DE398481C - Anlassvorrichtung fuer Drehstrommotoren - Google Patents
Anlassvorrichtung fuer DrehstrommotorenInfo
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- DE398481C DE398481C DEV18054D DEV0018054D DE398481C DE 398481 C DE398481 C DE 398481C DE V18054 D DEV18054 D DE V18054D DE V0018054 D DEV0018054 D DE V0018054D DE 398481 C DE398481 C DE 398481C
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- 239000007858 starting material Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
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Description
- Anlaßvorrichtung für Drehstrommotoren. Bei Drehstrommotoren, die mittels einer einzigen Anlaßstufe, also mittels Schalter angelassen werden. oder die eine sogenannte Anlaßwicklung besitzen, die nur während der Anlaufszeit im Stromkreis verbleiben darf, müssen Einrichtungen getroffen werden, daß der Bedienende gezwungen ist, zwangläufig den Vorschaltwiderstand abzuschalten bzw. die Anlaßwicklung kurzzuschließen. Um dieses zu erreichen, wird nach der Erfindung folgende Verriegelungsschaltung angeordnet. Der als Ständerschalter mit Freiauslösung und Nullspannungsspule versehene Schalter besitzt einen im Stromkreis der Nullspannungsauslösung eingeschalteten besonderen Kontakt, der mit dem Handgriff so verbunden ist, daß er so lange geschlossen bleibt, als der Handgriff von dem Bedienenden festgehalten, wird, d. h. der Handgriff muß beim Loslassen durch Federkraft um einen gewissen Winkel zurückfedern, um so diesen Kontakt zu öffnen. Am Läuferschalter muß ein zweiter zu dem ersten Kontakt parallel liegender Hilfskontakt vorhanden sein, der sich in der Einschaltlage schließt, und da dieser Kontakt in den Stromkrei,s derNullspannungsauslösung desStänderschalters eihgeschaltet ist, sowird, wenn nach erfolgtem Einschalten des Ständerschalters nach einer gewissen Zeit der Läuferschalter nicht eingeschaltet wird und der Bedieileilde den Handgriff des Ständerschalters losläßt, der letztere auslösen, da der Stromkreis seiner Nullspannungsspule nicht durch den Kontakt am Läuferschalter geschlossen wurde und auch der Kontakt am Ständerschalter dann geöffnet wird. Der Bedienende ist also gezwungen, richtig anzulassen, d. h. zuerst den Ständerschalter einzuschalten und seinen Griff festzuhalten, bis er nach einer gewissen Anlaßzeit den Läuferschalter eingelegt hat, worauf gr den Handgriff des Ständerschalters loslassen kann. Diese Schaltung ist aus Ab- bildung i zu ersehen.
- In ihr bezeichnet a den Ständerschalter mit seiner -Auslöseeinrichtung b. Sein Handgriff c schließt in der Einschaltstellung einen Kontakt d. c ist der Läuferschalter mit einem Kontakt f . Beim Einschalten wird durch die Bewegung des Fandgriffs c der Schalter a geschlossen und zugleich die Haltespule der Auslöseeinrichtung b durch Schließen des Kontaktes d an - die Spannung gelegt. Arbeitet dann der Bedienende richtig und schließt den Ständerschalter e. so legt er zu dem Kontakt d den Kontakt f parallel, so daß auch beim Loslassen des zurückfedernden Griffes c und öffnen des Kontaktes d die Spule der Auslöseeinrichtung b den Schalter a in der Einschaltlage hält. Vergißt dagegen der Bedienende den Schalter c zu schließen, und läßt er den Griff c los, so kann die Spule von b den Schalter a nicht in der Einschaltlage halten und letzterer schaltet wieder aus.
- Um nun aber auch zu verhindern, daß der Bedienende vergißt, vor dem Anlassen den Läuferschalter zu öffnen, d. h. die Anlaßwicklung oder Anlaßstufe vorzuschalten, wird eine weitere Verriegelung vorgenommen, die ein Einschalten des mit Freiauslösung versehenen Ständersebalters verhindert, falls der Kontakt am Läuferschalter geschlossen ist. Der Ständerschalter, siehe Abb. 2, enthält deshalb eine Verriegelungsspule g, die den Einschalthebel c in der Ausschaltlage so lange festhält, solange der Läuferschalter e und damit der Hilfskontaktf geschlossen ist. Erst nach Öffnen des Läuferschalters e gibt die Verriegelungsspule g den Hebel c des Ständerschalters frei.
Claims (2)
- PAT F, N T- AN sppü c ii F,: i . Anlaßvorrichtung für Drehstrommotore, die mit einemLäu-feranlaßschalter versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Freiauslösung und Nullspannungsauslösung versehene Ständerschalter mit dem Läuferschalter elektrisch so verriegelt ist, daß der Bedienende genötigt ist, den Läuferschalter zu schließen, andernfalls die Nullspannungsspule bei Loslassen des Griffes des Ständerschalters die Ab- schaltung des Ständerschalters bewirkt.
- 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Ständerschalter eineVerriegelungsspule angebracht ist, die diesen Schalter in der Ausschaltstellung so lange verriegelt, bis der Läuferschalter ausgeschaltet wird, um ein Einschalten des Ständerschalters bei geschlossenem Läuferschalter zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18054D DE398481C (de) | 1923-01-09 | 1923-01-09 | Anlassvorrichtung fuer Drehstrommotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18054D DE398481C (de) | 1923-01-09 | 1923-01-09 | Anlassvorrichtung fuer Drehstrommotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398481C true DE398481C (de) | 1924-07-14 |
Family
ID=7576810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18054D Expired DE398481C (de) | 1923-01-09 | 1923-01-09 | Anlassvorrichtung fuer Drehstrommotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398481C (de) |
-
1923
- 1923-01-09 DE DEV18054D patent/DE398481C/de not_active Expired
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