DE398327C - Vorrichtung zum Anfeuchten von Baendern, insbesondere der Wischbaender von Kupferdruckpressen - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten von Baendern, insbesondere der Wischbaender von Kupferdruckpressen

Info

Publication number
DE398327C
DE398327C DEH93917D DEH0093917D DE398327C DE 398327 C DE398327 C DE 398327C DE H93917 D DEH93917 D DE H93917D DE H0093917 D DEH0093917 D DE H0093917D DE 398327 C DE398327 C DE 398327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
tapes
liquid
dampening
moistening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH93917D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE398327C publication Critical patent/DE398327C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/08Wiping mechanisms
    • B41F9/14Continuous flexible surfaces, e.g. endless bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anfeuchten von Bändern, insbesondere der Wischbänder von Kupferdruckpressen, mittels einer an dem Bande anliegenden Walze, die allgemein überall dort anwendbar ist, wo kleine Flüssigkeitsmengen auf ein langsam bewegtes Stoffband gleichmäßig während eines langen Zeitabschnittes verteilt zu übertragen sind.
Erfindungsgemäß siind im oder am Walzenmantel Schöpfrohre vorgesehen, von welchen Öffnungen in das Innere der Walze und versetzt zu diesen (z. B. um i8o°) Öffnungen nach außen führen, so daß diese Rohre bei jeder Drehung der Walze diejenige Flüssigkeitsmenge nach außen schöpfen, welche dem Kanalvolumen entspricht, das jeweils· unter dem im Innern der Walze sich einstellenden Wasserspiegel liegt.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Abb. 1 zeigt den Einbau des Feuchtwerkes in eine Kupferdruckschnellpresse. Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen in Querschnitten eine Ausführungsform der Feuchtwalze in drei verschie- ' denen Bewegungsphasen. Die Abb. 5 zeigt in Gesamtansicht, teilweise im Schnitt, eine zweite Ausführungsform der Feuchtwalze. Abb. 6 zeigt teils in Ansicht, teils im Achsialschnitt einen Teil der Walze in vergrößertem Maßstabe, Abb. 7 einen Schnitt senkrecht zur Walzenachse.
Bei Anwendung auf Kupferdruekschnellpressen kann die Feuchtwalze unmittelbar in das Wischglied in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise eingebaut werden.
Mit ι ist die in die Hohlachse 2 der Feuchtwalze 3 einmündende Zuleitung bezeichnet, die von einer Kolbenpumpe kommt, deren Antrieb von einer langsam laufenden Welle der Presse, z. B. unter Vermittlung einer geschlitzten, mit dieser Welle umlaufenden Kurbelscheibe erfolgt. Der Einbau der Feuchtwalze 3 in den Rahmen des Wischgliedes erfolgt an Stelle einer Spanniwalze für das zu befeuchtende Wischband oder oberhalb einer solchen in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise, so daß die Feuchtwalze durch die Bewegung des Organdinstreifens 4 mitgenommen wird.
Die Flüssigkeitsmenge, welche in einem bestimmten Zeitabschnitt an das Band übertragen1 werden soll, muß regelbar sein und die Flüssigkeitsabgabe an das bewegte Band von selbst mit dem Stillstand der Maschine unterbrochen werden. Ersteres wird dadurch erreicht, daß der Kurbelzapfen, welcher die kleine nicht dargestellte Förderpumpe betreibt, sich im Schlitz der Kurbelscheibe ver-
schieben und in der gewählten Lage feststellen läßt, so daß der Hub der Pumpe und damit die geförderte Flüssigkeitsmenge \'eränderbar ist. Letzteres ergibt sich durch den Stillstand der Pumpe oder der Feuchtwalze, in deren Inneres die Pumpe die Flüssigkeit fördert.
Bei der Feuchtwalze gemäß den Abb. 2 bis 4 sind an der Innenmantelfläche derselben ίο durch Röhrchen 5 gebildete Kanäle vorgesehen, welche mit je einer öft'nungo in das Innere der Walze und mit je einer am Walzenumfang dazu versetzt (z.B. um i8o°) angeordneten öffnung 7 nach außen münden. Die inneren und äußeren öffnungen der nebeneinander angeordneten Kanäle sind gegeneinander so versetzt, daß die am inneren bzw. äußeren Mantel der WTalze sich ergebende Verteilung der öffnungen entweder gleichmäßig ist oder sich dem Zwecke des Feuchtwerkes entsprechend ändert. Die in die Hohlachse 2 der Walze gepumpte Flüssigkeit gelangt durch Bohrungen 8 derselben in den von der Walze umschlossenen Riragraum, dringt dann durch die öffnungen £> (Abb. 2) in die Rohre 5 ein und füllt die- ] selben in der Stellung gemäß Abb. 3 bis zur Höhe des jeweiligen Wasserstandes im Innern der Walze. Dabei tauchen bei einer Umdrehung der Walze alle inneren Kanalmündungen in die in der Walze befindliche Flüssigkeit unter und füllen sich auch alle Rohre entsprechend dem Wasserstande im Innern der Walze. Bei der Weiterdrehung der Walze wird, wie aus Abb. 4 ersichtlich, diese Flüs- j sigkeitsmenge durch die äußeren Rohrmün- I düngen 7 auf dem die Walze treibenden Streifen entleert. Die Summe der Inhalte aller Rohre in jener Länge gerechnet, welche unter dem ! Wasserspiegel im Innern der Walze liegt, er- ! gibt die Flüssigkeitsmenge, weiche die Walze i bei jeder Umdrehung von innen nach außen ; schöpft und an den Streifen abgibt, an welchem sie anliegt. Bei einer Vergrößerung des Hubes der Förderpumpe steigt bei sonst gleichen Umdrehungsverhältnissen der Wasserspiegel im Innern der Walze so lange, bis die eingebrachte Flüssigkeitsmenge pro Umdrehung der Feuchtwalze gleich ist der Summe der Volumina aller Rohre gerechnet aus Querschnitt und der Unter wasser länge der j Rohre. Nach Eintritt dieses Gleichgewichts- ', zustandes bleibt der Wasserstand wieder konstant. Bei einer Verminderung des Hubes der Förderpumpe sinkt naturgemäß zuerst der Wasserstand und bleibt dann wieder konstant. Hierbei ist die Flüssigkeitsmenge, welche nach außen abgegeben wird, bei annähernd wagerecht eingebauter Walze in ihrer ganzen Länge gleichmäßig verteilt.
Die Schöpfrohre 5 können sich statt dem Innenmantel, wie in den Abb. 2 bis 4 ange- ; deutet, auch dem Außenmantel der Feuchtwalze anschmiegen und mit der Walze verlötet oder sonst auf geeignete Weise verbunden sein. Auch kann man die Walze selbst aus ineinandergeschraubten, entsprechend innen und außen angebohrten, versetzt zusammengelöteten Rohrschrauben (z. B. drei- oder viergängigen) herstellen.
Eine weitere, besonders zweckmäßige Ausführungsform der Feuchtwalze zeigen die Abb. 5 bis 7. In den dickwandigen Mantel 3 der Walze wird außen ein mehrgängiges, entsprechend profiliertes (beim gezeichneten Beispiel viergängiges) Gewinde 9 eingeschnitten, λOm Grunde der Gewindegänge münden über die Länge der Walze entsprechend verteilte Bohrungen 10 nach innen, während die Gewindegänge 9 außen durch aufgelötete Kupf erstreif en 11 abgedeckt werden, welche dann ihrerseits wieder mit nach außen führenden Bohrungen 12 versehen werden. Bei 13 erfolgt der Anschluß der von der Pumpe kommenden Zuleitung 1 an die Hohlachse 2, die am anderen Ende durch einen Gewindepfropfen 14 abgeschlossen, ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Anfeuchten von gc Bändern, insbesondere der Wischbänder von Kupferdruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Mantel einer mit der Feuchtflüssigkeit gefüllten Walze Schöpfrohre vorgesehen sind, deren eine öffnung in das Innere der Walze und deren andere öffnung am Umfang versetzt nach außen führt, so daß diese Rohre bei jeder Drehung der Walze diejenige Flüssigkeitsmenge nach außen schöpfen, welche dem Kanalvolumen entspricht, das jeweils unter dem im Innern der Walze sich einstellenden Wasserspiegel liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöpfrohre so über den Walzenmantel verteilt sind, daß eine bestimmbare, jedoch ungleichmäßige Feuchtung des anliegenden Wischbandes erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstand im Innern der Walze zum Zwecke einer stärkeren oder schwächeren Feuchtung durch Einstellung der in das Innere der Walze geförderten Flüssigkeitsmenge regelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH93917D 1923-04-11 1923-06-16 Vorrichtung zum Anfeuchten von Baendern, insbesondere der Wischbaender von Kupferdruckpressen Expired DE398327C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT398327X 1923-04-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE398327C true DE398327C (de) 1924-07-09

Family

ID=3673496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH93917D Expired DE398327C (de) 1923-04-11 1923-06-16 Vorrichtung zum Anfeuchten von Baendern, insbesondere der Wischbaender von Kupferdruckpressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE398327C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3823340C2 (de) Kammerrakel für Rotations-Druckmaschinen
DE4012825C2 (de)
DE2718299A1 (de) Rotations-druckmaschine
EP0374710B1 (de) Rakelfarbwerk
DE8413874U1 (de) Vorrichtung zum Befeuchten an lithographischen Druckpressen
DE3021205C2 (de) Antriebseinrichtung für die Walzen des Farbwerkes einer Flexodruckmaschine
EP0324140B1 (de) Farbwerk
DE2035220C3 (de) Rakelvorrichtung zum Bedrucken einer Warenbahn
DE2438668A1 (de) Einfaerbvorrichtung fuer mit fetten farben arbeitende druckmaschinen
DD229648A5 (de) Farb- oder auftragwerk fuer offset-rotations-druckmaschinen
DE398327C (de) Vorrichtung zum Anfeuchten von Baendern, insbesondere der Wischbaender von Kupferdruckpressen
DE2134064A1 (de) Feuchtwerk für eine Rotationsoffsetmaschine
DE2630187A1 (de) Rakelrolle, insbesondere fuer den schablonendruck
CH641091A5 (en) Damping unit
AT97948B (de) Vorrichtung zum Verteilen von Flüssigkeit auf ein zu feuchtendes Band.
DE3530352C2 (de)
DD148607A1 (de) Farbwerk
DE2251084C3 (de) Leimwerk, insbesondere an Vorsatz-Klebemaschinen
DE2654007A1 (de) Farbwerk fuer offsetmaschinen
DE2305443B2 (de) Vorrichtung zur Begrenzung des Farbtümpels vor einer im Inneren einer Siebdruckschablone angeordneten Auftragsrolle
DE2927127A1 (de) Druckmaschine, insbesondere offset- druckmaschine
DE3046637A1 (de) Gummiervorrichtung fuer zigarettenfilteransetzmaschinen
DE3033045C2 (de) Farbwerk für eine Druckmaschine
DE4103742A1 (de) Einstellbare feuchtwerks- oder farbwerkswalze
DE973869C (de) Maschine zum Bedrucken von Gewebe mit mehreren Farben