DE398666C - Einstellvorrichtung fuer den Mahlmantel von Walzenmuehlen - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer den Mahlmantel von Walzenmuehlen

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DE398666C
DE398666C DEI22624D DEI0022624D DE398666C DE 398666 C DE398666 C DE 398666C DE I22624 D DEI22624 D DE I22624D DE I0022624 D DEI0022624 D DE I0022624D DE 398666 C DE398666 C DE 398666C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/34Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills wherein a roller co-operates with a stationary member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIET
— JVI 398666 -KLASSE 50 b GRUPPE 6
(122624 Illlsob) ■
Wilhelm Ihmig in Schwelm i. W. Einstellvorrichtung für den Mahlmantel von Walzenmühlen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom- 27. April 1922 ab.
*t
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Mängel zu beheben, die sich bei den. bisher bekannten Walzenmühlen mit Gegenlage oder Mahlmantel infolge unzweckmäßiger Verstellungsmöglichkeitendes Mahlmantels während des Mahlens ergeben.
Gegenstand der Erfindung ist eine Aßfhänge- und Einstellvorrichtung, welche es ermöglicht, die Mahlfläche des Mantels während des Mahlens durch die an der Vorderseite dsr Maschine liegende Stellvorrichtung in ihrer Lage zur Walze gleichmäßig oder ungleichmäßig zu verändern.
Während bei den bekannten Walzenmühlen
der Mahlmantel, wenn er gesenkt, d. h. weiter von der Walze abgestellt wird, in Wirklichkeit von der Mitarbeit ausgeschlossen ist, da er sich an der Auslaufseite mehr von der Walze abhebt als an der Einlaufseite oder, falls eine Einrichtung getroffen ist, den Mantel auch während des Betriebes von der Vorderseite der Maschine aus an der Einlaufseite ! entsprechend mitzusenken, diese Veränderung ίο seiner Lage zur Walze doch nur in einem ge- j wissen, durch die jeweilige Grundeinstellung ; bedingten Verhältnis erfolgt, ermöglicht es die ! Bauart gemäß der Erfindung, dem Mahlmantel ' in beliebigem Abstand von der Walze die je- | weils richtige Arbeitslage zu geben und den j ,Abstand der Einlauf- oder Auslaufseite unab- j hängig voneinander von der Vorderseite der Maschine ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen | während des Betriebes zu verändern. Infolge- | ao d essen kann die Walzenmühle in vollkommenerer i Weise als bisher zur Herstellung der verschie- [ denartigsten Mehl-, Grütze- und Schrotarten j sowie auch zum Schälen von Getreide und Hülsenfrüchten verwendet werden. Eine beispielsweise Ausführungsform ist in der Zeichnung in Abb. 1 in der Seitenansicht und in Abb.2 in der Aufsicht veranschaulicht. Abb. 3 zeigt den weitergestellten Mahlmantel in der bekannten unzweckmäßigen Weise, wodurch er in Wirklichkeit von der Mitarbeit ausgeschlossen ist, während Abb. 4 den weitergestellten Mahlmantel mit der neuen Aufhängung darstellt. Die Abb. 5 bis 7 zeigen eine Einzelheit in größerem Maßstabe. Der Mahlmantel α liegt mit seinen rückwärtigen Tragarmen auf den Stellschrauben b auf, welche in Hebeln c sitzen und als Abwälzflachen ausgebildet sind. Die Hebel c sitzen fest auf einer Welle d, an "welcher gleichzeitig ein Hebel e angebracht ist, dessen freies, mit einer Walzfläche versehenes Ende durch eine Feder h, welche um die Stange h liegt und durch Muttern e gespannt wird, gegen einen auf der \ Stange h sitzenden Bund mit stets gleichem Druck angedrückt wird. Die Verstellung der unter stetem Druck der Feder u stehenden Stange h und die damit durch Drehung der j Welle d verbundene Veränderung der Mahl- | mantellage wird von der Vorderseite der Ma- : schine durch Drehung des Handrades i bewirkt.
Die an sich bekannte federnde Lagerung des Mantels an seiner Hinterseite hat in vorliegender Bauart eine wichtige Neuerung insofern erfahren, als die Federspannung bei jeder Lage des Mantels gleichbleibt, während sie bei den bekannten Bauarten durch jede Verstellung der Mantellage verändert wird. Es behält also der Mantel in jeder Lage seine stabile Auflage, während er aber auch ander-• seits in jeder Lage beim Durchgang eines unvermahlbaren Fremdkörpers bei gleichem Druck ausweichen kann.
An seiner Vorderseite ist der Mantel in bekannter Weise mittels Handrades an der 6g Stange m eingestellt, durch die Feder η gespannt und durch die Stellschrauben 0 gegen Berührung mit der Walze gesichert, welche Sicherung an der Hinterseite durch die im Hebel e sitzende Stellschraube g erzielt ist; ferner wird die seitliche Einstellung des Mantels durch die an den Verbindungsschienen f befindlichen Schiebösen q mittels Stellschrauben r bewirkt. Die Bedienung der Einstellvorrichtung erfolgt nur von der Vorderseite der Mühle aus, ohne jedes Werkzeug, und zwar wird die Mantelverstellung hinten durch Drehung des Handrades i, die Verstellung vorn durch Drehung des Handrades an der Stange m bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einstellvorrichtung für den Mahlmantel von Walzenmühlen, der während des Betriebes von der Vorderseite der Maschine aus parallel zu sich selbst verstellt werden kann, gekennzeichnet durch eine Welle (d), auf der Hebel (β) mit Abwälzflachen zur Auflage der rückwärtigen Enden der Mahlmanteltragarme und außerdem ein Hebel (e) fest angebracht sind, dessen freies Ende mit einer Walzfläche gegen einen auf einer unter Federdruck stehenden, in ihrer Längsrichtung einstellbaren Stange (h) sitzenden Bund unter dem Druck einer mit der Stange verschiebbaren und daher unter stets gleicher Spannung stehenden Feder anliegt, so daß durch Verstellung der Stange Qi) die Welle {d) ■ mit den , Hebeln gedreht und damit der Mahlmantel in seiner Lage zur Walze verändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEI22624D 1922-04-27 1922-04-27 Einstellvorrichtung fuer den Mahlmantel von Walzenmuehlen Expired DE398666C (de)

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