DE398588C - Einrichtung zur Tourenregulierung, insbesondere fuer Hochfrequenzmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Tourenregulierung, insbesondere fuer Hochfrequenzmaschinen

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DE398588C
DE398588C DEG54805D DEG0054805D DE398588C DE 398588 C DE398588 C DE 398588C DE G54805 D DEG54805 D DE G54805D DE G0054805 D DEG0054805 D DE G0054805D DE 398588 C DE398588 C DE 398588C
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  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

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  • Einrichtung zur Tourenregulierung, insbesondere für Hochfrequenzmaaschinen. Es ist bekannt ein oder zwei dose gekoppelte Resonanzkreise so anzuordnen, .daß bei Änderung ider Umdrehungszahl einer Maschine eine Änderung der Ströme -oder Spannungen entsteht, -die zur Regidierung der Tourenzahl ausgenutzt werden kann. Hierbei müssen :die Wechselströme, welche zur Betätigung eines Relais oder zur direkten Einwirkung auf das Feld des Antriebagleichstrommotors benutzt werden sollen, zunächst in Gleichstrom umgeformt werdbn. Diese Gleichrichtung soll gemäß der Erfindung mittels mechamseher Unterbrecher erfolgen.
  • . Wiimd beispielsweise auf die Achse (des Motorgenerators ein Kollektonunterb-echer aufgesetzt, über den diese Ströme geführt wenden und gibt der Unterbrecher eine Unterbrechungszahl 'die gleich ist der Wechselzahl des Wechselstromes, so kann hiermit und zwar bei vollkommenem Synchronismus (weil j a Unterbrecher und Weckseilstrom, proportional der Umdrehungszahl sind) der Unterbrecher als Gleichrichter arbeiten.
  • Wird mit dbcn Unterbrecher ein Gleichstromrelais in Reihe geschaltet, so kann man die Einrichtung so treffen, däß dieses bei der richtigen Umdrehungszahl in der Nullage bleibt, während es bei zu hoher nach (der einen und bei zu niedriger nach der anderen Richtung aussclilägt. Dae Relais kann dann in bekannter Weise zur @Ragclung des Antriebsmotors benutzt werden. - Der vom Unterbrecher gelieferte Gleichstrom kann aber auch direkt in eine Compoundierungswicklung des Motors geleitet werden.
  • Der Unterbrecherbraucht nicht eine Unterbrechungszahl zu beisitzen, die gleich der Periode des durch ihn gleiohzur'ichtenden Stromes isst, sondern die Unterbrechungszahl kann einen ganzzahligen Bruchteil dieser Periode betragen. In diesem Falle dürfen aber die Stromschluß- und Unterbrechungszeiten nicht mehr einander gleich sein, es mvuß vielmehr der Unterbrecher so eingerichtet sein, daß seine Strom:schlu3dauer ünnner .nur so lange währt, als die jeweilig gleichzurichtend e Halbperiode des Wechselstromes datiert.. Bei einer Anordnung mit statischen Periodentransformatoren, wo die Hochfrequenzm-aschine an sich schon einen. Wechselstrom von relativ niedriger Grundfrequenz erzeugt, lassen sich verhältnismäßig erniedrige Unterbrechungszahlen erzielen.
  • An Stelle des rotierenden Unterbrechers kann auch ein oszillierender benutzt werden, z. B. ein schnell arbeitendes Relais, das im Synchronismus mit dem. Wechselstrom bzw mit einem ganzem Bruchteil seiner Frequenz arbeitet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Anordnung gemäß der Erfindung mit zwei um den .gleichen Betrag über und unter der Resonanzlage verstimmten Resonanzkreisen dargestellt. Auf der Achse des Motors M sitzt ein Unterbrecher U und der Hochfrequenzgenerator H. Der Unterbecher U besitzt eine Teilung, welche gleich -oder ein ganzer Bruchteil der Hochfrequenzperiode ist. Aus dem Hochfrequenzgenerator H werden vermittels der Kopplungsspule K die beiden Resonanzkreise R1 und R2 gespeist, welche um den gleichen Betrag über bzw. unter der Resonanzlage gestimmt sind. Die zur Regelung der Tourenzahl (bestimmte Energie wird den Kondensatoren C1 und Ca der beiden Resonanzkreise entnommen. Die Kondensatoren sind einerseits -direkt miteinander verbunden und anderseits über den Unterbrecher U zu dem Gleichstrom-Differentialrelais G geführt. Den beiden Res»nanzkreisen R1 und R2 wird, somit beim Umlauf ider Maschine über -den Unterbrecher U intermittierend Gleichstromenergie entzogen, die dem Relais G zugeführt wird. Beiern Tauf in der Normaltourenzahl ist .der resultierende Gleichstrom, welcher auf das Relais einwirkt, Null, bei Abweichung der Umdrehungszahl steigt der Gleichstrom, und zwar bei Abweichung nach .unten in .umgekehrter Richtung als bei Abweichung nach oben.
  • Benutzt man nur einen Resonanzkreis, aus dem der Gleichstrom zur Regelung des Motors abgeleitet wird, so kann man diesen etwa so abstimmen, daß die l'"Tormaltouranzahl der Maschine in der Mitte des ansteigenden oder abfallenden Astes: der Resonanzkurve dieses Kreises liegt. Bei normaler Tourenzahl besitzt dann der vorn Unterbrecher abgeleitete Gleichstrom einen bestimmten .mittleren Wert. Ändert sich die Tourenzahl, so steigt oder fällt dieser Gleichstrom mit dem Steigen oder Fallen der Tourenzahl, wenn die Normaltourenzahl auf idem aufsteigenden Ast der Resonanzkurve liegt, ,umgekehrt, wenn sie auf dem abfallenden Ast liegt. Diesen Verhältnissen ist dann die eigentliche Regelungsvorrichtung so anzupassen, daß sie .beim mittleren Wert des Gleichstroms auf die Normaltourenzahl einstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Tourenregulierung, insbesondere für Hochfrequenzmaschinen, dadurch ,gekennzeichnet, daB ein auf die Achse .der Hochfrequenzmaschine aufgesetzter oder ein anderer synchroner Unter-Brecher als Gleichrichter für die Ströme eines oder mehrerer Resonanzkreise benutzt wird, so daB diese Gleichströme zur Regulierung des Motors benutzt werden können. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB zwei mit der Maschine lose gekoppelte-, oben- ,und unterhalb der Resonanz liegende Kreise mit dem Unterbrecher so verbunden sind, daB bei der richtigen Tourenzahl der aus beiden resultierende Gleichstrom Null wird, während er bei Erhöhung der Tourenzahl nach der einen, bei Erniedrigung nach der anderen Richtung anwächst. 3. Anordnung nach Anspruch i :und a, dadurch gekennzeichnet, daB der Unterbrecher eine Unterbrechungszahl hat, welche einen ganzzahligen Bruchteil der Maschinenfrequenz darstellt.
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