacht wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Auisführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch daTgestellt.
  • Eine Dunkelkammer io enthält die Beleuchtungsvorrichtung und die Einrichtungen zum Regeln derselben, während in einer anschließenden Dunkelkammer ii die Filmrollen 12 und 13 und deren Antriebsvorrichtung untergebracht sind. Mit 14 ist eine Anzahl von Telephonen oder empfindlichen Mikrophonen bezeichnet, die parallel in einen Stromkreis 15 eingeschaltet sind, der aus einer Lokalbatterie 16 gespeist wird. Die von den Telephonen 14 dein Batteriestrom mitgeteilten Schwankungen werden durch theriiiioniscbe VIerstärkungsröhren oder andere bekannte 'Verstärker, die in einem Gehäuse 17 untergebracht sind, vemtärkt. Der verstärkte Strom geht durch die Leitungen iS Zu einem Telephonverstärkungsrelais ig, dessen von der 1-,o;k-albatt,erie20 gelieferter '-',ektitidärst,ronn die Prinlärwicklung eines Tr.iiisforn#2tOrS21 erregt, der ihn auf höhere Spannung umformt. Der Sekundärstroni dieses Transformators geht durch die Leitung 22 und sehr leicht biegsanie Verbindungsdrähte zu den Kleinmen einer SpUle 23, die auf ein leichtes Rohr 24 aus unnlagnetisierbarern Stoff gewickelt ist, das an einer straff gespannten, biegsamen Guinmiinembran 44 befestigt ist. Diese Spule bildet den Anker eines Solenoids:25, der durch eine Leitung 27 mit dem konstanten -';;tr-orn einer Batterie 26 bespeist wird. Der die SPule 23 erregende Stroin entspricht den Schwingungen der .Membran der Mikrophone 14, jedoch ist er nach seiner Umformung iniTransfärtnator 21 ein Wechselstrom und nicht mehr ein wellenföniiiger Gleichstroni. Unter seiner Einwirkung wird die Gummirneinbran 44 in Schwingungen versetzt, die der Größe und der Dauer nach mit denen der l#lilroplioni-neiiibran übereinstiminen.
  • Von einer Lampe29 aus wird durch einen Reflekt#or 30 ein Bündel chemisch wirksamer Lichtstrahlen 28 durch die Spalten eines Gitters 3 1 auf ein Linsensysten' 32 geworfen. Die vom Gitter31 kommenden streifenförmigen Lichtbündel 33 werden durch die Linsen 32 gegen einen festen elliptischen Spiegel 34 gelenkt, auf dein sie als'Bilder der Schlitze des Gitters erscheinen. Der Spiegel 34 ist in parallele, abwechselnd reflektierende und nichtreflektierelide Zonen36 geteilt, die den einzelnen Lichtbündeln 33 aus den Schlitzen des Gitters entsprechen. jedes Bild eines Gitterschlitzes bedeckt gerade eine reflektierende Zone des Spiegels. Wird das Gitter in Schwingungen versetzt, so bewegen sieh die Lichtstreifen Über die nichtreflektierenden Zonen und bedecken je nach der Größe des Ausschlags des Gitters einen grö-I ßeren oder kleineren Teil von diesen, Jedoch sind die Abinessungen so gewählt, daß dabei keines der Bilder in die nächste reflektierende Zone hinüberspielt.
  • Dass von der gespannten Gurniniplatte 24 getragene Gitter 31 besteht aus paralielvil Streifen von undurchsichtigem Stoji init Z, durchsichtigen Zwischenräumen. Es kann aus aiigcrußten Dräbten von etwa o,4iiini Durchmesser ihit o,4inni breiten Ziviscbenrätiinen bestehen.
  • Die auf die reflektierenden SpiegIelzonen treffenden Strnhlen werden von diesen konvergierend gegen eine zylindrische Kondensorlin#se 37 gelenkt. Das von dieser gesaininelte schmale Strahlenbündel 38 wird durch einen SPalt 39 von einstellbarer Breite auf einen Film 40 geworfen, der durch eine Führung 41 von einer Vorratsspule 1:2 zu einer Aufwickelspule 13 gezogen wird. Hierzu ist eine Zug- und Bremsvorrichtung vorhanden, die den Film mit gleichförmiger Geschwin-Z, Z, digkeit durch die FühriLing4i hinter dein Spalt39 vorbeiführt. Die Zugvorrichtung ist mechanisch oder elektrisch mit der Hauptwelle einer kinetnatographischen Aufnahmekamera gekuppelt, so daß der Vorschub stets in Cbereinstimmung mit dem Bildfilin erfolgt. Der Bildfilin und der Tonfilm werd,-ii auf diese Weise sicher miteinander in Übereinstinmiung gebracht, wenn auch der Bildfilm alysatzweise und der Tonfilin mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zur photographischen Aufnahme von Schallwellen auf einen lichtempfindlichen Träger durch #Ibblenden eines Lichtbündels mittels einer von den Schallwellen gesteuerten, gitterartigen Blende, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstreifen der Blende (311) vergrößert auf einen Hohlspieg f t'el (34) gewor en werden, der in reflektierende und nichtreflektierende Zonen eingeteilt ist. 2-.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (30 ein aus Drähten gebildetes Gitter bildet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, k# dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (31) auf einer 'Membran (44) angeordnet ist, die ein vom Strom der Aufnahmeinikrophone (14) durcbflossenes Solenoid (23) gegenüber einem feststehenden dauernd erre-ten Solenoid (25) trägt. zn
DEG56797D 1921-06-17 1922-06-09 Vorrichtung zur photographischen Aufnahme der Schallwellen auf einen lichtempfindlichen Traeger Expired DE398804C (de)

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