DE39820C - Spinn- und Zwirnmaschine - Google Patents
Spinn- und ZwirnmaschineInfo
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- DE39820C DE39820C DENDAT39820D DE39820DA DE39820C DE 39820 C DE39820 C DE 39820C DE NDAT39820 D DENDAT39820 D DE NDAT39820D DE 39820D A DE39820D A DE 39820DA DE 39820 C DE39820 C DE 39820C
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- DE
- Germany
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- tube
- spinning
- twisting machine
- thread
- rollers
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1886 ab.
Die vorliegende Spinn- und Zwirnmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzeugung
von bleibendem Draht eine Röhre mit quer stehendem Stift an Stelle der sonst gebräuchlichen
Flügel- oder Ringspindeln in Anwendung kommt. Diese Röhre ist bei der Spinnmaschine
zwischen dem Streckwerk und einer Zugwalze angeordnet und an dem dem Streckwerke züge-,
kehrten Ende mit einem Quersteg oder Querstift versehen, um welchen der Faden ein oder
mehrere Male gewunden wird, so dafs er an der Drehung der Röhre Theil nehmen mufs,
worauf er in das Innere der Röhre tritt und nun central durch dieselbe der Zugwalze zugeführt
wird, um die er ein oder mehrere Male geschlungen ist und welche sich zweckmäfsig
ein wenig schneller dreht als das vordere Walzenpaar des Streckwerkes. Soll das Gespinnst auf Spulen gewickelt werden, so
ordnet man dieselben zweckmäfsig im unteren Theile der Maschine auf losen, vertical geführten
horizontalen Spindeln an und giebt den Fadenführern entsprechende traversirende Bewegungen. Die Spulen ruhen hierbei auf
Walzen, von denen sie durch Reibung mitgenommen werden, so dafs eine gleichmäfsige
Aufwickelung des Gespinnstes gesichert ist.
Die Spinnmaschine ist auf beiliegenden Zeichnungen in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2
in theilweiser Vorderansicht dargestellt.
Das vom Streckwerk g kommende Vorgespinnst wird dem Röhrchen \ in einer etwas
geneigten Richtung zugeführt, passirt die centrale Bohrung des Röhrchens, geht um die
Zugwalze h und gelangt von da nach den horizontal gelagerten Spulen q q\ auf welche
es unter Beihülfe der Fadenführer k1 aufgewickelt
wird.
Das Röhrchen % ist in Fig. 3 und 4 detaillirt
dargestellt.
Das an seinem oberen, dem Streckwerk zugekehrten Ende α1 in der Längenrichtung eingekerbte und mit einem Quersteg, beispielsweise
einem Drahtstift α2, versehene Röhrchen α wird von einer bei f zum Würtel
ausgebildeten Muffe/' umgeben, mit welcher
es in Gemeinschaft mit einem zweiten, einen Stützzapfen bildenden Röhrchen e, beispielsweise
vermittelst eines Ringkeiles, verbunden ist.
Das Stützlager des Röhrchens besteht aus einer bei bx zum Oelbehälter ausgebildeten
Büchse b, welche durch Verschraubung (d) an der Schiene c befestigt und in ihrer Bohrung
mit einem dritten Röhrchen α3 verbunden ist,
welches das Röhrchen α umschliefst und den Lagerraum des Röhrchens e nach innen begrenzt,
so dafs sich letzteres in einem ringförmigen Raum bewegt, der mit dem OeI-raum
b1 durch seitliche Bohrungen in Verbindung steht.
Das von dem Streckwerke g, dessen Bewegung in üblicher Weise durch die Welle g1
eingeleitet wird, gelieferte Vorgarn wird ein oder mehrere Male um den Quersteg λ2 des
Röhrchens geschlungen, passirt sodann dessen centrale Höhlung und wird hierauf ein oder
mehrere Male um die vermittelst des Getriebes
h} Ή1 h3 i P i'2 j von der Welle gx aus in Umdrehung
gesetzte Zugwalze h geschlungen, welche zweckmäfsig sich etwas schneller als
das Streckwerk dreht, um in dem Faden die nöthige Spannung zu erzeugen.
Von dieser Zugwalze sich abwickelnd, passirt der Faden die Glas- oder Metallaugen k1, Fig. ι
und 2, welche an den Querstangen k der T-förmigen Schienen η sitzen und wickelt sich
endlich auf die mit ihren Spindeln zwischen verticalen Schlitzen r des Maschinenrahmens
liegenden und von Walzen s durch Friction in Umdrehung gesetzten horizontalen Spulen q
und q1 auf, während die Führungsaugen /c1
durch eine traversirende Bewegung der Schienen η in der Richtung der Spulen hin- und
herbewegt werden.
Zu letzterem Zwecke sind die Schienen η mittelst Gelenkstangen / und Bolzen /' bezw. I2
an den Trageböcken m angehängt, während ihre verticalen Arme an ihren unteren Enden
Frictionsrollen rc1 tragen, welche unter der
Einwirkung von vermittelst Seiles oder Kette ρ mit den Schienen η verbundenen Gewichten p1
gegen rotirende Scheiben ο von herzförmiger Gestalt angedrückt werden.
Da die Walzen s die von ihnen getragenen Spulen q (bezw. q[) durch Reibung in Betrieb
setzen, so werden die Spulen, unbeschadet ihres mit der Bewickelung wachsenden Durchmessers,
mit constanter Umfangsgeschwindigkeit gedreht. Die Wellen s1 je zweier
Walzen s sind mit Zahnrädern s2 versehen,
welche unter sich in Eingriff mit einander stehen, während einzelne Wellen s1 zugleich
ein Schneckenrad s3 tragen, welches mit einer auf der Welle f sitzenden Schraube ohne
Ende in Eingriff steht. Die Welle t selbst wird vermittelst Kegelräder t2 und u von der
bereits oben erwähnten vertiealen Welle ζ getrieben.
Soll die Maschine als Zwirnmaschine benutzt werden, so fällt das Streckwerk fort
und an dessen Stelle treten die bekannten Speisewalzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Spinn- und Zwirnmaschine, bei welcher die Tordirung des Fadens oder Fadenbündels dadurch zu Stande kommt, dafs dieselben' eine rotirende Röhre in axialer Richtung durchlaufen und hier einen quer stehenden Stift ein oder mehrere Male umschlingen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39820C true DE39820C (de) |
Family
ID=315415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39820D Expired - Lifetime DE39820C (de) | Spinn- und Zwirnmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39820C (de) |
-
0
- DE DENDAT39820D patent/DE39820C/de not_active Expired - Lifetime
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